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Hugo Cabret

Eintrag vom: 15.02.2012 | von: Basti | in: Artikel

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Famoser Einstieg von Grandioso-Regisseur Martin Scorsese in die Familienunterhaltung. Was sich für mich zunächst als etwas trivialer Henry-Butter-Klon anfühlt und einem bei den teilweise völlig Scorsese-unüblich grottenschlechten (oder zumindest grottenschlecht lokalisierten) Dialogen sauer aufstößt, endet in einer herzlichen Hommage an das Kino im Allgemeinen und George Melies im Speziellen. Die gelungene Vermischung von realem Fakt und kindlicher Fiktion macht in ihrer Doppelbödigkeit den Reiz für jeden Kinoenthusiasten und Freund der Früh-Film-Ära aus – für allen anderen ist es, neben einem perfekten Valentinstag-Film, ein (leider vielleicht manchmal etwas zu bemühter) Grundkurs in Filmmagie – die sich allein aus Hommagegründen alles, was das Filmvermögen an Emotionen hervorrufen kann, erlauben darf, ohne zu aufgesetzt zu wirken.

Verkleidet wird das Werk in eine unfassbar kitschige und dennoch stimmige Kulisse Paris in warmen Farben, die perfekt in die kalte Jahreszeit passt. Wenn sich der 3D-Effekt dann auch noch als integraler Bestandteil der Hommage rechtfertigt und dank tausender tanzender Schneefloken, Staubpartikeln und duzender atemberaubender Kamerafahrten mitreißt ohne zu entreißen, dann hat der große Scorsese -erneut- einen großen Film gemacht, der mich am Schluß doch noch überzeugt hat. Ein Film von einem Kinoliebhaber, für Kinoliebhaber.

Zwei Tage mit Roger Corman

Eintrag vom: 19.06.2011 | von: Basti | in: Artikel, Film, Kultur, Natur

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München. Der altehrwürdige Gloria-Filmpalast. 10 Uhr.

Das Kino ist mäßig gefüllt. Erregtes Geflüster zwischen den Leuten – meist junge Besucher. Einige grübelnde Hornbrillenträger hier, ein paar extrovertierte Hutfetischisten dort. Geplant ist der persönliche Auftritt eines Film-Urgesteins und Oscarpreisträgers: Roger Corman.

„Wir wissen noch nicht genau, wann er kommt“, heißt es von der Leitung. Eigentlich war um 10 Uhr der Beginn geplant. Dann soll er den Zuhörern erklären, wie es geht – das Filmemachen mit Budgets von teilweise unter 100.000 Dollar. Denn damit wurde Corman berühmt, berüchtigt und erfolgreich. Er unterrichtete Persönlichkeiten wie James Cameron, Francis Ford Coppola, Joe Dante, Ron Howard oder Martin Scorsese. Zwei Tage lang wird Corman über das Low-Budget-Filmemachen und den Filmmarkt von heute am Münchner Stachus referieren. Für ein paar Stunden darf ich als stiller Zuhörer dabei sein.

Nach nur 10 Minuten: Applaus. Roger Corman höchst selbst marschiert durch die Kinoreihen. Die „Vorlesung“ beginnt. Gleich zu Beginn lässt es Corman gehörig krachen: Das Independent-Kino der Corman-Zeit sei tot. Kein unabhängiger Film schaffe es mehr ins Kino. DVD-Verkäufe seien rückläufig. Alle unabhängigen Filmemacher seien bereits nach kurzer Zeit frustriert. Geld verdienen indem man günstig und viel produziert sei weder in Amerika noch in Europa mehr rentabel machbar. Die Zukunft könnte, und Corman beton das „könnte“, im Internetvertrieb liegen. Als Rest komme nur noch eine Mischfinanzierung aus Vorverkäufen an TV-Sender und Fördergeldern in Frage.

Die Ratschläge Cormans sind trivial, aber zeitlos: Passt auf das Genre auf. Filme sind nur rentabel wenn sie weltweit funktionieren. Komödien tun das zum Beispiel nicht. Passt auf Euer Budget auf. Macht kein Script, das nicht in das Budget passt. Fangt nicht zum Drehen an, wenn ihr nicht den kompletten Film im Kopf habt. Macht eine ausführliche Vorproduktion. Kümmert Euch um das richtige Equipment. Seid vorbereitet. Wirkt vorbereitet. Macht ein persönliches Investment indem ihr dahinter steht.

Es ist erstaunlich, wie Corman völlig frei und ohne Script von der Bühne aus dem Nähkästchen plaudert. Relaxt sitzt er unbeeindruckt vor der riesigen Kinoleinwand und füllt das Kino souverän nur mit seinen Erzählungen aus. Geschichten über Scorsese. Cameron. Wells. Spielberg. Aber es gibt auch speziellere Ratschläge aus Cormans eigener Filmerfahrung. Er erzählt wie man die Drehzeit mit Hilfe mehrerer Kameras einspart, wie eine einzige Dialogzeile oder ein falsches Ende einen ganzen Film ruinieren kann und warum es manchmal Sinn macht, den gleichen Film unter einem neuen Namen zu veröffentlichen.

Interessant wird es dann noch einmal bei der offenen Fragen-&-Antworten-Runde, die gleichzeitig das internationale Publikum des Abends offenbart. Ich bin erstaunt über die unterschiedlichen Englischdialekte, die nun zu Tage treten. Von französischen Filmstudenten bis finnischen Regisseuren ist scheinbar halb Europa für dieses „Event“ angereist. Einige Filmschaffenden erkenne ich sogar wieder. Ich finde es irgendwie ironisch und charmant zugleich, wie „unsere“ Macher plötzlich die Rollen gewechselt haben und mit gebannten Augen aus den bequemen Stühlen auf den 85-Jährigen auf der Bühne starren. So wird Corman mit zahlreichen Fragen gelöchert und bereitwillig erzählt er eine Anekdote nach der anderen. Auch vor exakten Zahlen schreckt Corman nicht zurück? Wie viel zahlt er einem Director of Photography? Wie viel bekommt ein Schauspieler? Er erzählt seine Erfahrungen mit LSD für den Film „The Trip“. Er erzählt wie er mit Kritiken umgeht. Wie er seine Filme an die Filmfeste vertreibt. Er erzählt von seiner eigenen Firma, die er selbst in seinem gesegneten Alter immer noch leitet und die immer noch zahlreiche Filme veröffentlicht. Er erzählt von seinem Oscar und warum er niemals mit einem gerechnet hätte.

Ich lehne mich zurück, mache ein paar Fotos und lausche gespannt. Immer wieder gibt es Informationen, die auch mir völlig neu sind – zum Beispiel, dass Schauspieler für 3D-Filme eine Extragage verlangen. Oder sein Zusammentreffen mit Christoph Schlingensief. Oder dass er das „verrückteste Ereignis seiner Karriere“ gemeinsam mit Bernd Eichinger beim Dreh von „The Fantastic Four“ hatte (bei dem tatsächlich ein kompletter Fantastic-Four-Film entstand, der aber auf Grund tatsächlich verrückter Umstände nie veröffentlicht wurde). Mittlerweile scheint auch der Bayerische Rundfunk Gefallen an Cormans Insiderwissen gefallen zu haben und wirft kurzerhand ein Mikrofon über einen der Lautsprecher. So kann man natürlich auch seine Berichterstattung machen. Ich bin jedenfalls auf das Ergebnis gespannt.

Es wird Nachmittag und leider rufen mich andere Termine. Was ich bis hierhin gesehen und gehört habe war sehr unterhaltsam und ich bin gespannt, wie sich der Sonntag noch bei den „Studenten“ gestalten wird. „Masterclass“ war als Beschreibung der Veranstaltung vielleicht ein wenig übertrieben. Es war mehr ein gemütliches, privates, Matinee-Kaffekränzchen mit einem beeindruckenden Regisseur mit beeindruckenden Erfahrungen. Etwas anderes sollte es aber auch gar nicht sein.

Das Ereignis „Zwei Tage mit Roger Corman“ fand im Rahmen des „KALIBER35 Munich Int’l Short Film Festival“ statt und wird unterstützt vom FilmFernsehFonds Bayern und dem Amerikanischen Generalkonsulat München. Dieses Special wurde mit Hilfe vom FilmFernsehFonds Bayern und des Muenchner Filmwerkstatt e.V. ermöglicht.

Dieser Artikel wurde zuerst auf www.FlickAddict.de veröffentlicht.

„Einmal ficken, zweimal blasen, und einen Cognac, richtig?“

Eintrag vom: 12.04.2011 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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„Nein, verdammt. Ich bestellte einmal ficken, einmal blasen und auf meinem Cognac warte ich schon seit 2 Stunden!“

Nur einer der herausragenden Oneliner in „The Opening of Misty Beethoven“ (1976), der dem Werkstattkino in einer 35mm Kopie inklusive fantastischer deutscher Synchronisation vorliegt. Die Jugendverderbernacht am Sonntag in besagtem Etablisment mit einem allwissenden Christian Keßler und wie immer gut gelauntem Ulrich Bassenge war ohne Zweifel einer der lustigsten Filmabende der letzten Jahre. Wann und wo sonst kann man in einem proppevollem Kino mit gleichmäßig verteilten Geschlechtern solche Perlen wie Flesh Gordon, Bacchanale, Porno-Musicals, Through the Looking Glass, The Devil in Miss Jones oder die Sexvariante eines Fluch der Karibik genießen? Mit den Synchronstimmen von Ernie (aus der Sesamstraße) und Wolfgang Völz (Käpt’n Blaubär) wohlgemerkt.

Wortwörtlicher Höhepunkt des Abends: Eine tolle, deutschsprachige (!) 35mm Kopie des oben erwähnten Porno-Chics von Radley Metzger. Eine Tatsache, die eine Dame im Saal mit einem Orgasmusschrei begrüßte (wobei es auch ein kurzes enttäuschtes Stöhnen gab, dass es sich um keinen Sado-Maso-Streifen handeln würde). Im Film erzieht ein „Dr. Love“ (Jamie Gillis) die Prostituierte Misty Beethoven (Constance Money) zu einer Universalsexkünstlerin. Neben den erwähnten Onelinern (zu viele, um sie hier aufzuzählen), gefallen auch so Details wie Dildos im Deutschland-Flagge-Motiv.

Alle Titel wurden von Keßler in ironisch-spaßigen Beiträgen kommentiert sowie nähere Hintergrundinformationen erläutert. Aber nicht nur dabei gab es Spannendes und Neues zu erfahren, auch einige Titel waren für mich neu. So präsentierte man die deutsche Synchronisation von Es geschah in Hollywood, der zweifelsohne schlechter synchronisiert ist als Phantasmagoria. Und das heißt was! Das Kino lag mehrfach brüllend am Boden vor Lachen. Sehr schön auch die erste Einstellung, in der der Haarschopf des Regisseurs schön rechts unten platziert in der Ecke sitzt. Aber mal im Ernst: Wen interessiert das in einem Softsex-Streifen mit „fliegenden Fickern“ (fragt nicht!), der immerhin von Wes „Freddy Krueger / Scream / The Hills Have Eyes“ Craven geschnitten wurde? Eben!

Auch eine neue Erfahrung: Filme von Eduardo Cemano (oder Ed Seeman). Selten spaßige Filme z.B. über einen jungen Abenteurer, der auf einer einsamen Insel (oder war es ein Planet?) eine nackte Riesin trifft, sich in ihrer Vagina verirrt (aber fliehen kann) und merkwürdige Geschlechtsrituale mit irgendwelchen Ausserirdischen (mit riesigen Tierköpfen) durchführt. Ebenso amüsant seine Filme über die Befreiung durch den sexuelle Orgasmus, den er selbst an einem Skelett (!) präsentiert.

Wo wir auch bei dem Thema wären, dass Keßler wohl am Herzen lag: Zu zeigen, dass Pronographie mal etwas anderes war, als das, was wir heute kennen: Sie war kreativ, bunt, fröhlich, einfühlsam, naiv und verspielt. Sie war filmisches Mittel zum Zweck und sie schloß den kritischen und anspruchsvollen Umgang mit Story, Dramaturgie und schauspielerischer Leistung nicht per se aus. Er war der Einstieg für viele Filmschaffende in das Filmbusiness – ganz wie es der Splatterfilm in den 70ern und 80ern es nunmal ebenfalls war. Auch dort wurde um die Gewalt- und Spezial-Effekte herumexperimentiert wie es der Sexfilm um den Geschlechtsverkehr tat.

Während sich der Horrorfilm aber emanzipierte und mittlerweile ein fester Bestandteil des Mainstream-Kinos geworden ist, versandeten die Versuche, etwas ähnliches mit Pornographie zu erreichen Mitte der 80er Jahre mit Aufkommen der Videokassette. Sex wurde in der Pronographei zur Ware. Und wer sich in Erwachsenen-Videotheken auf den einschlägigen Pornoseiten im Netz herumtreibt weiß: Es ist wirklich immer das Gleiche. Noch vor der Vorstellung sagte ich zu einem Kollegen, wie sehr mich doch das Horrorfilmbusiness mittlerweile langweilt. Früher hat man für solche Videokassetten noch schiefe Blicke seiner Bekanntschaft, schlechte Bildqualität, jahrelange Importbemühungen und das Aufbauen zahlreicher Untergrundkontakte -von denkbaren Strafanzeigen ganz zu schweigen- auf sich nehmen müssen. Heute läuft Saw in Multiplexkinos und das Fantasy Filmfest ist zu einer Massenveranstaltung geworden. Früher noch war das Mitternachtskino etwas ungewöhnliches, anderes, avantgardistisches…

An diesem Abend habe ich jedenfalls einmal mehr registriert, dass das Pronographie-Kino der 70er Jahre vielleicht noch die ein oder andere Perle bereithält, die ein sonst verstoßenes Thema als Vehikel für Versuche nimmt, die im Mainstream damals einfach nicht möglich waren – und im Gegensatz zum Horrorfilm, auch heute noch überraschen. Ich denke, ich werde mir mal die wichtigsten Filme der Porno Chic Ära besorgen, um hier ein wenig Nachhilfe zu nehmen. Das Buch „Die läufige Leinwand“ von Christian Keßler, das ich nach diesem Abend jedem zu dem Thema empfehle, wird mir hier hoffentlich auch etwas weiterhelfen. Oder hättet ihr vorher gewusst, dass es eine pornographische David-Lynch-Hommage gibt, in der eine Frau einer Cornflakes-Packung einen Blowjob gibt während eine Toastbrotschreibe Saxophon spielt?

Bleibt zu sagen: Mehr davon! Wenn es Gründe gibt, nach München zu ziehen: Das Programm des Werkstattkinos ist schon mal ein Guter. Und was wir auf die Nacht von Sonntag auf Montag außerdem gelernt haben: „Die Menschen sind unzufrieden mit ihrem Sexualleben, weil sie zuviel drüber reden.“ Also halt ich mal besser die Klappe.

3D-Kinopreise in München

Eintrag vom: 09.01.2011 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Nachdem ich vor ein paar Wochen bereits die regulären Kinopreise in München verglichen habe, sind jetzt mal die 3D-Preise dran. Ausgangslage ist wie immer ein Standard-Film ohne Überlänge bei Sitzplatzreservierung im Mittelfeld ohne Anspruchnahme von Vergünstigungen (Rentner, Studenten usw.).

Die Preisunterschiede sind teilweise enorm.

Wer am Dienstag einen 3D-Film statt im Cinemaxx im Cadillac (auf vergleichbarer Leinwandgröße) anschaut spart sich satte 5 Euro. Das reicht unter der Woche bereits für einen weiteren 2D-Kinofilm. Selbst am Wochenende sind noch Ersparnisse von 3,00 € pro Film drin.

Ganz generell lässt sich sagen, dass die größeren Kinos ihr 3D gerne als Geldmaschine verwenden. Die Kinotage greifen dort im Gegensatz zu den unabhängingen Kinos nicht. Es spricht zumindest preislich nichts dafür, einen 3D-Film im Mathäser oder Cinemaxx anzuschauen. Ausnahme sind hier höchstens Leinwand- und THX- bzw. Technik-Fetischisten, die auf alle Fälle die 100m² im Mathäser mitnehmen wollen (wenn dort der entsprechende 3D-Film auch läuft).

Wie immer preislich an vorderster Front mit dabei ist das Royal, das wie auch bei den 2D-Filmen durchgehend günstige Preise bei einer annehmlichen Leinwand-Größe bietet. Geschlagen wird es von Dienstag-Donnerstag nur durch das Cadillac, bietet dafür aber eine zentralere Lage und durchgehend gute Leinwandgrößen (während man beim Cadillac auch 3D-Filme im kleineren Schwesterkino Veranda zeigt).

Zusammengefasst: An Montagen wäre meine 3D-Empfehlung derzeit das Rio, da es eine große Leinwand besitzt und zentral am Rosenheimer Platz liegt. Läuft der gewünschte Film dort nicht, bietet das Cincinnati bei gleicher Leinwandgröße Gleichwertiges zum gleichen Preis, liegt aber nicht so zentral. Dienstags bieten Royal, Rio und Cadillac alle ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Mittwoch bis Donnerstag ist das Cadillac the way to go. Läuft der gewünschte Film dort nicht (oder nur auf der Veranda) oder ist die Anfahrt nach Bogenhausen zu weit, bleibt das Royal. Ab Freitag ist das Royal ohnehin das günstigste Kino.

Cinema und Lichtspiele habe ich hier mal aussen vor gelassen, weil dort ja nur OmUs laufen. Montag und Dienstag sind hier die bevorzugt zu wählenden Tage.

Die Leinwandgrößen und Technik habe ich entweder von der Kinowebseite selbst, artechock oder von kinoliste.com. Keine Gewähr auf Richtigkeit. Bei einigen Kinos war leider nicht festzustellen, welche 3D-Technik sie verwenden.

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Kinopreise in München (Übersicht)

Eintrag vom: 30.10.2010 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Gestern habe ich mir mal den Spaß gemacht und die Kinopreise in München verglichen. Ziel war es, eine kleine Matrix zusammenzustellen, um zu sehen, welches Kino in München wann besonders günstig ist.

Kinopreise sind generell pervers. Zumindest wenn man keinen Sonderstatus hat, wie Rentner oder Student. In München sind sie dann nochmal extra teuer. Da kann es schon Sinn machen, sich für verschiedene Tage auch unterschiedliche Kinos herauszusuchen. Denn nicht jedes Kino hat am Dienstag seinen Kinotag. Manche haben ihn Montags, manche Montags und Dienstags, manche auch einfach Donnerstags. Am Wochenende sind erfahrungsgemäß alle Kinos teuer.

Ich habe mal versucht, die jeweiligen Kinopreise für eine reguläre Vorstellung am Abend zusammenzutragen. Dabei werden ganz generell Frühvorstellungen, Spätvorstellungen, Previews, Zuschläge (3D etc.), Kinderpreise, Studentenpreise, Logenplätze, Balkonplätze usw. nicht beachtet. Wenn es Preisstaffeln gibt, habe ich immer die Plätze im hinteren Drittel vorne gewählt, aber ohne Loge. Beim Werkstattkino habe ich leider keine aktuellen Preise im Kopf. Früher war das mal 4,50 Euro. Könnte jetzt auch höher sein. Ganz generell gehört die Liste daher auch nochmal gegen gecheckt. Mach ich die Tage.

Besonders günstige Kinos sind in der Liste unten grün markiert, teure mit rot. Da Programmkinos in der Übersicht wohl weniger relevant sind (da man dort wohl eher für einen bestimmten Film als für einen günstigen Preis hingeht), habe ich mal nur die Mainstream-Kinos grau markiert. Was kann man sagen?

Kinotage (Mo + Di): Hier gilt zu beachten, dass nicht jedes Kino am Montag UND Dienstag Kinotage hat.

Mo: Favorit ist Das Neue Gabriel mit nur 4,50 Euro pro Vorstellung. 48m² Leinwand und zentrale Lage am Hauptbahnhof machen den Oldie zum ersten Anlaufpunkt an beiden Tagen. Wenn der gewünschte Film dort nicht läuft, bietet der Royal Filmpalast am Goetheplatz für 50ct mehr eine noch größere Filmauswahl und Leinwände zw. 53 und 25m². Hier sollte man ggf. schauen, ob der gewünschte Film nur in einem kleinen Kino läuft. Wenn beide Kinos keine Lösung bieten, gibt es mit dem Rio Palast (Rosenheimer Platz, 62m²), Cincinnati (Fasangarten, 60m²) Tivoli (Stachus) oder Filmtheater Sendlinger Tor (50m²) weitere Kinos mit einem günstigen Preis von 5,50 Euro. Gerade das Rio kann mit eine sehr großen Leinwand zu einem fairen Preis und zentraler Lage hier noch ordentlich punkten. Unverschämtester Preis kommt vom Mathäser mit fast 8 Euro.

Di: Das Neue Gabriel erhält am Dienstag Konkurrenz vom Cadillac-Kino, einem Kino in Form, äh, nun ja, eines Cadillacs. Beide bieten für nur 4,50 Euro Filmgenuss auf allen Plätzen, wobei das Cadillac am Arabellapark recht abgelegen liegt. Leinwandgröße ist mir hier noch nicht bekannt. Ansonsten gelten die gleichen Reihenfolgen wie oben: Royal, Rio, Tivoli, Sendlinger. Am Dienstag sind ansonsten nahezu alle Kinos halbwegs günstig. Selbst das Cinemaxx versucht mit 5,50 Euro zu punkten, das Mathäser verlangt nochmal 40ct. Ausnahme ist nun das Cincinnati am Fasangarten, dass sich am Dienstag schlagartig zum Schlusslicht beim Mainstream-Kinoentpuppt.

Mi + Do: Das Gabriel kann jetzt nicht mehr punkten, sondern zieht mit den Multiplex-Kinopreisen gleich. Erste Anlaufstelle für Wochengänger ist wohl der Royal Filmpalast am Goetheplatz – damit auch das Kino für alle Donnerstag-Premieren. Voraussetzung: Man bucht rechtzeitig im Voraus die hintersten Plätze des Mittelparkets. Noch günstiger geht es mal wieder im Cadillac und dem Autokino in Aschheim. Letzteres erfordert eine Anreise per Auto, daher hier mal aussen vor gelassen. Beim Cadillac muss man eine Anfahrt in den Arabellapark in Kauf nehmen (und wie erwähnt kenne ich die Leinwandgröße nicht). Wer im östlichen München wohnt, spart sich so ggf. nochmals 50ct und kann zudem für den Preis ganz hinten sitzen. Nochmal eine Ersparnis von 2,50 Euro gegenüber den teuren, hinteren Plätzen im Royal. Bieten alle drei Kinos nicht das gewünschte, eignen sich hier noch einige Multiplexkinos mit einem Preis von 7 Euro, allem voran das Cinemaxx am Isartor, das Neue Gabriel und die Kinos an der Münchner Freiheit. Schlußlicht sind hier die Publikumskinos Tivoli und Sendlinger Tor mit satten 8,50 Euro. Das erlauben sich andere maximal zum Wochenende.

Fr – So: Ab dem Wochenende wird bei Kinos Geld geschäffelt. Umso erstaunlicher, dass man beim Royal (zu den oben erwähnten Einschränkungen), weiterhin für 6,50 Euro ins Kino kommt. Wer dann nicht gerade nach Aschheim fahren möchte, für den bleibt als weitere Alternative dann noch das Neue Gabriel mit seinem 7 Euro Preis. Wer dort nichts Passendes findet, kommt um den 8,00 Euro Preis eines Cinemaxx wohl nicht mehr herum. Schlusslicht sind das Mathäser und die Kinos in Solln mit (knapp) 9 Euro.

Originalfassungen: Wer auf (Mainstream) Originalfassungen steht, besucht Mo-Di wohl am besten das Cinema. Das ist zwar 50ct teurer als die Museum Lichtspiele, aber hat nun mal eine hervorragende Ausstattung und eine große Leinwand. Sa. und So. sollte der 1 € Vorteil dann aber durchaus für das sympathische Kino am deutschen Museum sprechen.

Alle Kinopreise im Überblick (ohne Gewähr / ungeprüft):

Ins Kino für 4,90 €

Eintrag vom: 26.02.2010 | von: Basti | in: Preisfuchs

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Wenn Nerd’um plötzlich Kunst wird

Eintrag vom: 30.05.2008 | von: Basti | in: Internet & Co

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HD-Funktion abschalten, falls das Video stockt. Oder runterladen. Ich verneige mich. Ganz großes Kino steckt manchmal in den kleinsten, bescheuersten Ideen. Eine bessere Metapher für das nerdige wie völkerverständige Internet hätte man vermutlich nicht finden können. Matt, wenn Du wieder in der Nähe bist – ich bin dabei!

Die wirklich wichtigen Zutaten für den guten Film…

Eintrag vom: 24.12.2007 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Eine Digicam, eine unbekannte Schauspielerin, ein Musiker, eine Stadt (hier Dublin), gute Charaktere – und dann einfach mal laufen lassen:

Schön, wenn man mit wenig Mitteln weltweit ins Kino kommen kann. Soviel kann noch nicht verloren sein. 🙂