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KaiserüberschreitungKaiserüberschreitung Der Sommer geht dem Ende entgegen. Zeit, um ein paar schöne Naturbilder der vergangenen Tage herauszukramen. Hier Aufnahmen von unserer Kaiserüberschreitung: [peg-image...

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AdventureX 2018 (II)AdventureX 2018 (II) Auf der AdventureX haben wir zwei Podcasts aufgenommen. Wenn ihr also wissen möchtet, was ihr alles verpasst habt, dann hört doch mal hier rein: Tag 1 Tag 2

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Spitzen auf dem Viggar, Rasten im Wald und Rodeln im Sommer!Spitzen auf dem Viggar, Rasten im Wald und Rodeln im... Diesen September gab es wieder eine kleine 2-Tages-Tour. Dabei ging es quer über die Tuxer und Stubaier Alpen auf die Viggarspitze und über die Maria Waldrast mit dem Rodel...

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Hansa-Park im aktuellen PodCoasterHansa-Park im aktuellen PodCoaster Der Hansa-Park hat sich vom Außenseiter zum Big-Player entwickelt. Wir reden in unserm aktuellen PodCoaster-Podcast über Masterpläne und den neuen Gyro-Drop-Tower 2019: Begonnen...

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Auf den BeslerAuf den Besler Der Besler ist eine nette, einsteigerfreundliche Halbtagestour im Allgäu - ideal für den Ausklang der Sommersaison, wenn die Tage -wie jetzt im November- bereits ziemlich...

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Making a MurderMaking a Murder Ich schaue gerade Making a Murder, bzw. hole es nach. Bislang bin ich zum Fall "ungespoilered" und erlebe die Entwicklung quasi noch in Echtzeit. Die Doku-Serie begleitet...

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Freizeitpark-Quick-Check 2018: Movieland (4/7)Freizeitpark-Quick-Check 2018: Movieland (4/7) Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

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Farrenpoint über WasserfälleFarrenpoint über Wasserfälle Der Farrenpoint ist ein einfach zu besteigender Gipfel im Mangfall-Gebirge. Über den sehr kleinen, inoffiziellen Parkplatz der Jenbacher Wasserfälle (Platz für ca. 6...

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Freizeitpark-Quick-Check 2018: EftelingFreizeitpark-Quick-Check 2018: Efteling Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

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Freizeitpark-Quick-Check 2018: Bayern Park (1/7)Freizeitpark-Quick-Check 2018: Bayern Park (1/7) Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

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Jeden Tag ne neue Brause

Eintrag vom: 30.11.2014 | von: Basti | in: Bildung

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Auf unserem Trip von Immenstadt nach Oberstaufen haben wir in der Altstaufener Einkehr Halt gemacht (große Empfehlung!). Dort gab es die Heugäuer-Limonade, die mir bis dato unbekannt war. Hersteller ist die Privat-Brauerei Zötler aus Rettenberg. Alle Rohstoffe kommen, wie der Name schon sagt, aus der Allgäuer Region. Ich hatte den roten Heugäuer mit Apfel-Johannisbeere (gelb ist mit Apfel-Traube). Was zunächst wie eine herkömmliche Schorle schmeckt wird mit Bergkräutern von Allgäuer Bergwiesen vermischt. Herauskommt eine wirklich leckere Mischung aus Berglimonade à la Almdudler und Schorle, die ich in der Form noch nicht getrunken habe. Lecker war’s auf alle Fälle. Schade, dass die Limo so schwer zu kriegen ist. Definitiv probieren!

Knoff-Hoff!

Eintrag vom: 29.11.2014 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Ich bin ein großer Fan der Knoff-Hoff-Show gewesen. Als ich gesehen habe, dass die Veterinary Street Jazz Band immer noch existiert und noch dazu seit 30 Jahren konstant am Donnerstag im Wirtshaus im Isartal auftritt, haben wir mal vorbeigeschaut. Ein paar bewegte Eindrücke? Hier:

Noch ein Video, dass ich schon auf Facebook postete, ist hier zu finden.

 

Bahn-Rad

Eintrag vom: 28.11.2014 | von: Basti | in: Notiz

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Hab in den letzten Tagen ganz schön viele Call-a-Bikes zur Arbeit gefahren…

Basti-Sparfuchs Nähkästchen: Spartricks bei Bahntickets (1)

Eintrag vom: 27.11.2014 | von: Basti | in: Artikel, Preisfuchs

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Heute mal was zum Thema: „Geld sparen bei der Bahnfahrt“.

In der Regel wird man bei der Bahn versuchen, einen günstigen Sparpreis zu finden oder/und einen der zahlreichen Gutscheine einzulösen. Doch nicht immer haut das hin. Aktuelles Beispiel hier: Die horrenden Zugpreise an Weihnachten. Jeder möchte wohl nach Hause und gerade am Wochenende ziehen die Preise kräftig an. Möchte man z.B. am 19.12. von Köln nach München fahren kostet der Spaß regulär 142 Euro einfach, selbst als Sparpreis wird man noch 90 Euro los, sofern man nicht eine quälend lange Verbindung wählt. Und noch dazu hat man Zugbindung.

Wer hin und zurück möchte kann da je nach Zeit gleich mal mit 130 bis 200 Euro rechnen – selbst beim Sparpreis. Wer sehr kurzfristig dran ist, krieg den Sparpreis dann häufig gar nicht mehr und mit etwas Glück vielleicht noch in der ersten Klasse. Kurz: Die Sache wird ziemlich unattraktiv und richtig teuer. In unserem Fall wollen wir von München nach Köln und zurück. Fernbusse sind quälend langsam, Auto nach Köln ätzend (und auch nicht so schnell wie der Zug) und der Billig-Flug mir AirBerlin braucht meist noch ein weiteres ÖPNV-Ticket, wird also auch nicht unbedingt günstiger. Zudem hat man auch hier eine Flug-Bindung.

In solchen Situationen greife ich gerne auf die kaum bekannten RIT-Tickets zurück. RIT steht für „Rail Inclusive Tours“. Es handelt sich dabei quasi um „Freitickets“ die es erlauben, zu einem bestimmten touristischen Ziel zu fahren. In der Regel sind das Hotels. Die Wahl des Zuges spielt dabei faktisch keine Rolle (von Sonderzügen wie Schlafwägen mal ausgenommen). Es gibt auch keine Zugbindung. Wichtig ist nur, dass man ein RIT-Ticket hat und eine Bestätigung für die Unterbringung im Hotel.

In unserem Fall war es ein günstiges Hostel wo das Zimmer und Frühstück regulär 20 € kostete. Der Aufpreis für das RIT-Ticket waren dann 93 Euro. Effektiv kostet also eine Fahrt 46,50 €. Wer eine Bahncard hat, kriegt’s bereits ab rund 40 Euro. 1. Klasse ist gegen Aufpreis möglich aber meist recht teuer. Aber so exakt lässt es sich eh nicht immer rechnen, denn die Sachen sind im Prinzip eine Mischkalkulation und immer im Paket zu zahlen (bei uns also 113 €). Das Hotel ist auch nicht stornierbar – die Tickets gehen nur in Kombination mit dem Zimmer.

Das ist schon mal eine ganze Ecke billiger als das günstigste Sparpreis-Ticket, aber es gibt noch deutlich mehr Vorteile: Die Tickets haben keine Zugbindung, sind also de-facto Normalpreis-Kompatibel. Jeder Zug kann für die Fahrt zum Hotel und zurück genutzt werden, auch die sonst sehr teuren Verbindungen. Und im Gegensatz zu Sparpreisen lassen sich diese Tickets meist auch noch kurz vor knapp buchen – Partnerhotel-Kapazität vorausgesetzt – was bei mir noch nie ein Problem war, aber die Preise der angebotenen Hotels schwanken natürlich immer ein wenig. Großer Vorteil, wie ich finde: Wenn bei unserer Gruppe jemand früher oder später abreisen will, kann er das, denn in dem Fall hat jeder sein eigenes RIT-Ticket. (Wer Doppelzimmer bucht, muss gemeinsam auf ein RIT-Ticket).

Es kommt aber noch besser: Das Ticket ist einen ganzen Monat lang gültig. Die Gültigkeit beginnt einen Tag vor Ankunft im Hotel und endet nach einem Monat. In dieser Zeit muss man an- und abgereist sein. Es ist kein Problem, seine Reise zwischendurch zu unterbrechen. Die Hin- oder Rückreise darf aber jeweils nur 2 Tage dauern (also sind nur 2 weitere Übernachtungen in anderen Orten erlaubt, wenn man denn Zwischenstopps machen möchte). Man hat aber damit auch die Flexibilität, den Aufenthalt am Zielort zu verlängern und erst später zurück zu fahren, so lange es innerhalb von einem Monat ist. So ist auch die Heimreise zum „Hotel Mama“ zum günstigen Preis kein Problem, wenn man ein Hotelübernachtung vorher einplant. All das sind Exklusivvorteile, die sonst nur Normalpreisbuchern zu Gute kommen – und trotzdem sind die Tickets häufig günstiger als der günstigste Sparpreis.

Was wiederum nicht erlaubt ist sind Hin- und Rückreise an einem Tag. Das ist auch nur verständlich, schließlich wurde das Ticket im Rahmen einer Übernachtung gebucht. Zugverspätungen werden bei RIT-Tickets außerdem nicht erstattet, da es sich um einen Paketpreis handelt. Auch muss bedenkt werden, dass die Übernachtung Teil des Pakets ist. Sie darf also nicht verkauft werden und Buchungen nur der Fahrt wegen sind „nicht gern gesehen“. Andererseits: Wenn man schon mal ein Hotelzimmer und Frühstück dabei hat, warum sollte man es nicht auch nutzen? Und zwingen, im Hotelzimmer zu schlafen, kann einen natürlich auch niemand. Die RIT-Tickets sind übrigens bei mir nicht namensgebunden, das Hotelzimmer natürlich schon.

Ich habe unsere Tickets jedenfalls diesmal über DerTour gebucht. Dort nennt sich das Paket „Bahn & Hotel“. Ein ähnliches Angebot hat Ameropa. Bei guten Hotels, kurzen Reisewegen oder längeren Aufenthalten waren die manchmal attraktiver, bei kürzeren Aufenthalten aber langen Anreisen hat bei mir meist DerTour gewonnen. (Mit dem DerTour-Feature „Bahn Plus“ sind (sofern angeboten) Sitzplatzreservierung, City-Ticket (für den ÖPNV) und Snacks im BordBistro inklusive – ich hab aber nicht so genau rausgefunden, für welche Verbindungen das wann gilt). Rechnet man das alles mal zusammen, sind das äußerst günstige und bequeme Reisepakete, die absolut in jeder Reiseplanung berücksichtigt werden können.

Hier mal so ein Rechenbeispiel:

Man bucht mit DerTour ein RIT-Ticket von Freilassing nach Hamburg und zurück (also gut 1.800 Kilometer). Die Übernachtung erfolgt in einem günstigen Hostel. Preis: 108 Euro (wer ein Einzelzimmer will, legt 23 Euro drauf). Das ist in etwa der Preis, den ein herkömmliches Sparticket bereits einfach dorthin kostet. Mit dem RIT-Ticket gibt es keine Zugbindung und die Reise darf 2 Tage dauern, so kann man die Reise z.B. in München, Würzburg, Kassel oder Hannover unterbrechen und dort auch noch eine Nacht verbringen. Zwischenstopp im Palm Beach in Nürnberg? Warum nicht! Bereits in Fulda aus- oder in Ingolstadt einsteigen, weil da der Opa wohnt? Nicht verboten. Kurzer Ausflug in den Heide Park zwischen Hannover und Hamburg? Klar, die RIT-Tickets gelten auch im Nahverkehr und bei den meisten Drittanbietern.

Von Flensburg nach München und zurück nach Flensburg kostet Bahn und Hotel bereits ab 113 Euro (knapp 2000km), von Konstanz nach Berlin und zurück (1.600km) fährt man für 107 Euro. Alles immer mit günstigen Hotelzimmern oder Hostels, wobei höhere Kategorien gegen Aufpreis selbstverständlich kein Problem sind. Allerdings: Nicht jeder Ort hat RIT-Hotels im Angebot. Meist beschränken sich die günstigen Angebote auf Großstädte wie München, Berlin, Köln, Düsseldorf oder Hamburg. Für Kleinstadtreisen macht RIT häufig nicht mehr so viel Sinn. Rein theoretisch könnte man sich ein Großstadt-Hotel „hinter“ dem gewünschten Ort buchen, so dass man mit dem Zug auf der Reise zum touristischen Ziel durch seine heimliche Destination fährt und verführt aussteigt und dann das Zimmer nicht antritt.  Solche Tricks sind bei RIT aber nicht zugelassen, wenn auch für die Bahn sicherlich schwer zu kontrollieren. Ob die Reisebüros es machen, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Bei dresden.de gibt’s übrigens eine gute Zusammenstellung der wichtigsten Fragen dazu.

Und natürlich kommt das Auto, wie immer bei größeren Gruppen, insgesamt ein wenig billiger. Andererseits hat der Fahrer dabei natürlich auch immer die A-Karte und die Umweltquote ist schlechter. Von daher sind solche Tickets für meine Tourenplanung durchaus immer im Bereich des möglichen und hin und wieder auch sehr sinnvollen… Und beim nächsten Beitrag geb ich euch noch einen Tipp, wie man bei der Bahn kostenlose Freifahrten erschnorren kann… 😉

Features aktualisiert

Eintrag vom: 26.11.2014 | von: Basti | in: Notiz

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In eigener Sache: Hab endlich mal oben die Features im Karusell ausgetauscht gegen aktuellere. Ich bin da immer ein wenig nachlässig, aber Infos über Disneyland sind nun wirklich schon ein wenig arg veraltet… 😉 Hoffe, ich komme demnächst häufiger dazu, da irgendwelche spannenden Beiträge in den Header zu packen.

Im Gespräch mit Ron Gilbert und Gary Winnick

Eintrag vom: 25.11.2014 | von: Basti | in: Artikel, Games

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Nach jahrelanger Abstinenz machen die Spieldesigner-Legenden Ron Gilbert und Gary Winnick wieder ein klassisches Adventure: Thimbleweed Park (wir berichteten bei Adventure-Treff darüber). Und natürlich brennen der kompletten Adventure-Fangemeinde dazu viele Fragen unter den Nägeln. Wir haben die Chance ergriffen, mit Ron und Gary ein wenig über ihr neues Projekt Thimbleweed Park zu quatschen und dazu auch gleich Mitglieder unseres Adventure-Vereins zu einer gemeinsamen Fragestunde eingeladen.

(Foto: Ach, schön war’s! Ich beim ersten Interview mit Ron, 2011)

Während das Gespräch nun von unseren Redakteuren in die deutsche Sprache übersetzt wird, haben wir uns angesichts des laufenden Kickstarter-Projektes ausnahmsweise dazu entschlossen, der Öffentlichkeit bereits jetzt einen Einblick in das Interview zu geben. So finden Interessierte unter diesem Link das Gespräch in Originalfassung. (Natürlich übersetzen wir das Interview so zeitnah wie möglich auf deutsch und informieren auf Adventure-Treff.de, wenn diese Version ebenfalls zur Verfügung steht.) Viel Spaß!

Nostalgie am Montag

Eintrag vom: 24.11.2014 | von: Basti | in: Privates

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Vor kurzem wollte ich ein paar meiner älteren Youtube-Videos für etwas Schwelgerei zu Gemüte führen. Da fällt plötzlich auf, dass zahlreiche meiner mühevoll geschnittenen Videos von Youtube stumm geschalten wurden. Nicht etwa, weil ich irgendeine nicht lizenzierte Musik verwendet hätte. Nein. Weil es sich um Musik handelt, die Youtube da eingebaut hat – und für die Youtube jetzt scheinbar die Lizenz fehlt.

Wie das geht?

Ich habe viele meiner Videos im Youtube-Editor geschnitten. Das ist ein Online-Editing Tool von Youtube. Der Vorteil: Man hat keine Renderzeit (denn das übernimmt Youtube dann mit seinen Servern) und man kann aus einer großen Bandbreite an kostenlosen Musikstücken auswählen, die man zur Vertonung legal verwenden darf. Youtube kümmert sich um die Lizenzierung. Außerdem gibt’s Spielereien wie Stabilisierungs- und Vignettenfilter, die auf meiner Gurke nie ordentlich rendern würden.

Der Nachteil: Das Schneiden auf Musik ist online eine Hölle, denn ein frame-genaues Schneiden ist unmöglich. Am Anfang konnten Clips überhaupt nicht gekürzt werden, mittlerweile ist es zwar möglich, aber man muss im Prinzip während ein Youtube-Video läuft die Marker setzen und sich dafür das Video tausend Mal ansehen, damit es ungefähr passt. Da ich darin irgendwann gut Übung hatte, war es als Preis okay, weil man sich eben um das leidigste Thema beim Schnitt -die teuren Musiklizenzen- keine Gedanken mehr machen brauchte.

Nun haben es sich einige Lizenzgeber wohl anders überlegt und Youtube scheinbar Lizenzen entzogen. Daraufhin hat Youtube wohl kommentarlos begonnen, Videos, die mit dem Editor erstellt wurden und diese Musikstücke beinhalteten, einfach stumm zu schalten, um dem Problem zu entgehen. Das wäre ja auch noch vertretbar, wenn man beim Schnitt auf diese Problematik hingewiesen würde. Tatsächlich verliert Youtube dabei kein Wort darüber sondern preist die Musik-Funktion noch großspurig als Profi-Feature an. Man könnte ja zumindest den Nutzer vorwarnen und ihm sagen, dass das Video demnächst stumm geschaltet würde – damit man es sich wenigstens vorher noch lokal sichert. Aber auch hier: Fehlanzeige.

Wer also ein weiteres Beispiel gegen Cloud-Lösungen sucht: Hier ist eins. Meiner Meinung nach tritt Youtube die Rechte, die bei der Erstellung des Videos unter validen Lizenzen entstanden sind, mit Füßen. Zahlreiche meiner Videos scheinen auf nimmer wiedersehen verloren, den hin und wieder hab ich Depp tatsächlich zu lange gebraucht, mir lokale Backups zu ziehen. Dummerweise mache ich das nur quartalsweise. Bei den häufig geguckten Bergvideos ist das jetzt untern anderem z.B. bei diesen Titeln passiert:

  • Rodeln am Pürschling 2013
  • Die Tour um den Jenner in Berchtesgaden
  • Tour um den Taubenstein
  • Auf Buch- und Thierberg
  • Rodeln vom Hirschberg
  • u.a.

Zahlreiche weitere sind betroffen. Das Schlimme daran: Nicht nur das nicht lizenzierte Stück ist betroffen. Youtube fadet einfach ab dem Zeitpunkt wo das bestrittene Lied beginnt komplett aus – und fadet auch nicht mehr ein. Selbst der O-Ton wird einfach weggeblendet. Videos von bis zu 20 Minuten Länge sind wegen eines mit Youtube-Editor eingefügten 30-Sekunden-Stücks plötzlich tot. Da stellen sich doch zwangsweise einige Fragen:

  • Warum speichert sich Youtube nicht wenigstens die O-Ton-Spur, damit nur das Lied stumm geschalten wird, und nicht das komplette Video? Denn der Fade-Out ins nächste Lied ist sauber, bei der AudioSwap-Funktion geht das auch – genauso wie bei einigen Render-Effekten! Nur ist hier das Lizenzproblem gleich 0.
  • Warum warnt Youtube nicht vor dem Problem? Fragen im Youtube-Forum wurden nur mit Achselzucken beantwortet.
  • Warum gibt es keine Privatkopie-Möglichkeit? Viele Videos sind damit einfach verschwunden, denn gerade Naturaufnahmen, die mühevoll auf Musiktakt geschnitten sind, sind stumm faktisch wertlos. Youtube sollte zumindest privat ein MP4-Backup für solche Fälle vorhalten.
  • Warum nimmt Youtube überhaupt Lieder ins Portfolio für Videoschnitt(!) auf, wenn die Lizenzen teilweise weniger als ein paar Wochen gelten und danach alle Videos mit diesem Song kaputt gemacht werden? Mein Video von der Jenner-Wanderung vom Juli war im September bereits hinüber!

Man kann zum Glück sagen, dass ich die meisten meiner Filme weiterhin unter Creative-Commons-Lizenzen schneide, die nicht revoked werden dürfen. Aber auch da hab ich meine Probleme. Aktuell laufen bei Youtube duzende Urheberrechtsverletzungen gegen mich, weil Distributoren der Meinung sind, jetzt die Rechte an einem CC-Künstler zu haben. Natürlich erhebe ich gegen alle Einspruch – allerdings geht das häufig so weit, dass ich die Künstler selbst anmailen und sie mit dem jetzigen Copyright-Inhaber verbinden muss, damit die ihnen erklären, dass diese Songs tatsächlich unter CC lizenziert wurden. Himmel, manche wissen nicht mal was CC ist!

130 € Rabatt auf Kindles

Eintrag vom: 22.11.2014 | von: Basti | in: Preisfuchs

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Schnäppchen-Alarm bei Amazon.de.

Nur für kurze Zeit gibt es 130 Euro(!) Rabatt auf das Kindle FireHDX. Damit kostet die 16 GB Variante nur noch 99 Euro. Regulärer Preis wäre 229 Euro. Der Preis gilt wohl nur noch heute. Die Zustellung ist kostenfrei. Die Rücksendung ist bei Amazon.de auch derzeit noch ab 40 Euro Warenwert kostenlos möglich.

Finanzierungsgimmick: Auf dem Bildschirmschoner (also wenn der Bildschirm gesperrt ist) blendet Amazon Werbung ein. Während man das Tablet bedient allerdings nicht. Auf Wunsch lässt sich das Feature aber auch jederzeit wieder abbestellen… Die Qualität ist mit Full-HD-Display und Quad-Core 2,2 GHz durchaus ordentlich.

Hier geht’s zum Angebot.

 

Entlassungen bei DoubleFine

Eintrag vom: 22.11.2014 | von: Basti | in: Games

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Der kalifornische Entwickler DoubleFine muss zwölf Mitarbeiter entlassen. Das bestätigte Firmenchef Tim Schafer gegenüber Branchenmagazin gamesindustry.biz. Die Entlassungen seien notwendig geworden nachdem ein Publisher ein noch ungenanntes Auftragsprojekt abbrach. Die weiteren Spiele Broken Age, Massive Chalice und Grim Fandango Remastered seien davon nicht betroffen, hieß es weiter.

Letzteres soll im Dezember auf der PlayStation Experience in Las Vegas präsentiert werden. Berühmtheit erlangte das Studio durch die Kickstarter-Finanzierung des Adventures Broken Age, das fast das Zehnfache der geforderten Summe einspielte. Allerdings ist das vollständige Spiel seit bereits zwei Jahren überfällig. Im Verlauf der Entwicklung waren bereits mehrfach von Finanzierungsproblemen berichtet worden.

Der Live-Stream zu Kickstarter-Zeiten. Damals sah alles noch so überschwänglich aus. Von der Freude ist heute wenig geblieben…

Burger Königskrieg in der nächsten Runde

Eintrag vom: 21.11.2014 | von: Basti | in: Gesellschaft

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Neues aus der Burger-King-Welt: Beim Landgericht München gingen gleich zwei einstweilige Verfügungen ein. Zum einen die von Yi-Ko. Die Holding klagt laut Focus gegen den Lieferstopp der Mutter. Diese will die Yi-Ko Filialen ab heute nicht mehr beliefern,  um Druck zu machen, dass die Filialen schließen (siehe Nachricht hier). Die Verfügung war ja schon erwartet worden.

Erstaunlicherweise gibt es aber auch eine einstweilige Verfügung von Burger King selbst. In dieser klagt die Mutter, dass die Yi-Ko weiterhin die Burger-King-Logos verwendet und die Filialen entsprechend umgehend geschlossen bzw. die Verweise auf Burger King entfernt werden müssen. Man sieht: Im großen und ganzen schließt das eine das andere aus. Das Landgericht muss also entscheiden, ob Yi-Ko erst mal weitermachen darf, bis ein ordentliches Gerichtsurteil über die Rechtmäßigkeit der Kündigung gefällt wurde – oder ob Yi-Ko ihrerseits die Filialen schließen muss, bis selbiges entschieden wurde. Das Urteil wird vermutlich noch heute gefällt. Ich bin gespannt.

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(Foto: Besser Leberkäs-Semmeln essen als Burger! Symbolbild, eigener Fundus)