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Snowden und die Zukunft (3)

Eintrag vom: 06.12.2013 | von: Basti | in: Bildung

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Zuerst fand ich diese Sitzung von „Snowden and the Future“ ein wenig merkwürdig und holprig. In der letzten Vorlesung ging es um die Argumentation, weshalb gesellschaftspolitischer Widerstand gegenüber der Überwachung notwendig sei. In dieser Sitzung stellt Moglen ein Gleichnis mit der Befreiung der Sklaven auf – und wie sich diese aus ihrer Sklaverei befreit hatten.

Insgesamt finde ich diese genannten Punkte aber äußerst zentral. Am meisten gefreut hat mich, dass Moglen endlich das Thema der „Leseüberwachung“ anspricht.

Immer wieder höre ich im Bekannten- und Verwandtenkreis das Argument, dass man im Internet ja garnichts mehr poste, damit seine Daten nicht in fremde Händen gelangten. In Facebook ist man angemeldet, aber man veröffentlicht nichts. Nutzen – klar, das tut man das Internet. Aber so lange man nichts „da rein stelle“, sei man ja praktisch auf der sicheren Seite.

Tatsächlich sehe ich es anders rum. Die Möglichkeit, das Internet als Publikationswerkzeug zu benutzen, macht es erst demokratisch. Die Tatsache, dass wir (natürlich bewusst) publizieren, macht auch die komplette Welt demokratischer. Genau das ist es ja, wovor die Überwacher eigentlich Angst haben. Sobald sich aber immer weniger Menschen trauen, ihre Meinung zu äußern, verlieren wir dieses Privileg.

Die Überwachung setzt genau dort an. Die eigenen Daten selbst sind am Ende vielleicht garnicht mal so gefährlich. Es sind die Meta-Daten, die gefährlich werden: Wer liest was wann und warum? Wer befindet sich wann wo? Das Lesen sagt viel mehr über einen Menschen aus, als das Publizieren. Das Publizieren ist steuerbar. Das Lesen hingegen ist das Grundrecht jedes Menschen auf Wissen – und benötigt daher bedingungslose Geheimhaltung.

Die Tatsache, dass die Geheimdienste den Internet-Verkehr abgreifen, zeigt ganz deutlich, dass sie wissen möchten, was wir lesen, was wir meinen – und ob wir eine Gefahr für den status quo sind. Wer der Meinung ist, nichts zu veröffentlichen und sich still zu verhalten sei eine Lösung, spielt in einer vollüberwachten Welt am Ende den Überwachern in die Hand.

Darum geht’s diesmal. Sitzung 3. Bitteschön:


(CC-BY-ND 4.0)

Frohen Nikolaustag!