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Neues aus der Games-Szene

Eintrag vom: 31.10.2013 | von: Basti | in: Games

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Ein paar Neuigkeiten aus der Adventure-Szene:

Nachdem bereits die Myst-Macher mit Obduction versuchen, über Kickstarter ein neues Projekt zu finanzieren, ist mit Trilobyte nun ein weiterer CD-ROM-Pioneer mit einem Klassiker zurück: The 7th Guest 3: The Collector sucht ab sofort $435.000 für den dritten Teil der populären Gruselreihe, nachdem Versuche mit Publishern zuvor gescheitert waren (wir berichteten bei Adventure-Treff.de darüber). Werden mindestens $700.000 erreicht, verspricht Trilobyte auch eine deutschsprachige Version.

Im Projektvideo kehrt Henry Stauf, der exzentrische Bösewicht der Vorgänger, zurück und wirbt für den Neubau seines zerstörten Anwesens und stellt einige der Geister vor, die in den Gemäuern spuken. Ein paar geplante Puzzles sind ebenfalls bereits zu sehen. Wer an dem Projekt teilnimmt und mindestens $20 (rund 14,50 €) spendet, erhält bereits das Spiel für PC, Mac oder Linux. Mobile Versionen für iOS und Android sind ebenfalls geplant. Eine Special-Edition-Box kostet $100. Erscheinen soll The 7th Guest 3 im Oktober 2015; die Kickstarter-Kampagne läuft bis Anfang Dezember.

Nachdem The 7th Guest mein erstes CD-ROM-Spiel war, das mich völlig umgeblasen hat, freut mich die Rückkehr wirklich. Allerdings läuft die Kampagne echt schlecht an und ich befürchte, das Ding wird nix. Zu wenig Neuerungen, zu viel Nostalgie und nach dem Hauptkonkurrenten Myst irgendwie auch zum falschen Zeitpunkt. Außerdem hat sich Rob Landeros als Lead Artist irgendwie nicht wirklich weiterentwickelt – so gefühlt.

 

Wer sich ohne Nostalgie günstig gruseln will, hat ab November weitere Möglichkeiten. Wie der deutsche Publisher UIG vor kurzem bekannt gab, erscheint das Horror-Adventure Eleusis im November im deutschen Handel und soll unter 10 Euro kosten.

Im Spiel wandert der Spieler durch ein verlassenes griechisches Dorf, um zu erkennen, dass die Dorfbewohner einem uralten Kult dienen (wir berichteten). Zusätzlich wird eine riesige Landschaft mit herausfordenden Rätseln und realistischer Physik versprochen, die durch die Unreal-Engine zum Leben erweckt wird.

Laut britischem Publisher Base Games soll das Spiel komplett lokalisiert erscheinen, wobei die Pressemeldung von UIG sich hierzu aber noch ausschweigt. Einen stimmungsvollen Trailer gibt es im  Youtube-Channel von Adventure-Treff.de zu sehen.

 

Positive Nachrichten gibt es auch an der Preisverleihungs-Front: Wie jedes Jahr wird auch dieses Jahr wieder der bedeutendste Preis für Computerspielentwickler vergeben. Und wie jedes Jahr haben es beim Deutschen Entwicklerpreis auch wieder zahlreiche Adventures auf die Liste der Nominierten geschafft.

So kämpfen in der Kategorie Bestes Adventure die Spiele Goodbye Deponia, The Inner World und The Raven – The Legacy of a Master Thief um die Trophäe. Alle drei Titel sind auch in der Kategorie Bester Sound und Beste Story nominiert, in letzterer gemeinsam mit Memoria, welches wiederum auch in Bestes Gamedesign und Beste Grafik Chancen auf einen Preis hat – beachtlich, denn normalerweise ist die Grafik naturgemäß eher ressourcenhungrigen 3D-Titeln vorbehalten. Außer Crysis 3 und Anno befinden sich aber mit Goodbye Deponia und The Night of the Rabbit gleich noch zwei weitere Adventure-Titel in dieser Sektion. The Night of the Rabbit darf sich gemeinsam mit Memoria zudem auch in Bestes Familienspiel sowie bei Bester Sound Hoffnung machen. Bei den Besten Kinderspielen hat es zudem das Kinder-Adventure Zala und die Schatzhöhle (Trailer) auf die Liste geschafft

Insgesamt gibt es somit mindestens 23 Nominierungen für klassische Adventures (sechs für Goodbye Deponia, fünf für The Inner World, vier für The Raven, vier für Memoria, drei für Night of the Rabbit und eine für Zala und die Schatzhöhle). Die ganze Liste ist auf der Seite des Entwicklerpreises einzusehen. Der Preis wird am 11. Dezember in Düsseldorf verliehen.

 

Und wer da genau hinschaut, wird feststellen, dass auch zwei Spiele von Reality Twist unter den Nominierten verweilt. Freude! Zum einen unser Augmented-Reality-Spiel Scotland Yard Master (Trailer), zum anderen unsere interaktive Ausstellung missio for life (Making Of). Ich hoffe, ihr drückt fleißig die Daumen für die Underdog-Twister. 😉

Kleiner Preisfuchs Rundumschlag

Eintrag vom: 30.10.2013 | von: Basti | in: Preisfuchs

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Mal zur Abwechslung wieder ein paar Preisfuchs-Sachen – einfach mal in den Raum geworfen:

– Bei druckerzubehoer.de gilt momentan absolute Versandkostenfreiheit. Somit kann man sich z.B. einen Collegeblock für 0,47 €/Stück oder 25 Briefumschläge für rund 0,70 € kostenfrei bestellen.

– Für Charles Tyrwhitt gibt es aktuell diesen 20 € Gutschein: DHGU. Auf der Webseite gibt es im SALE hübsche Hemden für unter 20 €, die damit gratis werden. Die Versandkosten in Höhe von 6,90 € muss man allerdings selbst tragen.

– Wer die Funk Uhr gratis lesen möchte, kann dies aktuell bei LeserShop. Das Prämienabo der Funk Uhr kostet 57,20 €. Als Prämie gibt es einen Scheck über 60,00 €. Macht effektiv also sogar 2,80 € Gewinn. Achtung! Kündigung zum Ablauf des Jahresabos notwendig.

– Wer einer der kleinsten Action-Kameras der Welt für 6,00 € (!) inklusive Versand mitnehmen möchte und nicht zuviel erwartet, wird bei BuyInCoins fündig.

Hörspiele zum kostenlosen Download

Eintrag vom: 29.10.2013 | von: Basti | in: Medien, Preisfuchs

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Einfach mal ein paar Hörspiele zum kostenlosen Download aus den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Anstalten…

  • Das grüne Zimmer – Top produziertes Thriller-Hörspiel mit hoher Atmosphäre, das leider durch ein fades Finale Potential verspielt.
  • Fünfkind – Interessantes Kopfhörer-Kopfkino ohne klassische, narrative Dramaturgie, dafür mit tollen Sprecherleistungen, schönem Soundbett und schönen Texten, die einem direkt in die Gedankenwelt skuriller Charaktere entführen.
  • Unter Verdacht – Klassischer Tatort-Krimi mit bayerischem Lokalkolorith und kleineren Schwächen bei Dialog und Sprechern.

Das Hörspielportfolio in den Mediatheken ist bekanntlich riesig – aber auch sehr unterschiedlich und umfangreich. Interessiert sich sonst noch jemand dafür und macht es damit Sinn, weitere Hörspiel-Links im Blog zu veröffentlichen, sobald ich über welche stolpere, die ich hörenswert fand? Was denkt ihr?

Tesla konzentriert sich auf Deutschland und baut Elektrotankstellen auf

Eintrag vom: 28.10.2013 | von: Basti | in: Gesellschaft

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Dass die großen deutschen Automobilhersteller stark an der Elektro-Auto-Schraube drehen, ist hinreichend bekannt. Und dass sie mit den entsprechenden Budgets und Vertriebsnetzwerken damit eine ernste Konkurrenz für Branchenprimus Tesla werden könnten, auch. Dass Tesla jetzt jedoch Deutschland als seine primäre Zielgruppe ausgerufen hat, hat mich angesichts der direkten Mitbewerberschaft und der doch recht hohen Treue der Deutschen zu ihren lokalen Marken doch ein klein wenig gewundert.

Elon Musk, CEO und Gründer von Tesla Motors muss jetzt mit Geschwindigkeit punkten – nur wenn er mit Tesla vor Audi, BMW & Co. auf den Straßen einen Namen hat, wird die Firma überleben. Dafür baut Tesla bereits bis Ende nächsten Jahres (!) laut Eigenaussage ein flächendeckendes Supercharger-Netzwerk auf. 100%ige Abdeckung möchte Musk durch ein eigenes Netz an E-Tankstellen mit Starkstrom rund alle 200 Kilometer garantieren. Das „Tanken“ mit Elektrizität dort soll gratis sein – der Strom kommt laut Musk ganz umweltfreundlich durch Sonnenkollektoren. Damit wäre Tesla vom Batteriewechsel abgesehen nicht nur unfassbar günstig im Unterhalt (Tankstellen-Protestler gibt’s schließlich genug, die jetzt vielleicht hellhörig werden) sondern auch noch ein durch-und-durch regeneratives Fahrzeug. Mal schauen!

Angekündigt hat er das vor kurzem in München. Horst Lüning vom Whisky Store hat die Rede aufgenommen (Beginn etwa ab Minute 15):

Ich bin nun echt gespannt, wie gut sich Tesla etablieren kann. Das Model X ist mein aktuelles Traumauto – wenn auch weit ausserhalb meines Budgetrahmens. (Danke an Georg Hach für den Link).

Escape-Games werden marktreif?

Eintrag vom: 27.10.2013 | von: Basti | in: Games

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Meine Masterarbeit über das Thema habe ich vor einer gefühlten Ewigkeit geschrieben und nun schießen plötzlich, als ich gar nicht mehr damit gerechnet habe, tatsächlich Spiele die entfernt damit zu tun haben, in München aus dem Boden. Ich bin richtiggehend überrascht. Denn nachdem ich bei Adventure-Treff.de vor kurzem schon das Live-Exit-Spiel HintQuest beleuchtet habe, scheint die Idee des „realen“ Adventure-Rätselns hier langsam Fahrt aufzunehmen:

Soeben hat auch der Anbieter ExitTheRoom den Betrieb gestartet. Wie auch bei HintQuest werden Spieler in einen Raum gesperrt, und müssen sich durch Kombinationsgabe und Verstand durch eine Reihe von Puzzles und Aufgaben in die Freiheit knobeln. Dabei bietet ExitTheRoom gleich drei Räume an, bei denen unter anderem (keine echte) Atombombe entschärft und aus einer unterirdischen, mit Foltergeräten gespickten Psychatrie geflohen werden muss.

Wie bereits zuvor die Installationen O.R.pheus und HintQuest hat es auch ExitTheRoom in den Süden Deutschlands, nach München, verschlagen. Übrigens: Wer sich stärker für das Thema „Live-Gameplay“ interessiert, hat außerdem mit dem Projekt Situation Rooms in den Münchner Kammerspielen aktuell eine weitere Mitmachmöglichkeit. Die 90-minütige, schwere Kost verbindet spielerische Aufgaben allerdings mit einem dokumentarischen Aspekt und Nachbildungen von Kriegsschauplätzen. Karten gibt’s aber wenn dann nur noch in Restkontingenten an der Abendkasse – wenn überhaupt. Situation Rooms zieht derzeit von Stadt zu Stadt – es gibt also weitere Chancen.

Mehr auf ExitTheRoom.de

Fotos von Zell am See

Eintrag vom: 26.10.2013 | von: Basti | in: Fotos

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Ein paar Eindrücke aus Zell am See im Herbst. Bewegte Bilder und Panoramas gab’s ja vorher schon zu sehen…

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Niemand hat die NSA-Affäre jemals für beendet erklärt!

Eintrag vom: 25.10.2013 | von: Basti | in: Gesellschaft

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Okay, diese Pressekonferenz der Bundesregierung ist fast schon grenzdebil. Streiche den letzten Part. Sie ist grenzdebil. Was ist gemeint?

Das hier. Beginn bei Minute 2:40! Höhepunkt bei Minute 3:45!

 

Games-Hörspiel „Fallen“ gratis

Eintrag vom: 24.10.2013 | von: Basti | in: Internet & Co

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Unser Adventure-Treff-Redakteur Hans Duschl hat Fallen, eine Geschichte aus Primordia von Wadjet Eye Games übersetzt und als Hörbuch eingesprochen. Hoch hörenswert und online sogar völlig gratis – wer es runterladen möchte, kann das gegen einen kleinen Obulus tun.

Dabei fällt mir ein, dass ich vielleicht generell mal dem Thema „Gratis-Hörspiele-Im-Netz“ mehr Aufmerksamkeit widmen könnte. Da gibt es ja auch einige tolle Perlen… Hmmmm…

Politischer Pass-Gefangener

Eintrag vom: 23.10.2013 | von: Basti | in: Artikel, Gesellschaft

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Seit 2010 bin ich politischer Gefangener der EU. Denn an dem Datum ist mein Reisepass ausgelaufen.

Ich habe keinen neuen beantragt. Warum? In erster Linie aus Protest über die biometrischen Datensammelwut – insbesondere der digitalen Erfassung von Fingerabdrücken. Die Gefahren sind mittlerweile ja wohl mehr als ausreichend bekannt und brauche ich hier wohl nicht mehr zu erläutern. Also habe ich mich gegen den Reisepass entschieden – und gegen die Möglichkeit, aus der EU auszureisen. Und dabei reise ich wirklich gerne.

Ich habe gewartet, denn Rechtsanwalt Schwarz aus Bochum hatte geklagt, weil er durch die Speicherung seiner Fingerabdrücke das Grundrecht auf den Schutz persönlicher Daten verletzt sah. Die Klage ging nun bis zum Gerichtshofes der Europäischen Union. Ich habe gewartet und gehofft. Das Gutachten ist nun da – und es ist eigentlich ein Schlag ins Gesicht jedes Bürgerrechtlers, jedes Datenschützes und in meinen Augen sogar jedes Rechtsstaatlers. Und die Gleichgültigkeit, mit dem der EU-Gerichtshof hier die Debatte, die jeden Bürger betrifft, der einen Reisepass benötigt, hinwegfegt, ist in meinen Augen kränkend, verachtend, grotesk.

Die Klage wird abgewiesen. Die Begründungen im einzelnen lauten:

Dazu stellt der Gerichtshof fest, dass die streitigen Maßnahmen insbesondere die dem  Gemeinwohl dienende Zielsetzung verfolgen, die illegale Einreise von Personen in die Europäische Union zu verhindern.

Was für ein Pech. Ich BIN nämlich schon in der EU. Und weißt du was, lieber EU-Gerichtshof: Alle anderen EU-Bürger sind auch schon in der EU. Das ist der Grund, warum sie EU-Bürger heißen. Es geht nicht darum, dass ich in die EU einreisen will – es geht darum, dass ich ohne Fingerabdrücke im Pass aus der EU ausreisen möchte. Und weißt du noch was? Für Nicht-EU-Bürger gilt dein bescheidenes EU-Recht leider garnicht! Blöd, was? Schon mal die „Pässe“ der Flüchtlinge gesehen, die in Lampedusa in die EU wollen? Get real! Wer zum Geier schreibt so einen Stuß? Mal ganz abgesehen davon, dass zahlreichen Flüchtlings-Organisationen der Satz allein vermutlich schon ganz schön die Galle hochkommen lässt.

Die Verordnung sieht jedoch ausdrücklich vor, dass die Fingerabdrücke nur zu dem Zweck verwendet werden dürfen, die Authentizität des Reisepasses und die Identität seines Inhabers zu überprüfen. Außerdem sieht sie die Speicherung der Fingerabdrücke nur im Pass selbst vor, der im ausschließlichen Besitz seines Inhabers bleibt. Da die Verordnung weder eine andere Form noch ein anderes Mittel der Aufbewahrung von Fingerabdrücken vorsieht, kann sie als solche keine Rechtsgrundlage für eine etwaige Zentralisierung der auf ihrer Grundlage erfassten Daten oder für eine Nutzung dieser Daten zu anderen Zwecken als der Verhinderung der illegalen Einreise von Personen in das Unionsgebiet darstellen.

Wo leben diese Menschen eigentlich? Scheinbar nicht in der EU. Eigentlich würde man doch erwarten, dass nach den Enthüllungen von Edward Snowden auch die Europäische Union nicht mehr so begeistert über die Datensammelwut der Geheimdienste ist. Wer ernsthaft glaubt, digitale Fingerabdrücke entweder auf dem RFID-Chip des Reisepasses oder womöglich auch bei der Übertragung zur Bundesdruckerei würden nicht abgegriffen, dem ist an Naivität kaum mehr zu helfen. Selbst wenn die inländischen Geheimdienste die Daten nicht abgreifen sollten, können wir sicher sein, dass sich ausländische einen -pardon- Scheißdreck um unsere Privatrechte scheren. Welcher Geheimdienst wäre so blöd, und würde nicht jeden Fingerabdruck und jedes biometrische Bild bei der Einreise in sein Land erfassen und zentralisiert speichern. Die digitalen Daten liegen ja bereits schön lesebereit auf dem Chip vor – sogar kontaktfrei. Da reicht es ja schon, am Flughafen nur an einem geheimen Lesegerät vorbei zu laufen. Den Vorwurf mit dem Argument abzutun, dass „die Verordnung“ ja keine „andere Form“ der Speicherung vorsieht und dabei in keinster Weise auf die Gefahren, aktuellen Geheimdienst-Geschehnisse sowie den lauten Wunsch der Vollzugsbehörden und zahlreicher Politiker nach einer Zentralisierung einzugehen, ist fast schon heuchlerisch. Ich wünschte echt, die zentrale Datenbank wäre bereits jetzt beschlossene Sache, dann könnte man so einen Stuß nicht mehr schreiben.

Das ist auch schön:

Insbesondere ist das Verfahren der Iris-Erkennung technisch noch nicht so  ausgereift wie das der Erfassung von Fingerabdrücken und wegen seiner derzeit noch deutlich höheren Kosten für eine allgemeine Anwendung weniger geeignet.

Seit wann geht es in der Debatte um Alternativen? Aber schön zu wissen, dass man bereits jetzt damit liebäugelt, noch mehr persönliche Daten der Bürger zu sammeln, es aber blöderweise technisch noch nicht kann.

Überdies stellt der Gerichtshof fest, dass die Verordnung auf einer geeigneten Rechtsgrundlage ergangen ist und dass das Verfahren, nach dem die im vorliegenden Fall anwendbaren Maßnahmen getroffen worden sind, fehlerfrei war, da das Parlament an ihm in vollem Umfang als Mitgesetzgeber mitgewirkt hat.

Immer wieder schön, wenn der Gerichtshof feststellt, dass die Sache ja rechtens sein muss, weil das Parlament ja selbst daran mitgewirkt hat. Auf gut deutsch heißt das: Gewaltenteilung gibt’s nicht mehr. Was das Parlament macht, kann ja nicht falsch sein. Kontrollorgan? Fehlanzeige! Auch wenn ich ein großes Freund von Freizügigkeit, Abkommen und Grenzabbau bin – die EU als politisches Organ hat für mich völlig verschissen. Wenn wir die Grenzen wieder zumachen müssten, um uns nicht von solchen Flachpfeifen-Argumenten die Bürgerrechte wegnehmen zu lassen – ich würde sofort Ja stimmen.

Ich reise eigentlich wirklich gern. Sieht so aus, dass ich weitere 4 Jahre ohne Reisedokument nicht auskommen werde. Wie Anwalt Schwarz hatte ich so lange darauf verzichtet und gehofft. Schwarz hat mittlerweile angekündigt, sich „dem Grenzregime“ nicht zu unterwerfen. Wenn „ich keinen Reisepass ohne meine Fingerabdrücke kriege, dann verzichte ich auf den Reisepass“. Der prüft jetzt außerdem die Möglichkeit, beim europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nochmal zu klagen. Seine Worte kann ich nur unterschreiben „Das ist ein Armutszeugnis für die Geltung der Menschenrechte in der EU. Da kann einem angst und bange werden.“ Denn heute noch ziehe ich als EU-Kritiker auf meinem Blog über die Europäische Union her – und zukünftig findet man die Fingerabdrücke des „Terroristen Grünwald“ zufällig bei einem Terroranschlag am Flughafen. Fiktion, klar. Aber wie häufig hat sich die Fiktion in den letzten Jahren durch die Realität überholt.

Mir stinkt’s gewaltig. Was bleibt ist nicht viel. Der wohl noch fingerabdruckfreie Express-Pass ist eine (teure) Alternative mit viel Stress und Risiko und funktioniert nur noch bei einigen Ländern. Oder ich vertraue auf die Aussage, dass die Datenübermittlung zur Bundesdruckerei sicher ist, die dort die Daten (sicher) löschen – und hoffe, dass dann -rein zufällig- die RFID-Antenne im Pass kaputt geht. Wer kennt sich denn mit so Themen wie „Sofortbildkamera“ und „Elektromagnetisches Feld“ aus? Meine Lötkolbenzeit ist leider lange vorbei. Ich brauche Hilfe!

Lebender Stuhl und Tisch

Eintrag vom: 22.10.2013 | von: Basti | in: Notiz

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Am Samstag waren wir im BMW Museum.

Neben Bällen, die dreidimensionale Autos in die Luft malten, haben wir auch einen lebenden Stuhl und einen Tisch getroffen. Das Kostüm war wirklich super. Im Video sieht man am Ende ganz kurz, wie die Verwandlung von Tisch/Stuhl zu „lebendem Wesen“ funktioniert.

Tolle Sache und gerne eine Erwähnung des GOP Varieté-Theaters wert (die hinter der Präsentation steckten).