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Aufgeräumt

Eintrag vom: 21.07.2012 | von: Basti | in: Notiz

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Ich habe am Dienstag mal mein WordPress-Upload-Verzeichnis ein wenig aufgeräumt (genau genommen, um rund 15.000 Dateien erleichtert). Ich kann nicht sicher sagen, ob ich Dateien gelöscht habe, die vielleicht noch irgendwo verlinkt sind. Wenn Euch auffällt, dass irgendwo wichtige Bilder fehlen, dann sagt mir einfach Bescheid! (Bis auf die Links von ImageShack: Die gehen leider tatsächlich nicht mehr).

Danke!

Video: Törlspitze & Schachenhaus

Eintrag vom: 20.07.2012 | von: Basti | in: Events

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Eigentlich sollte man für eine 2-Tages-Bergtour auf 2400 Meter gut vorbereitet sein. Tatsächlich habe ich eigentlich am Tag vor unsrer Schachen-Tour an so ziemlich an alles gedacht. Vielleicht waren aber auch bei den Cocktails am Tag davor einfach einer zuviel. Dann beim Losmarschieren fällt mir auf halber Strecke ein, dass ich nicht nur meine Stöcke im Auto sondern auch meine frisch leergeräumte 8 GB SD-Karte zu Hause hab liegen lassen.

Feine Sache, wenn man ansonsten mit vollem Kameraequipment unterwegs ist, aber keine Speicherkarte hat. Nun, ich konnte tatsächlich einen Workaround finden, zumindest rund 500 MB für Videoaufnahmen auf einer Ersatzkarte frei zu räumen. Das reicht bei mir normalerweise für 3 Minuten.

Klasse Sache. Mal die Bitrate und Auflösung reduziert und so konnte ich knapp 10 Minuten aufnehmen. Für zwei Tage ziemlich nichts und vor allen gegen Ende hatte ich natürlich keinerlei Spielraum mehr, um den beeindruckenden Abstieg ins Teufelsgsaß und entlang des Reintals zu filmen.

Vielleicht bringt das Video aber trotzdem ein wenig diese beeindruckende Landschaft aus Chalets, Hütten, Klammen, Seen, Kuhweiden, Kalksteinen, Alpengarten, Steigen und Hochalpin-Wanderwegen näher:


(auf Youtube sehen)

Eine beeindruckende Tour mit allen Facetten.

Bill Fay

Eintrag vom: 19.07.2012 | von: Basti | in: Medien

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Der Name der Sendung „Heartbeat“ des österreichischen Jugendkulturradios FM4 klingt zunächst wie ein mögliches Formatprogramm verkitschter Softrock-Stücke. Auch wenn natürlich ruhigere Stücke zwischen Soft-Industrial und Ballad-Indie in der zweistündigen Sendung vorherrschen, ist sie doch in erster Linie eine song- oder songwriter-zentrierte Sendung mit dem ein oder anderen Glanz-Fundstück. Letzten Montag habe ich mit großem Interesse die Sendung rund um den Liedermacher Bill Fay gelauscht, der mir bis dahin (als wenig musikgebildeter Mensch) noch kein Begriff war. Absolut spannende Sendung, die Robert Rotifer hier zusammengestellt hat – und mit tollen Musikausschnitten von Fay himself!

Nicht nur eine Sendung über einen hervorragenden Musikmacher, sondern auch eine Sendung darüber, wie man als Künstler von der Öffentlichkeit völlig vergessen werden kann, sich als Putzkraft (!) über Wasser hält, um dann als alter Mann plötzlich die Anerkennung zu finden, die einem gebührt. Eine hervorragende Parabel über unsere heutige Medienwelt, aber auch eine einfach schöne Geschichte, untermalt mit der Musik von Bill selbst.

Die Folge lässt sich als Podcast auch online anhören. Die eigentliche Betrachtung von Bill Fay beginnt bei rund Minute 34 und ist hiermit highly recommended, wenn man gerade in der Stimmung für ein „bischen Runterkommen“ für den Abend ist. Wer’s hören will muss sich beeilen. Die Sendung ist nur noch bis kommenden Montag online:


[Download]

Heute auf dem Programm:

Eintrag vom: 18.07.2012 | von: Basti | in: Events

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My Little Pony

Eintrag vom: 17.07.2012 | von: Basti | in: Artikel, Bildung, Medien

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Angeregt durch diesen Chaosradio-Podcast über Fandom habe ich mir nun also auch die erste Staffel der mir bis dato nicht wirklich geläufigen Neuauflage von My Little Pony („Friendship is Magic“) angeschaut. Darin erleben sechs weibliche Ponys unterschiedliche Abenteuer, die ihre Freundschaft immer wieder auf die Probe stellen.

Die Mädchen-Serie gilt als Auslöser eines ganzen Fan-Trends namens „Brony„. So bezeichnen sich ältere Fans der Serie, darunter auch vornehmlich junge Männer, die sich für ihre Vorlieben des Pony-Zeichentricks zunehmend mit Rechtfertigungsgründen ausseinandersetzen müssen. Das Phänomen ist zugegeben riesig: So gibt es zum Beispiel in New York eine 3- bis 5-monatige (!), riesige Fan-Convention mit dem Namen BroNYCon. Wikipedia spendiert der Messe gleich eine eigene Seite. Von der unfassbaren Menge an Fanart, Fan-Videos und sonstiger Fandoms zur Serie ganz zu schweigen.

Berühmt geworden ist das Format gemeinsam mit der Hypothese, als ein möglicher Katalysator weiblicher Gender-Aspekte bei Männern zu fungieren. Die Serie habe, so die häufig kolportierte Meinung, einfach einen Dammbruch losgelöst – quasi ein: „Jetzt kommen sie aus ihren Löchern“. Es folgten tausende Gender-Debatten, ob nun die Zeit gekommen wäre, dass Männer auch dazu stehen könnten, von „weiblicher“ Unterhaltung angezogen zu sein, so wie Frauen ja auch schon seit Jahren kein Problem damit haben, einen „männlichen“ Actionfilm zu sehen. Was ist My Little Pony nun?

In erster Linie ist My Little Pony einfach eine schrecklich komische Serie.

Klar, Schöpferin Lauren Faust hatte die Serie an den Sender „The Hub“ ursprünglich als „Girlie-Format“ gepitcht. Und ja, die Hauptdarsteller sind tatsächlich nur „weibliche Ponys“ mit den typisch-femininen Gender-Klischees: Das Party-Girl, äh, Party-Pony. Die Modeschöpferin. Die Sportlerin. Die Bücherratte (Bücherpony?). Das Cowgirl, äh, Cowpony. Und natürlich gibt es auch in der Serie den obligatorischen Zickenkrieg oder Diskussionen über die Frisur der Mähne.

Aber im Ernst: Das kennen wir aus tausenden „normalen“ Formaten auch. Was „My Little Pony“ in meinen Augen so erfolgreich gemacht hat, ist die unfassbare Skurillität der Serie. Tatsächlich mutet sie von Außen wie ein klassisches Mädchen-Format an: Pink und Lila herrschen als Farbe vor. Alles ist wunderschön bunt. Es wird gequiekt und gegackert. Und dem Titel nach geht es um die „Magie der Freundschaft“. Was die Schöpfer aber hervorragend verstanden haben, ist, dieses Setting perfekt auszunutzen, um die Erwartungshaltung des Zuschauers auszuspielen und daraus eine Serie zu generieren, die Mädchen durch ihre Sehgewohnheiten (vermutlich) schnell akzeptieren werden, während alle anderen durch fortlaufende humoristische Einlagen und auch den ein oder anderen Tabubruch überrascht werden. Dabei feuert das Team von völlig überzeichneten Slapstick-Einlagen, über Nerd-Anspielungen und Easter-Eggs bis hin zu schrecklich skurillen Szenen und den miesesten Kalauern einfach alles ab, was geht. My Little Pony ist so hoffnungslos überzeichnet, dass man es eigentlich nur noch als Groteske wahrnehmen kann.

Tatsächlich war die Serie für mich vermutlich das Lustigste, was ich in den letzten Monaten gesehen habe. Ich mein, hallo: Wo findet man sonst eine Pony-Serie, in der ein Pferd minutenlang mit einer Nasenbrille (!!) durch’s Bild marschiert. In einer anderen Szene werden stolz die neueste Errungenschaft eines Dorfes vorgestellt: Pferdekutschen (mit sich abwechselnd fahrend und ziehendn Pferden)! Und wenn Pferde durch die Wüste müssen, nehmen sie den Zug – der ebenfalls durch Pferde gezogen wird. Lokomotive inklusive. Was die Lok da vorne überhaupt soll interessiert sowieso kein Schwein.

Und dann ist da noch Pinkie Pie. Ein Pony, das ohne Zweifel in jeder Folge genauso unter Drogeneinfluss zu stehen scheint wie seine Schöpfer. Jedes Mal, wenn man dachte, man hätte schon alles gesehen, taucht sie überraschend irgendwo auf und lässt einem noch stärker den Kopf schütteln. Höhepunkte zweifelsohne das mehr oder minder grundlose Herumstolzieren mit einem 1-Mann-Tuba-Orchester auf dem Rücken und die völlig unerwartete Lied-Präsentation eines mit Schweinsnase(!) verkleideten Pferdes. Kurz: My Little Pony bringt endlich wieder eine lang vermisste Unberechenbarkeit ins deutsche (Kinder)-Fernsehen, ohne sich dabei auf Kosten anderer lustig machen zu müssen. Tatsächlich macht My Little Pony einfach durchgehend nur gute Laune. Da verzeiht man auch den pädagogischen Grundton – ja, man nimmt ihn sogar gerne als weitere überspitze Satire an.

Aber eine reine Mädchen-Serie ist My Little Pony damit nicht. Sicher, sie sieht auf den ersten Blick so aus. Aber wäre das Machwerk in der Presse anders wahrgenommen worden, hätte es die ganze Gender-Debatte darum glaube ich nicht gegeben. Man könnte genauso sagen: „My Little Pony: Skurille Comedyshow versteckt hinter süßen Ponys“.

Wäre die Serie statt humoristisch beispielsweise brutal, dann wäre sie sofort als eine Art konterkarierende Splatter-Satire wie Happy Tree Friends durchgegangen. My Little Pony macht -sei es nun bewusst geplant oder unbewusst- auch nichts anderes – nur eben vielschichtiger und auf der Ebene des Humor. Nun wäre es aber einfach schlicht vermessen, zu behaupten, Lachen wäre etwas rein weibliches. Lachen möchten alle Menschen gerne – und ich glaube, genau dort rührt der Erfolg der Serie her.

Dass sie nun als eine Art Katharsis für unterdrückte weibliche Gefühle bei Männern angesehen wird, halte ich für weit übertrieben, zumal es auch nur zum Teil den (ja auch sehr großen) Teil an erwachsenen, weiblichen Fans erklärt. Tatsächlich ist die Rechtfertigung der Fangemeinde mehr das Ergebnis einer kurzsichtigen Vorverurteilung von Leuten, die sich von dem äußeren Anschein der Serie haben blenden lassen. In Nerdkreisen wird häufig der innere Konflikt debattiert, dass man selbst nicht wisse, warum man My Little Pony gut finde. Vermutlich wurde am Ende einfach die Theorie der unterdrückten weiblichen Gefühle unreflektiert angenommen und als befereinder Outcoming-Akt zelebriert. Ich selbst bin da sehr vorsichtig, zumal ich diese ständigen Gender-Debatten sowieso nicht abhaben kann und fest daran glaube, dass gute Unterhaltung per se etwas Allgemeingültiges für beiderlei Geschlecht ist.

Anderes Beispiel: Ich könnte auch argumentieren, dass ich ein großer My Little Pony Fan bin, weil die Frauenrechtlerin Kathleen Richter die Serie als überaus „sexistisch und rassistisch“ gerade gegenüber Feministinnen deklariert hatte, und ich als männlicher Chauvenist das deswegen ja nur gut heißen muss. Zack. Plötzlich ist die Sache umgedreht. Dass es das Argument auch von Männern gibt (in der Serie sind nahezu alle männlichen Ponys nur doofe Zugtiere), zeigt irgendwo, wo die Serie eigentlich wirklich liegt und wie wurst das alles in Wahrheit ist.

Klar. Vielleicht spielt die Sexualisierung der Serie bei Männern (und wohl auch einigen Frauen) eine Rolle. Zahlreiche Fanvideos lassen zumindest diese Hypothese aufkommen und immerhin laufen in der Serie ständig verweiblichte, nackte Pferde durch’s Bild, die großkotzig den Schönheitsfleck auf ihrem wohlgeformten Pony-Hintern in die Kamera strecken. Außer in der Sauna. Dort tragen sie sinnigerweise Bademäntel. Und ja, vielleicht arbeiten ja einige männliche Zuschauer an den stereotypischen Ponys Erfahrungen mit ihren Exfreundinnen auf. Aber das bietet eine Fluttershy in My Little Pony genauso an wie eine Kirsten Dunst in Spiderman.

Was definitiv bleibt ist eine urkomische Serie, der hervorragend der Spagat zwischen Pädagogik, Surrealismus und Satire gelingt. Hierfür gebührt dem Team mein absoluter Respekt. Auch der progressiven Vorgehensweise des Herstellers Hasbro ist lobenswert: Die Serie darf nahezu beliebig im Internet hochgeladen und bearbeitet werden. Die Schöpfer stehen in ständigem Kontakt mit den Fans und bauen fortlaufend Anregungen und Easter-Eggs aus der Community mit ein. Unvergessen bleibt zum Beispiel Derpy, ein Pony, das durch einen vergessenen Zeichen-Gag jetzt fortlaufend schielen muss. Das ganze Vorgehen ist einfach vorbildlich – politisch, wie wirtschaftlich wie menschlich. Da gönne ich den Ponys den Erfolg umso mehr.

Eigentlich finde ich es am Ende nur schade, dass wir durch den Gender-Zug es irgendwie versäumt haben, dem Format zu noch Größerem zu helfen. So versauert es zumindest in Deutschland de facto eben doch auf Vormittags-Sendeplätzen, wo es eigentlich das Zeug zu einer Nachmittags-Serie hätte. Denn am Ende ist My Little Pony viel mehr als Kommerz-Beiprodukt. Sie hat sich innerhalb kürzester Zeit zur Autorenserie gemausert und ich bin überzeugt davon, dass die Macher beim Erstellen der Gags einfach nur scheiße viel Spaß haben – und das überträgt sich. Jedenfalls kann ich nicht verstehen, weshalb man immer noch glaubt, die Zielgruppe seien rein junge Mädchen (und eben ein paar verkappte Männer), nur weil die Hauptdarsteller eben weiblich sind.

Ob ich mir die zweite Staffel auch noch anschauen werde? Ich denke schon. 😉

Penny vs. Tengelmann

Eintrag vom: 16.07.2012 | von: Basti | in: Notiz

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„Wo arbeitet es sich besser: Penny oder Tengelmann?“, fragte ich den männlichen Kassierer bei Penny, der schon bei beiden gearbeitet hat.

„Definitiv Penny.“

„Warum?“

„Die zahlen viel besser.“

Ergo: Wer Unternehmen mit guten Löhnen unterstützen will, der kauft lieber beim Rewe-Discounter als beim Tengelmann. Und: Es macht immer Sinn, sich bei den Mitarbeitern selbst zu informieren bevor man nur einer dritten Quelle glaubt.

Surreal: Treffen mit VfL Wolfsburg

Eintrag vom: 15.07.2012 | von: Basti | in: Artikel

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Am Sonntag war eigentlich ein Ausflug auf die Sparchenstiege und später ins Wave Spaßbad angesagt. Beides fiel eher „ins Wasser“. Wir starteten recht spät, auf der Autobahn war ein riesiger Stau und als wir in Kufstein ankamen regnete es bereits. Im Wave hatte später die Doppel-Looping-Rutsche, für die wir eigentlich ursprünglich aufgebrochen waren, direkt vor uns einen Defekt. Scheinbar öffnete sich die Fallklappe des Raketenstarts nicht mehr (das Mädel vor uns hatte wohl nach dem zehnten, nervenaufreibenden Countdown die Nase voll, später auch die Belegschaft selbst). Schade!

Wir machten also statt dessen einen kleinen Ausflug in die Tischoferhöhle, die kurz nach der Sparchenstiege zu finden ist. Die Stiege ist ein gutes Workout für das spätere Bad und der Weg zur Höhle führt immerhin schön am Kaiserbach-Tal entlang, auch wenn die Höhle selbst nicht allzu spektakulär ist.

Spaßig wurde dann aber der Abstieg. Kurz vor dem Ende der Sparchenstiege kam uns eine Fußballer-Truppe keuchend entgegen. Es war wirklich recht kurz vor Ende der Stiege, also für die Truppe selbst müsste es erst der Anfang gewesen sein. Selbst bin ich nur rudimentärer Fußball-Fan, aber: Grünes Trikot, VW-Logo und ein rundes W-auf dem Shirt. Was sollten Wolfsburger in Kufstein tun? Ich verwerfe schnell den irrsinnigen Gedanken und rechne mit einer lokalen, österreichischen Fußballmannschaft, die zufällig ähnlich aussieht.

„Ist es noch weit?“, keuchen die Fußballer mir entgegen. Ich halte es angesichts der paar Meter, die sie bis dahin zurück gelegt haben für einen Witz. „Wo wollt ihr denn hin?“, frage ich. Pyramidenspitze ist die Antwort. Jetzt muss ich es für einen Witz halten. Der Weg auf den rund 2000 Meter hohen Berg im Zahmen Kaiser dauert von hier noch mindestens 3 Stunden. „Aaach, 5 bis 10 Minuten“, scherze ich.

„5 bis 10 Minuten?“, kommt zurück. „Kommt, das schaffen wir noch.“ Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, ob es ein Witz ist. Die Nachricht über den möglicherweise schon um die nächste Ecke liegenden Gipfel macht die Runde und die Truppe gibt noch einmal kräftig Gas. Jetzt fällt mir auf, dass die meisten Männer wirklich am keuchen sind. Da es sich offensichtlich um Sportler handelt kann ich es mir eigentlich nicht vorstellen, dass diese laufkräftigen Mannsbilder am Fuße der Stiege wirklich schon außer Atem ist. Andererseits: Als Südländer verstehe ich die (scheinbar) überproportionale Anstrengung für nicht-bergaffine Nordlichter beim aufwärts gehen nur periphär. Womöglich haben Sie aber auch schon einen höllisch anstrengenden Trainingstag hinter sich.

Sollte es sich wirklich um Niedersachsen vom VfL Wolfsburg gehandelt haben? Habe ich eben einen der größten Sport- und Fußballvereine Deutschlands veralbert? Ich frage meine Kollegen und die sind von dem surrealen Bild der nach oben stürmenden Grüntrikots auch irritiert. Sie laufen weiter an uns vorbei und fragen uns stetig nach der Zeit. Ich bleibe bei meiner Aussage. „Jaja, 10 Minuten noch, dann seid ihr oben.“

Unten am Parkplatz kommt dann durch einen grün-weißen Vereinsbus die Gewissheit. Wolfsburger in Kufstein – hier der Beweis:

Im Video ungefähr bei Minute 1:40. Ich hab leider nicht viel davon festgehalten.

Außerdem: Clemens versucht sich mittels Grashalm am Brunftschrei (direkt davor).

Fotos vom Hochalm-Gipfel

Eintrag vom: 14.07.2012 | von: Basti | in: Fotos

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Kleiner Ausflug auf die Hochalm. Durch ein wildes Tal mit vielen Gumpen und eine schöne Baumflora…

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… und begleitet von meinem Schmetterlings– und meine Krähenfreunde.

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Die einzigen „Almleute“ auf meinem Weg. Einkehrmöglichkeiten gibt es keine. Der Wassertrog wandelt sich zu einem Biotop. Umso ruhiger ist die Wanderung.

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Ausblicke vom Gipfel ins Isartal.

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Ein paar Alpenblicke.

Das ganze gibt’s natürlich auch in bewegten Bildern, und zwar hier.

Wow: Polt und Hader kommen z’sam!

Eintrag vom: 13.07.2012 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Nicht nur, dass der kommende Film „… und Äktschn!“ eine hervorragende Riege toller deutscher und österreichischer Schauspieler aufweist, nein, es spielen auch Gerhard Polt und Giesela Schneeberger eine Hauptrolle. Polt steuert zudem das Drehbuch bei. Aber der Oberkracher kommt noch: Polt zur Seite gestellt wird…. Josef Hader!

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Hader und Polt in einem Film? Geht das irgendwie noch besser? Vermutlich ja, bei der Geschichte:

„Der leidenschaftliche Filmamateur Hans Pospiech will mit provinziellen Laiendarstellern einen Kinokassenschlager über den privaten Adolf Hitler drehen – eine zum Scheitern verurteilte Gratwanderung.“

Jetzt versteht man vielleicht auch, warum Polt bei Druckfrisch kurz über den pirvaten Hitler philosophiert hatte. Wenn die Produzenten nun nicht so einen Wirbel machen wie beim etwas verramschten Germanikus, dann erwarte ich Großartiges.

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Quelle: Maximilian Brückner in der Südwest Presse. Hoffentlich stimmt’s wirklich!

Stippvisite in Wiesbaden

Eintrag vom: 12.07.2012 | von: Basti | in: Fotos

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Ich finde ja immer noch, dass die Wiesbader Innenstadt etwas von einem Themenpark hat. Mein Besuch im Maldaner (belastende Fotos liegen einigen Wiesbadern vor) hat das nochmal bestätigt. Ich meine das auch garnicht negativ. Allein die Farbkombo der Blütenbepflanzung spricht Bände. Einziger Unterschied: An einem Sonntag ist es in Wiesbaden manchmal so ruhig, dass man manchmal glaubt, in einer Greisen…, äääh, Geisterstadt zu sein.

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