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EU-Conspiracy Week (VII): Die EU-NWO-Theorie

Eintrag vom: 05.03.2010 | von: Basti | in: Bildung

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Viele Verschwörungstheoretiker glauben, die Europäische Union sei mit Nichten eine demokratische Vereinigung, die in erster Linie die Abschaffung von Grenzen und die Absicherung gegenüber Krieg auf europäischen Boden durch partnerschaftlichen Zusammenschluß zum Ziel hat, sondern in Wahrheit die Einführung einer faschistischen, zentralistischen Diktatur nach Sowjetunion-Vorbild sei. Langfristig wolle die gleiche Elite diese Gleichschaltung aller Länder und Abschaffung derer Souveränität auch gegen den Willen der Bevölkerung herbeiführen, eine EU-Armee aufbauen und gleichzeitig die kompletten demokratischen Strukturen möglichst großflächig abschaffen, damit der Wille des Volkes nicht mehr beachtet werden müsste. Dies käme schließlich der Tyrannei gleich – sie würde der Bevölkerung nur anders verkauft.

Okay, jetzt wirds ein bischen düsterer als sonst: Die Verschwörungstheorie, dass die Europäische Union in Wirklichkeit die schleichende Einführung von Diktatur ist, existiert schon relativ lange. Die Verschwörungstheoretiker gehen davon aus, dass es sich in Wirklichkeit nur um einen weiteren Schritt zur Einführung der sogenannten „New World Order“, der „Neuen Weltordnung“ handelt. An der Spitze würde dann eine Weltregierung aus einigen wenigen Leuten  und Bankiers stehen, welche diesen „Coup“ über Jahrzehnte hinweg geplant haben. Der einzige Unterschied zu bisherigen Diktaturen sei demnach nur in der Art der sehr langsamen und schleichenden Durchführung über einen sehr langen Zeitraum und das Aufbauen einer Infrastruktur, bei der zum gegebenen Zeitpunkt nur noch den Hebel  umgelegt werden muss, damit alles zusammenspiele. NWO-Gegner sehen sich seit einigen Jahren in ihrer Wahrnehmung bestätigt: Die Einführung von RFID-Chips in Pässen, die Installation eines Überwachungsstaates, die Einführung von Vorratsdatenspeicherung und das Durchboxen einer einheitlichen Währung und eines „zentralistischen“ Europas, das muss man diesen Leuten zugestehen, haben viele von Ihnen bereits Mitte der 90er Jahre vorausgesagt.

Wirklichen Auftrieb bekam sie aber dann wohl vor rund 4 Jahren, als die relativ populäre Dokumentation Zeitgeist von Peter Joseph wie ein Lauffeuer durch das Internet geisterte. Im dritten Teil des Films mit dem Titel „Männer hinter dem Spiegel“ stellt Joseph eben jene Theorie der neuen Weltregierung gemeinsam mit der EU auf. Hier der entsprechende Ausschnitt aus der Dokumentation:

“Alarmiert” von dieser dunklen Prognose haben zahlreiche Verschwörungstheoretiker aus Europa verstärkt auch auf die Aussagen ihrer europäischen Kollegen Acht gegeben. Hier sind ein paar Beispiele:

Verschwörungstheoretiker gehen fest davon aus, dass solche Reden nicht umsonst geschwungen werden, sondern dass die Idee, einer Weltregierung langsam aber stetig in die Köpfer der Abgeordneten und später auch der Bevölkerung gepflanzt wird.

In 2008 erfuhr dann die EU-Skepsis durch den irischen Zusammenschnitt End of Nations einen weiteren Zuspruch bei der EU-Skepsis und führte dazu, dass immer mehr Gegner paradoxerweise direkt ins EU-Parlament gewählt werden. Die bereits geposteten Videos von Nigel Farage sind hier ein gutes Beispiel. Selbiger hatte sich übrigens nach der Attacke von van Rampuy doch noch entschuldigt: Bei allen Bankangestellten. Gleichzeitig kommt er mit seiner Kritik mit einem blauen Auge und einer Strafe von 3000 € davon. Der Spiegel hatte als einer der wenigen deutschen Medien auf den Vorfall reagiert und Farage als Rechtspopulisten dargestellt, obwohl dieser jeden Rassismus- und Faschismusvorwurf bestreitet.

Schleichende Einführung einer Weltregierung durch zunehmende Gleichschaltung ohne Befragung der Bevölkerung, einfach nur eine bürokratische Politikkrake aus Brüssel oder notwendiger Friedensgarant – your time to decide.


Video: Youtube

EU-Conspiracy Week (V): „Zu einer Demokratie passt Öffentlichkeit jedenfalls nicht.“

Eintrag vom: 03.03.2010 | von: Basti | in: Bildung

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Viele Verschwörungstheoretiker glauben, die Europäische Union sei mit Nichten eine demokratische Vereinigung, die in erster Linie die Abschaffung von Grenzen und die Absicherung gegenüber Krieg auf europäischen Boden durch partnerschaftlichen Zusammenschluß zum Ziel hat, sondern in Wahrheit die Einführung einer faschistischen, zentralistischen Diktatur nach Sowjetunion-Vorbild sei. Langfristig wolle die gleiche Elite diese Gleichschaltung aller Länder und Abschaffung derer Souveränität auch gegen den Willen der Bevölkerung herbeiführen, eine EU-Armee aufbauen und gleichzeitig die kompletten demokratischen Strukturen möglichst großflächig abschaffen, damit der Wille des Volkes nicht mehr beachtet werden müsste. Dies käme schließlich der Tyrannei gleich – sie würde der Bevölkerung nur anders verkauft. Die EU gibt sich ja nach Aussen hin als besonders offen. Die Einführung von „Open Government“ und einem transparenten Staat würde die EU angeblich forcieren. Etwas irritierend kommt da diese Bemerkung von Martin Schulz (PES):

Jeder von uns, der in diesem Raum war, musste von einem vertraulichen Gespräch ausgehen, so, wie in der vergangenen Woche zum Beispiel im Elysée, die Fraktionsvorsitzenden-Konferenz mit Präsident Sarkozy vertraulich beraten hat. Wir haben die Inhalte dieses Gespräches ohne unser Wissen, veröffentlicht durch Staatspräsident Klaus, in der öffentlichen Presse wiedergefunden. Ich weiß nicht, zu welchem System so etwas passt. Zu einem demokratischen Rechtsstaat jedenfalls nicht.

Die Aussage bezieht sich auf einen Vorfall mit dem tschechische Präsidenten Vaclav Klaus, den ich bereits vor 3 Tagen hier behandelt hatte. Klaus hatte vor dem Rückfall in eine Sowjet-artige Parteiendiktatur gewarnt, woraufhin zahlreiche Parlamentarier den Saal verliesen. Klaus fühlte sich in seinem Unbehagen bestärkt und hat dann einige Dokumente veröffentlicht, die während einer Fraktionssitzung in Tschechien aufgezeichnet worden waren.

Was Schulz also sagt ist: Zu einem demokratischen System passt nicht, dass die Bevölkerung davon erfährt, was die Politiker hinter verschlossenen Türen entscheiden. Dass das scheinbar in der EU recht häufig vorkommt, wie letztens bei Sarkozy, wirft er gleich noch hinterher. Also, ich weiß nicht, zu welchem System so eine Geheimnistuerei passt, zu einem demokratischen System jedenfalls nicht. Die Debatte mit Sarkozy ist wie immer hochexplosiv und hat noch so einige andere spannende Aspekte zu bieten (Schulz-Zitat ab Minute 3:30):

Manchmal kriegt man schon das Gefühl, das Parlament beschäftigt sich mehr mit sich selbst als mit der eigentlichen EU-Frage.

EU-Conspiracy Week (IV): Who is Who in the EU? [und das reimt sich auch noch!]

Eintrag vom: 02.03.2010 | von: Basti | in: Bildung

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Viele Verschwörungstheoretiker glauben, die Europäische Union sei mit Nichten eine demokratische Vereinigung, die in erster Linie die Abschaffung von Grenzen und die Absicherung gegenüber Krieg auf europäischen Boden durch partnerschaftlichen Zusammenschluß zum Ziel hat, sondern in Wahrheit die Einführung einer faschistischen, zentralistischen Diktatur nach Sowjetunion-Vorbild sei. Langfristig wolle die gleiche Elite diese Gleichschaltung aller Länder und Abschaffung derer Souveränität auch gegen den Willen der Bevölkerung herbeiführen, eine EU-Armee aufbauen und gleichzeitig die kompletten demokratischen Strukturen möglichst großflächig abschaffen, damit der Wille des Volkes nicht mehr beachtet werden müsste. Dies käme schließlich der Tyrannei gleich – sie würde der Bevölkerung nur anders verkauft.

Nigel Farage gilt als enfant terrible im EU-Parlament. Er ist bekannt dafür, mit sehr scharfer Zunge als Einziger gegen die derzeitige Tendenz der EU offen zu protestieren. Farage versichert, dass die meisten Parlamentsabgeordneten ihm in privaten Gesprächen erzählten, tatsächlich auf seiner Seite zu sein, aber von ihrer politischen Linie nicht abrücken könnten. Der Brite sieht sich vor allen Dingen durch die Besetzung des Parlaments bestätigt. Dieses sei in erster Linie von durch Lobbyisten und Kriminalität beeinflusste besetzt, die nie in der freien Wirtschaft unterwegs gewesen seien, sondern in Wahrheit ihr Geld durch dunkle Machenschaften verdienten. Die EU wäre langfristig durch diese Kriminellen so unterwandert, dass sie es für ihre eigene Zwecke mißbrauchten. Deswegen höre man auch nicht auf die Meinung der Bevölkerung, wenn sie in Refferenden gegen die EU stimmten.

Hier ein paar nette Farage-Beispiele, die ich alle ans Herz lege [Klicken für Video]:

Auch bekannte Persönlichkeiten nimmt Farage nicht aus, z.B.:

EU-Conspiracy Week (II): „Free discussion about this problems is not [to be] silenced.“

Eintrag vom: 28.02.2010 | von: Basti | in: Bildung

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Viele Verschwörungstheoretiker glauben, die Europäische Union sei mit Nichten eine demokratische Vereinigung, die in erster Linie die Abschaffung von Grenzen und die Absicherung gegenüber Krieg auf europäischen Boden durch partnerschaftlichen Zusammenschluß zum Ziel hat, sondern in Wahrheit die Einführung einer faschistischen, zentralistischen Diktatur nach Sowjetunion-Vorbild sei. Langfristig wolle die gleiche Elite diese Gleichschaltung aller Länder und Abschaffung derer Souveränität auch gegen den Willen der Bevölkerung herbeiführen, eine EU-Armee aufbauen und gleichzeitig die kompletten demokratischen Strukturen möglichst großflächig abschaffen, damit der Wille des Volkes nicht mehr beachtet werden müsste. Dies käme schließlich der Tyrannei gleich – sie würde der Bevölkerung nur anders verkauft.

Die meisten EU-Abgeordneten reagieren allergisch auf diese Anschuldigungen. Eine Kritik an den Plänen der EU erscheint ungewünscht, ein wirkliches Entkräften der Anschuldigungen scheint Brüssel und Straßburg allerdings auch nicht so richtig zu gelingen. Wie allergisch Abgeordnete reagieren können, zeigt diese Rede von Vaclav Klaus. Das ist -und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen- der President von Tschechien. Kein verrückter Verschwörungstheoretiker, auch eigentlich kein EU-Skeptiker per se. Vaclav war aber sauer, gezwungen wurde, noch im November 2009 den Vertrag von Lissabon zu unterschreiben. Sein Unbehagen bringt er nun zum Ausdruck, und die Reaktion der Parlamentarier ist dann doch irgendwie schon peinlich:

Vaclav Klaus – frecher Aufbegehrer, mahnender Konstruktivisit oder tatsächlich vor Parteiendiktatur Warnender?

Mindestens die Rede des Parlamentspräsident Pöttering am Ende ist dabei doch leicht ironisch zu sehen, will er die Rede von Vaclav Klaus doch damit entkräften, dass am Ende halt die Mehrheit entscheide. Gerade diese Mehrheiten, die z.B. in Frankreich, in Holland oder Irland gegen die EU-Verfassung gestimmt haben, hat die EU-Regierung allerdings in keinster Weise beachtet bzw. respektiert. Die Meinungsmache gegen Vaclav Klaus vor der Sitzung durch das Flugblatt stimmt mich auch etwas skeptisch.

48 Stunden Tag

Eintrag vom: 16.08.2008 | von: Basti | in: Games

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Ich hab’s überlebt. Jetzt Bett. Ab morgen getriggerte Conspiracy-Posts. Bare with me.

Möllemann-Conspiracy-Days (IX): Cui bono?

Eintrag vom: 15.08.2008 | von: Basti | in: Medien

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Ein durchzumachende Nacht im Büro erlaubt mir leider nicht mal ansatzweise, die Conspiracy Days zu dem Abschluss zu bringen, die sie verdient hätten. Machen wir aus der Not eine Tugend und überlassen es dem geneigten Leser, sich selbst ein Urteil zu bilden. Letztendlich ist es nicht allzu schwer, die verschiedenen Aspekte gegeneinander abzuwägen. Diese Serie behauptet nicht, dass es Mord war. Sie zeigte Gründe, weshalb die offizielle Version alles andere als wasserdicht ist. Zu einer anderen Zeit vielleicht mehr dazu – als letztes aber noch das cui bono: Wem nutzt denn ein Mord überhaupt? Ès macht keinen Sinn, über Mord zu philosophieren wenn wir nicht ansatzweise ein Motiv dafür haben. Zugegeben: Motive für den Selbstmord waren schnell gefunden. Zu Möllemann gepasst haben sie nicht. Wir erinnern uns erneut: Auch die Familie Möllemann spricht von Mord. Frau Möllemann selbst hat vor dem Fallschirm-Sprung einen Warnanruf erhalten. Grund genug, das Motiv des Selbstmordes anzuzweifeln? Was wäre aufgedeckt worden, wenn Möllemanns Fall nach Aufhebung seiner Immunität richtig untersucht worden wäre? Was hätte Möllemann womöglich noch am selben Tage ausgesagt? Könnte etwas in diesen Akten gelegen haben, was anderen Leuten nicht passt? Etwas von der Rüstungsindustrie vielleicht, in der Möllemann verwickelt war? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass der Fall nach seinem Tod abgeschlossen wurde. Für die Taten Toter interessiert man sich nicht. Und so bleibt es nur den Verschwörungstheoretikern den Fall Möllemann weiterhin in Frage zu stellen – und den Medien, die Sache so weit wie möglich unter den Tisch zu kehren, bis die Geschichte niemanden mehr so richtig interessiert. Oder?

GC ich komme!

Eintrag vom: 12.08.2008 | von: Basti | in: Games

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Es ist soweit. Die GC 2008 steht vor der Tür. Ich bin praktisch bereits seit dem 10. dort (arbeitstechnisch) und seit dem 18. morgens auch körperlich. Ein Star-Fest a la 2007 erwarte ich mir zwar diesmal nicht, zumal ich auch noch ein Presenter (ohne Programmvorstellung!) bin – aber irgendein Erlebnis wird’s bestimmt auch so wieder werden. Da die GC erfahrungsgemäß anstrengend ist, komme ich vielleicht nicht dazu, regelmäßig zu posten. Um trotzdem meinem Motto: ‚Jeden Tag mindestens 1 Post‘ treu zu bleiben, werde ich ab morgen einfach noch meine ‚Conspiracy Files‘-Serie reinschieben, die schon länger im Archiv schlummert. Wer also von Möllemann noch nicht total gestättigt ist, findet ab morgen hier einige interessante Filmchen, die es sich anzuschauen lohnt, während ich in Leipzig die Messebabes aus….. unsicher mache. Let’s get it on!

Conspiracy Files 8: Zeitgeist

Eintrag vom: 11.08.2008 | von: Basti | in: Internet & Co

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Verschwörungstheoretiker behaupten, die Realitäten, die von den Verschwörern geschaffen würden, seien durch Gehirnwäschen bzw. Gehirnmanipulation geschaffen. Es werden Geschichten in die Köpfe der Menschen gepflanzt, welche mit dem eigenen Dasein verwoben werden. Ein Kollege nahe des Geheimdienstes sagte einmal zu mir: Die einzige sinnvolle Methode der Gehirnwäsche ist es, Fakten auf Fakten auf Fakten der Bevölkerung vor die Füße zu knallen. Und wenn es keine Fakten gibt, was laut den Verschwörungstheoretikern häufig der Fall ist, dann verkauft man einfach irgendwas als Fakten. Ist die eigentliche Integrität damit lange genug unter Beschuss, gibt das Indviduum seine Skepsis oder persönlicher Realitätswahrnehmung auf und adaptiert die Faktenlage – sie ‚glaubt‘ in Zukunft an diese. Es ist mittlerweile hirnphysiologisch erwiesen, dass eine einmal festgesetzte Geschichte nur sehr schwer wieder umzuprogrammieren ist. Mein Kollege verglich das mit Existenzangst: Jede Umprogrammierung bedinge zwangsweise die Aufgabe der bisherigen Existenz. ‚Das ist ein bischen wie sterben und daher extrem schwer zu verarbeiten.‘ ‚Gleiches mit Gleichem begegenen‘ muss sich Autor Peter Joseph bei der Erschaffung seines Films ‚Zeitgeist‘ gedacht haben, den es mitlerweile in über 23 Sprachen gibt. Ein nahezu One-Man-Project, welches versucht, über Gehirnwäsche-Methoden die Umprogrammierung der eigenen Realität zu erzeugen. Jeder ‚Fakt‘ wird dabei auf der Webseite per Quellenangabe belegt. Ich warne vor dem nicht ganz un-subversiven Unterton des Streifens, der in erster Linie nur eins will: Die Aufgabe der eigenen Existenz, der eigenen Vergangenheit und eigenen Glaubens (sprich, des alten Zeitgeistes) und die Akzeptanz einer neuen Realität (also der vom Film proklamierte Zeitgeist). Ich will ihn aber trotzdem nicht vorenthalten. Wir wissen wenig über den Film und seine Macher und viele seiner Aspekte stehen in der Diskussion. Ich kenne einige Fälle, bei welcher der Film Leute zum massiven Nachdenken bewegt und ein paar wenige, wo wirklich eine Realitäts-Verschiebungsphase eingetreten ist. In dieser Hinsicht hat der Film seinen eigentlichen Zweck erfüllt – und das macht ihn und seine Medienwirksamkeit nicht uninteressant. Hier mit deutschen Untertiteln, per Button abschaltbar. Das lange, 10-minütige Intro durchhalten:

Ein Fortsetzung für Oktober angekündigt.

Möllemann-Conspiracy-Days (VII): Der Video-Beweis

Eintrag vom: 07.08.2008 | von: Basti | in: Medien

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Aus dem Büro gehetzt schaffe ich hoffentlich heute meinen nächsten Mölle-Beitrag… Also. Wer den Videomitschnitt von Möllemanns Fallschirmsprung im Internet postet hat nicht gut lachen. Zumindest ist es nicht ratsam, das Ding auf irgendwelchen Videohostern online zu stellen. Zugegeben, allzu pietätvoll ist es ohnehin nicht. Zwar befindet sich das Video in meinen Händen – aber ich werde dementsprechend nur kurze Bildausschnitte daraus posten, die hoffentlich ausreichend sind für weitere Gedankengänge:

Das Video beginnt mit Aufnahmen vom Flugzeugstart. Möllemann hat den Fallschirm um, winkt in die Kamera.
Der Kameramann filmt Möllemann beim Absprung
Der Fallschirmspringer-Kameramann kommt auf dem Feld auf. Im Hintergrund schreit eine Frauenstimme. Der Fallschirmspringer schnaufft und filmt einen kleinen Punkt am Himmel, der zu Boden geht. Eine Männerstimme nahe an der Kamera weint: ‚Warum nur?‘. Man sieht hektische Fußschritte Richtung Opfer.
Jemand nestelt am Fallschirm des toten Möllemanns. Sicher kann man es nicht sagen, seinen Körper sieht man nicht. Der Kameramann filmt ein Close-Up des Cypres-Sicherheitscomputers. Jemand sagt: ‚Alles klar, er hat es ausgelassen!‘

Das möge für’s erste aus dem Video genügen. Mache sich erst mal jeder selber ein Bild und überlege, was an dem Gezeigten nicht so recht stimmt. Kurze Zeit später hatte das Video nämlich auch die Bildzeitung in den Händen. Und was die daraus macht ist ziemlich, ziemlich merkwürdig. Dazu hoffentlich morgen noch was. ,-)

Möllemann-Conspiracy-Days (VI): Schadensbegrenzung

Eintrag vom: 06.08.2008 | von: Basti | in: Medien

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Was macht man, wenn man sich für eine Version entschieden hat (hier: ‚Selbstmord‘) bis dahin aber schon widersprüchliche Aussagen geleaked sind? Richtig: Schadensbegrenzung. Ein Beispiel: Es ist üblich, sich unter Kollegen vor dem Fallschirm-Absprung noch einmal gegenseitig zu checken. Im ARD-Brennpunkt des Todestages versichert dann auch einer der Kollegen, dies getan zu haben. Und das Cypres von Möllemann sei beim Sprung an gewesen. Gleich am nächsten Tag aber erfahren wir in der Tagesschau: ‚Möllemann war als letzter einer Gruppe von zehn Fallschirmspringern in einer Höhe von 4000 Metern abgesprungen.‘ Hoppla, jetzt plötzlich springt er als Letzter. Wie konnte der Kollege dann behaupten, beim Sprung sei das Gerät ganz sicher angewesen. Demnach wäre Möllemann mindestens als Vorletzter gesprungen. Forscht man weiter nach beginnt das völlige Durcheinander: Laut Staatsanwaltschaft war Möllemann sogar Viertletzter. Die Sicherheitstagung 2003 hingegen spricht wiederum doch von ‚Letzter Solo-Springer‘. Das widerspricht einem Dokumentarfilm, bei dem Möllemann wieder als Vorletzter sprang – und der Springer nach ihm ebenfalls ein Solo-Springer war. Wenn die Staatsanwaltschaft also davon ausgeht, Möllemann sei Vierletzter (oder zumindest sicherlich nicht Letzter) gewesen – dann würde ich mir erst mal zwei folgende Thesen aufstellen: 1. Jemand nach Möllemann hat heimlich das Cypres nach dem Gegencheck deaktviert. In dem Fall: Wer sprang nach Möllemann? 2. Wenn Möllemann das Cypres wirklich bereits vor Schnallung des Schirms deaktiviert hat, dann sollte man die nachfolgenden Springer (die ja angeblich alles gecheckt haben) zumindest wegen Fahrlässigkeit mal näher ausfragen. Leider ist meines Wissens nichts dergleichen passiert. Im Gegenteil: Der Fall wurde durch die Staatsanwälte nur so durchgereicht. Meines Wissens nach war die Akte mindestens bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Essen. In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass Staatsanwälte in Deutschland weisungsgebunden sind. Das heißt: Sie können jederzeit wieder vom Fall abgezogen werden (z.B. durch, hm, den Geheimdienst?). Bei Interesse verweise ich noch einmal gerne auf den Fall Uwe Barschel des sehr deutlich zeigt, wie schnell man sich das gewünschte, ‚offizielle‘ Ergebnis scheinbar durch die Wahl des richtigen Staatsanwalts einholen kann – und wie unterschiedlich die Aussagen dann zwischen den Staatsanwaltschaften unter der Hand wirklich sind. Aber zurück zum angeblich letzten Springer: Wir wären also schon ein deutliches Stück weiter, wenn wir wissen würden, ob Möllemann wirklich als letzter sprang. Hilfe dazu naht, denn die Staatsanwaltschaft ist bereits seit dem Todestag im Besitz eines Videos, das Springerkollegen aufgenommen haben. Es hätte nie veröffentlicht werden sollen – und doch ist es irgendwann, irgendwo durchgerutscht. Der Basti hat’s. Morgen mehr dazu.