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The Winnenden Conspiracy Files (I)

Eintrag vom: 20.03.2009 | von: Basti | in: Artikel

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Am Tag des Massakers in Winnenden war ich wie immer fleißig arbeiten. In der Regel kriegt man währenddessen nicht so wirklich mit, was da draußen in der freien Welt vor sich geht. Diesmal war es anders. Ein Fernsehteam war bei uns im Haus. Tja, und deren Kollegen waren, wie sollte es auch anders sein, direkt in Winnenden, um von dem Unglück zu berichten. Was höre ich da zunächst? Amokläufer, ein Schüler, bringt zig Jugendliche und Lehrer um – und ist soeben von der Polizei erschoßen worden. ‚Krass‘, denke ich mir. ‚Polizei erschießt nen Schüler. Das wird Debatten geben. Bin gespannt, ob sich das mit irgendwas rechtfertigen lässt. Immerhin wird dadurch hoffentlich die Killerspieldebatte nicht neu aufgeheizt.‘ Bei meiner schnellen Google News suche finde ich noch zwei weitere interesannte Aspekte: – Ein Sondereinsatzkommando war an dem Tag in Winnenden aktiv (etwa die GSG 9?) – Tim K. habe angeblich keine ‚Killerspiele‘ gespielt und Klassik gehört (u.a. hier). Der Produktionsleiter des ZDF ‚witzelt‘ noch mit mir, ob sie jetzt wohl endlich ein Klassikverbot einführen. Als ich mich am späten Abend auf den neuesten Stand bringe staune ich nicht schlecht: Jetzt haben sie plötzlich doch Counter Strike auf seinem Rechner gefunden und der Junge sei nicht erschossen worden sondern habe sich selbst hingerichtet. Ich gucke selbst nach und tatsächlich, bei der Süddeutschen heißt es weiterhin: ‚Laut Polizei hatte der Täter auf der Flucht ein Auto entführt, die Insassen gehen lassen und war ins etwa 40 Kilometer entfernte Wendlingen geflohen. Dort habe es einen Schusswechsel vor einem Briefverteilzentrum gegeben, bei dem auch zwei Passanten getötet worden seien. Anschließend tötete die Polizei den Amokläufer. Später ist von dieser Meldung nichts mehr zu lesen. Tim K. habe sich selbst gerichtet, heißt es dann plötzlich. Natürlich ist mir auch klar, dass gesicherte Informationen bei einem solchen Ereignis schwierig zu erfassen sind. Trotzdem bin ich die nächsten Tage mal aufmerksam auf mögliche weiterer ‚Pannen‘ geblieben. Und die haben ja bekanntlich nicht lange auf sich warten lassen. Je öfter so eine Geschichte geändert wird, desto weiter entfernen wie uns von der Wahrheit – das ist meine These. 9/11, 7/7 oder Möllemann sind für mich da nur die besten Beispiele. Ich behaupte, auch im ‚Kleinen‘ lässt sich was finden. Was Winnenden betrifft habe zugegeben nicht wirklich viel in der Hand. Ich habe nur ein Gefühl, dass an der Geschichte irgendwas nicht stimmt. Warum erkläre ich in den kommenden Tagen in einigen ganz kurzen Beiträgen. Durch die Arbeit bin ich in der Regel schreibfaul geworden – also bitte ich mögliche Kurzzusammenfassungen mit wenig Stil einfach zu entschuldigen. Bis dahin: Seid wachsam! 🙂