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AdventureX 2018 (II)AdventureX 2018 (II) Auf der AdventureX haben wir zwei Podcasts aufgenommen. Wenn ihr also wissen möchtet, was ihr alles verpasst habt, dann hört doch mal hier rein: Tag 1 Tag 2

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Spitzen auf dem Viggar, Rasten im Wald und Rodeln im Sommer!Spitzen auf dem Viggar, Rasten im Wald und Rodeln im... Diesen September gab es wieder eine kleine 2-Tages-Tour. Dabei ging es quer über die Tuxer und Stubaier Alpen auf die Viggarspitze und über die Maria Waldrast mit dem Rodel...

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Auf den BeslerAuf den Besler Der Besler ist eine nette, einsteigerfreundliche Halbtagestour im Allgäu - ideal für den Ausklang der Sommersaison, wenn die Tage -wie jetzt im November- bereits ziemlich...

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Making a MurderMaking a Murder Ich schaue gerade Making a Murder, bzw. hole es nach. Bislang bin ich zum Fall "ungespoilered" und erlebe die Entwicklung quasi noch in Echtzeit. Die Doku-Serie begleitet...

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Freizeitpark-Quick-Check 2018: Movieland (4/7)Freizeitpark-Quick-Check 2018: Movieland (4/7) Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

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Farrenpoint über WasserfälleFarrenpoint über Wasserfälle Der Farrenpoint ist ein einfach zu besteigender Gipfel im Mangfall-Gebirge. Über den sehr kleinen, inoffiziellen Parkplatz der Jenbacher Wasserfälle (Platz für ca. 6...

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Freizeitpark-Quick-Check 2018: EftelingFreizeitpark-Quick-Check 2018: Efteling Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

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Freizeitpark-Quick-Check 2018: Bayern Park (1/7)Freizeitpark-Quick-Check 2018: Bayern Park (1/7) Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

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Android console „Ouya“ collects 1.5m in less then 12 hours

Eintrag vom: 11.07.2012 | von: Basti | in: Games

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This one is not older than 12 hours, and it already has over 1.5 million on Kickstarter.

Sorry, Tim. It’s time for hardware guys now.

Ulule bringt Pendulo-Crowdfunding, Kickstarter kommt nach Europa

Eintrag vom: 10.07.2012 | von: Basti | in: Games

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Pendulo Studios bietet ab sofort die Möglichkeit, bei ihrem neuen Projekt Day One (Adventure-Treff berichtete) auf der Plattform GamesPlanet Lab via Crowdfunding einzusteigen.

Das fertige Adventure gibt es ab einem Betrag von 12 Euro. Für 100 Euro erhält der Nutzer das Spiel in einer Box, ein Day-One-T-Shirt, eine CD mit dem Soundtrack und weitere exklusive Downloads. Pendulo selbst benötigt für das Projekt 300.000 Euro. Im Topf sind bereits gut 12.000 Euro. 60 Tage haben Interessierte noch Zeit, in das Projekt zu investieren.

GamesPlanet Lab versteht sich dabei als weltweite Kickstarter-Alternative, die sich speziell auf die Finanzierung von Computerspielen spezialisiert. Dabei ist die Seite (und auch der Beschreibungstext von Day One) auch komplett in deutsch verfügbar. Eine Bezahlung via PayPal oder auch Banküberweisung ist im Gegensatz zu Kickstarter möglich. Übrigens: Kickstarter selbst wiederum hat gestern die Expansionspläne nach Europa bestätigt. Noch in diesem Jahr will der Marktprimus auch in Großbritannien starten.

My Little Butterfly

Eintrag vom: 09.07.2012 | von: Basti | in: Artikel

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This noon, on half the way between Sylvenstein and Hochalm, I found a cute little butterfly. He was flying happily around a water trough and I was greatly delighted by his daring stunts.

Some altitudes later, I realized, that he was sitting on my boot. Oh, little butterfly! Do you want to form a friendship?, I thought. I made a small break on a alpine meadow, looking over the skyline of the Alps on this beautiful, sunny day. Just me, the chirps of the crickets and my new little friend.

When I decided to leave, the butterfly was still sitting on my boot. It nearly seemed like he wanted me to bring him somewhere. So I climbed up some more metres to the hut of two elderly people, nearly the only two persons I saw on my journey, enjoying the evening of their life in the solitude of wilderness.

After a long and demanding walk in the blazing sun, this mountain saddle was a beautiful, peaceful spot, with the long awaited cool breeze brushing a large field of wild yellow flowers. This is were my friend left me, flapping right onto one of these tempting flowers.

It may be just a pure coincidence, but I deeply believe he waited there, patiently, for the one boot to come along that would bring him the 400 metres in height up to that single spot – the perfect spot for that one particular butterfly.

Whistling, I continued my journey to the top of the mountain, now carefully guarded by two crows that followed me since my little friend had found his new home.

licensed under cc-by-sa

music credits

Skankshot: Braineating Zombies from Area 51, cc-by-sa
Snowflake: Give It Up (Start Again) [feat. Subliminal], cc-by
Laura Dee: Melodies in My Head, cc-by-sa
Rob Costlow: Woods of Chaos, cc-by
(all from FreeMixter)

Zwei neue Adventures von Revolution?

Eintrag vom: 08.07.2012 | von: Basti | in: Games

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Der Illustrator Dave Gibbons („Watchmen“) arbeitet demnächst mit Revolution Software („Baphomets Fluch“) an einem neuen Adventure. Das verrät unter anderem die Plattform Eurogamer.

Gibbons hatte bereits vorher mit Revolution Software an Beneath a Steel Sky und Baphomets Fluch: Director’s Cut mitgearbeitet. Er verspricht für das Adventure eine hohe grafische Dichte, detailreiche Hintergründe und einen hohen Grad an Symbolismus. Das Adventure spiele nicht in Paris und nicht in Katakomben versicherte der Brite zusätzlich. Weitere Details wurde nicht verraten.

Seit einiger Zeit munkelt man bei Revolution Software über die Ankündigung von Baphomets Fluch 5. Dass es sich bei der Kooperation zwischen Gibbons und Revolution-Chef Charles Cecil darum aber handelt, ist unwahrscheinlich. Zum einen soll es sich laut Eurogamer wirklich um einen orginären, neuen Titel aus der Feder von Gibbons handeln, zum anderen rutscht der Meldung von Eurogamer an einer Stelle praktisch die zusätzliche Ankündigung eines neuen Baphomets-Fluch-Teils heraus. So heißt es dort:

Gibbons sagte, das Paar (Cecil und Gibbons, Anm.) würde mit der Spieleentwicklung beginnen, sobald ihre aktuellen Projekte abgeschlossen seien. Für Gibbons ist dies das Comicbuch ‚Secret Service‘, an welchem er mit Mark Miller arbeitet. Für Cecil ist es (Psst! Psst!) ein neues, orginäres Spiel der Baphomets-Fluch-Reihe, das aber noch nicht angekündigt wurde.
Ich freue mich echt für Charles, den Adventure-Fans übrigens wieder auf unserer Adventure-Party live treffen können, dass er Revolution mit Hilfe des Director’s Cut so gut sanieren konnte. Hoffentlich gibt es bald wieder tolle neue Revolution-Adventures! Ich bin gespannt!

Messeraten bei Hotels

Eintrag vom: 07.07.2012 | von: Basti | in: Notiz

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Die Hotels für die diesjährige gamescom sind schon lange gebucht, aber ich habe immer wieder Spaß daran, die aktuellen Preise zu prüfen.

Ich hatte ganz vergessen…

Eintrag vom: 06.07.2012 | von: Basti | in: Internet & Co

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… dass dealgigant immer noch nicht pleite ist.

Also, mal eben den Jahresvorrat  an Schokolade zum halben Preis aufgestockt.

Axel Springer und Bier

Eintrag vom: 05.07.2012 | von: Basti | in: Internet & Co

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Nachdem mir heute in der Pampa mein Radreifen einen schönen Platten bekommen hat und ich mit einem längeren Fußmarsch beschäftigt war und dann auch noch am Bahnhof festhing, hatte ich genug Zeit, mir insgesamt 5 Stunden Podcasts reinzuziehen.

Gut gefallen haben mir:

1. Alternativlos 24, im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer AG, Dr. Mathias Döpfner. Ein durchaus hörenswerter Beitrag zum Selbstverständnis des Verlagshauses, auch wenn mir der Podcast selbst ein wenig zu stark zu einer Selbstpräsentation von Döpfner und der Springer AG verkommt. Trotzdem ein Hörtipp für jeden Medieninteressierten.

2. Bier. In Folge 194 von CRE unterhält sich Tim mit Andreas über Bier und übers Bierbrauen. Praktisch ein Pflicht-Podcast für jeden Bierliebhaber (und Münchner). In dem 3-stündigen Gespräch wird nicht nur die Kunst des Bierbrauens erläutert, Andreas erklärt auch, warum das Münchner Augustinerbier das beste der Welt und warum Weizenbier kein Weißbier ist. Am spanndensten fand ich das Aussterben ganzer Bierkulturen, beispielsweisser der Berliner Weiße, deren Originalgeschmack als verloren gilt. Im Podcast wird dann auch erklärt, wie Andreas versucht, diese Bierkultur, quasi Jurrasic-Park-mäßig wieder aufstehen zu lassen – nämlich durch den Zukauf und der Rekultivierung alter Bierflaschen aus den 70ern und 80ern via eBay! Hochspannend. Hörenswert.

Kickstarter Roundup

Eintrag vom: 04.07.2012 | von: Basti | in: Games

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Es gibt wieder ein paar Neuigkeiten von den abgeschlossenen und laufenden Kickstarter-Adventures.

So haben Backer von Jane Jensens Studio „Pinkerton Road“ nun die Story des geplanten Adventures Moebius in Form eines 60-seitigen Dokuments erhalten. Ebenfalls gesichert ist mittlerweile der orchestrale Soundtrack für Moebius. Das verraten die beiden Studioinhaber Jane Jensen und Robert Holmes in einem exklusiven Backstage-Video für Teilnehmer der Kickstarter-Kampagne. Im August soll außerdem Mystery Game X näher vorgestellt werden. Man munkelt, dass dieses von einem Publisher während der gamescom-Messe veröffentlicht wird.

Der Logistik-Dienstleister von Double Fine Adventure hat mittlerweile mit den Verschicken der physikalischen „Rewards“ begonnen. Wer zum Beispiel wissen möchte, wo sein Poster ist, findet hier Videoinformationen darüber. Noch viel mehr Videomaterial erhalten die „Backer“ des Projekts in ihrem Kickstarter-Account. So haben Double Fine und das begleitendene Filmteam von 2 Player Productions fast 80 Minuten Dokumentation in ihrem 10. Update zur Verfügung gestellt. Dabei geht es um die Rekrutierung der ersten Mitarbeiter, Tim Schafers Notizbücher und ein 40-minütigen DOTT-Let’s-Play, ebenfalls mit Schafer. Außerdem sind erste technische und konzeptionelle Designs des Adventures zu sehen sowie das Team beim Besäufnis.

Bei den laufenden Kampagnen hat Quest for Infamy rund zwei Tage vor Projektende über das Doppelte der benötigte Summe eingespielt. In der Update-Sektion sieht man dabei auch ein erstes Mockup der Spiele-Verpackung. The Root of Evil hat neben einigen Animatics auch noch T-Shirt-Updates geposted und benötigt in den letzten 8 Tagen noch knapp 4.000 Dollar. Bereits geschafft hat es das Spiel Lilly Looking Through. Hier wanderten über 33.000 Dollar in das Säckel des Entwicklers.

Beendet wurde vor einiger Zeit The Hostage Trials. Das hochgesteckte Ziel von 90.000 Dollar wurde nicht erreicht. Die Macher wollen mit einer überarbeiteten Kampagne zurückkehren. Das gleiche gilt auch für Sam Suede, dem Adventure von u.a. ehemals Al Lowe und mittlerweile Steve Ince.

Neugestartet ist das „klassische“ Sci-Fi-Adventure Jack Houston and the Necronauts. Das Adventure ist eine Hommage an die Science-Fiction-Geschichten der 50er und 60er Jahre. Vor 2 Tagen hat das Team auch erste Auszüge aus dem Soundtrack veröffentlicht. Bislang sind ziemlich exakt die Hälfte der benötigten 56.000 Dollar im Topf.

So oder so:  Kickstarter bleibt spannend für die Adventure-Szene! 😉

Risserkogel – Die Fotostory

Eintrag vom: 03.07.2012 | von: Basti | in: Fotos

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Marsch zum Riederecksee… Noch lachen alle.

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Ankunft am smaragdgrünen Bergsee, vorbei an einer schornsteinqualmenden Hütte, die direkt aus einem Märchen stammen könnte.

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Chillen.

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Jupp. Es war kalt.

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Ankunft bei den Schneeböden. Schneeballschlacht im Juni inklusive.

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Beeindruckende Blicke: Blankensteinsattel, Such-den-Axel-im-Latschenkiefer-Wimmelbild und Céciles Hin… äh, Rock, den sie extra für die Fotoserie angezogen hatte!

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Lachende Leute.

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Impressionen vom Risserkogel.

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Schlafende Leute (fotografiert man nicht, ich weiß. Drum.) Das Gipfelkreuz-Schattenbild gefällt mir richtig gut.

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Beeindruckende Gratwanderung im Sonnenuntergang.

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Schwarzes Schaf und kaputte Turnschuhe. Dazwischen trotz Strapazen gut gelaunte Leute.

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Ankunft am Wallberg am Abend. Drei Impressionen des Blicks auf den Tegernsee.

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Feuer.

Und hier das Ganze auch nochmal in bewegten Bildern (Klick!)

Kijiji-Falatah

Eintrag vom: 02.07.2012 | von: Basti | in: Artikel

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Ein indo-italienisches Nationalgericht, für das ich gestern extra zum Schiersteiner Hafen in Wiesbaden gefahren bin – dem einzigen Koch, der dieses exquisite Rezept wie aus dem FF beherrscht.

Besonders wichtig ist dabei die richtige Sämigkeit der Sauce, die aus den blauroten Tomaten der Avocado-Tiefebene gewonnen werden. Sie ist integraler Bestandteil des eintopfartigen Gerichts, das nur mit Hilfe einer speziellen Spritzgußform der Kijiji-Indo-Indianer erreicht wird. Der Koch ist dabei gezwungen bis zum Ausgeben der in Brunftteig eingerollten Falatah-Blätter (die in der Sauce vorher angedünstet wurden und mit Hilfe unterschiedlicher Ober- und Unterhitzestufen ihr volles Aroma entfalten) die Sämigkeit durchgehend durch ständiges Wenden und Umrühren in der Gußform aufrecht zu erhalten.

Beim Ausgeben ist dann noch der Klang beim Auftreten auf den Teller zu beachten. Ein „pffft“ signalisiert, dass die Falatah misslungen sind. Ein ordentliches „blub“ oder „squirt“ zeigt hingegen ein vollmundiges Gericht an. Nur dann haben die Falatahs ihre Samensproßen verloren, die ansonsten zu unangenehmen Brechreizen führen können.

Im letzten Schritt muss nun noch die Teigtasche auf dem Teller des Gastes filletiert werden. Dabei schäumt die Sauce kräftig nach oben und ergibt damit das unverwechselbare Bild des Nationalgerichts, das jeden Gourmet-Kenner sofort das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt:

Da die Kijiji-Indianer fest davon ausgehen, dass sie mit ihrem Essen auch Teile der Mutter Natur in sich vereinen und ihre Religion besagt,  dass der Mensch von Wanderschildkröten abstammt, gilt es als besonders gelungen, wenn die Form des Kijiji-Falatah beim Ausgeben auf die Teller die eines ausgewachsenen Schildkrötenhirns entspricht. Eine solche Form verspricht Fruchtbarkeit und eine gute Verdauung. Aber auch andere Formen werden vor dem Essen gerne in einer Art „Kaffesatz“-Lese-Zeremonie für den Gast gelesen. Ergibt das Kijiji-Falatah dabei die Form eines halb angebissenen Apfels, darf der Gast das Essen nur fortsetzen, wenn er vorher die rund 30-Seitige Einverständniserklärung des Kochs gelesen und unterschrieben hat.

Da das Gericht heiß und scharf gegessen werden muss, ist es nach Tradition des Kijiji-Stammes üblich, dass nur mit Bambusröcken und pinkfarbenen Stirnbändern bekleidete Indianerfrauen den Gästen immer frischen Wind zufächeln (leider ohne Foto) und bei Bedarf frischen Ananassaft (Jahrgang 1997) oder Elefantmilch-Nektar nachschenken. Servietten sind beim Essen selbst nicht erwünscht. Kleckert man sich dennoch an oder bleiben Teile  der Blätter (wie bei mir) im Bart oder der Wange des Gastes hängen, ertönt vom Gerichtmeister (der den Essensvorgang fortlaufend überwacht) eine aus Gecco-Knochen gefertigte Klingel. Das Essen wird unterbrochen und das angesaute Kijiji-Falatah von den fechelnden Naturschönheiten umgehend in Kreisbewegungen vom Körper geleckt (Herpesträger müssen sich hierfür allerdings im voraus anmelden). An der abgeleckten Stelle malt die Dame dann mit Chlor-Kautschukfarbe ein Herzchen. Wer die meisten  Herzchen hat, erhält am Ende eine Zigarre (warum hab ich nicht verstanden).

Kein Zweifel: Erlebnisgastronomie aller erster Güte! Von der Zubereitung bis zum aromatisch-bitterherben Abgang war das vermutlich das beeindruckendste Gericht, das ich jemals am Schiersteiner Hafen gegessen habe. Danke!

(Danach haben wir uns noch das EM-Finale angeschaut. War nicht so spannend.)