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Was Dubai mit Hollywood zu tun hat

Eintrag vom: 02.04.2007 | von: Basti | in: Erlebniswelten

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Angesichts der neu gestarteten Dubailand Webseite nutze ich mal die Gelegenheit, nochmal eine News zu dem größten Freizeitpark-Projekt aller Zeiten nachzuschieben. Bisher stand ich dem Konzept ja immer sehr skeptisch gegenüber – zumal man irgendwie noch nicht einen prominenten Designer-Namen in dem Zusammenhang gehört hat. Alle bisherigen veröffentlichten Pressemitteilungen beinhalteten Footage-Material aus anderen Parks – vornehmlich Amusement-Betriebe ohne Thematisierung (was wohl auf Grund der Wiedererkennungsgefahr auch nicht erwünscht war). Der Anteil an bisherigen Designmodels ist gering und wenig aussagekräftig. Was mich dann bislang aber wirklich gewundert hat ist die doch ziemlich dilletantische Art, wie man an das Projekt gegangen ist – vor allen Dingen was die Kreativität betrifft. Die Ideen wirken wie an einem Tag zusammengewürfelt: Da gibt es dann z.B. so Sachen wie eine ‚Western City‘ oder eine ‚Science World‘. Klingt einfallsreich, was? Ich will ja garnicht bestreiten, dass die Saudis was richtig Fettes aufziehen werden – allein bei dem Budget werden wohl schon einige B&M Coaster bei rausspringen. Aber so wirklich durchdacht wirkt das Ganze bisher ja nicht. Keine stringente Linie, keine crossmediales Konzepte – vom Storytelling möcht ich garnicht erst anfangen. Oder kennt ihr Kinder, die bei der Frage: ‚Na Du? Wo willst Du denn lieber hin? Ins Disney World oder Germanyland?‘ tatsächlich Letzteres antworten würden? Eben. Riesenresorts wie Walt Disney World oder Universal Studios Orlando sind ja nicht nur so groß geworden, weil sie einfach am meisten Geld reingepumpt haben, sondern weil sie dem Kunden ein kohärentes, stimmiges, bis ins kleinste Detail durchgeplantes und durchthematisiertes Resort offenbahren. Wer das World Disney World besucht, besucht kein Tourimusziel mit ein paar Hotels mit angegliederten ‚Zoos‘ oder ‚Movie Towns‘ – man besucht eben den ‚Staat‘ Disney – mit seinen verschiedenen, abgestimmten ‚Länderein‘ a la Animal Kingdom oder eben dem Epcot Center. Ein komplettes Themenpark Corporate Design. Das weckt Wünsch, da ist man ‚was besonderes‘, wenn man daran teilnehmen darf! Das Dubailand hingegen wirkt eben mehr wie ein ‚Land‘, bei eben mal zufällig schnell alle halbwegs bekannten Freizeitpark-Konzepte auf einen Haufen geworfen wurden. Dazu ne Einkaufsmeile, ein paar Hotels (wenn’s ganz schlimm kommt sogar outgesourced und damit ‚designfrei‘), ein paar Sportareale und das war’s. Dass ich das jetzt doch nicht so schwarz sehen darf beweist Universal Studios – die es ja bis jetzt noch nicht geschafft haben, auch mal ein Resort in Europa zu eröffnen (von dem Port Aventura Ausflug mal abgesehen). Nun werden derer gleich drei gebaut. Leider alle in Asien (zusätzlich zum bereits existierenden in Japan): Neben Singapur und Südkorea soll es nun auch ein Universal Studios Dubai geben. Die erste wirklich beruhigende Nachricht zu dem Projekt. Denn sofern wirklich Universal selbst Hand anlegt (wovon ich mal ausgehe) und einige seiner erprobten Attraktionen, wie Terminator 2 3-D oder Jurrassic Park eins zu eins rüberschifft, kann zumindest da nicht mehr viel schiefgehen. Das gleiche gilt für den bereits angekündigten Marvel Themenpark, bei dem dann wohl auch Universal ein bischen mitmischen dürfte (man denke nur an den Hulk-Coaster oder den Spiderman-Simulator).

Ich weiß nicht, ob die Saudis das Ruder freiwillig aus der Hand geben, sie einfach gemerkt haben, dass für solche Großprojekte das Wissen der etablierten Firmen her muss oder ob es schon immer so geplant war: Mich persönlich würde es nicht stören, wenn Dubailand anstatt eines riesen Themenpark-Komplexes, bei dem irgendwelche Leute (von denen noch keiner was gehört hat?) Konzepte zusammenstellen ein zweites Orlando wird – ein Areal, auf dem sich die Größen des Themenpark-Designs niederlassen können. Bei dem sich Universal und Busch Gardens die Klinke in den Hand geben (meinetwegen auch ein Six Flags oder ein Wet’n Wild) und nicht einfach fünfzehn einzelne Komplexe, die eher nach billigen Management-Ideen als nach wirklicher Imagineer-Kreativität und ‚Wohlbefinden‘ riechen. Ob wir bei dem geplanten Release in nur gut 2 1/2 Jahren schon mehr wissen werden? Ein Flug nach Dubai wäre dann auch nicht ganz so weit wie nach Orlando.