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Conspiracy Files 4: Bilderberg

Eintrag vom: 31.07.2008 | von: Basti | in: Internet & Co

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Eine weitere Verschwörungstheorie besagt: Jedes Jahr, seit 1954, treffen sich die bedeutendsten Personen aus Politik, Wirschaft, Telekommunikation und Medien an einem geheimen Ort auf der Welt, um dort die Weltpolitik von morgen zu bestimmen. Bei diesen Treffen würden Präsidenten bestimmt, Kriege beschlossen und die Souverinät der einzelnen Staaten sukzessive abgebaut. Der Name dieser Treffen ist ‚Bilderberg-Konferenz‘. Wortlaut-Protokolle dürfen dabei genauso wenig angefertigt wie die Presse informiert werden. Damit die großen Medien-Konzerne darüber auch ja nicht berichten, sitzen die wichtigsten Medienschaffenden gleich mit im Boot. Obwohl diese Treffen das absolute Get-together des Who’s’Who der Führungselite ist, erfährt somit niemand etwas davon. Der Grund, so die Theoretiker: Die Bilderberger sind der Ansicht, Weltpolitik werde nicht mehr von Politikern gemacht, sondern von Finanziers, Bankiers und Konzernen. Politiker seien ausführende Organe, die in den Konferenzen ihre Aufträge abholten und nach aussen hin die heile Welt der ‚freien Demokratie‘ an die Bevölkerung verkauften. Jon Ronson gab nach dieser Folge zu, dass er die Idee für einen absoluten, paranoiden Blödsinn hielt:

Conspiracy Files 3: Bohemian Grove

Eintrag vom: 30.07.2008 | von: Basti | in: Notiz

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Eine Anmerkung meinerseits: Während ich die Zeremonie vom Bohemian Grove für Nichts besonders halte (sollen die Reichen da doch ihren Spaß haben!) – hat es mich doch eine Sache gelehrt: Auch bei oftmals hahnebüchenen Vorstellungen behalten Verschwörungstheoretiker oftmals im Kern Recht. Ich hielt die Idee des Grove für absoluten Nonsense. Dazu kommt, dass nahezu alle Teilnehmer die Existenz jahrelang entweder verleugneten oder lächerlich machten. Die Tatsache, dass Alex Jones am Ende Recht behielt (und das auch in einer späteren, zweiten Dokumentation nochmal belegen konnte), zeigt mir zumindest, dass ich selbst die abstrusen Ideen erst einmal anhöre, bevor ich ein Urteil fälle. Und dann sehe, wo ich diese Merkwürdigkeit einzuordnen habe. Interessierte finden übrigens hier das Original-Video von Jones aus dem Jahr 2000. Als Follow-Up zu dem Thema kann ich sehr dieses Radio-Interview mit Ronson auf CoastToCoast AM (klick!) empfehlen, in dem er nochmal das Erlebnis Revue passieren lässt! Bleibt die Frage: Warum werden uns solche Zeremonien überhaupt verheimlicht? Ist es nicht offensichtlich, dass das bei Veröffentlichung eine schlechte PR gibt? ‚Staatsmänner machen bei bizarren, satanischen Ritualspielchen mit‘. Dachte man also, man könne diesen Event wirklich für immer unter den Tisch kehren? Wenn er aber nichts besonderes ist, warum fährt man dann nicht eine offensivere Kommunikationsstrategie? Weitere interessierte können übrigens mal hier klicken – für die offizielle Grove-Liste des Jahres 2008. Neben dem Grove hatte Ronson aber auch noch das Glück, gemeinsam mit einem anderen bekannten Theoretiker eine noch größere Geheimgesellschaft im Mainstream-TV aufzudecken. Mehr dazu morgen.

Conspiracy Files 2: Bohemian Grove

Eintrag vom: 29.07.2008 | von: Basti | in: Internet & Co

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Eine Verschwörungstheorie besagt, dass sich jedes Jahr die Elite auf einem geheimen Treffen am Monte Rio in Kalifornien trifft, wo sie ein ziemlich unheimliches Opfer-Ritual begehen: In Kutten verkleidet opfern sie ein symbolisches Menschenbaby einer mehreren Meter großen Eule. Klingt verrückt? Noch verrückter ist die Liste an Leute, die da angeblich bereits teilgenommen haben sollen: George W. Bush, Dick Cheney, Donald Rumsfeld, Bill Clinton, Ronald Reagan, Jimmy Carter, Gerald Ford, Richard Nixon, Dwight D. Eisenhower, Harry Truman, Theodore Roosevelt, Neil Armstrong, Robert Kennedy, Henry Kissinger, John Major, Prince Philip, Colin Powell, David Rockefeller, Arnold Schwarzenegger aber auch unser Helmut Schmidt. Im Jahr 2000 möchte der Verschwörungstheoretiker Alex Jones dieses geheime Event als Fakt aufdecken. Jon Ronson war dabei:

Conspiracy Files 1: David Icke

Eintrag vom: 28.07.2008 | von: Basti | in: Internet & Co

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Anlässlich der Möllemann-Week hier gleich noch was nachgeschoben: Hin und wieder fragen mich Leute, mit welchen Büchern oder Filmen man besonders gut in die „Verschwörungstheoretiker“-Thematik einsteigen könne. Ich warne grundsätzlich erst Mal davor, das Thema rein aus Jux und Dollerei an möglichen Szenarien anzuschneiden. Wer sich tatsächlich tiefergehend mit dem Thema auseinander setzt wird entweder irgendwann paranoid oder muss seine Weltanschauung ziemlich kräftig umkrämpeln. Und: Auf Ausstehende wirken nahezu alle Verschwörungstheoretiker in irgendeiner Form paranoid. Das macht sie natürlich angreifbar – ihre Welt ist schlicht und ergreifend eine völlig andere als diejenige des Otto-Normalverbrauchers. Wie sollte man die Anschauung einem Unwissenden erklären, ohne dass er die Punkte der scheinbar unwichtigen oder belanglosen Aspekte dahinter verbindet? Verschwörungstheoretiker vergleichen den Punkt, an dem die eigene Anschauung kippt, das neue System plötzlich stabiler wird als das alte, bisher bekannte, gerne mit der Pille aus Matrix:

… nebenbei erwähnt ein nicht unbedeutender, metapherschwangerer Verschwörungstheoretiker-Film, der mit „V for Vendetta“ (aus der gleichen Produktionsschmiede) mit ähnlich aktuellem Bezug fortgesetzt wurde . Es ist eine gute Idee, sich mit den Anfängen von Verschwörungstheoretikern zu beschäftigen. Die heutigen Theorien verdichten sich auf im Prinzip nur noch eine große Theorie mit einer ziemlich großen Gefolgschaft – v.a. Dingen gefüttert durch die 9/11-Bewegung, die erst im Laufe der Jahre erkannt hat, dass ihre Erkenntnisse mit dieser Theorie harmoniert. Daneben gibt es noch einige kleinere Theorien mit teilweise ziemlich abstrusen Gedankengängen, für welche die Mehrheit entweder noch nicht bereit (paranoid?) genug ist – oder die einfach für die notwendige Diffamierung der kompletten Mehrheit sorgen soll. Wie auch immer: Durch die Zusammenführung vieler Aspekte ist die heutige Verschwörungstheorie für den Laien kaum in ihren Grundsätzen zu durchschauen. Eben aus diesem Grunde schlage ich einige sehr frühe Dokumentationen vor. In diesem Falle vom Briten Jon Ronson. In dieser Dokumentation für den Sender Chanel 4 begeleitet er in jeder Folge einen anderen Verschwörungstheoretiker. Man muss sich bewusst sein: Es handeln sich hierbei um Folgen, die noch lange vor dem 11. September entstanden sind. Lange vor YouTube und dem „War on Terror“. Es waren die ersten Versuche einiger „paranoider“ Leute, gegen das ihnen unheimliche Establishment vorzugehen. Die Rechte der Sendung liegen angeblich bei Universal, weil die Serie dort nun mit Jack Black (!) als fiktiver Plot verfilmt werden soll. Ich hab keine Ahnung, ob das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen für die Bewegung ist, jedenfalls stellt GoogleVideo und YouTube nun die einzelnen Folgen online zur Verfügung (wie ich hoffe, legal). Die Jon Ronson Filme sind für den Anfang eine gute Sache – er versucht ausnahmslos jede Position zu Wort kommen zu lassen. Eine Tugend, die man leider nicht jedem Verschwörungstheoretiker vorwerfen kann. Wir er später zugab, hatte er diese Reihe eigentlich begonnen, weil er der festen Überzeugung war, diese Menschen seien alle paranoid und deren Vorstellungen von Geheimgesellschaften und geheimen Agenden reine Hirngespinste. Zudem werden einige (im Prinzip nahezu Alle) seiner portraitierten Personen des Antisemitismus und Extremismus verdächtigt oder beschuldigt. Keine Angst vor Swastikas, die in diesen Dokumentationen auftauchen könnten. Ronson selbst ist jüdischer Abstimmung – es geht ihm also wirklich nur darum, alle Seiten zu Wort kommen zu lassen. Im Laufe der Folgen werden sich die Seiten zwischen Gut und Böse dabei immer wieder mal wenden. Wie erwähnt: Das ist ein normaler Prozess, wenn man sich mit solchen Begebenheiten auseinander setzt: Beide Systeme können stabil sein – es ist die Frage, für welches der beiden man sich am Ende entscheidet. Welches für einen selbst stabiler ist. Ich werde versuchen, alle Videos, die ich in den kommenden Tagen poste, möglichst kommentarfrei zu belassen. Es werden Positionen darunter sein, die ich ablehne und welche die ich befürworte. Einige kurze Kommentare werde ich mir im Blog aber nicht verkneifen können. In dieser Folge begleitet Jon Ronson David Icke. Ich finde sie zum Einstieg interessant, weil sie gut zeigt, wie schnell sich Fronten zwischen (angeblichen?) Antisemiten und (systemtreuen? Instrumentalisierten?) Antifaschisten drehen können. Außerdem zeigt es, wie dynamisch hier die Medien reagieren – scheinbar ohne überhaupt zu realisieren, dass sie gerade in ihrer eigentlich Kernaufgabe versagen. Have a look:

Möllemann-Conspiracy-Days (III): Der Ärger mit dem Cypres

Eintrag vom: 27.07.2008 | von: Basti | in: Medien

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1. Theorie: Die heute kolportierte Meinung in den Massemedien ist, dass es Selbstmord war. Welchen Grund sollte Möllemann für einen Selbstmord gehabt haben? Die Medien sprechen von einem zu hohen Druck: Gegen Möllemann wurde wegen Steuerhinterziehung verhandelt – am Tag des Todessprung wurde seine Immunität aufgehoben und seine Büroräume durchsucht. Wer den streitsamen Politiker etwas näher verfolgt hat, dem kommt das vielleicht etwas spanisch vor. Jeden Tag trifft es hunderte von potentiellen Steuersündern – sich deswegen in den Selbstmord zu stürzen wirkt auf mich erst mal unglaubwürdig. Zu den Gründen: Wie die SZ berichtete, wurde bereits über das Ende des Verfahrens gegen Möllemann verhandelt. Damit wäre es überhaupt nicht zu einer öffentlichen Hauptverhandlung gekommen. Möllemann hätte zahlen können und die Sache wäre gegessen gewesen. Doch Möllemann weigert sich. Warum tat er das? An welche Bedingungen war der Abschluss des Verfahrens wirklich geknüpft? So oder so: Das laufende Verfahren war Möllemann bereits seit Monaten bekannt. Die Aufhebung der Immunität dürfte für ihn kaum überraschend gekommen sein – er hat dieser selbst in die Arme gearbeitet. Möllemann hatte den Sprung eine Woche vorher bei Christiansen angekündigt. Und dabei auch großspurig versichert, dass sein Arzt ihm den Sprung jetzt endlich wieder erlaubt habe. Die Frage dabei ist: Wenn Möllemann eh willentlich in den Tod springt, warum lässt er sich dann vorher noch von seinem Arzt durchchecken? Will er sicherstellen, beim Todessprung auf alle Fälle durch den Aufprall und nicht durch einen Herzinfarkt im freien Fall zu sterben? Für einen Selbstmord die Zustimmung des Arztes einzuholen ist jedenfalls merkwürdig – zumindest wenn es sich nicht um eine Spontanreaktion handelte, die zur Nutzung des Trennkissens führte. Zumindest eine Spontanreaktion während des Fluges kann der Selbstmord aber ja nicht gewesen sein, denn Möllemann musste bereits vorher dafür sorgen, dass der Sicherheitscomputer am Fallschirm aus gewesen war. Wenn Möllemann also am Morgen des Todestages wirklich wegen des (schon seit Wochen) gegen ihn laufenden Verfahrens das Muffensausen bekam, musste er das Cypres noch im Flugzeug ausschalten. Genau dem widerspricht nun aber der Springerkollege, der vom ARD-Brennpunkt noch am Abend des Todestages interviewt wird. Es ist unter Springern üblich, die Sicherheitssysteme gegenseitig vor dem Sprung zu checken. Dieser Springer gab demnach an, er habe das Cypres gecheckt. Und es sei definitiv an gewesen. Wie die Ermittlungsbehörden versuchen, diese Aussage später unter den Tisch zu kehren, werden wir später noch sehen. Denn genau darum wird es beim Mordmotiv am Ende gehen: Hat Möllemann den Computer wirklich selbst ausgemacht und das Trennkissen gezogen? Eigentlich hätte man diese Frage bereits am Todestag leicht dingfest beantworten können: Denn –was die Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß- die Kollegen haben den Todessprung von Möllemann per Videokamera aufgenommen. Doch ist an jenem Abend nicht nur dieses Beweisvideo nicht zugänglich, auch ein Metallteil von Möllemanns Fallschirm ist wie vom Erdboden verschwunden….. und der Cypres-Computer!

Möllemann-Conspiracy-Days (II): Der Ärger mit dem Cypres

Eintrag vom: 26.07.2008 | von: Basti | in: Medien

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Würde eine Person, die von einem Flugzeug aus in den Tod stürzen will einen Fallschirm öffnen? Nein, wieso denn? – würde man wohl antworten. Jürgen W. Möllemann hat das am 5. Juni aber getan. Ja, tatsächlich: Er sprang aus dem Flugzeug und hat ganz regulär den Fallschirm geöffnet – und zwar bei 1500 Metern. Doch bei 600 Metern passierte etwas Merkwürdiges: Möllemann löste sein Trennkissen und wirft damit den Hauptschirm ab. Möllemann geht in den freien Fall über. Seinen Reserverschirm zieht er nicht. Er stürzt tödlich zu Boden. Ein merkwürdiger Selbstmord ist das – aber möglich: Vielleicht will Möllemann ja noch einmal kurz die schöne Aussicht genießen. Oder vielleicht ist es eine Reflexhandlung während des Fluges. Überhaupt: Das wäre eine plausible Erklärung, nicht wahr? Wenn, tja wenn… … da diese blöde Sicherheitsautomatik namens Cypres nicht wäre. Dabei handelt es sich um einen kleinen Computer auf dem Rücken des Springers, welcher die Distanz zum Boden misst – und im Zweifelsfall rechtzeitig den Reserveschirm automatisch löst. Das heißt: Auch wenn Möllemann das Trennkissen zieht und den Reserverschirm bewusst nicht öffnet, um Selbstmord zu begehen – dann muss er immer noch das Cypres eliminieren. Doof nur – denn genau das befindet sich auf dem Rücken – und ist während des Fluges nicht zugreifbar.

Was sagt uns das? 1. Theorie – Selbstmord: Möllemann selbst muss das Cypres ausgeschalten haben. Vor dem Flug. 2. Theorie – Unfall: Das Cypres hatte einen technischen Defekt. Diese Vermutung ist ziemlich gewagt, denn in dem Fall hätte nicht nur das Cypres einen Defekt haben müssen, sondern auch das Trennkissen respektive der Hauptschirm und der Reserveschirm. Stochastiker dürfen sich gerne schon mal mit den Ausfallwahrscheinlichkeiten jedes einzelnen Systems beschäftigen – ich werde aber zu diesem Punkt noch einige direkte Aussagen liefern. 3. Basti-Theorie (die niemanden interessiert) – Mord: Wie Theorie 2. Nur wären es dann keine zufälligen Ausfälle, sondern jeweils vorweg geplante Defekte. Diesen Fall schließt die Staatsanwaltschaft jedoch umgehend aus. Betrachten wir uns morgen die Faktenlage dazu etwas näher!

Möllemann-Conspiracy-Days (I): Medien, die nicht reden wollen

Eintrag vom: 25.07.2008 | von: Basti | in: Medien

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Einmal hatte ich es angedeutet und nun werde ich es nicht mehr los: Der Fallschirm-Tod von Jürgen W. Möllemann. Immer wieder fragen mich einige, ob ich darüber nicht was schreiben wolle – bestimmt auch, weil meine Meinung dazu (mal wieder?) prekär ist. Momentan leide ich unter ziemlichen Schlafdefizit – was vor allen Dingen mit den 12 bis 14 Arbeitsstunden zusammenhängt, die ich neben BrainGame noch in andere Projekte stecken muss. Man möge mir deswegen verzeihen, wenn die didaktische und strukturelle Aufbereitung manchmal etwas am gewohnten Level vorbeischießt – ich muss halt praktisch alle Blogeinträge derzeit nach Mitternacht verfassen – und da lässt nach anstrengenden (und oft auch schreibreichen) Arbeitstagen sowohl Motivation als auch Konzentration nach. Um die werten Leser aber nicht noch mehr auf die Folter zu spannen habe ich mich nun also doch entschieden, zumindest in groben Zügen den Fall Möllemann in den Möllemann-Verschwörungs-Days zu launchen. Warum überhaupt das Interesse für dieses Thema? Als Splatterfilm-Fan war ich immer schon an der Macht von Medien interessiert. Meine Wahl auf meinen späteren Studiengang fällte ich ja nicht ganz un-zufällig. Meine erste Hausarbeit handelte deswegen gleich auch direkt über die Zensur im Mediensystem der BRD. Wer Splatterfilme sammelt kommt nämlich zwangsweise mit diesem Thema in Verbindung. Und stellt fest, dass man in Deutschland ziemlich schnell ne andere Geschichte serviert bekommt als in anderen Ländern. Also wurde ich bereits als Jugendlicher misstrauisch und begab mich, banal gesprochen, in den Untergrund. Damals ging es eigentlich nur darum, diese ominösen „ungeschnittenen“ Videokassetten zu ergattern, von denen einige sogar behaupteten, die gäbe es doch gar nicht – nur um zu beweisen, dass die Masse eben nicht Recht hat – und statt dessen einfach Quatsch serviert bekommt. Und damit wollte ich mich irgendwann nicht mehr abfüllen lassen. So kam dann 9/11 als „Knackserlebnis“. Als Erkenntnis, dass eine weltweite Gleichschaltung aller Sender mit weltweit gleicher Zensur tatsächlich möglich ist. Wenn man Geschichten weltweit zensieren kann, gibt es keine Vergleichswerte mehr – und das bedeutet, man muss selbst recherchieren. Immer dann, wenn ich also das Gefühl habe, hier wird mir was verheimlicht, eine vorgefertigte („geschnittene“) Sache serviert, die eigentlichen journalistischen Grundfragen nicht gestellt – und vor allen Dingen (aus leidlicher eigener Splatter-Erfahrung) genau die Menschen, die fragen, von den Medien ausgebootet, lächerlich gemacht und verfolgt – dann werde ich hellhörig. Genau das ist der erste Schritt zum Verfall der Wahrheitsfindung (und mittlerweile auch der Demokratie). Free Image Hosting atZur eigentlichen Geschichte: Als der FDP-Politiker Jürgen W. Möllemann am 5. Juni 2003 an den vielfachen Verletzungen bei einem Fallschirmsprung-Absturz in Marl-Loemühle starb, war ich misstrauisch. Ich gebe zu, meine Meinung war voreingenommen: Mein Bauchgefühl sagte mir: Mord. Möllemann war zuvor als Person massiv unter Druck gesetzt worden. Er galt als potentieller Antisemit – ein Vorwurf, mit dem man in Deutschland Leute von der Bildfläche verschwinden lassen kann. Und, wie ich meine, in vielen Fällen ohne jeglichen Hintergrund. Es ist ein Werkzeug. Kein Argument. Als jemand, der sich kritisch mit dem 11. September auseinandersetzt, muss ich mir sogar selbst diese Vorwürfe gefallen lassen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als jeder Bürger, der nicht für den US-Krieg gegen Afghanistan war, gleichzeitig ein potentieller Antisemit war. Die Argumentation erschließt sich mir bis heute nicht: Angeblich wären Kritiker der US-Regierung deswegen Antisemiten, weil sie damit indirekt Israel und das Judentum angriffen, weil die Antisemiten selbst implizit davon ausgingen, die US-Regierung sei von Juden gestellt (und damit Antiamerikanismus automatisch Antisemitismus). Wäre dies der Fall, würden die Anklagenden dann nicht ebenso indirekt zugeben, dass der eigentliche Vorwurf der wirklichen Antisemiten gegenüber der US-Regierung stichhaltig ist? Das ist nur einer von vielen Fällen, in denen sich der Antisemitismus-Vorwurf immer wieder in den Schwanz beißt und jede denkbare (demokratische) Diskussion im Keim erstickt (mal abgesehen davon, dass Kritik an einem Staat wie Israel ganz ebenso wertungsfrei möglich sein muss). Es ist per se schlicht und ergreifend kein Argument. Das ist genauso dämlich wie eine Debatte zwischen Glaubensrichtungen, in der sich die Teilnehmer als Vorwurf „Anti-Christ!“ oder „Anti-Nihilist!“ an den Kopf werfen. Es bringt uns schlicht keinen Schritt weiter. In dieser Hinsicht sah und sehe ich die letzten Tage gegen Möllemann als Kampagne gegen seine Person. Das meine ich wertungsfrei von dem, was er möglicherweise wirklich getan hat: Die Vorwürfe gegen ihn entbehrten jeder ehrlichen, demokratischen, diskutativen Grundlage. Es war ein Schauprozess im Fernsehen, bei dem ihm selbst die öffentliche Entschuldigung nichts mehr brachte. Als sein Tod publik wurde, tippte ich deswegen sofort auf Mord. Irgendetwas musste da bereits vorher gegen ihn gelaufen sein. So – und was machen die Medien? Das erste, was ich zu Möllemanns Tod höre ist, dass man Mord bzw. Manipulation am Fallschirm eigentlich ausschließen könne. Ja, wer sollte schon sowas Böses tun, oder? Das sei doch schon sehr unwahrscheinlich. Mord an einem Politiker in Deutschland, pah! Gebetsmühlenartig wiederholen alle Sender die Floskel: „War es Selbstmord oder ein Unfall?“ Hallo? Journalismus? Wo zur Hölle bleibt der Journalist, der die entscheidende Frage stellt: „War es vielleicht Mord? Und wenn nein, was spricht dagegen? Möllemann kassierte immerhin Schmiergelder für Waffengeschäft. Und Alle, welche zumindest das Märchen von Uwe Barschel nicht mehr glauben werden mir zustimmen, dass man in so einer Situation gefährlich leben kann. Sogar Frau Möllemann selbst spricht von Mord – doch ihre Gerechtigkeits-Wehklagen bleiben einfach unerhört. Was weiß eine trauernde Witwe schon? Die verhält sich halt genauso wie Frau Barschel und kann den Selbstmord ihres Mannes nicht verkaften, sagt man. Niemand in den deutschen Medien hat ernsthaft diese Frage gestellt. Wir wurden zensiert. Das ist mein Gefühl der Sachlage. Bis heute gibt es keine ernsthafte Aufarbeitung dieses Stoffes. Kaum jemand, sieht man mal von Ausnahmen wie Andreas Hauß ab, kein investigativer Journalist, kein Buchautor, hatte bisher scheinbar den Arsch in der Hose, genau diese Fragen zu stellen, um Licht ins Dunkel zu bringen. Fragen, die man vor allen Dingen auch den Medien stellen sollte – die sich gemeinhin so gerne als vierte Demokratiesäule und Wahrheitskämpfer sehen, und hier (erneut) versagt haben. Fragen, die jedem klar denkenden Menschen doch eigentlich auf der Zunge liegen müssten. Was spricht wirklich gegen Mord. Und noch mehr, was spricht dafür? Genau über diese Fragen (nicht Antworten!) soll es in den kommenden Tagen gehen! Stay tuned.

Schwester-Designs in britisch Vogue…

Eintrag vom: 24.07.2008 | von: Basti | in: Privates

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Kopf-Sachen meiner Schwester schaffen es irgendwie immer wieder in die bedeutendste Modezeitschrift. Kewl.

Dr. Ivins ‚the only person responsible‘ for Anthrax

Eintrag vom: 23.07.2008 | von: Basti | in: Medien

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Ach, was für ein Pech, dass das FBI wieder mal nen Verdächtigen hat, aber keine wirklichen Beweise vorweisen kann, oder, ähem, ‚darf‘. Schon blöd, das der letzte Verdächtige nicht mitgespielt hat, was? Also war klar, dass man bei Ivins auf Nummer sicher gehen wollte… Kommt Leute, Euch glaubt doch keine Sau mehr.

Olbermann ein 911 Truther?

Eintrag vom: 22.07.2008 | von: Basti | in: Notiz

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Keith Olbermann wird derzeit von einigen Mitgliedern der so genannten ‚911-Truth-Bewegungen‘ stark beobachtet. Er ist einer DER Frontmans bei MSNBC und fällt in letzter Zeit durch umfassende, teilweise aber auch sehr subtile 911-Truth-Einspieler und -Themen auf. So ist er derzeit sehr intensiv dabei, den Anthrax-Fall von 2001 (neues Video) als Inside Job aufzuklären. Jetzt hat er, man möchte es kaum glauben, sogar die PT Boot-Gesichte von Dick Cheney angesprochen, den ‚False-Flag-Plan‘ zum Eintritt in den Krieg mit Iran. Zwar satirisch übermalt in einer ‚WORST Person on the Planet‘-Rubrik, aber trotzdem mit direktem Zitat um den Fakt zu belegen. Die direkte Anspreche von Olbermann nach dem Einspieler an das Fernsehpublikum ist eine Klasse für sich, die ich niemanden vorenthalten möchte:

Alles vielleicht nur Tropfen auf den heißen Stein? Pseudo-Redefreiheit? Oder Olbermanns Versuch, wichtige Themen über die Hintertüre an die Öffentlichkeit zu boxen? Wer weiß…