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Rot für Redtube-Abmahner?

Eintrag vom: 15.12.2013 | von: Basti | in: Internet & Co

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Der Fall über die Redtube-Abmahner gehört ohne Zweifel zu einem der interessantesten Abmahnvorgänge der letzten Jahre – ein guter Start der aktuellen Lage ist dieser heise.de-Artikel, welcher die Vermutung nahe legt, dass die Nutzer über einen Honeypot auf Redtube gelockt und damit die IP-Adressen abgegriffen wurden.

Zusätzlich gibt es bei kowabit.de eine Analyse der Dokumente vom Landgericht Köln. Hier wird die These geäußert, dass das Gericht ganz bewusst getäuscht wurde. Das Gutachten über die rechtmäßige Abschnorchelung von IP-Adressen liest sich eher wie ein Bittorrent-Schnorchler, denn eine Software, die auf Traffic-Redirects aufsetzt. Und Redtube selbst weißt jede Mittäterschaft von sich (warum sollten sie das auch tun, sie verpflichten sich dem DMCA).

Laut TechnikSmartphoneNews ermittelt bereits der Staatsanwalt gegen einen Gutachter der Firma itGuards und den Anwalt Daniel Sebastian, welcher den Antrag beim LG Köln eingereicht hatte. Die Abmahnwelle selbst haben dann die Anwaltskollegen von U+C aus Regensburg übernommen (die auf ihrer Webseite ganz nebenbei übrigens ein Copyright aller Inhalte proklamieren, was zumindest im Widerspruch des Quelltextes der Webseite steht, deren Template nämlich unter einer Copyleft-Lizenz veröffentlicht wurde).

Auch das Netzwerk der Firmen ist spannend. So gibt es bereits erste Vermutungen im Internet, dass hinter dem Gutachter itGuards und dem klagenden Rechteinhaber The Archive die gleichen Drahtzieher stecken könnten – sich die Firma quasi selbst ein Gutachten ausstellt. Die Webseiten der Firmen (derzeit offline) sollen unter der gleichen Baukasten-ID von Wix erstellt worden sein. Dazu kommen Anwälte, die bereits vor der Abmahnwelle möglicherweise über Insiderwissen verfügten und schon im Vorfeld Webseiten erstellten, bei dem sie googelnden Betroffenen mit gezielten Suchwörtern Hilfe anboten (Beispiel: hier).

Die Liste an Verstrickungen ist schier endlos – und dabei geht es noch nicht mal um das Thema „Streaming“ vs. „Download“. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber wenn nur ein Teil der vorgebrachten Behauptungen stimmt und hier wirklich im großen Stil die Rechte an zwei Pornos gekauft, eine Rechteverwerter- und Gutachter-Tarnfirma erstellt, unter Vorwand Auskünfte beim LG eingeholt, die Daten unter Anwälten hin und hergeschoben und möglicherweise auch noch als Insiderwissen weitergegeben wurden, dann wäre das in meinen Augen ziemlich eindeutig Computer-Betrug unter dem Deckmantel der Justiz – und das auf Kosten von Unschuldigen und ihres Familienfriedens und in nicht zu verachtendem Maßstab.

Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht…