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Befangene Beamte

Eintrag vom: 23.03.2009 | von: Basti | in: Artikel

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Und noch was Hochspekulatives: Während in den 2 Stunden, in denen Tm K. angeblich bei Igor W. verweilt, die Sondereinheit ziemlich pennt, ist sie in Winnenden selbst innerhalb weniger Minuten vor Ort. Warum? Das Einsatzkommando war nur um die Ecke und machte eine Übung. Glück muss man haben. Unter den eingesetzten Beamten ist auch Andreas K., dessen Frau sich als Phsyiklehrerin ebenfalls in der Schule befindet und erschossen wird. Historiker Andreas Hauss meint: ‚…Unabhängig vom weiteren Geschehen – ist dieser Andreas K. nun eine ‚tickende Zeitbombe‘, der nicht mehr sicher als Beamter, also gesetzestreu handeln wird können. Und was ist mit seinen Kollegen? Sind die von Rachegedanken völlig fern? Wie ein Lauffeuer dürfte sich die Nachricht herumgesprochen haben.‘ Ganz egal also, wieviel Tim K. wirklich in die Sache verwickelt war, ergibt sich dadurch erneut das Bild der möglichen Hinrichtung durch einen Sondereinsatz-Kollegen. Wie wahrscheinlich das Ganze ist, schauen wir uns im übernächsten Post an Hand des Videos mal näher an. Bis dahin noch der Hinweis auf diesen bereits älteren Artikel (Download-Link ganz unten rechts).

Möllemann-Conspiracy-Days (VI): Schadensbegrenzung

Eintrag vom: 06.08.2008 | von: Basti | in: Medien

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Was macht man, wenn man sich für eine Version entschieden hat (hier: ‚Selbstmord‘) bis dahin aber schon widersprüchliche Aussagen geleaked sind? Richtig: Schadensbegrenzung. Ein Beispiel: Es ist üblich, sich unter Kollegen vor dem Fallschirm-Absprung noch einmal gegenseitig zu checken. Im ARD-Brennpunkt des Todestages versichert dann auch einer der Kollegen, dies getan zu haben. Und das Cypres von Möllemann sei beim Sprung an gewesen. Gleich am nächsten Tag aber erfahren wir in der Tagesschau: ‚Möllemann war als letzter einer Gruppe von zehn Fallschirmspringern in einer Höhe von 4000 Metern abgesprungen.‘ Hoppla, jetzt plötzlich springt er als Letzter. Wie konnte der Kollege dann behaupten, beim Sprung sei das Gerät ganz sicher angewesen. Demnach wäre Möllemann mindestens als Vorletzter gesprungen. Forscht man weiter nach beginnt das völlige Durcheinander: Laut Staatsanwaltschaft war Möllemann sogar Viertletzter. Die Sicherheitstagung 2003 hingegen spricht wiederum doch von ‚Letzter Solo-Springer‘. Das widerspricht einem Dokumentarfilm, bei dem Möllemann wieder als Vorletzter sprang – und der Springer nach ihm ebenfalls ein Solo-Springer war. Wenn die Staatsanwaltschaft also davon ausgeht, Möllemann sei Vierletzter (oder zumindest sicherlich nicht Letzter) gewesen – dann würde ich mir erst mal zwei folgende Thesen aufstellen: 1. Jemand nach Möllemann hat heimlich das Cypres nach dem Gegencheck deaktviert. In dem Fall: Wer sprang nach Möllemann? 2. Wenn Möllemann das Cypres wirklich bereits vor Schnallung des Schirms deaktiviert hat, dann sollte man die nachfolgenden Springer (die ja angeblich alles gecheckt haben) zumindest wegen Fahrlässigkeit mal näher ausfragen. Leider ist meines Wissens nichts dergleichen passiert. Im Gegenteil: Der Fall wurde durch die Staatsanwälte nur so durchgereicht. Meines Wissens nach war die Akte mindestens bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Essen. In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass Staatsanwälte in Deutschland weisungsgebunden sind. Das heißt: Sie können jederzeit wieder vom Fall abgezogen werden (z.B. durch, hm, den Geheimdienst?). Bei Interesse verweise ich noch einmal gerne auf den Fall Uwe Barschel des sehr deutlich zeigt, wie schnell man sich das gewünschte, ‚offizielle‘ Ergebnis scheinbar durch die Wahl des richtigen Staatsanwalts einholen kann – und wie unterschiedlich die Aussagen dann zwischen den Staatsanwaltschaften unter der Hand wirklich sind. Aber zurück zum angeblich letzten Springer: Wir wären also schon ein deutliches Stück weiter, wenn wir wissen würden, ob Möllemann wirklich als letzter sprang. Hilfe dazu naht, denn die Staatsanwaltschaft ist bereits seit dem Todestag im Besitz eines Videos, das Springerkollegen aufgenommen haben. Es hätte nie veröffentlicht werden sollen – und doch ist es irgendwann, irgendwo durchgerutscht. Der Basti hat’s. Morgen mehr dazu.

Tratziges Anthrax

Eintrag vom: 20.07.2008 | von: Basti | in: Notiz

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Wenn man nicht daran glaubt, dass 9/11 ein Inside Job war, dann sollte man doch zumindest endlich zugeben, dass es die Anthrax-Briefe waren, die kurze Zeit später verschickt wurden und einige Menschen das Leben kosteten. Mittlerweile wissen wir, dass die Anthrax-Sporen in einem Regierungs-Labor in Utah gezüchtet wurden. Noch 2001 behauptete die US-Regierung, die Anthrax-Briefe kämen aus Afghanistan oder Irak. Ich denke: Wie auffällig muss man eigentlich noch werden: Die Anthrax-Briefe wurden zeitgleich zur Absegnung des Patriot Acts verschickt – jenem Gesetz, welches zuerst in den USA und dann überschwappend durchaus auch in Europa sukzessive den Abbau von Freiheitsrechten in Gang setze. Sie wurden genau an die Senatoren geschickt, die sehr wahrscheinlich gegen den Act stimmen wollten. Zufall? Selbst die Briefe selbst sind ziemlich komisch: Irgendwie hätten das ja nette Terroristen sein müssen, die gleich noch die lebensrettende Maßnahme (Cipro-Penizilin) mit dazu packen. Welchen Sinn hat denn dann die ganze Sache noch, außer vor dem Non-Approval des Patriot Acts zu warnen? Und das sollte ja nun eigentlich nicht im Sinne arabischer Terroristen sein. In einem anderen Brief schreibt der Spinner sogar noch selbst rein, wie die chemische Substanz heißt, die da drin ist. Sehr subtil. Sehr sinnvoll! Achja, und das Datum ist auch auf englisch und nicht auf die im Osten typische Schreibweise MM/DD/YY verfasst. Wie auch immer. Man musste also zugeben, die Anthrax-Briefe sind aus den USA. Die Story dahinter ist wirklich mies und unglaubwürdig. Also musste doch ein Bauernopfer aus der Regierung her. Das hat man nun gefunden: Bruce E. Ivins, ein durchgeknallter Army-Mitarbeiter soll das Anthrax selbst (allein!) fabriziert und verschickt haben. Blöder Zufall: Ivins war eigentlich derjenige, der für die Untersuchungskommission zur AUFKLÄRUNG der Antrhax-Briefe tätig war. Vor einiger Zeit wurde er dann in die Psychatrie eingewiesen. Angeblich wegen Unzurechnungsfähigkeit. Skeptiker vermuteten, dass er vielleicht geplaudert hätte, wer wirklich hinter dem US-Anthrax stand. Nun ist Ivins tot. Selbstmord. Und das FBI ist sich nun sicher: Ivins selbst habe die Anthrax-Briefe verfasst. Und zwar nur er, und ohne dass die Regierung irgendetwas damit zu tun gehabt hätte. Da hat man also den neuen Sündenbock. Fall erledigt. Interessanterweise greifen nun sogar die Medien das Thema auf:

Also, alles erledigt? Die Anthrax-Briefe ein Werk eines Wahnsinnigen, der sich nun blöderweise umgebracht und der US-Regierung so perfekt in die Arme gearbeitet hat? Nur eine Frage dazu: Wieso haben Präsident Bush und Teile seiner Administration bereits einen Monat VOR den Anthrax-Briefen das Gegenmittel Cipro eingenommen, wie das weiße Haus später selbst zugegeben musste?

Dublin

Eintrag vom: 15.11.2007 | von: Basti | in: Privates

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Mitte Dezember – Kurzausflug nach Dublin zum Schwesterherz. Hier ein paar kurze Statements dazu: Stadtklima: Vom Holz-Flughafen bis zum Roman Herzog-Park: Provinziell – echt unheimlich, dass es Städte gibt, die noch zusammengeschusterter wirken als Augsburg – und dann noch Metropolen werden können. In Dublin gibt es eigentlich nur ein konfuses Zentrum mit einer wirren Ansammlung unterschiedlicher Häuser drum rum. Wahrzeichen ist eine Penisstatue. Leider nicht so monumental, wie man sich das für eine Stadt wünschen würde. Nachholbedarf. Leute: Hippie-Verständnis. Jeder ist nett zu jedem. So übertrieben nett, dass einem ab und zu auch schon mal Übel davon werden kann. Haustüren werden nicht abgeschlossen, Kinder auch schon mal für längere Zeit wildfremden Menschen anvertraut. Als sich plötzlich eine junge Dame beim Busaustieg mit ihrem Pullover in meinem Mantel verhedderte, und sich dieser langsam auflöste, war ich plötzlich offiziell und lautstark der King des kompletten Busses. Die Iren reden einfach über alles und jeden. Guiness: Ich mag’s. Pubs auch. Mit Iren kann man trinken. Aber das ist ja nix Neues. Öffentliche Verkehrsmittel: Unglaublich. Nur ein Beispiel: Ticketautomaten gibt es nicht. Jeder muss an den Busfahrer vorbei und eins kaufen. Da es auch keine Übersichtspläne gibt muss man dem Busfahrer sagen, für welchen Preis man ein Ticket will. Also z.B. ‚One ticket for one-forty please.‘ Man muss passend zahlen, Wechselgeld gibt’s nicht. Auf dem Ticket sieht man dann post-print, bis zu welcher Haltestelle man damit fahren darf. Bitte aber die Busfahrer nicht vorher fragen, was man bis zu jener Station zahlen müsste – die wissen das in der Regel selbst nicht. Ein gutes Gespür ist also gefragt. Alternativ kann man auch mit einem wirren Koeffizenten-Zahlensystem verschiedene Ziffern von Anfang- und Endstation voneinander abziehen, integrieren und davon dann die Quersumme nehmen. Mit etwas Glück ergibt das dann -angeblich- den Ticketpreis. Wirklich tun tut das niemand. Schwarzfahren geht nicht. Man muss ja nicht nur beim Busfahrer rein, sondern auch wieder raus. Persönliche Verabschiedung ist Pflicht. Man kann sich vorstellen, was alle 30 Sekunden beim Busfahrer für eine Show abgeht, wenn 30 Leute aus- und wieder einsteigen und das ‚Thank you.‘ – ‚Goodbye.‘-Gesülze losgeht. Andererseits: In der Regel fährt man eh nicht mit dem Bus. Die Fahrten sind so konfus, dass man zu Fuß fast grundsätzlich schneller ist. Arbeitslosigkeit: Tatsächlich gering. Der Trick: Arbeitslose werden als Schildhalter missbraucht (Beispiel zu sehen etwa ab Minute 3:30). Davon gibt’s Duzende in der Stadt. Und ja, die stehen da echt dauerhaft. Spart unnötige Kosten fürs Aufreissen der Straße und hält die Leute davon ab, Blödsinn zu machen (die Finger frieren sowieso ein). 🙂

Das beste Spiel der Welt

Eintrag vom: 12.10.2007 | von: Basti | in: Games

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Seit heute spiele ich das angeblich beste Spiel der Welt:

Die wahre Ware ist die Tupperware!

Eintrag vom: 08.08.2006 | von: Basti | in: Bildung

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Okay, ich geb`s zu. Ich bin in einem Spaßstudiengang. Angeblich Elite zwar, aber irgendwie dennoch spaßig. Irgendwie können wir alles aber dann auch wieder nichts so richtig. Elite, Spaß und Schokolade – alles in einem – das ist mein Studiengang: Medien & Kommunikation. Wer immer schon mal sehen wollte, wie in einem solchen Spaß-Studiengang Referate gehalten werden, hat jetzt hier die einmalige Chance, mal reinzuschnüffeln!

Bei einer langsamen Internetverbindung (< 2 MBit) müsst ihr vielleicht etwas länger zwischenpuffern, bis es flüssig läuft. Das Video beleuchtet das Phänomen 'Tupperware' und 'Partyvertrieb' - dabei wurden einige Interviews geführt sowie Passanten befragt. Der Film wurde dann untersützend zu unseem Referat (Thema: 'Diversifikation von Wahlverwandschaften') präsentiert. Der Inhalt ist vielleicht nicht immer superspannend - aber man sieht zumindest mal, dass man an Unis auch mit unkonventionellen Methoden Vorträge halten kann (naja, bei Spaßstudiengängen wird das eigentlich erwartet :-D ) Die Referenten waren: Ruben, Marco und meiner einer. ,-) Viel Spaß!

Ich hasse Schlangen … und lange Drehzeiten!

Eintrag vom: 25.04.2005 | von: Basti | in: Notiz

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Die aktuelle Cinema meint zum Indy 4 Projekt, dass man damit nicht mehr wirklich rechnen sollte, da Lucas, Ford und Spielberg mittlerweile die Lust verloren hätten. Die verschiedenen Ankündigungen auf den Internetseiten, das man sich momentan nur nach einem neuen Script umsehe, seien angeblich nur letzte Hoffnungsschimmer von Fans…

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(ohne Worte)

Ich hab mich entschlossen, Cinema nicht zu glauben.

VHS-Review: Nackt und Zerfleischt

Eintrag vom: 02.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

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Ich möchte hier weniger eine Review eintragen als viel mehr
Informationen zu den Gerüchten in den anderen Reviews und
Kurzkommentaren abgeben (wer die anderen Reviews/Kurzkommentare noch
nicht gelesen hat, sollte dies besser vorher tun):

Als erstes zu den Tier-Snuff Szenen: Ja, die Tötung der Tiere sind echt.
Dazu hat Deodato folgendes ausgesagt: „CANNIBAL HOLOCAUST ist sicherlich
ein sehr, sehr harter und kraftvoller Film, aber ich habe nie wirklich
verstanden, warum sich die Leute gerade über diese Szenen beschweren.
Wir haben nur Tiere getötet, welche wir oder die Indios direkt danach
gegessen haben. Ein jeder hier regte sich auf, obwohl die meisten jeden
Tag frisches Fleisch essen. Es ist das gleiche, als wenn man in das
Schlachthaus hier in Rom geht und dort eine Kuh für einen Film tötet.
Ich bin mir sicher, niemand würde sich darüber aufregen.“

Dazu mag man stehen wie man will. Ich finde dies persönlich nicht in
Ordnung, denn wenn Deodato mit seinem Film schon die Gewaltsucht der
Medien anprangern will, sollte man nicht die Gewalt an Tieren zu
reißerischen Zwecken ausnutzen.

Zu dem Thema mit der angeblich echten Pfählung einer Indio-Frau: „Oh
ja… mein Gott! Sie kamen zu mir und sagten: „Herr Deodato, Sie haben
diese Frau getötet, oder nicht?“ Ich antwortete: „Schaut, hier sind
Fotos, die zeigen, wie ich mit der Frau esse, und hier sind welche, auf
denen zu sehen ist, wie wir den Effekt aufgebaut haben. Wir hatten einen
Fahrradsattel und ein Stück von einer sehr leichten Holzart. Sie setzte
sich auf dem Fahrradsattel und wir steckten ihr das Holzstück in den
Mund. Es war ein sehr einfacher Trick, aber – wie sich herausstellen
sollte – ein sehr effektiver. […] Ich hatte immer wieder
Schwierigkeiten mit Anwälten, die sagten: „Aber Sie haben diese armen,
unschuldigen Menschen getötet!“, was ich immer wieder verneinen mußte.
Es war unglaublich! Sie waren so kindisch. Als ob sie noch nie etwas von
Spezial-Effekten gehört hätten… „

Nackt und Zerfleischt zählt neben Cannibal Ferox zu den härtesten
Kannibalen Filmen der End-70er. Im Gegensatz zu Lenzi’s Werken (Magniati
Vivi und Ferox) hat Regisseur Deodato hier allerdings nicht nur geklaut
sondern auch ganz klar versucht, ein Statemant abzulegen: Wer sind die
wirklichen Kannibalen? Ich finde, es gelingt ihm nur zum Teil, denn die
Aufmachung ist teilweise einfach zu reißerisch, um noch glaubhaft zu
wirken. Man sollte sich schon warm anziehen, wenn man die gezeigten
Greueltaten alle verkraften will. Er ist zwar mit Sicherheit nicht der
grausamste Film aller Zeiten (ich finde da Men Behind the Sun immer noch
schlimmer, siehe mein Bericht darüber), hat aber doch einiges an
Perversion zu bieten, auch wen diese bei weitem nicht so grafisch sind
wie in späteren Kannibalen Filmen

Für die 70er Jahre im Prinzip schon richtungsweisend und bei weitem
besser als Blair Witch & Konsorten.

Insgesamt einer der besseren Kannibalen-Filme, wie ich finde, weil man
ihn durchaus als Kritik an der Mediengeilheit auffassen kann (vom
Tier-Snuff und der teilweise zu reißerischen Aufmachung mal abgesehen).

Wer Kannibalen Filme mag, für den sollte Cannibal Holocaust auf dem
Pflichtprogramm stehen.
Quellen: Splatting Image