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Erlebnisorte im Museum III: Soundlab-Ausstellung (München)

Eintrag vom: 31.07.2012 | von: Basti | in: Erlebniswelten

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Ich hab dem netten Wachmann am Samstag beim Besuch im Stadtmuseum (siehe Bericht über Schaustellerei hier) versprochen, auch noch ein paar Fotos in der „Soundlab“-Ausstellung zu machen. „Da kenn’ans a guade Fotos mocha!“, meinte er.

Ich hab’s nicht genau begriffen, weil es in der Ausstellung primär darum geht, Musik zu machen und Besonderheiten über die Musik kennen zu lernen. Eigentlich muss man die Ausstellung mehr hören als sehen. Da man die Ausstellung wohl nur via Aufzug erreichen kann, ist sie scheinbar nicht allzu stark besucht – vielleicht ein Grund, warum der Wachmann fast jeden Besucher in diesen Stock geschickt hat (und ja, auch mir wäre nicht aufgefallen, dass es da tatsächlich noch einen Stock gibt).

Denn spannend ist auch sie allemal. Auch hier laden viele Exponate auf die Reise durch die Musik ein. Dabei stehen, ähnlich wie auch bei den anderen Ausstellungen des Museums, die Besonderheiten im Vordergrund: Wie verständigen sich Völker in Afrika? Wie klingen die verschiedenen Gong-Arten in Asien? Wie hören sich unterschiedliche, spezielle Trommeln an? Also, ich fand die Ausstellung gut, auch wenn die Besucherführung noch ein wenig hackt (man findet sich prinzipiell erst mal ziemlich unvorbereitet in großen Räumen mit einfach unfassbar vielen Instrumenten – da fehlt noch ein wenig die didaktische Aufbereitung). Und weil ich ein netter Mensch bin, habe ich natürlich tatsächlich ein paar Fotos gemacht…

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Instrumente! Instrumente! Instrumente! 🙂 Ergo: Nicht verpassen, wenn man mal dort ist.

Erlebnisorte im Museum II: Schausteller-Ausstellung (München)

Eintrag vom: 30.07.2012 | von: Basti | in: Erlebniswelten

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Im Münchner Stadtmuseum gibt es im dritten Stock eine häufig übersehene Ausstellung der besonderen Art. Danke an Clemens an dieser Stelle für den Tipp.

Wenn es etwas gibt, dass ich schon als Kind unheimlich fand und immer noch finde, dann sind es zweifelsohne die Puppen der frühen 20er, 30er und 40er Jahre. Die Vorstellung von „Kinderunterhaltung“ war damals zweifelsohne noch anders wie heute und Harlekins, Kasperle und Clowns bleiben in meiner Grusel-Skala weiterhin ungeschlagen in den Top 10. Dazu gesellt sich ein gewisser Grusel vor den alten Jahrmärkten und „Carnivals“ aus der gleichen Zeit, die ja als Austragungsort vieler solcher Puppenspiele dienten. Ich kann mich noch gut an letzte Ausläufer dieser Grusel-Ära während meiner Kindheit erinnern. Freakshows, Grusel-Kabinette, Belustigungsschauen, fahrende Völker mit allerlei Skurilitäten. Faszinierend und unheimlich zugleich.

Dass ich das nicht ganz alleine so sehe  zeigt die einzige Familie, die mit mir an diesem Tag den dritten Stock dieses Museums besucht. Als eine amerikanische Schülerin sich einer der ausgestellten Harlekins nähert und sich dieser schlagartig zu bewegen beginnt, rennt sie schreiend zurück zum Ausgang – nur um einige Minuten später neugierig mit einer Freundin und dem Satz „This whole place is weird!“ wieder heranzuschleichen. True!

Tatsächlich gefällt mir persönlich das Münchner Stadtmuseum von den Museen in München mit dem dort praktizierten Konzept ausgezeichnet. Die Räume sind gut genutzt und bauen eine tolle Dramaturgie auf – das gilt nicht nur für den ominösen dritten Stock der Schaustellerei. Überall gibt es Wunderlichkeiten zu entdecken und auch selbst auszuprobieren. Dabei verzichtet das Museum bei einigen Exponaten sogar vollständig auf Texttafeln. Das Erlebnis steht erst mal im Vordergrund, die Hintergrundinformation dazu eben im Hintergrund.

Ich finde, das Konzept geht sehr gut auf. Die Familien, die ich traf, waren involviert und interessiert. Sicher, die Schaustellerei lässt sich vielleicht auch etwas leichter in Szene setzen. Trotzdem (und das merkt man auch bei den anderen Ausstellungen des Museums) arbeitet man beim Erstellen der Räume neben guter Beleuchtung und Besucherführung auch auf Dramaturgie, Überraschung und Vielseitigkeit. Die Wegführung ist, bis auf einige Passagen im Bereich „Typisch München“, recht gelungen. Seit langem hatte ich bei diesem Museum wieder einmal das Gefühl, auf Entdeckungsreise zu gehen.

Nun, etwas Lust auf „weird“ Stuff? Ich habe wie immer ein Video fabriziert und präsentiere hiermit den dritten Stock:

 (Klicken, um Video abzuspielen)

Erlebnisorte im Museum I: Deutsches Museum

Eintrag vom: 29.07.2012 | von: Basti | in: Bildung, Erlebniswelten

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„Das Boot fanden wir beeindruckend. Man hat sofort das Gefühl, auf einem echten Boot zu sein – allein druch die Atmosphäre und die Geräusche“, sagt mir eine Kollege letztens im Deutschen Museum.

Das Deutsche Museum ist das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Gegründet wurde es von Oskar von Miller, der das bildungsorientierte Mitmachprinzip prägte: Die Besucher, darunter auch Laien, sollten durch Exploration die Welt der Naturwissenschaft kennen lernen.

Dabei vollführt das Deutsche Museum zwangsweise einen gewissen Spagat: Einerseits können sich Interessierte durchaus im Detail über viele Aspekte der gezeigten erkundigen – sei es durch die zahlreichen (kostenlosen) Führungen oder durch Details an Schautafeln oder Bildschirmen. Andererseits bietet das Deutsche Museum so viel zu sehen, dass Besucher sich ab einem bestimmten Zeitpunkt zwangsweise zum Durchgangs-Gast entwickeln. So ist es schwierig, auf Dauer die Aufmerksamkeit des Gastes oben zu halten. Am Ende wird doch irgendwie mehr geguckt als gehört – so ist zumindest das Gefühl. Nichtsdesto trotz erklärt das Museum, teilweise in seit Jahren etwas eingestaubtem Schuldeutsch, die einzelnen Phänomene dem manchmal sichtlich ermatteten Publikum – sei es nun bei der Starkstrom-Präsentation oder der Bergwerks-Führung.

Video

(Auf das Bild klicken für ein paar exemplarische Videoaufnahmen aus dem Deutschen Museum mit dem Schwerpunkt der Bergwerksführung)

Die oben genannte Aussage meines Kollegen macht dabei aber eines deutlich: Hängen bleibt am Ende der Eindruck, die Präsentation, das Erlebnis. Und genau hier scheiden sich beim Museum häufig die Geister. Ist das Museum nun die von Oskar von Miller definierte Fortbildungsstätte, sozusagen die Ergänzung des Bibliotheksbesuches, der durch den Experimentcharakter wie eines Deutschen Museums sozusagen einen bildungspolitischen Grundversorgungsauftrag erfüllt?

Oder ist es vielmehr ein Erlebnisort, dessen Aufgabe es nicht mehr ist, alles im Detail zu erklären, sondern vielmehr die Neugierde für bestimmte Sachverhalte zu wecken? Vertiefende Studien sind heute dank Internet in den meisten Fällen selbst zu Hause kein Problem mehr. Die Aufmerksamkeitsspannen der Besucher sind es wohl durchaus. Nur wenige werden sich bei den Führungen die Erklärungen im Detail merken können.

Umso wichtiger wird in Zukunft der schnelle Zugang zum Besucher sein – ein Aspekt, den beispielsweise Themenparks längst erkannt haben: Je stringenter und perfekter die Präsentation ist, desto mehr geht der Besucher in ihr auf, desto weniger lässt er sich von anderen Einflüssen ablenken. Man spricht von Immersion. Manche mögen das als rigorose Beeinflussung definieren. Andererseits ist es der Garant dafür, möglichst viele Leute für das Thema abzuholen und nicht gleich bei der ersten, oftmals trockenen Führung, zu verlieren. Ein spannendes Umfeld sollte sozusagen die Grundvoraussetzung einer jeden erlebnisorientierten Museumsdidaktik sein.

Das Deutsche Museum liegt in diesem Aspekt irgendwo zwischen Anspruch und Realität. Einige Ausstellungen sind absolut als Erlebnisorte definiert. Es wird mit Beleuchtung, Tunnels und Geräuschkulisse gearbeitet. Nicht ohne Grund dürfte das riesige Bergwerk (siehe Video) ein der Höhepunkte für viele Besucher sein. Andere Bereiche wiederum verkommen zu einer sehr großen und manchmal uninspierten Exponatensschau. Es wird sich zeigen, ob das Deutsche Museum hier sukzessive Modernisierungen einpflegen wird, denn an wirklich kreativen Ideen für Besucherführung, Dramaturgie und Präsentation mangelt es im gros derzeit noch etwas.

Das Thema „Erlebnis im Museum“ wird in diesem Blog in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder thematisiert werden. Gleich morgen folgt mit dem Münchner Stadtmuseum ein Beispiel für ein unerwartet gelungenes Immersions-Konzept (was möglicherweise aber auch dem sehr speziellen Thema der „Schaustellerei“ geschuldet ist, das sozusagen auch als Stiefkind jeder Immersion angesehen werden könnte).

German Gerstlauer partners with SEGA?

Eintrag vom: 28.07.2012 | von: Basti | in: Games

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While one of the last true German Arcade gaming area has closed in Augsburg, Bavaria some time ago, Bavarian companies are still involved in producing innovative arcade stuff.

Take the rather small company Gerstlauer, ironically located near the city of „Augsburg“, for example. They partnered up with SEGA and produced „Veil of Dark„: An interactive survival arcade shooter, played as an interactive darkride concept within their spinning coaster vehicle.

You board that vehicle as a part of a special force unit. Together with your light guns, you’re supposed to solve the mystery about an abandoned laboratory. Well, the story might seem not much innovative, but the combination of gameplay and „German Engineering“ is: Not only does Gerstlauer combine gameplay with roller coaster ride elements (finally, somebody heard my prayers!). No, there is more to it: Like a fast LSM launch(!), a spinning-coaster-heartline-roll (!!) and interactive displays moving together with the vehicles and interact with each light gun(!!!).

Well. German game developers might not play a big part in the international video game industry. But the good old German Engineering probably does. Veil of Dark has been opened in SEGAs own mega indoor arcade „Joypolis“ recently. You can see Veil of Dark in this video (turn DOWN the volume) at approx. minute 3:45:

Fans immediately will recognize the coaster being from Gerstlauer from tracks, vehicle or doors. Pity we will probably never see anything arcad-ish like Joypolis with its Veil of Dark outside of Japan, though. Nevertheless, I’m happy that something this innovative has finally left Bavaria and found its gaming place overseers – even if it’s (again) mainly the engineering know-how. Thanks, Gerstlauer!

Schachentour Fotos

Eintrag vom: 27.07.2012 | von: Basti | in: Fotos

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Bei unserer Schachentour habe ich ja leider keine Fotos machen können (der Grund steht hier). Dafür hat Loma umso mehr gemacht.

Wer möchte, findet auf ihrem Blog jetzt zwei tolle Fotoberichte. Und zwar

hier Teil 1 und

hier Teil 2.

Vielen Dank dafür. Das Video zur Tour findet ihr weiterhin hier.

Wikimedia Commons

Eintrag vom: 26.07.2012 | von: Basti | in: Internet & Co

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I’ve planned to start working at Wikipedia for quite some time, but I rarely found enough muse to contribute. I find the syntax of Wikis quite user-unfriendly, too.

Now, I’ve started to upload some photos at Wikimedia Commons instead. For those, who don’t know: „Wikimedia Commons (or simply Commons) is an online repository of free-use images, sound and other media files. It is a project of the Wikimedia Foundation.“ And you can find more information about it on Wikipedia. Nearly all of my photos I license under cc-by, which practically means, you can do whatever you like with them as long as you give credit.

I’m glad some photos already made their way into the Wikipedia, for example in articles about the Schachensee Lake. director Ulrich Bassenge or some parts of my home town.

Thanks!

Europapark-Chef im Gespräch mit SWR

Eintrag vom: 25.07.2012 | von: Basti | in: Erlebniswelten

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Ein wirklich nettes Interview mit Roland Mack, Chef des Europa Parks in Rust, hat der SWR geführt. Darin spricht Mack nicht nur über die Historie der Firma Mack Rides sondern auch darüber, dass Macho-Italiener tatsächlich Achterbahn-Angsthasen sind und was er sich als Präsident des Weltverbandes der Freizeitindustrie auf die Fahnen geschrieben hat.

Wie immer gibt es das Interview bei diapod.de, dem RSS-Podcast-Reader (und Tochterseite dieses Blogs), und zwar hier.

Batman-Amoklauf: History Repeats Itself. Fragen.

Eintrag vom: 24.07.2012 | von: Basti | in: Artikel, Gesellschaft

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Es gibt ja die Theorie, dass die erste Nachrichtenwelle eines Ereignisses sich besonders fest in den Köpfen der Menschen festsetzt. Ändert sich die Geschichte im Nachhinein, ist es extrem schwierig, diese neue Variante mit dem zuvor Gehörten zu vereinbaren. In der Regel findet ein Prozess der Ausselektion statt: Die neue Nachricht wird ignoriert. So ist es nicht verwunderlich, dass die eigentlichen Skandalnachrichten -beispielsweise die Mittäterschaft von Geheimdiensten- bei der Bevölkerung meist untergehen.

Insofern bin ich es auch ein wenig müde geworden, mehr gesellschaftskritische Nachrichten im Blog zu posten. Irgendwo ist es auch anstrengend, immer wieder das Gleiche zu erzählen, wenn sich Muster in den Medien wiederholen, die man vorher schon zig mal beschrieben hat. Selbst versuche ich die medialen Berichte aber durchaus noch möglichst kritisch zu hinterfragen – auch wenn ich das eben nicht mehr groß an die Glocke hänge.

Eine meiner Theorien diesbezüglich ist ja, dass es sich bei einem Großteil der sogenannten „Lonesome-Wolf“-Attentäter (Erfurt, Winnenden, Oslo, Aurora etc.) um geheime oder geheimdienstliche Operationen im Sinne einer verdeckten Kriegsführung (Stichwort: „Inszenierter Terror“ und ggf. auch „False Flag„) handelt. Natürlich sind das Theorien, aber es ärgert mich ein wenig, dass bei den wirklich wichtigen Fragen kein Journalist mal in die investigative Kerbe haut. Nur ein paar Beispiele, die auch auf den aktuellen Batman-Fall in Denver zutreffen:

 

Was ist mit dem mutmaßlichen zweiten Täter?

Man kann schon die Uhr danach stellen: Beginnt so ein Attentat, sind es zunächst immer zwei oder mehrere Täter. Beispiel für die Batman-Premiere in Denver: Die Augsburger Allgemeine schreibt in einem Artikel „Die beiden Angreifer trugen dem Bericht zufolge Gasmasken und schusssichere Westen“. Außerdem: „Einer von zwei Tätern ist wohl noch auf der Flucht.“ Wer danach googlet findet die entsprechenden Passagen noch im Google Cache. Wie so häufig ist der Artikel selbst mittlerweile aber editiert, die Aussagen über einen zweiten Täter ausradiert. Genau das Gleiche hatten wir schon in Erfurt, wir hatten es in Winnenden und auch in Oslo.

Dass es sich dabei nicht immer um einen reinen Kommunikationsfehler gehandelt haben kann, zeigen ja auch die zahlreichen Zeugenaussagen, die ebenfalls von zwei Tätern sprechen (hier beispielhaft z.B. die Zeugenaussagen in Oslo (zweite Hälfte des Artikels)). Warum schenkt man diesen Zeugen weder in Justiz noch bei den Medien Gehör? Was wird mit den Zeugen im Batman-Fall passieren? Zum Beispiel: Wer ist die von zahlreichen Besuchern gesichtete, telefonierende Person im Kino, die zu Beginn des Films den Notausgang geöffnet hat, damit der Täter darüber Einlass fand? War es Holmes selbst? Mit wem telefonierte er dann? Oder ein Komplize?

Die Liste bezüglich den Indizien für weitere Täter lässt sich quasi endlos fortsetzen. In den Gerichtsverhandlungen spielen sie dann bereits keine Rolle mehr. Für mich persönlich ist offensichtlich, dass eine ganz bestimmte Geschichte in die Köpfe der Menschen (inklusive der Opfer und der Angeklagten) gepflanzt werden soll, ähnlich wie wir es bereits in den 70ern und 80ern bei den sogenannten „Nato Geheimarmeen“ hatten. Die Frage nach den weiteren Attentätern, die bei der Bevölkerung und den Medien völlig ausgeblendet werden, ist hier ganz fundamental.

 

Wer ordnete die zeitgleichen Übungen an?

Ich hatte ja schon mehrfach gesagt, dass ganz wichtige Anzeichen einer verdeckten (Inlands-)kriegsführung die Nutzung von Parallelereignissen ist. Während den Angriffen am 11. September beispielsweise versagte die Luftfahrtkontrolle auch deswegen, weil sie rein zufällig zur selben Zeit eine Übung mit dem gleichen Inhalt durchführte. Die Fluglotsen konnten nicht begreifen, was nun Realität und was nun ihre Übung war. Auch diese Übungen ziehen sich wie ein rotes Band durch diese Fälle. In Oslo findet die Übung mit dem gleichen Inhalt einige Stunden zuvor statt. 26 Minuten nach Ende der Übung ging dann die Bombe hoch (berichtet z.B. Aftenposten).

In Winnenden übt ein Sondereinsatzkommando für den NATO-Gipfel. In Aurora ist ein SWAT-Team scheinbar bereits seit zwei Tagen in der Stadt. Im Vorprogramm der besagten Batman-Premiere lief eine Filmsequenz mit Gangstern, die durch die Kinoleinwand auf das Publikum schießen. Medien berichten davon, dass das Publikum des Kinos zu Beginn des Attentats davon ausgingen, es sei Teil des Films und Fiction und Realität nicht mehr ausseinanderhalten konnten. Unvergessen auch der Auftritt von Peter Power von Visor Consultants, der dem britischen Sender ITV am Tag der Bombenanschläge vom 7. Juli in London berichtet, dass sie zum gleichen Zeitpunkt die exakt gleiche Übung durchführten – und wie schwierig es war von „fictional to real“ zu „switchen“. Die Auftragsfirma der Übung bleibt ungenannt. Power spricht nur von „einer sehr bekannte Organisation im privaten Sektor“. Wer ist diese Firma? Solche Fragen würde ich gerne behandelt sehen.

 

Identifizierung des Täters?

Es mag banal klingen, aber für mich gehört zu einem ordentlichen Rechtsverfahren auch die Identifizierung des Täters. In den uns bekannten Fällen handelt es sich aber fast durchgehend um vermummte Gestalten. In Aurora ist es z.B. eine Person mit Gasmaske, im Fall Winnenden ein Mensch im Kampfanzug. Gerade im Fall Winnenden gibt es keine gerichtsfährigen Zeugenaussagen über die Identifikation des Täters. Polizeipräsident Konrad Jelden will den Namen des Täters von geflohenen Schülern in Waiblingen erfahren haben. Gerade hier wäre eine solche Identifikation besonders brisant, denn der mutmaßliche Täter Tim K. verstarb ja nicht in Winnenden sondern in Wendlingen. Wenn er also an beiden Tatorten gewesen sein soll, benötigt man auch Identifikationen an beiden Tatorten. Diese gibt es im Gerichtsfall Winnenden aber nur von einem relativ unglaubwürdigen Igor W., der Tim an der Polizei vorbei angeblich von Winnenden nach Wendlingen gefahren haben soll und sich bei der Beschreibung des Vorgangs bereits in Widersprüche verwickelte.

In Oslo haben wir ebenfalls so einen Kronzeugen namens Adrian P., der scheinbar bislang als einziger Breivik als Einzeltäter erkannt haben will, während die Jugendliche und der Fährmann Giske von zwei Tätern sprechen. Auch Adrian P. hat sich bereits in erste Widersprüche verwickelt, dennoch gilt er als der entscheidende Zeuge zur Identifikation. Sicher, Breivik und Holmes haben die Tat gestanden. Wenn es aber soviele Zeugenberichte von mehreren Tätern gibt, dann muss die Möglichkeit, dass hier u.U. Leute gedeckt werden, ebenfalls in Betracht gezogen werden. Wer hatte Breivik z.B. zur Fähre gefahren?

 

Wer hat denn eigentlich wen erschossen?

Ich hoffe ernsthaft, dass wir diesmal in Aurora ordentliche ballistische Gutachten und Obduktionen erhalten. In Winnenden beispielsweise gibt es Indizien, die dagegen sprachen, dass Tim K. mit der besagten Baretta so viel um sich geschossen hat. Hier hätte man mit Hilfe von Fingerabdrücken, Obduktion der Opfer und Schmauchspuren sehr deutlich feststellen können, ob die Personen wirklich alle durch die eine besagte Tatwaffe gestorben sind. Dies fand leider bis heute nicht statt. Zu einer ordentlichen Gerichtsverhandlung mit Massenmord gehört aber auch, dass die Opfer dem Täter und seiner Waffe eindeutig zuzuschreiben sind.

 

Wer versorgte die Attentäter?

Anschläge wie in Oslo oder Aurora waren sorgfältig geplant und nicht billig. In Aurora war neben der professionellen Ausrüstung auch noch die Wohnung des Täters mit komplizierten Sprengladungen verwanzt. Breivik soll in Oslo seine Anschläge mit dem Verkauf von gefälschten Doktortiteln in Höhe mehrerer Millionen Kronen via PayPal finanziert haben. Wer war Käufer eines solchen Titels? Wie geschah die Geschäftsanbahnung? Welches „Netzwerk“ hatte Breivik zur Schreibung des Manifests beauftragt (z.B. hier, letzter Satz.)

Die Vergangenheit zeigt, dass meistens Geheimdienste die Versorgung der Attentäter sicherstellen, sei es durch Geld oder ideologische Unterstützung. Ziemlich untergangen ist hier z.B. die Komplizenschaft der CIA in dem Fall Sauerland-Bomber. Die detaillierte Aufdeckung des Geldflußes ist daher für eine ordentliche Untersuchung nur folgerichtig. Wo kaufte Holmes die Waffen und das Equipment? Wer verkaufte es ihm oder bekam er es zugespielt? Bevor das nicht geklärt ist, ist es einfach falsch, der Bevölkerung immer wieder das Bild von verrückten Einzeltätern in den Kopf zu setzen.

 

Natürlich sind das nur einige Fragen, die ich gerne geklärt sähe und es bleibt schade, dass unsere Presse in so einem Fall weiterhin zu einer gebetsmühlenartig PR-Meldung-repitierenden, gleichgeschalteten Einheit verkommt, die sich anstelle der Frage: „Wer macht so etwas?“ endlich mal mit der Frage: „Wie passiert so etwas?“ beschäftigt. Was das cui bono betrifft habe ich leider auch keine endgültige Antwort und alles, was ich dazu bisher gehört habe, geht für mich weiter über riesige Spekulationen hinaus.

Was ich aber durchaus weiß, ist, dass inszenierter Terror durch den Staat und seine Geheimdienste als Teil der verdeckten Kriegsführung einfach dazu gehört und tagtäglich stattfindet. Das ist mittlerweile sogar bei Wikipedia und bei den Universitäten angekommen. Und auch wenn ich schon hundert Mal darauf hingewiesen habe, empfehle ich noch einmal als Einführung diese Vorlesung von Dr. Daniele Ganser an der Universität Basel zum Thema Terrorzellen der Nato in Europa, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen wie und warum solche Ereignisse zur Terrorisierung der eigenen Bevölkerungen passieren.

Mir geht es ja garnicht darum, hier um jeden Preis den großen Skandal vom Zaun zu brechen (ich finde, die Geheimarmeen der Nato sind da schon Skandal genug), aber ein bischen mehr Aufmerksamkeit und vielleicht das ein oder andere kritische Hinterfragen von Ereignissen würde der generellen Diskussion mal gut tun. Denn dieses „der muss ja wohl ein Spinner gewesen sein“-Gerede kann ich langsam einfach nicht mehr hören.

Foto (cc by-sa) Algr

Sommer Tollwood

Eintrag vom: 23.07.2012 | von: Basti | in: Fotos

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War zweimal bei traumhaften Wetter auf dem Tollwood chillen. Die Frozen Cherry Daiquiris sind recht lecker. Nicht empfehlenswert: Der Plantagenkakao bei den Crepes. Der ist crap. 😉

Die beiden Augen auf dem ersten Bild finde ich übrigens ziemlich spooky. Die Funktion des Flugzeug/U-Boots im Bild zwei habe ich nicht endgültig verstanden. Nett thematisiert wie immer der Rest der Festival-Gebäude – vom Kirchlein bis Irish Pub.

Mit der Ideologie werde ich besonders durch die Art der Durchführung irgendwie nur periphär warm, aber es ändert wenig daran, dass man dort trotzdem gut entspannen kann. Etwas unheimlich: Gestern spielte parallel Rainhard Fendrich.

Symbol

Eintrag vom: 22.07.2012 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Eine der besten japansichen Filme der Neuzeit erscheint endlich auf DVD. Und das bislang nur in Japan und, dank Rapid Eye Movies, auch in Deutschland:

Kinohöhepunkt in 2011.

Unbedingt kaufen!

Danke an Verena für den Hinweis.