Aktuelle Features:

KaiserüberschreitungKaiserüberschreitung Der Sommer geht dem Ende entgegen. Zeit, um ein paar schöne Naturbilder der vergangenen Tage herauszukramen. Hier Aufnahmen von unserer Kaiserüberschreitung: [peg-image...

Weiterlesen

AdventureX 2018 (II)AdventureX 2018 (II) Auf der AdventureX haben wir zwei Podcasts aufgenommen. Wenn ihr also wissen möchtet, was ihr alles verpasst habt, dann hört doch mal hier rein: Tag 1 Tag 2

Weiterlesen

Spitzen auf dem Viggar, Rasten im Wald und Rodeln im Sommer!Spitzen auf dem Viggar, Rasten im Wald und Rodeln im... Diesen September gab es wieder eine kleine 2-Tages-Tour. Dabei ging es quer über die Tuxer und Stubaier Alpen auf die Viggarspitze und über die Maria Waldrast mit dem Rodel...

Weiterlesen

Hansa-Park im aktuellen PodCoasterHansa-Park im aktuellen PodCoaster Der Hansa-Park hat sich vom Außenseiter zum Big-Player entwickelt. Wir reden in unserm aktuellen PodCoaster-Podcast über Masterpläne und den neuen Gyro-Drop-Tower 2019: Begonnen...

Weiterlesen

Auf den BeslerAuf den Besler Der Besler ist eine nette, einsteigerfreundliche Halbtagestour im Allgäu - ideal für den Ausklang der Sommersaison, wenn die Tage -wie jetzt im November- bereits ziemlich...

Weiterlesen

Making a MurderMaking a Murder Ich schaue gerade Making a Murder, bzw. hole es nach. Bislang bin ich zum Fall "ungespoilered" und erlebe die Entwicklung quasi noch in Echtzeit. Die Doku-Serie begleitet...

Weiterlesen

Freizeitpark-Quick-Check 2018: Movieland (4/7)Freizeitpark-Quick-Check 2018: Movieland (4/7) Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

Weiterlesen

Farrenpoint über WasserfälleFarrenpoint über Wasserfälle Der Farrenpoint ist ein einfach zu besteigender Gipfel im Mangfall-Gebirge. Über den sehr kleinen, inoffiziellen Parkplatz der Jenbacher Wasserfälle (Platz für ca. 6...

Weiterlesen

Freizeitpark-Quick-Check 2018: EftelingFreizeitpark-Quick-Check 2018: Efteling Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

Weiterlesen

Freizeitpark-Quick-Check 2018: Bayern Park (1/7)Freizeitpark-Quick-Check 2018: Bayern Park (1/7) Bereits einige Freizeitparkbesuche liegen dieses Jahr hinter mir. In dieser Woche mache ich mal jeden Tag ein Kurzreview eines anderen Freizeitparks. Dabei stehen vor allen...

Weiterlesen

twitter blog.coaster.de Rss Facebook

Altes Foto von mir auf Speicher gefunden ….

Eintrag vom: 14.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

Schlagwörter:

0

Image Hosted by ImageShack.us

and the winner is….

Eintrag vom: 06.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

Schlagwörter: , , , ,

0

Scusi, aber was war denn das für ein Oscar?

Schaut sich ABC überhaupt ihre Quotenmeter an, wenn Sie sich über massiven Zuschauerschwund beschweren? Anstatt endlich wieder mehr Showelemente in die Show zu bringen entfernt man immer mehr davon. Was zum Geier soll das denn?

Wer zum Geier kam z.B. auf die Idee, den sonst so genialen Show-Opener zu ersetzen? Das diesmal war ja wohl ein Witz.

Apropos Witz: Chris Rocks Stand-Up rockte auch nicht so richtig. Eine glamouröse Show braucht nun mal einen Showmaster – der einzige, der das in dieser Ausgabe draufhatte war Johnny Carson auf der Leinwand – in meinen Augen auch die einzig gute Einspielung diesmal.

Auch sonst fehlten so ziemlich alle Gags, die die Show früher immer unterhaltenswert gemacht hatte. Diesmal wurde noch schlimmer als letztes Mal einfach nur ein Oscar nach dem anderen vergeben. Die Laudationen waren schlecht, die Reden ebenso – und dazwischen gab’s garnichts.

Da braucht man sich nicht wundern, wenn die Leute alle wegschalten. Die Idee ABCs, die Oscarverleihung zu straffen ging jedenfalls garnicht auf (die Verleihung war so früh zu Ende, dass selbst Pro7 nachher noch Notprogramm senden musste). Die Länge macht’s doch nicht aus – sondern der Unterhaltungswert. Ein dauerhafter Einheitsbrei wie das hier hatte jedenfalls keinen. Warum man für sowas überhaupt noch so viele Autoren braucht ist mir ein Rätsel.

Und achja, noch eins: Falls Clint in seinem Leben noch einmal einen Oscar kriegt, boykottiere ich ganz Hollywood. 🙂

zeugs unter publications

Eintrag vom: 06.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

Schlagwörter: , , , ,

0

ich habe mal angefangen, einige der einträge unter publications zu verlinken. auch habe ich schon mal die wichtigsten programme hochgeladen, die sind allerdings noch nicht verlinkt („download“ ist noch nicht anklickbar). bitte noch etwas geduld, hab momentan echt viel zu tun.

ich kann aber schon mal ankündigen, dass der vmdplayer demnächst eine gui bekommt. wer das ding jetzt schon braucht, kann mich anmailen, ansonsten findet ihr den download demnächst hier.

zusätzlich wird es eine reine an windows patches geben, mit welchem ihr eure ollen kammeln auch unter neuen windows systemen spielen können sollt – hoffentlich.

bis dahin (schätze mal so april 2005) haltet die ohren steif.

UbiSoft schluckt Microids

Eintrag vom: 04.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

Schlagwörter: , , , ,

0

Ubisoft (u.a. Myst) hat MC2-Microids Canada übernommen. Damit werden alle Mitarbeiter des kompletten kanadischen Departments ab sofort in das Ubisoft Studio in Montreal integriert. Ursprünglich hatte Electronic Arts Pläne, UbiSoft zu übernehmen. Aus diesem Grunde will UbiSoft seine kanadische Division bis ins Jahr 2010 mit über 1000 Mitarbeitern stärken.

Die kanadische Abteilung von Microids war ursprünglich für die Entwicklung der meisten Microids-Adventures verantwortlich (u.a. Syberia, Still Life).

Zusätzlich wurde bekannt, dass Ubisoft keine Rechte an den Werken von Microids erworben hat. Ein Posting im Still Life Forum macht derzeit allerdings wenig Hoffnung, dass das verbleibende französische Department die Titel fortführt. Das Release von Microids letztem Adventure soll dadurch aber nicht beeinträchtigt werden.

Film-Review: Lighthouse

Eintrag vom: 04.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

Schlagwörter: , , , ,

0

US-Slasher meets classic Brit-Horror. So in etwa würde ich persönlich
Lighthouse umschreiben. Lighthouse bietet wirklich alles, was ein
klassischer Slasher braucht, nur – Gott sei Dank – keine kreischenden
Teenies; das ganze dann noch gewürzt mit etwas klaustrophobischen
Brit-Horror. Zwar ist alles in allem routiniert bewerkstelligt und die
Story wie immer recht vorhersehbar sowie Killer als auch die auf dem
Leuchtturm Gefangenen (wie immer mit Zehn-Kleine-Negerlein Effekt)
selten doof.
Apropos Killer und Gefangene – zur Story (kein Spoiler): Schiff mit
zahlreichen Gefangenen kentert, nur wenige können sich auf einen
Leuchtturm retten. Unter diesen ist ein gesuchter Killer, der – wie
sollte es auch anders sein – meuchelt. Mehr ist’s auch schon nicht. 🙂

Irgendwie erinnerte mich der Streifen ein klein wenig an die guten alten
80er, als Slasher noch wirklich Slasher waren: Ein Killer mit langem
Messer, der meist nur mit dunklem Umriss erkennbar bedrohlich durch den
Regen stampft, urplötzlich im Film auftaucht und hie und da die Köpfe
rollen läßt. Apropos Köpfe: Die Splattereffekte sind für UK-Verhältnisse
eher überdurchschnittlich und bewegen sich auf typischem Slasher Niveau.
Komik gibt es eher wenig in dem Film, allerhöchstens für Slasher
typischen unfreiwilligen Humor (hält sich aber in Grenzen). Die Ideen
sind ebenfalls Slasher-typisch, aber äußerst perfekt in Szene gesetzt
(Kamera, Schnitt und Musik arbeiten perfekt zusammen) und, obwohl man
doch eigentlich alles schon vorher ahnt, äußerst spannend gemacht. Dazu
trägt nicht zuletzt die hervorragende Tonkulisse bei, die mittels Dolby
Digital mit allerlei Knall- und Schockeffekten gefallen kann. Die
schauspielerischen Leistungen sind gutes Mittelmaß, soweit ich das
beurteilen kann.

Fazit: Wer Slasher liebt, den neumodischen Teenie-Abklatschen a la „I
know what you did last summer“ oder „Urban Legend“ aber nix abhaben
kann, für den ist Lighthouse genau das Richtige! Die Effekte sind recht
blutig, es gibt keine Längen, eher wenig und wenn dann schwachsinnigen
Dialog, eine sehr gute Atmosphäre und endlich mal wieder einen richtig
klassischen Killer, der nicht zur Gagfigur avanchiert. Ich persönlich
hätte nie damit gerechnet, in diesem Jahrtausend überhaupt noch so einen
Slasher-Horrorfilm wie er im Buche steht zu erleben – zumindest nach all
dem Teenie-Shit, der seit Scream über die Leinwände flimmerte. Ein
Besuch kann also lohnen – aber unempfindliche Ohren mitbringen!

Film-Review: Holgi

Eintrag vom: 04.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

Schlagwörter: , , , ,

0

Diese deutsche Produktion, die eigentlich nur bedingt in das
Filmspektrum des FantasyFilmFest paßt, feierte heuer im City 1 in
München Weltpremiere. Die Story: Holgi ist eifersüchtig auf die
Freundinnen seines poppenden Bruder Max – daher spielt er ihnen allerlei
Streiche, welche jedoch weit entfernt von jedem Splatter liegen
(Blutegel in die Badewanne kippen etc) – wer auf Blut aus ist wird
warten müssen: Etwa nach 70 Minuten mit einigen Längen kann man
vielleicht etwas Blut erspähen – aber eben auch nicht gerade viel. Der
Film ist mehr als rabenschwarze Komödie ausgelegt, die sich leider nicht
ganz entscheiden kann, ob sie nun lustig-satirisch (zwei, drei wirkliche
Brüller mit „Autsch“-Effekt) sein oder ernstgenommen werden will.
Selbiges scheint bei den Schauspielern der Fall zu sein – zwar spielen
die meisten von Ihnen sehr ordentlich, jedoch wirkt der komplette
Gesamteindruck uneinheitlich. Technisch her gesehen ist der Film recht
ordentlich: Gute Ausstattung, gutes Ambiente, saubere Kamera, sehr
schöne Musik.
Nach dem Film waren, wie bereits vermutet, die verschiedenen Mitglieder
des Teams, darunter auch der Regisseur, Produzent, Komponist, der 13
jährige Konstantin Prochorowski alias Holgi (wenn man ihn nicht gerade
übersah) sowie sein Film-Bruder Marco Girnth und weitere Schauspieler
für einen kleinen Plausch mit den Fans sowie für Autogramme zu haben.

Fazit: Ein eigentlich ganz ordentlicher Film, der jedoch mehr ins Pensum
des Fernsehens paßt (produziert vom NDR) als ins Kino – ausserdem kein
Splatter oder Horrorfilm im herkömmlichen Sinn, von daher würde ich den
Film den Fans mehr als Lückenfüller nahelegen, zumal einige etwas
langatmige Längen vorhanden sind.

Ob der Film jetzt nun auch regulär ins Kino kommt, was bisher nicht
klar. Falls nicht, wird er vermutlich vom ARD ausgestrahlt werden.

Scourge of Worlds

Eintrag vom: 02.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

Schlagwörter: , , , ,

0

Derzeit liegt diese interaktive DVD in meinem DVD Player:

Image Hosted by ImageShack.us

Eigentlich stehe ich ja nicht so auf diesen Fantasy-Kram mit
übertriebenen Rüstungen (oder Frauen mit übertrieben wenig an)….
[Hmm, den Satz in Klammern bitte streichen]

Aber diese Geschichte ist generell ganz gut erzählt und vor allen Dingen
auch gut animiert und mit einer sehr gelungenen Geräuschkulisse (sammt
epochaler Musik) untermalt. Für Freunde von stark
animationssequenzbezogenen Spiele wie interaktiven Spielfilmen (so wie
ich) ist die DVD eine Überlegung wert. Es ist ein „klassisch“
interaktiver Film, der bei bestimmten Keypoints aussetzt und
Handlungsmöglichkeiten freigibt. Je nach Handlung folgt eine rund 5-10
Minuten lange Sequenz. Das Spiel hat 4 alternative Enden und erinnert
insgesammt halt an klassisches Fantasygeschichten – der Vergleich mit
„Die Gefährten“ drängt sich mir da irgendwie immer wieder auf:
Kampfsequenzen werden unterbrochen von Wandersequenzen und Saufgelagen
und Wandersequenzen und Emotionen und Wandersequenzen und Kampfsequenzen
und Gruselsequenzen und Wandersequenzen … Wink Aber irgendwie
unterhaltsam!

Lasst Euch von dem „Dungeons & Dragons“ Aufdruck nicht täuschen – es ist
kein Rollenspiel und man muss auch keine Kampfentscheidungen treffen.
Einfaches Point’n Click bei der Handlungsauswahl – mehr is‘ nich.

Die DVD kostet rund 15 Euro und läuft auf Grund des DVD-Video Formates
im DVD Player, im PC, in der PS2 bzw. in der X-Box. Für interaktive
DVD-Video Sammler eine Kaufüberlegung wert!

Bezugsquellen: z.B: BlahDVD.com

Interaktive Spielfilme – Artikel online

Eintrag vom: 02.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

Schlagwörter: , , ,

0

Wie einige von Euch vielleicht wissen,
bin ich ein Fan der interaktiven
Spielfilme. Ich habe einen kleinen
Artikel über diesen Genretypus mal
online gestellt.

Dieser Artikel stammt aus der
Zeitschrift PC Power, dessen
herausragender Chefredakteur leider
schon vor einiger Zeit verstorben
ist (und die Zeitschrift seitdem leider
auch nicht mehr existiert) – und
zwar aus dem Jahr 1995, in welchem das
Genre des Interaktiven Films
seine Blütezeit erlebte (in der gleichen
Ausgabe wird z.B. auch
“Phantasmagoria” ausführlich besprochen)
– damals wurden tonnenweise
Spieler dieser Art produziert (und viele
davon erreichten noch nicht mal
Gold Status)…

Wie wir alle wissen, waren die damals
gemachten Prognosen, dass der
interaktive Film die Zukunft der
Computerspiele seien, mehr als falsch.
Das Genre stellte sich bald als
unbezahlbar heraus und wurden durch die
aufkommenden Strategie- und Shootergames
schnell verdrängt.
Der nun Artikel zeigt ein paar der ganz
frühen Versuche, Spielfilme auf
den PC zu bannen und ausserdem sieht man
mal, welche Vorstellungen
Schauspieler, Redakteure und
Spieledesginer damals noch von „der
Zukunft“ hatten… Viel Spaß beim
(nostalgischen?) Lesen!

Hier geht’s lang!

Phantom of Inferno

Eintrag vom: 02.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

Schlagwörter: , , , ,

1

Image Hosted by ImageShack.us

Also ich muss jetzt doch noch Mal meinen Senf zu Phantom of Inferno
ablassen, einem interaktiven Anime-Spielfilm aus Japan (siehe
dazu auch die kleine Info hier
)

Es ist wie gesagt ein Spiel, dass es sowohl für die PS2 als auch für den
DVD-Player (wie die Point of View DVD etc…) gibt. Eine reine PC
Version ist mir leider nicht bekannt…

Ich hab jetzt gerade das Spiel zum zweiten Mal beendet und bin erneut
fix und fertig. Wink Nun gut, bei guten Spielen ist man oftmals ein
bischen traurig, wenn es zu Ende geht, aber hier fall ich jedes Mal fast
schon in ein depressives Loch. Smile Die Story ist so unglaublich
geschickt ausgelegt, dass man immer mehr begreift, wieviel schlimmer die
Lage wird, je mehr Entscheidungen man trifft. Obwohl das Spiel
eigentlich als Gangsterepos daherkommt ist es doch ein klassische
Liebesgeschichte – und eine äusserst daramtische noch dazu. Das Spiel
setzt einem zunehmends mehr unter Druck und wenn es dann dazu kommt,
Entscheidungen zu treffen, wäge ich manchmal Minuten ab, bis ich da
endlich agiere – praktisch jede Entscheidung bedeutet erneute Probleme,
meist bedeutet es auch, jemandem weh tun zu müssen, um jemand anderem zu
helfen. Gleichzeitig wird aber auch klar, wie ausweglos die Sache ist
und dass es schlicht und ergreifend keine Alternativen zu den
Entscheidungen gibt, die man treffen muss.

Mir ist aufgefallen, wie sehr man in die Geschichte eintaucht und vor
allen Dingen, wie sehr man mit den Charakteren mitfühlt. Das hab ich
noch in keiner Serie, in fast keinem Film und nur in sehr wenigen
Adventures (grübel… vielleicht GK2 oder Phantas?) so intensiv erlebt
wie hier – das Spiel handelt im Prinzip um junge Erwachsene, die im
Prinzip nur glücklich werden möchten und durch ihr Umfeld so manipuliert
werden, dass sie zwangsläufig immer wieder in die Kacke rennen. Man
wünscht es jedem so sehr und dennoch ist man gezwungen, sich für eine
bestimmte Seite zu entscheiden – das macht diese interaktive Geschichte
so verdammt spannend und auch so dramatisch. Umso dramatischer ist es,
dass man am Schluss realisiert, dass gerade die Personen, denen man im
Spielverlauf am meisten helfen wollte, letztlich nur im Tod ihren Sinn
finden – ohne jemals wirklich gelebt zu haben.

Das wird umso dramatischer, wenn man die Spiellänge betrachtet: Bis zu
25 Stunden(!!!) Videosequenzen gibt es pro Filmsession zu sehen (im
Besten Fall). Insgesammt sind auf der DVD über 36 Stunden(!)
Filmmaterial zu sehen, über 2000 Minuten (!) gesprochenes Wort und
tausende Zeilen Text sind ebenfalls enthalten. Man kann sich vorstellen,
wie tief man in dieses Universum eintauchen kann, welches sich über
mehrere Lebensjahre des Hauptdarstellers hinwegzieht: Es wird alles sehr
einleuchtend und klar beschrieben, man kriegt die Gedanken und Gefühle
der Hauptdarsteller mit, man lebt und leidet mit ihnen und hofft man da
noch über Stunden hinweg auf eine Lösung wird es dennoch immer
problematischer und man sieht kaum Licht am Ende des Tunnels. Obwohl ich
zunächst dachte, dass Spiel sei relativ linear ist es doch unglaublich
differenziert: Eine simple Entscheidung beeinflusst den Outcome oftmals
erst Stunden später, manchmal ist die Sequenz auch nur um einen Satz
oder einen kleinen Gedanken anders und schon ändert sich die komplette
Personenkonstellation…

Auch wenn ich mittlerweile 3 verschiedene Enden hinter mir habe (es
scheint aber definitiv noch wesentlich mehr zu geben, wie ich beim
durchschauen der DVD auf dem PC gesehen habe) sind diese dann doch immer
recht deprimierend oder relativ offen – also schier unerträglich,
nachdem man so lange gelitten hat – und dennoch so unglaublich passend.

Eine wirklich tolle Geschichte, spannend (wenn auch mit ein paar
Längen), fantastische Charaktäre, die man nie mehr missen möchte und
unglaublich philosophisch. Dazu gibt es einen bombastischen Soundtrack
mit einem herzergreifenden Endsong (wo zum Teufel gibt’s den
Soundtrack?), der auch über die etwas starre Grafik und leicht hinkende
Technik hinwegtröstet.

Hat denn irgendjemand das Spiel auch schon gespielt? Weiß jemand, ob es
irgendwo andere Fanseiten zu dem Spiel im Netz gibt (bitte englisch,
kann kein japanisch), vielleicht kann ich beim nächsten Versuch ja doch
noch ein positives Ende herbeizaubern, mit etwas Hilfe… Smile

Wer schon mit Spiele wie Point of View (wo man leichte Ähnlichkeiten
feststellen kann, wie ich finde) was anfangen konnte (Scat?), der sollte
sich mal einen Kauf überlegen – und VIEL Zeit einplanen!). Auch Freunde
von Shadow of Memories (mit ähnlichen japanischen Erzählelementen, wenn
auch nicht ganz so dramatisch) könnten mit dem Spiel ihre Freude haben.
Nur zuviel Interaktion sollte man nicht erwarten. Echt zu schade, dass
das Spiel wohl nie eine komplett englische oder gar deutsche
Lokalisation bekommen wird… Sad

Hier hab ich noch einen Trailer hochgeladen – nicht täuschen lassen, es
handelt sich mit nichten um einen reines Action-Anime! Trailer.

Edit: Das Spiel gibt’s doch für den PC, aber nur in japanisch, wie’s
scheint.

Die PS2 Version ist kaum mehr hier zu kriegen. Die universale DVD
Fassung (mit engl. Untertiteln) kostet ca. 25 Euro.

Film-Review: Irgendwann in Mexiko

Eintrag vom: 02.03.2005 | von: Basti | in: Notiz

Schlagwörter: , , , ,

0

So, war nun auch… eins vorweg: wer mit
einem Film a la „Desperado“
rechnet, der für mich zum besten
TexMex-Action-Streifen der Neuzeit
zählt, wird wohl eher enttäuscht.
Zumindest waren wir alle im Kino der
Meinung, dass das neue Rodriguez Werk
seinen (meiner Meinung nach sogar
beiden) Vorgängern nicht das Wasser
reichen kann. Zu viel unnötige und
verwirrende Story, zu wenig (kreatives)
Geballer und bei weitem weniger
visuelle Experimente wie im 2. Teil.
SlowMo und schneller Videoschnitt
kommen eher selten zum Einsatz. Der
Showdown ist absolut unzureichend –
kein Vergleich zum minutenlangen Kampf
Mann gegen Mann vom 2. Teil – im
Gegenteil: Mariachis Freunde hauen sogar
während des Kampfes mit dem
Präsidenten ab. Die Gitarren kommen viel
zu wenig zum Einsatz. Iglesias
kann zudem mit dem genialen
Flammenwerfer-Koffer bei weitem nicht so
stylisch umgehen wie sein Vorgänger.
Auch wer auf die genialen Waffen
und/oder Munitionswechsel-Szenen aus
Desperado Scharf ist wird eher
enttäuscht. Viele Charaktere sind recht
provisorisch eingesetzt und
haben oft nicht wirklich eine
Berechtigung – aber darum geht’s auch
nicht zwangsläufig. Die Szene mit Johnny
Depp macht das aber klar:
Während er kurz vorher noch ziemlich in
Szene gesetzt wird, fast schon
wie in Desperado, ballert nachher im
Prinzip nur mehr zwei Leute um, was
die Sache etwas lächerlich erscheint.
Auch die Einleitungssequenz, eine
Hommage an die geniale Desperado-Szene
mit Steve Buscemi und dem darauf
folgenden Gemetzel des „größten
Mexikaners“ kann an ihren Vorgänger
nicht im entferntesten das Wasser
reichen… bedeutend kürzer und
weniger gut choreographiert.

Stattdessen setzt man diesmal neben der
ausschweifendären Story auch
noch auf mehr „Mitbewerber“ im Spiel Gut
gegen Böse. Große Mann gegen
Mann Sequenzen wie der beliebte
Bar-Kampf aus (der 18er Fassung von)
Desperado darf man also auch nicht
erwarten. Statt des eher
kammerspielartigen des 1. und 2. Teils
setzt man somit eher auf die
Auflösung verschiedener
Personenkonstellationen und die Darstellung
einiger Schauspielergrößen (Rourke,
Dafoe). Die „Mexikaner“ (Trejo,
Marin) kommen dabei leider etwas zu kurz
bzw. werden recht frühzeitig
abgemurkst.

Trotz alledem gibt es auch einige
wirklich gelungene Szenen – z.B. in
der Kirche oder die Flucht von Banderas
und Hayek. Apropos Hayek: Wer
wegen ihr den Film besuchen will sollte
das ebenfalls überdenken – sie
hat diesmal nur einen sehr kleinen Part.
Im übrigen kann ich die
Kritiken einiger Leute nicht
nachvollziehen, die meine, das Ding sei auf
Digi gedreht und habe nicht den Charme
der großen Bilder des 2. Teils –
es gibt durchaus einige schöne
Aufnahmen, auch wenn diesmaleher der
Western-Style bevorzugt wurde und
weniger Farbe im Spiel ist. Lediglich
die Inszenierung lässt halt zu wünschen
übrig. Ich weiß nicht genau, ob
Rodriguez diesmal einfach was anderes
machen wollte oder einfach nicht
mehr den Elan oder die Kreativität von
früher hat. Das ist mir bereits
bei Spy Kids aufgefallen, wo seine
Regiefähigkeiten bei weitem nicht
mehr so ausgenutzt werden wie früher…
als purer Mexiko-Western für
sich allein stehend macht der Film
trotzdem noch verdammt viel Spaß und
die paar Shootouts und Hommagen machen
trotzdem Spaß. Man sollte eben
nur nicht zu viel erwarten, besonders
keinen großen Showdown.