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AdventureX 2018 (II)AdventureX 2018 (II) Auf der AdventureX haben wir zwei Podcasts aufgenommen. Wenn ihr also wissen möchtet, was ihr alles verpasst habt, dann hört doch mal hier rein: Tag 1 Tag 2

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Spitzen auf dem Viggar, Rasten im Wald und Rodeln im Sommer!Spitzen auf dem Viggar, Rasten im Wald und Rodeln im... Diesen September gab es wieder eine kleine 2-Tages-Tour. Dabei ging es quer über die Tuxer und Stubaier Alpen auf die Viggarspitze und über die Maria Waldrast mit dem Rodel...

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Auf den BeslerAuf den Besler Der Besler ist eine nette, einsteigerfreundliche Halbtagestour im Allgäu - ideal für den Ausklang der Sommersaison, wenn die Tage -wie jetzt im November- bereits ziemlich...

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Making a MurderMaking a Murder Ich schaue gerade Making a Murder, bzw. hole es nach. Bislang bin ich zum Fall "ungespoilered" und erlebe die Entwicklung quasi noch in Echtzeit. Die Doku-Serie begleitet...

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Freizeitpark-Quick-Check 2018: Movieland (4/7)Freizeitpark-Quick-Check 2018: Movieland (4/7) Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

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Farrenpoint über WasserfälleFarrenpoint über Wasserfälle Der Farrenpoint ist ein einfach zu besteigender Gipfel im Mangfall-Gebirge. Über den sehr kleinen, inoffiziellen Parkplatz der Jenbacher Wasserfälle (Platz für ca. 6...

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Freizeitpark-Quick-Check 2018: EftelingFreizeitpark-Quick-Check 2018: Efteling Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

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Freizeitpark-Quick-Check 2018: Bayern Park (1/7)Freizeitpark-Quick-Check 2018: Bayern Park (1/7) Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

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Conspiracy Files 8: Zeitgeist

Eintrag vom: 11.08.2008 | von: Basti | in: Internet & Co

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Verschwörungstheoretiker behaupten, die Realitäten, die von den Verschwörern geschaffen würden, seien durch Gehirnwäschen bzw. Gehirnmanipulation geschaffen. Es werden Geschichten in die Köpfe der Menschen gepflanzt, welche mit dem eigenen Dasein verwoben werden. Ein Kollege nahe des Geheimdienstes sagte einmal zu mir: Die einzige sinnvolle Methode der Gehirnwäsche ist es, Fakten auf Fakten auf Fakten der Bevölkerung vor die Füße zu knallen. Und wenn es keine Fakten gibt, was laut den Verschwörungstheoretikern häufig der Fall ist, dann verkauft man einfach irgendwas als Fakten. Ist die eigentliche Integrität damit lange genug unter Beschuss, gibt das Indviduum seine Skepsis oder persönlicher Realitätswahrnehmung auf und adaptiert die Faktenlage – sie ‚glaubt‘ in Zukunft an diese. Es ist mittlerweile hirnphysiologisch erwiesen, dass eine einmal festgesetzte Geschichte nur sehr schwer wieder umzuprogrammieren ist. Mein Kollege verglich das mit Existenzangst: Jede Umprogrammierung bedinge zwangsweise die Aufgabe der bisherigen Existenz. ‚Das ist ein bischen wie sterben und daher extrem schwer zu verarbeiten.‘ ‚Gleiches mit Gleichem begegenen‘ muss sich Autor Peter Joseph bei der Erschaffung seines Films ‚Zeitgeist‘ gedacht haben, den es mitlerweile in über 23 Sprachen gibt. Ein nahezu One-Man-Project, welches versucht, über Gehirnwäsche-Methoden die Umprogrammierung der eigenen Realität zu erzeugen. Jeder ‚Fakt‘ wird dabei auf der Webseite per Quellenangabe belegt. Ich warne vor dem nicht ganz un-subversiven Unterton des Streifens, der in erster Linie nur eins will: Die Aufgabe der eigenen Existenz, der eigenen Vergangenheit und eigenen Glaubens (sprich, des alten Zeitgeistes) und die Akzeptanz einer neuen Realität (also der vom Film proklamierte Zeitgeist). Ich will ihn aber trotzdem nicht vorenthalten. Wir wissen wenig über den Film und seine Macher und viele seiner Aspekte stehen in der Diskussion. Ich kenne einige Fälle, bei welcher der Film Leute zum massiven Nachdenken bewegt und ein paar wenige, wo wirklich eine Realitäts-Verschiebungsphase eingetreten ist. In dieser Hinsicht hat der Film seinen eigentlichen Zweck erfüllt – und das macht ihn und seine Medienwirksamkeit nicht uninteressant. Hier mit deutschen Untertiteln, per Button abschaltbar. Das lange, 10-minütige Intro durchhalten:

Ein Fortsetzung für Oktober angekündigt.

FFF 2008 – Awake

Eintrag vom: 08.06.2008 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Die wirklichen Filmperlen für mich sind jene Filme, die sich nur ein ganz bestimmtes Thema heraussuchen um es so stark totalisieren, dass daraus eine erzählbare Geschichte extrahiert wird. Das FFF ist ein idealer Platz, um solche Perlen zu entdecken. Filme wie die Konstruktivsten-Metapher ‚eXistenZ‘, oder das Minimalismus-Experiment ‚Cube‘ findet man immer zuerst auf diesem Filmfest. Etwas mainstreamiger aber trotzdem spannend könnte daher auch dieser Film werden, der aus der Sicht eines Wachkoma-Patienten erzählt wird. Mit einer nackten Jessica Alba! Kann da noch viel schief gehen?

Life On Mars Season 2 Finale – Konstruktivismus und Kontrollverlust

Eintrag vom: 26.08.2007 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Nachdem mir der Beginn der zweiten Staffel von Life On Mars garnicht gefallen hat, bin ich vom Ende ziemlich begeistert. Hätte es die Serie schon während meiner Master-Abschlussarbeit gegeben, ich hätte sie bestimmt eingebaut, weil sie zu sehr schön meine ethische Bewertung der Simulationshypothese unterstützt. Dabei verfolgen die Autoren am Ende eine selbstkonstruktivistischen Ansatz – ganz im Gegensatz zu den zahlreichen Filmen, der späten 90er, die dasselbe Thema beinhalteten: In ‚Matrix‘ oder ‚Dark City‘ wurde noch die Suche nach der Wahrheit und der Ausbruch aus der Scheinwelt propagiert, in ‚eXistenZ‘ resignieren die Teilnehmer bereits und Scheinwelt und Realität verschwimmen zu einer undurchdringlichen Einheit, in ‚The Game‘ wird die Simulation zum ersten Mal bewusst positiv und heilend konnotiert – Life on Mars setzt der ganzen Thematik noch einen ziemlichen Hammerschlag oben drauf – nicht von der Grundaussage her (die orientiert sich stark an ‚The Game‘) sondern von der Art der Durchführung, die allein schon die Kirchen auf die Palme bringen müsste. Nachdem die zweite Staffel (hoffentlich) noch dieses Jahr auf Kabel1 ausgestrahlt werden soll, will ich nicht allzuviel weg nehmen. Selbstkonstruktivistisches ist das Ende in der Hinsicht, dass nicht mehr das objektive Ziel vor Augen ist (wie der Ausbruch aus der Matrix zu Erlangung persönlicher Freiheiten und ‚Wahrheiten‘) sondern die persönliche Gefühlslage. Wo Ted in ‚eXistenZ‘ noch an der Erkenntnis verzweifelt, dass sich die Realität ‚plötzlich nicht mehr echt‘ anfühle, sagt Life On Mars dem Zuschauer eiskalt ins Gesicht: ‚Na und? Was kümmert es dich? Real ist nur das, was Du als echt empfindest. Nur das bedeutet Leben – und nichts anderes zählt.‘ Ich als Kostruktivist würde wohl noch oben drauf setzen: Was ist schon Wahrheit? Wer weiß schon, was von beiden Extrema nun wirklich die Matrix ist? Das musikalische Thema, dass sich durch Folge S0208 zieht ist das übrigens hier relativ unbekannte I Had A Dream (Hörprobe) von Audience. Sehr passend, wie ich finde. Für mich ist diese Entwicklung eines der heißesten Eisen in der Diskussion über mediale Simulation. Angesichts der Kernaussage meiner Masterarbeit stimmt mich die Tatsache, dass Simulation nicht mehr per se pessimistisch und der Durchbruch derselbigen per se ideologisch betrachtet wird, ziemlich zuversichtlich, dass wir hier bald zu einem wichtigen, neuen Diskurs kommen, der Ende der 90er plötzlich versumpfte. Andererseits macht mich diese Tendenz angesichts solcher Ereignisse wie das hier kurz besprochene WTC-Event auch nachdenklich – denn dann sind solche Aussagen wie die von Life On Mars nicht nur eine Spiegelbild unserer Zombie-Seelen (John Carpenter würde wohl jetzt gerne eine Szene von ‚Sie leben!‘ einspielen) sondern auch grundweg gefährlich. Ich denke, das ethische Thema Kontroll(verlust)kompetenz sollte in dieser Debatte einen noch viel wichtigeren Stellenwert einnehmen als ich das während der Bearbeitung der Freizeitpark-Thematik und der damit verbundenen Kontrollsteuerung noch ahnte.

Film-Review: Videodrome

Eintrag vom: 02.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

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Im Münchner Kino „Atelier 1“ kam anläßlich der Cronenberg-Hommage nebst
Scanners, Rabid und Parasite Murders auch einer seiner größten Hits:
Videodrome.

Story (small spoiler*): Videovertreiber entdeckt einen neuen
Piratensender, der hauptsächlich Folter und Sadismus zeigt. Sofort ist
er und später auch seine Freundin von dem Sender angetan und möchte mehr
herausfinden. Was er nicht weiß: Der Sender löst beim Zuseher einen
Gehirntumor aus, bis er (der Sender) ihn (den Zuseher) letztendlich
vollkommen unter Kontrolle hat. Ein Kampf gegen ein gewaltiges Komplott
beginnt, in dem Fernseher und Personen immer mehr eins werden. (/small
spoiler)

Videodrome zu beschreiben fällt schwer. Der Film ist heftig, spannend,
mitreissend, teilweise recht blutig (Cronenbergs Lieblingsthema: Das
Innere des Menschen) und ausserdem vollgestopft mit zahlreichen Bildern,
Metonymien und Metaphern (Videokassetten wortwörtlich in die Menschen
„stopfen“ und umgekehrt Menschen in die Fernseher ziehen – Poltergeist
läßt grüßen).

Gezeigt wurde übrigens die UK-Kinofassung, die noch etwas länger ist als
die UK-Videofassung.

Fazit: Der Film lohnt sich für alle, denen David Lynch zu schwer und zu
wenig gewaltätig ist und für alle Cronenberg-Fans sowieso. Leute, denen
nichts an etwas Überlegen beim Horrorfilm liegt, sollten lieber Ihre
Finger davon lassen. Achja: Videodrome’s quasi Nachfolger „eXistenZ“
sollte man sich nachher natürlich auch nicht entgehen lassen.

Film-Review: eXistenZ

Eintrag vom: 02.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

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Was soll ich zu dem neuen Cronenberg’schen Werk noch viel sagen? Einfach
Klasse. Zumindest für meinen Geschmack. Wer Videodrom mochte, wird
vermutlich eXistenZ lieben – wer jedoch beim Filmegucken ungern
nachdenkt sollte vielleicht eher die Finger davon lassen. Wobei dieser
Streifen Cronenbergs wohl eher einer der klarsten und deutlichsten ist.
Allzuviel möchte ich nicht von dem Film verraten, denn insgesamt bietet
er wieder einige Aha-Effekte und Überraschungen. Cronenberg-Freaks
werden ihn sich eh „antun“. Nur soviel zur Story: Vereinfacht gesagt
geht es um ein Computersystem, welches direkt am Menschen angekoppelt
wird und ihm eine völlig neue Schein-Realität eröffnet. Dabei verwischt
sich bei diesem alptraumhaften Film Cronenbergs immer mehr die wahre
Realität mit der Spielwelt aus dem Rechner. Gekonnt würfelt dabei
Cronenberg mit allen Freiheiten, die ihm dabei gegeben werden…

Der Film ist durchgehend spannend, schauspielerisch und technisch recht
perfekt und, wie es für Cronenberg nunmal typisch ist, wieder mal mit
zahlreichen Ekeleien versehen, wobei sich die Gewalt diesmal bis auf ein
paar Schüsse in Grenzen hält. Neben enormer Spannung bietet der Film
aber, und das ist fuer Cronenberg eher untypisch, den ein oder anderen
Lacher, rutscht teilweise fast ins Komödiantische ab, ohne aber je
unpassend zu werden. Überhaupt ist es erstaunlich, wie gut es Cronenberg
gelungen ist, dass die verschiedenen, glibbrigen Spielkonsolen, -small
spoiler*- halb-lebende Tiere, -spoiler off- im Film kaum peinlich
wirken. Wer übrigens auf Blut aus ist kann sich auf eine leckere Szene
in einem „Computerspiel“-Schlachthaus freuen.

Fazit: Wer Cronenberg mag und wem Chucky zu komisch ist, erhält mit
eXistenZ ein erneutes Highlight von Cronenberg, das einem alles bietet,
was das Herz begehrt: etwas Splatter, etwas Komödie, etwas Erotik,
einige Schiessereien, viel Glibbereien, eine perfekt durchdachte Story
nach MATRIX-Prinzip und sogar etwas CGI… Also: Für Fans des etwas
intelektuelleren Horrors ein absolutes Muß!!