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Empfehlung: Shane’s Restaurant

Eintrag vom: 28.04.2012 | von: Basti | in: Privates

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Gerne mache ich hier einmal Werbung für Shane’s Restaurant. Diese Woche war ich dort das zweite Mal essen und erneut begeistert.

Dabei ist es gar nicht mal das (natürlich trotzdem extrem geniale) Gericht, das mich restlos begeistert als vielmehr das Drumherum. Die Bedienungen sind höflich und verbreiten gleichzeitig eine entspannte Atmosphäre. Bereits beim Eingang freut man sich über soviel Freundlichkeit. Garderobe, Tischbegleitung, Tages-Aperitivs. Alles absolut lecker, ohne spießig zu sein. Das Menü ist immer ein Überraschungsmenü – und damit also ein bischen so wie eine Wundertüte – und auch dadurch wird der Besuch zum Erlebnis. Man erhält zu jedem Gang eine Erklärung und auf Wunsch auch eine exklusive Weinbegleitung – passend zum jeweiligen Gang und mit Hintergrundinformationen zum jeweiligen Weingut.

Bei unserem Besuch war das Restaurant fast erschreckend leer – es war allerdings auch ein Dienstag. Bei meinem Besuch am Freitag sah das damals noch anders aus (und ich hoffe, es bleibt so!). Für uns war’s irgendwo auch gut, denn am Ende, als nahezu alle Gäste schon gegangen waren, saßen Starkoch Shane McMahon (der u.a. durch Sendungen bei BonGusto.tv & Co bekannt ist) und seine Ehefrau direkt nebenan und verabschiedeten sich noch persönlich. Dass Shane ein ausgezeichneter Koch ist, steht außer Zweifel, aber bei wieviel herkömmlichen „Gasthäusern“ kann man schon nach dem Essen noch mit einem ausgezeichneten Koch über die Kreationen philosophieren? Eben.

Vielleicht wirken die 45 Euro für ein 3-Gang-Menü auf den Otto-Normalbürger erst abschreckend. Ich gehe soweit, zu sagen, dass es für das, was man kriegt, eigentlich unverschämt günstig ist. Mag sein, dass man in einem „normalen“ Restaurant mit Vorspeise, Hauptspeise und Dessert mit 10 Euro weniger hinkommt – aber dann erhält man auch bei weitem nicht die Qualität, schon gar nicht die Kreativität und über allem nicht das tolle Erlebnis, an das man sich noch Tage später gerne zurück erinnert.

Eine (noch) Geheimtipp-Empfehlung, die man sich als Gourmet-Freund unbedingt einmal leisten sollte, wenn man in München ist.

Albermare!

Eintrag vom: 06.02.2012 | von: Basti | in: Erlebniswelten

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Eigentlich mag ich ja das Alpamare. Es war mein allererstes Spaßbad und man mag über die etwas in die Jahre gekommene Anlage und die etwas ins Stocken gekommenen Erweiterungen sagen, was man will – irgendwo hatte es für mich immer seinen Charme, für deutsche Verhältnisse einmalige Rutschenlayouts und ich war immer gern dort. Auch berichtet habe ich von dort schon einige Male – übrigens immer als privater, voll zahlender Gast. Der letzte Ausflug dorthin mit einer größeren Gruppe wurde uns jedoch erstmalig durch die sonst sehr freundlichen Angestellten mal so gründlich vergällt.

Das Alpamare bietet nämlich jedem Geburtstagskind einen kostenlosen Eintritt bei drei zusätzlich zahlenden Mit-Badegästen an. Da der Jahrestag des Autors dieser Zeilen eben erst anstand, bot es sich natürlich an, dieses Angebot gemeinsam mit der geplanten Rodeltour am Blomberg zu kombinieren. Gesagt getan. Ich und immerhin 12 weitere Gäste machten sich um 17 Uhr vom Blomberg auf ins Alpamare, um dort Abendkarten zu lösen – und eben das Freiticket für meine Wenigkeit.

Alpa22.jpg Am 4. Februar, gegen 17:20 Uhr, betraten wir also den Kassenbereich des Spaßbades in Bad Töz. Der Andrang war verhältnismäßig hoch und so befanden sich zahlreiche Gäste in der Warteschlange der zwei geöffneten Kassen. Die eine wurde von einem jungen Herren bedient, die zweite von einer etwas älteren Dame. Beim Herren angekommen zückte ich meinen Ausweis um mein Geburtsdatum zu belegen und zeigte auf die zahlreichen Geburtstagsgäste hinter mir. Zwei weitere Gäste hatten bereits kurz vorher den Eintritt gelöhnt. Danach erwähnte ich noch das entscheidene Detail: Die meisten Gäste hatten Gutscheine für eine Tageskarte und würde diese für die (natürlich günstigere) Abendkarte einlösen.

Dann brach das Gewitter los.

Die Dame gegenüber hatte dieses scheinbar wichtige Detail mitbekommen, drehte sich um und fauchte (anders kann ich es nicht nennen) in einem bayrischen Dialekt unserer kompletten Gruppe sinngemäß entgegen: „Na! Des geht ned! Des kimmt gar ned in Frage!“. Scheinbar äußerst aufgebracht wendete sie sich von ihrem Kunden mir zu und gab mit ihrer forschen Art mir und meinen Begleitern erst mal zu verstehen, dass wir hier mit unseren Tageskarten-Gutscheinen scheinbar nicht wirklich erwünscht seinen: „Ihr habt’s für die Gutscheine eh blos 17 Euro zoihlt!“, begründete die Dame ihr Verhalten. Unabhängig davon, dass wir für den Tageskarten-Gutschein tatsächlich einen Preisnachlass erhalten haben, wenn auch überhaupt nicht in der Höhe, wie die Dame es uns in den Mund legen wollte, versuchte ich kurz klar zu machen, dass der Gutschein, selbst wenn ich ihn bei eBay für 5 Euro gekauft oder von Freunden geschenkt bekommen hätte, immer noch den aufgedruckten Wert haben würde – nämlich 34 Euro, also genau ein Tagesticket. Und das einzige, was wir möchten, war, diesen Gutschein in eine Abendkarte im Wert von nur 22 Euro einzutauschen.

Alpa46.jpg Die Dame ließ sich auf keinerlei Diskussionen ein. Erstaunt konnte unsere Gruppe und die wartenden Gäste nur beobachten, wie die Person, wohl sichtlich auch zur Scham des (übrigens sonst sehr freundlichen) jungen Herren, der mich eigentlich bedienen wollte, über die erdreisteten Gutscheinnutzer herzog – mit etwas, das man in Bayern einfach nur mit „grantlhuberisch“ bezeichnen würde. Ich habe kurz überlegt, ob ich der Dame mal ein paar grundsätzliche Dinge zum Umgang mit Gästen in ihrem Etablisment nahe bringen sollte. Zum Beispiel…

… dass sie in einem Wellness-Betrieb arbeitet und hier die Erhohlung der Kunden im Vordergrund stehen sollte. Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn man mir hauseigene Regeln erklärt und zeigt, wie ich diese als Kunde im Vorfeld ableiten und verstehen kann. Wenn das Personal aber noch nicht mal in der Lage ist, den Kunden erst Mal mit einem „Es tut mir leid…“ oder „Entschuldigung, das geht leider nicht, weil…“ anzusprechen, dann frage ich mich schon, ob man den richtigen Beruf gewählt hat.

… dass ich nicht wie gefordert drei Personen in ihr Bad gebracht habe, sondern gleich ganze 12. Selbst wenn jeder davon mit einem Tageskarten-Gutschein bezahlt hätte (was nicht der Fall war), sollte sich das Alpamare über diese zusätzlichen Umsätze mehr als freuen. Jeder normal denkende Mensch mit etwas rechnerischem Geschick und minimalen Kundenverständnis hätte hier sogar bei einer konkreten Ausschlußklausel (die es so formal aber nicht gab) die Gruppe gewährt.

… dass man Kunden aus Höflichkeit nicht pauschal duzen sollte.

… dass Gutscheine rein rechtlich wie Bargeld angesehen werden müssen und der Wert auf unseren Gutscheinen ausdrücklich 34 Euro ist – und dass erst mal völlig unerheblich ist, wieviel der Inhaber dafür gezahlt hat. Und dass es sich hier eben nicht um eine Ermäßigung handelt. Es ist schließlich kein Rabatt-Gutschein. Ganz unabhängig davon, dass wir beim Einlösen natürlich auch auf die restlichen 16 Euro Guthaben verzichtet hätten.

… dass es auch vor den wartenden Gästen nicht gut ankommen dürfte, eine Gruppe in lautem Ton an der Kasse zu beschimpfen.

… dass sie es hier mit einem Geburtstagskind zu tun haben, das in erster Linie einen schönen Tag mit Freunden in ihrer Einrichtung verbringen will. Mit Feingefühl war scheinbar einfach nicht zu rechnen. Statt dessen erreichte es die Mitarbeiterin, die Stimmung der Geburtstagsgruppe einfach mal auf das Niveau des Kaltwasserbeckens abzusenken. Nicht gerade das, was man sich für seinen Ehrentag wünscht und aus kommunikationspolitischer Sicht eigentlich ein absolutes No-Go.

… dass selbst, wenn die Kasse diese Option nicht vorsieht, es die Konkurrenz problemlos schafft, die Sachlage zu erkennen und entsprechend im Kundenwunsch zu verrechnen. Und dass ich ernsthaft noch nie so unfreundlich in einer Therme behandelt wurde – und ich war in einigen.

Alpa56.jpg Nach kurzer Überlegung habe ich mich anders entschieden, da keiner dieser Versuche von Erfolg gekrönt gewesen wären. Diese Person hatte es sich offenbar zum Ziel gesetzt, jede Möglichkeit zu nutzen, um einen den Aufenthalt zu vermiesen. Ich sagte dem Personal, dass dies dann sicherlich mein letzter Geburtstag im Alpamare gewesen sein dürfte und entschied, dass dieses Erlebnis statt dessen eine Berichterstattung rechtfertigt: Ich gehe nicht regelmäßig ins Alpamare und rühre dafür die Werbetrommel mit Berichten und Videos, um dann die Schattenseiten einfach auszublenden.

Ich packte meine eigenen zwei bezahlten Gutscheine, die ja scheinbar keine 22 Euro wert sein sollen, wieder weg und entschied mich resignierend, dann eben komplett regulär zu bezahlen und als Journalist und nicht als Geburtstagskind das Bad zu besuchen – obwohl das sogar die teuere Option. Ich zeigte meinen Presseausweis vor und fragte, ob es einen Preis für Journalisten gäbe. Häufig wirken Presseausweise bei solchen Ereignissen noch Wunder, weil sich das Personal angesichts einer Veröffentlichung der eigenen Handlung endlich bewusst wird und vielleicht nochmal einschwenkt. Hier nicht. „Mach vier Euro Rabatt“ schnautze die nun sichtlich genervte Dame ihrem Mitarbeiter an meiner Kasse entgegen.

Was wohl Groupon, der Verkäufer unserer Gutscheine, dazu sagen wird, wenn ich ihm mitteile, dass man den verkauften Gutschein scheinbar nicht für Abendkarten einlösen kann? Ob ich mein Geld dafür zurückkriege, wird sich zeigen.

Alpa50.jpg Tut mir leid, liebes Alpamare. Wenn etwas in Eurer Branche gar nicht geht, dann ist es Kundenunfreundlichkeit – erst recht, wenn jemand Geburtstag hat. Ich habe Euch als Dinosaurier immer gerne unterstützt. Aber wenn ich frustriert durch Eure Bäderlandschaft laufen muss und meine Begleiter sich fragen, zu welchem Ort ich sie denn hier gebracht hätte, dann stimmt etwas nicht. Dann bleibt mir leider in Zukunft nur, doch eher wieder zur Konkurrenz nach Erding zu gehen. Ernsthaft – irgendwo war dieses Verhalten für mich einfach nur noch albern.

(Fotos: eigenes Archiv) 

Finanzspritze: 1/4 Milliarde für neue LPS-Attraktion in Disneyland Paris?

Eintrag vom: 13.01.2012 | von: Basti | in: Erlebniswelten

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Dass es um die Pariser Variante des Disneylands nicht allzu gut steht, hatte ich ja schon einige Male geschrieben. Der Park selbst ist ein einziges Verlustgeschäft, geführt wird er mehr schlecht als recht. Bei meinem letzten Besuch habe ich einige Dinge erlebt, die ich so sonst nur aus Parks aus der dritten Reihe kenne. Dabei verharrt das Resort in einem Teufelskreis aus Verlusten, dringend notwendigen Erneuerungen und -in meinen Augen noch entscheidender- längst überfälliger Erweiterungen.

Nun berichtet die Seite AirTimers davon, dass der nun genehemigte Kredit über mittlerweile gesamt eine halbe Milliarde Euro durch den Mutterkonzern wohl tatsächlich zum Bau eines LPS-Rides genutzt werden soll. Genaugenommen soll in den Walt-Disney-Studios der bereits angekündigte Ratatouille-Ride entstehen, gemeinsam mit einem neuen Themenbereich. Wenn das wahr ist, dann lasse ich die Korken knallen, denn das wäre seit langem endlich wieder mal eine gute Nachricht aus dem Land des Käses – zumal mit meinem Lieblingsfilm von Pixar.

 (Artwork des neuen Pariser Thementeils)

Bei LPS handelt es sich um ein aufwendiges, schienenloses System, in dem Wagen völlig frei ihren individuellen Weg durch Szenerien finden. Bislang wurde LPS ausschließlich in Japan gebaut und der Sprung dieser wirklich bahnbrechenden (und leider auch sehr teuren) Technologie nach Europa wäre auch aus technischer Sicht sehr reizvoll. Wer wissen will, wie das funktioniert, findet hier ein Video eines Einsatzes von LPS im Tokyo Disneyland.

Quelle/Copyright: AirTimers/Disneyland Resort Paris

AT-Stammtisch 29.11.2011

Eintrag vom: 03.12.2011 | von: Basti | in: Games

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Lustig war’s auf dem Adventure-Treff-Stammtisch in München! Freue mich schon auf das nächste Mal!

Peter Schiff bei Google

Eintrag vom: 10.04.2011 | von: Basti | in: Internet & Co

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Ich hatte ja schon ein paar Mal über Peter Schiff geschrieben, u.a. in diesem Beitrag vom Februar 2009, als die Subprime-Krise gerade am rotieren war und eine Bank nach der anderen das Zeitliche segnete und vom Staat aufgekauft werden mussten, um das Wirtschaftssystem zu stabilieren.

Erst vor kurzem bin ich dabei über eine Rede von ihm gestolpert, die er anlässlich des oben verlinkten Videos bei Google halten durfte. Zwar ist der Vortrag nun auch schon wieder 2 Jahre alt und Schiffs Art des Redens ist mehr geprägt von Rants als von strukturellem Vorgehen, trotzdem mag ich sie. Schiff bricht die Währungsaspekte auf ein ganz simples Niveau herunter und zieht daraus seine Vorhersagen – mit denen er bisher immer ziemlich richtig lag. In der Hinsicht ist der Vortrag auch aus heutiger Sicht noch sehenswert…

Quelle: Youtube / Google

Eine Sache hat sich immerhin verändert: Peter Schiff darf seit seinen akkuraten Voraussagen in den amerikanischen Massenmedien seitdem tatsächlich aussprechen. 😉

Foto (c) Euro Pacific Capital