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Zurück in die Spielhalle! Situation Rooms

Eintrag vom: 21.11.2013 | von: Basti | in: Erlebniswelten, Games

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Wer auch immer der Meinung war, Multiplayer-Adventures funktionieren nicht: Das Team von Rimini Protokoll vollbringt mit „Situation Rooms“ ein kleines Synchronisations-Meisterwerk – und das noch nicht mal virtuell auf dem Bildschirm, sondern in echt. Zugegeben: Auch wenn das Konzept eher an ein LARP erinnert, steht doch die Dramaturgie im Vordergrund.

War klar, dass ich es ausprobieren musste und zum Glück habe ich ein paar der allerletzten Karten ergattert.

Sage und schreibe 20 Personen bringt diese Installation in gleichzeitig in einen Erlebniswelt-Parcours. Spielerführung, Interaktionsmodelle und Linearität ist aus Spieldesign-Sicht sicherlich verbesserungswürdig. Dafür ist das Routing fast schon sensationell – und dabei sogar integraler Bestandteil des Spiels. Da versammeln sich Spieler als Militärs in einem Besprechungsraum, unwissend, dass sie gleichzeitig von einem anderen Spieler via Guckloch beobachtet werden. Da spielt ein Spieler einem anderen Spieler einen USB-Stick zu, der ihn bootet, unwissend, dass ein anderer Spieler ihn bereits verseucht hat. Und dann wechseln plötzlich die Rollen – wieder und immer wieder – bis sich alle Spieler (und alle Rollen) am Ende plötzlich im Situation-Rooms gegenüberstehen.

Schon mal die Szene aus Ragnar Tornquists „Dreamfall“ gespielt, wo April und Kian aufeinandertreffen, man dort beide Charaktere gleichzeitig spielt und man dabei beobachten kann, wie man sich plötzlich selbst die Fragen beantwortet, quasi sein eigenes Spiel zur selben Zeit kreiert und spielt? Ich fand diesen Kniff damals schon phänomenal. Situation Rooms macht genau das in einem realen Raum – mit 20 Personen gleichzeitig.

Es ist Live-Adventure-Gameplay ohne hohen spielerischen Tiefgang, dafür mit einer Verschränkung in Geschichte, Spielerführung und Handlung, die ihresgleichen sucht. Toll gemacht und ein weiteres Puzzle-Teil in meinem Faible für narratives Live-Action-Gameplay. Hoffentlich haben die Ideen endlich die Chance, groß zu werden!

Empfehlung!

Nix verstanden? Ich schreib bei mehr Zeit sicherlich noch einen Artikel für Adventure-Treff darüber.

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Spielhalle: Ausrichter von Situation Rooms von Rimini Protokoll.
Daneben: Mein Tablet führt mich durch die Locations des Adventures. Im ersten Bild bin ich Lobbyist im Aufzug auf dem Weg zum Gespräch mit Bänkern. Im zweiten fliehe ich vor dem Bürgerkrieg. Hinter mir befindet sich eine Geheimtür, von der ich aber zu diesem Zeitpunkt nichts weiß – und auch bis zum Ende des Spiels nichts wissen werde, da sie der Hacker-Rolle in Situation Rooms vorenthalten bleibt. Wie schade – der Plot klang wirklich spannend. Ich muss es unbedingt nochmal spielen!

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Szenen aus dem Spiel:
Links eine Spielerin, die über das Tablet weitere Anweisungen erhält.
Mitte: Ich beobachte heimlich eine Militärmesse – die Militärs unten wissen nicht, dass sie beobachtet werden. Ein Thema, dass sich immer wieder durch die Ausstellung zieht und wohl perfekt in unsere Zeit passt.
Rechts: Clemens hat Suppe auf den Tisch gestellt und wird gleich ein geheimes Guckloch für weitere Spionage entdecken!

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Fast schon Cube: Wie sieht eine Live-Game-Installation von oben aus? So!


Seit Jahren vermisse ich die Arcade-Spielhallen.

Wenn die Spielhallen der Zukunft so aussehen wie Situation Rooms, dann nehmt bitte all mein Geld jetzt und fangt an!

Kommentare (4)

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Würds auch verdammt gern nochmal „spielen“.

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Ich auch. Ich war kein Hacker! Ich hab immer nur euren Dreck weggeräumt. SAUEREI!

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Ganz wie im Büro 🙂

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Ganz wie im echten Leben 🙂

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