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Scientology: The Aftermath

Eintrag vom: 13.03.2019 | von: Basti | in: Medien

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Heute hat L. Ron Hubbard, der Gründer von Scientology Geburtstag und wie ich mittlerweile gelernt habe, ist das für Scientologen quasi so wichtig wie Weihnachten. Und da in dem Interview mit Marc Headley (hatte ich hier erwähnt) die Serie Aftermath so gelobt wurde, habe ich mir anlässlich seines Ehrentags (höhöhö) diese mal zu Gemüte geführt.

In der Doku-Serie für A&E besuchen die beiden Ex-Scientologen Leah Remini (King of Queens) und Mike Rinder mehrere Aussteiger und hören sich ihre Geschichte an. Ein großer Fokus liegt dabei auf die Praxis der Ausgrenzung von Familienmitgliedern, die der Sekte abtrünnig werden, aber auch Missbrauch, Gewalt, Entführung, Geldgier, Überwachung und Folter kommen vor. Die vorgetragenen Geschichten sind teilweise kaum zu glauben. Der ausgestiegene Regisseur Paul Haggis (James Bond 007: Ein Quantum Trost) meint irgendwann dazu nur: „Wenn nur ein Bruchteil davon stimmt, ist es schon unfassbar.“ Er hat Recht. Manches davon erinnert eher an ein Nordkorea in den USA – zensiertes Internet inklusive.

Die beiden Gastgeber wurden dabei immer wieder ein wenig von der Presse und Zuschauern kritisiert. Mike Rinder, ehemals selbst ein hohes Tier bei Scientology, erscheine häufig distanziert und empathielos, während sich Remini als die mit den Tränen kämpfende ausführende Produzentin als Retterin in den Mittelpunkt stellt. Außerdem gebe die Serie für eine Dokumentation keine wirklich neuen Details preis während sie für ein Reality-Format viel zu repetitiv sei. Nun, ich glaube nicht, dass das so stimmt.

Tatsächlich finde ich gerade das die Stärke von „Scientology and the Aftermath“ bzw. „Ein Leben nach Scientology„, wie die Serie auf deutsch heißt. Tatsächlich ist die Show in der ersten Staffel nicht recht viel mehr als ein bis zwei Interviews pro Folge mit kurzen Kommentaren und Gesprächen von Rinder und Remini. Inhaltlich gleichen sie sich tatsächlich und die Produktion macht auch keinen Hehl daraus, dass die Tragik der gebeutelten Einzelschicksale mit Tränen und Emotionen in den Mittelpunkt der eigenen Dramaturgie steht, die sonst keinem wirklichen Script folgt. Aber hier ist gerade die dabei kritisierte „Faulheit“ eine Stärke des Formats.

Während andere Reality-Serien mit flotten Schnitten und Pathetik versuchen die Aufmerksamkeitsspanne hoch zu halten, hat man hier kein Problem damit, die einzelnen Fälle als authentisches, langatmiges und manchmal schwer zu ertragendes Gespräch abzubilden und jedem Aussteiger den gleichen Raum einzugestehen, selbst wenn es wieder exakt die gleiche Geschichte ist. Dadurch nehme ich „Aftermath“ tatsächlich ab, dass hier zwei Aussteiger tatsächlich dringend notwendige Aufklärungsarbeit betreiben wollen.

Die Show integriert nur soviel Reality-Format, wie sie für den amerikanischen Massengeschmack muss, um Mainstream überleben zu können – und bleibt sonst ganz nah an der Aussage dran. Klar, ein wenig wird hier und da dennoch inszeniert, aber es reduziert sich für heutige Verhältnisse wirklich auf ein Minimum: Die Unterhaltung steht nicht im Zentrum sondern die Aussage, dass die gezeigten Fälle eben keine Einzelfälle sind – und mit jeder Wiederholung verstärkt sich das.

Scientology führt seitdem einen Krieg gegen faktisch alle Macher der Serie, sowie allen Personen, die dort ausgesagt haben. Jedes neue Opfer, das in den mittlerweile drei Staffeln sich zu den Kritikern zählt ist sich dabei bewusst, dass es unmittelbar nach Ausstrahlung Anfeindungen der Kirche ausgesetzt sein wird und möglicherweise dabei Teile ihrer Familie verliert. Dadurch erhält jede neue Folge dann doch eine gewisse Brisanz. Auf PR-Seite wurden von Seiten Scientologys parallel mittlerweile hunderte verleumderische Webseiten über jede Person der Serie erstellt und ins Netz gestellt.

Bei der zweiten Staffel haben sie dann in meinen Augen genau das richtige gemacht und die Episoden mit aktuellen Ereignissen verschränkt: Scientologys Antwort auf jede neue Folge kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Während also in der zweiten Staffel die Anschuldigungen der Aussteiger weiter einprasseln (und dabei an Dramatik noch mehr zunehmen), prasseln von Seiten Scientologys weiter die immer gleichen Hasstiraden auf die Show zurück. Man kann den Kampf somit sogar ein wenig in Echtzeit verfolgen. Wenn die Kirche (eher: der Kult) dann z.B. die eigenen Familienmitglieder zu Gegenaussagen gegenüber dem Angehörigen aus der Vorepisode bewegt, wirkt das schon recht erbärmlich (und traurig). Der Sender selbst veröffentlicht zudem Stellungnahmen von Scientology (die sich selbst weigert einen Sprecher in die Sendung einzuladen) auf seinen Webseiten.

Eine besondere Stärke spielt „Aftermath“ aber für mich mit den sogenannten Special-Episoden aus (die formal nicht zum Format gehören, sondern mehr wie eine Diskussionsrunde ohne Aussteiger-Aussagen als kleine „Verschnaufpausen“ angelegt sind – eine Übersicht gibt es bei Wikipedia). Hier kommen Experten, Rechtsanwälte, Journalisten, Autoren oder Medienleute zu Wort, die wirklich viele tiefgreifende Fragen beantworten, die das Format ab Staffel 2 eine ganze Stufe nach oben heben. So wird das Leben von Hubbard nachgezeichnet, das von dem neuen Chef Miscavige, erklärt wie das Medienimperium als Propaganda-Maschinerie funktioniert oder wie selbst die Promis davon abgehalten werden, mit der Kritik an der Kirche in Kontakt zu kommen. Es werden die Preise offen gelegt oder die genutzten juristischen Tricks, es werden auch die Teilnehmer der Vorstaffel eingeladen und die Auswirkung der eigene Serie reflexiv aus Sicht von Medien und Kirche betrachtet. Und dann gibt es da sogar einige ganz kurzfristige Ereignisse, die „Aftermath“ fast schon zu einem Real-Time-Crime-Format macht.

Ich glaube, ein Grund, warum ich dem Format die hohe Authentizität trotz meiner Skepsis gegenüber Reality-TV abnehme, ist der Versuch des Teams, Scientology auch rechtlich zu schlagen. Offen kommuniziertes Ziel von „Aftermath“ ist es, Scientology zu Fall zu bringen – ohne Zweifel wäre das ein riesen Coup für das Team und den Sender. Dass das natürlich ein Köder ist, am Ball zu bleiben, ist klar. Scientology ist seit Jahren juristisch quasi unantastbar – die Chancen gering. Andererseits ist Mike Rinder schon bei einigen Gerichtsverfahren als Berater dabei und wenn es stimmt, was die erste Staffel suggeriert, sind im Hintergrund eigene Anwälte bereits am Vorbereiten einer Strategie. Die erhöhte Medienpräsenz dieser Serie erhält dabei eine Schlüsselstellung, denn bislang war Scientology in den USA kaum als „Sekte“ verschrien – zu sehr sind die Mitglieder mit Politik und Medien verheiratet, als dass sich hier so schnell was bewegt.

Bei einem Verfahren könnten dann die Aussagen der Opfer in der Serie einen hohen Stellenwert erhalten – allein schon aus diesem Grund hätten die Macher einen Anlass, hier bloß nichts auszuschmücken oder gar Falschaussagen zu treffen, die ihrer Glaubwürdigkeit bei einem Gerichtsverfahren schaden könnten. Hoffen wir, dass das wirklich so ist, denn jeder Fehler würde von der Kirche sicherlich umgehend ausgenutzt werden.

Aber ich habe auch keinen Grund, an dem selbst erklärten Ziel der beiden Hosts zu zweifeln, die jahrelang im Rampenlicht der „Kirche“ standen und dabei selbst viel falsch gemacht und nun wieder gerade zu biegen haben. So hat Rinder seine Kinder selbst an Scientology verloren. Als ihnen in Staffel 2 eine spontane Familienvereinigung gelingt, es aus ihm angesichts seiner eigenen Situation heraus bricht und die Kamera dann sehr schnell auf Remini zoomt, meine ich zu bemerken, dass das alles gerade tatsächlich authentisch war, und dass die Absichten des Produktionsteams legitim sind.

Allein deswegen (und weil die bisherigen aussagenden Personen sich auch öffentlich nur positiv über das Projekt geäußert haben) wünsche ich dem Format tatsächlich weiter die besten Quoten und einen Bombenerfolg im Gerichtssaal. Eine gelungene Grätsche zwischen Reality-TV, True-Crime-Format, Bildungsfernsehen und Aktivismus für den Massengeschmack – ich hätte echt nicht gedacht, dass sowas heute noch so viele Zuschauer bindet.

 

Netflix-Woche: Blame!

Eintrag vom: 06.03.2019 | von: Basti | in: Medien

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Weil ich aktuell sonst nicht viel zu erzählen hab, poste ich mal ein paar Videos, die ich in letzter Zeit bei Netflix geguckt habe, frei nach dem Motto: „Was streamt der Basti grad so?“

Heute: Blame!

Ich beende meine Woche mit der Verfilmung von Blame. Blame fand ich als Manga tatsächlich recht beeindruckend, weil er nahezu ohne Worte erzählt wird und Architektur eine besondere Rolle spielt. Der Film wird dem in meinen Augen zwar nicht gerecht, weil er mit vergleichsweise viel Dialog läuft, aber es ist trotzdem einfach schön, Tsutomu Niheis Werk in Bewegung zu sehen.

Netflix-Woche: Gringo – The dangerous life of John McAfee

Eintrag vom: 04.03.2019 | von: Basti | in: Medien

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Weil ich aktuell sonst nicht viel zu erzählen hab, poste ich mal ein paar Videos, die ich in letzter Zeit bei Netflix geguckt habe, frei nach dem Motto: „Was streamt der Basti grad so?“

Heute: Die John McAfee Doku

Den Virenscanner von McAfee kennen wir heute alle. Seine unfassbare Geschichte voller Paranoia, Mord, Gangster-Banden, Fluchtversuchen und politischer Intrigen hingegen ist und bleibt surreal hoch zehn. Ich hatte ihn damals, als er wegen Mordverdacht von Belize floh und dabei von Vice begleitet wurde, ein wenig verfolgt. Aber diese Doku von Nanette Burstein ist vermutlich die beste Zusammenfassung, die es aktuell gibt.

Man muss sich dabei nicht mit dem dubiosen Tech-Mogul ausseinandergesetzt haben. Es reicht vollkommen, sich unvorbereitet auf das Abenteuer seines Lebens einzulassen, das kein, absolut kein einziges fiktives Drehbuch als „glaubwürdig“ abstempeln würde. Es ist und bleibt ziemlich geisteskrank. Versprochen: Seine Geschichte ist keine Sekunde langweilig.

Netflix-Woche: My Little Pony: FiM

Eintrag vom: 03.03.2019 | von: Basti | in: Medien

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Weil ich aktuell sonst nicht viel zu erzählen hab, poste ich mal ein paar Videos, die ich in letzter Zeit bei Netflix geguckt habe, frei nach dem Motto: „Was streamt der Basti grad so?“

Heute: MLP:FiM

Jepp, die Serie gibt’s -samt aller Spin-Offs- auch auf Netflix. Dass ich sie mag, ist kein Geheimnis. Nicht nur ist die Serie zu einem gesellschaftlichen Phänomen aufgestiegen, sie hat auch aus künstlerischer und technischer Sicht echt ihre Berechtigung. Die Serie, die sich ja eigentlich an kleinere Kinder orientiert, schafft einen wunderbaren Spagat, auf vielen Ebenen auch Erwachsene anzusprechen, was ich vergleichbar sonst nur bei Pixar und einigen Disney-Produktionen kenne.

Jede Folge hat ihr ganz eigenes Set an Anspielungen, fanatisch versteckten Easter-Eggs, für eine Vormittags-Serie unglaublich hochwertig produzierten Songs, und kuriosen Einfällen, die kein Kind vollständig versteht, aber für sowohl ältere Zuseher und natürlich vor allen Dingen für  Fans eine wahre Freude ist. Mein Favorit bleibt ja diese unglaublich kuriose Trip-Szene aus „Slice of Life“…


Wer glaubt, dass sei surreal, weiß noch gar nichts. 😉 Das in der Serie entwickelte Pony-Universum steht „richtigen“ TV-Serien mittlerweile in Komplexität eigentlich in nichts nach und die Tatsache, dass sich die Charaktere in einer Kinderserie über die Staffeln weiterentwickeln ist nicht nur erfrischend anders sondern auch noch ein wirklich gewagter Schritt. Auch schreckt die Serie generell nicht vor radikalen Änderungen zurück. Da wird schon mal die Bleibe der Hauptdarstellerin für immer vernichtet, bislang böse Antagonisten schlagartig zu guten Protagonisten gewandelt (und vice-versa) und zentrale Familienmitglieder in Rückblenden quasi unter die Erde gebracht – alles Plotentscheidungen, die jede andere Marketing-Abteilung einer so erfolgreichen Serie vermutlich äußerst skeptisch beäugen würden.

Das heißt nicht, dass es auch nicht in MLP die typischen Füllerepisoden gibt. Ein wenig gestreckt ist die Serie durchaus. Aber einfach die Tatsache, dass man überhaupt eine Kinderserie mit übergreifender Story-Arc wagt war für mich ein großer „Aha“-Effekt und rechne ich den Machern hoch an.

Viele weitere Sachen kommen dazu: Von der sehr hohe Kooperationsbereitschaft der Macher Ideen der Fan-Community direkt aufzunehmen und einzuarbeiten bis hin zu den auch pädagogisch und didaktisch super behandelten ethischen und moralischen Aspekten des Coming-of-Age habe ich wenig auszusetzen. Dass die Serie trotz all ihres Kitsch am Ende irgendwie trotzdem nicht schnulzig wirkt liegt vermutlich daran, dass dahinter tatsächlich Leute sitzen, die das alles wirklich aus Überzeugung an der Sache tun. Das gibt es in der geldgetriebenen Merch-Welt nicht mehr häufig und freut mich einfach ungemein.

Allein deswegen erhält die Serie von mir eine Guckempfehlung. Die im April kommende Staffel wird die letzte der 4. Generation sein, d.h., man kann sie sogar „fertig bingewatchen“.

Und natürlich wegen Maud.

Netflix-Woche: Makkhi – Die Rache der Fliege

Eintrag vom: 02.03.2019 | von: Basti | in: Medien

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Weil ich aktuell sonst nicht viel zu erzählen hab, poste ich mal ein paar Videos, die ich in letzter Zeit bei Netflix geguckt habe, frei nach dem Motto: „Was streamt der Basti grad so?“

Heute: Makkhi

Dieser Tollywood-Film war für mich ganz klar mein persönlicher Höhepunkt auf dem Fantasy Filmfest 2013. Die Idee scheint eigentlich nicht mehr als einen maximalen Kurzfilm herzugeben: Ein Typ wird von einem Widersacher umgebracht, als Fliege wiedergeboren und schwört dabei Rache, um nebenbei das Herz seiner Geliebten zu erobern. Kann das über mehr als zwei Stunden funktionieren?

Es kann.

Tatsächlich habe ich mich bei Makkhi keine Sekunde gelangweilt. Der Film überrascht bis zum Schluss – nicht durch seine Story, sondern durch die Tatsache, dass jede Schnappsidee konsequent in Szene gesetzt wurde. Beim Abspann konnte ich am Ende nur noch fassungslos (und begeistert) den Kopf schütteln. Es ist einfach schön, dass so ein verrückter Film existiert.

Netflix bietet deutsche Untertitel mit an. Die gezeigte Version ist die in Hindi synchronisierte.

Netflix-Woche: Evil Genius

Eintrag vom: 01.03.2019 | von: Basti | in: Medien

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Weil ich aktuell sonst nicht viel zu erzählen hab, poste ich mal ein paar Videos, die ich in letzter Zeit bei Netflix geguckt habe, frei nach dem Motto: „Was streamt der Basti grad so?“

Heute: Evil Genius

Vorweg: Diese Dokumentation ist wirklich nichts für zarte Gemüter.

Es geht um den bis heute nicht so richtig geklärten Mord an einen Bankräuber, der eine um seinen Hals befestigte Bombe hatte, die hochging, sollte er den Banküberfall nicht rechtzeitig ausüben und mehrere Aufgaben in Form einer Schnitzeljagd lösen. Der Fall erinnert entfernt an die Prämisse von „Saw“ und ist wirklich grausam.

Die Netflix-Doku rollt die Tat von 2003 nochmal auf und fokussiert sich im Prinzip auf die Strippenzieher hinter der Attentat. Was herauskommt ist ein ungeheures, lang vorbereitetes Spiel, das dem des Jigsaw-Mörders John Kramer in nichts nachsteht und die Dokumentation bietet nahezu ebenso viele Wendungen wie die gruselige Filmreihe an.

Netflix-Woche: Steins;Gate

Eintrag vom: 28.02.2019 | von: Basti | in: Medien

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Weil ich aktuell sonst nicht viel zu erzählen hab, poste ich mal ein paar Videos, die ich in letzter Zeit bei Netflix geguckt habe, frei nach dem Motto: „Was streamt der Basti grad so?“

Heute: Steins;Gate

Steins;Gate hatte ich vor 7 Jahren das letzte Mal gesehen, aber die Reihe ist gut gealtert und immer noch ein Tipp für alle, die gerne Animes gucken:

Sie handelt von einem verrückten Wissenschaftler, der aus Versehen aus einer falsch gepolten Mikrowelle eine Zeitmaschine bastelt. Zunächst können die Protagonisten nur Textnachrichten mittels an der Mikrowelle befestigtem Mobiltelefon in die Vergangenheit senden. Im späteren Verlauf gelingt es dann auch, Gedanken in ein vergangenes „Ich“ zu transportieren, was bei der Beeinflussung von Entscheidungen und beim Lösen zahlreicher Missionen hilfreich ist. Ganz generell handelt aber Steins;Gate hier ganz bewusst in einem Korsett und verzichtet auf eine wirkliche Zeitmaschine erst mal komplett. Statt dessen wird das komplette Zeitreisen-Feuerwerk innerhalb dieser Grenzen abgeschossen.

Wirklich spannend ist dann nämlich der eigentliche Umgang mit dem Zeitparadoxon und dem „Schmetterlingseffekt“ an sich. Hier teilen sich Zeitlinien nicht sofort durch Veränderungen auf. Vielmehr lebt jede Eventualität für sich schon in einer eigenen Zeitlinie. Eine Zeitreise ermöglicht insofern nur den „Sprung“ zwischen verschiedenen Linien. Die Menschen, die in der jeweiligen Zeitlinie leben, wissen nichts voneinander. Wird ein Zeitsprung durchgeführt, vergessen sie die Vergangenheit ihrer Linie und nehmen das Wissen der neuen Linie an. Die einzige Ausnahme: Unser Wissenschaftler Rintarō Okabe. Der hat die seltene Gabe, auch sein Wissen über die Zeitlinie hinweg zu retten und mehrere Zeitlinien parallel zu „erinnern“. Darauf baut fortlaufend die ganze Handlung der Serie auf.

Ab der zweiten Hälfte spielt der Anime dabei dann sein volles Potential aus. Die Regeln sind bis dahin vollständig erklärt und nun wendet Autor Naotaka Hayashi und sein Team das volle Spektrum der Zeitreisen auf seine gebautes Universum an: Der Anime, der bis dahin noch recht trivial und naiv daherkam, bekommt plötzlich mehr und mehr philosophische Tiefe, die sich in ein fulminantes Finale zuspitzt. Am meisten begeistert hat mich aber, dass die Macher am Ende das komplette Zeitreise-Setting als eine wundervolle Parabel auf das Leben, Freundschaft, Schicksal und Liebe etablieren, ohne dabei abgedroschen oder zu kitschig zu wirken. Eine Anime für die ganze Familie und den Zeitreise-Freak im speziellen. Auf Netflix sogar komplett deutsch erhältlich.

Conan O’Brien needs a friend

Eintrag vom: 14.02.2019 | von: Basti | in: Medien

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Im Conan O’Brien Podcast war jetzt Stephen Colbert zu Gast. Zwei tolle Late-Night-Hosts „in one podcast“. Hier zu hören! 🙂

LIVZ bei WA ;-)

Eintrag vom: 24.01.2019 | von: Basti | in: Internet & Co, Medien

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Andrea hat nen Plug in Dana Newmans neuem Youtube-Video! Woop! Woop! Und das voll verdient… Muss ich mir jetzt bald eine Papiertüte über den Kopf ziehen? 😉


Und wer das Interview noch nicht kennt, kann es hier nachlesen.  🙂

Star Trek: Die Teilung von CBS und Paramount

Eintrag vom: 28.11.2018 | von: Basti | in: Medien

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Dieses Video erklärt ziemlich gut, warum es aktuell für Paramount unmöglich ist, Star Trek im alten Universum aufleben zu lassen – und ist gleichzeitig ein schönes Beispiel dafür, wie selbst so eine bekannte Marke durch Big Corporates im Limbo-Chaos versinken kann: