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Sendungsbekanntgabe bei Nick.TV!

Eintrag vom: 17.08.2005 | von: Basti | in: Notiz

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Mühlemann macht Kinderfernsehen: Nickelodeon kommt als “Nick” zurück
(07. April 2005)

Spekulationen gab es schon lange, nun ist es offiziell: Der 1998 in Deutschland eingestellte Kindersender “Nickelodeon” kommt am 12. September 2005 unter dem verkürzten Namen “Nick” zurück. Einer der vier Musiksender muss dafür weichen
Spätestens seit Viacom die Sender Viva und Viva Plus übernommen hatte und somit vier Musikkanäle im Portfolio hatte, wurden die Spekulationen um einen Neustart des 1998 eingestellten Kindersenders Nickelodeon immer konkreter. Heute gab Catherine Mühlemann, Geschäftsführerin MTV Central & Emerging Markets, den offiziellen Neustart für den 12. September 2005 bekannt.

Der Sender wird dann jedoch nicht mehr Nickelodeon heißen, sondern stattdessen unter dem kürzeren Namen “Nick” zurückkehren. Weichen muss dafür nicht wie anfangs gemunkelt Viva Plus, sondern der Clipabspielkanal MTV2Pop, sodass der neue Sender gleich zu Beginn über eine ansehnliche technische Reichweite verfügen wird.

Zwar besitzt momentan in Deutschland SuperRTL die Rechte an vielen erfolgreichen internationalen Nickelodeon-Produktionen, doch da die Rechte meist nicht exklusiv sind, werden die Sendungen auch bei Nick zu sehen sein. So wird beispielsweise die Cartoon-Show “SpongeBob Schwammkopf” zum Programm gehören, ebenso wie das erfolgreiche Kinderformat “Jimmy Neutron”. Die Vorschul-Kinderserie ‘Blue’s Clues’ ist auf seinem Programmplatz seit drei Jahren die Nummer 1 in Deutschland.

Dazu kommen neue Formate wie die mehrfach Emmy-nominierte Show “Dora”, “Danny Phantom”, “Avatar”, “Drake & Josh” oder “Unfabulous” mit Julia Roberts Nichte Emma Roberts, die exklusiv bei Nick zu sehen sein werden. Abends wird Nick halbstündige Serien für die Zuschauergruppe über 14 Jahren präsentieren. Bereits ab Mitte Juli werden die künftigen Zuschauer mehr auf der dann startenden deutschen Website von Nick erfahren können.

“NICK wird unser Programmangebot im deutschsprachigen Markt künftig ideal ergänzen. MTV Central bietet so mit seinen “specialized channels for a mass audience” sowohl Zuschauern als auch Werbekunden eine weitere interessante Alternative zum bestehenden Angebot in der deutschen Fernsehlandschaft”, so Catherine Mühlemann.

Diese Meldung ist schon einige Monate alt, doch nun ist es bald soweit: Der Sender meiner (späten) Kindheit kommt endlich zurück. Die Webseite steht schon und das Programm ist auch schon bekannt…

Hier ein paar Serien, die laufen werden:

Danny Phantom
Ab Samstag, 17.09.2005, 09.30 Uhr

Forscherexpress
Ab Samstag, 17.09.2005, 11.30 Uhr

Unfabulous
Ab Samstag, 17.09.2005, 18.15 Uhr

Braceface – Alles klar, Sharon Spitz?
Neue Folgen ab Samstag, 17.09.2005, 10.30 Uhr

Rugrats
Neue Folgen ab Freitag, 23.09.2005, 12.30 Uhr

Rockos modernes Leben
ab Samstag, 15:00 Uhr

und natürlich auch: Die Ren & Stimpy Show, CatDog und Biber Brüder kommen auch wieder!

Was will man mehr…? Kann man nur hoffen, dass die mittlerweile harte Konkurrenz (KI.KA und SuperRTL) dem Sender nicht erneut den Gar ausmachen… :)

NBC Universal will’s wissen: Neues Vollprogramm plus neues GIGA

Eintrag vom: 17.08.2005 | von: Basti | in: Notiz

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Trailer anzeigen

Mit einem Programm aus US-Serien und Filmen geht am 29. September der neue FreeTV-Sender von NBC Universal an den Start. “Sie werden staunen, wieviel Hollywood in einen einzigen Sender passt”, so das Versprechen und der wenig bescheidene Claim: “Wir sind Hollywood”.

Logo: Das VierteMit chilliger Musik wurde am Donnerstag begrüßt, wer zur Pressekonferenz von NBC Universal kam, um sich den neuen Sender präsentieren zu lassen. Alles andere als chillig wirkte dann aber der monumentale Trailer, der das neue Programm vorstellte.

Mit US-Serien wie “Magnum”, “Quincy” und “Knight Rider” in der Daytime sowie Hollywood-Spielfilmen zur Primetime will der Sender “the Power of Hollywood” zeigen. “Wir sind Profis und wir fackeln nicht lange und zünden gleich die geballte Ladung erstklassiger Unterhaltung”, verspricht der Trailer.

Es geht aber noch theatralischer: “Die Welt richtet ihren Blick gespannt auf ein Ereignis in nächster Zukunft. Am 29. September sehen sie Fernsehen mit anderen Augen,” heißt es in dem kurzen Film und es geht weiter: Erleben sie die erste Liga Hollywoods in Bestform” oder “Sehen Sie alles was Hollywood zu bieten hat” sind weitere Versprechen.

Ähnlich wie schon Tele 5 vor einer Woche, so verspricht auch Das Vierte zuverlässige Spielfilmprogrammierung. “Genießen sie Hollywood nicht in kleinen Portionen – verlangen sie die volle Packung”. Konkret bedeutet dies: Jeden Abend zwei Spielfilme zur Primetime sowie am Wochenende von 08 Uhr morgens bis in die Nacht Spielfilme am Stück. Mit speziellen Sendeplätzen sollen z.b. am Freitag die hochkarätigen Stars (Magic Movie) und am Dienstag die gefährlichen Actionfilme (Danger Zone) ihren festen Platz erhalten.

“Freuen sie sich auf ein neues Fernsehen, dass ihnen die Augen öffnen wird. Sie werden staunen, wieviel Hollywood in einen einzigen Sender passt.” Neben den Filmen passen auch noch mehrere Seiren ins Programm. Mit an Bord sind werktags “Der Chef” (06 Uhr und 09 Uhr), “Owen Marshall, Strafverteiiger” (07 Uhr), “Ausgerechnet Alaska” (08 Uhr), “Simon & Simon” (13 Uhr sowie 16 Uhr), “Knight Rider” (14 Uhr und 17 Uhr), “Quincy” (15 Uhr sowie 19 Uhr) und “Magnum” um 18 Uhr.

In der Zeit zwischen 05 Uhr morgens und 16 Uhr nachmittags sehen Zuschauer die den Sender via Kabel empfangen allerdings zunächst das Wirtschaftsfernsehen von CNBC Europe und von 13 Uhr an das neue dreistündige “Giga”. Dies soll nach DWDL-Informationen dann aus der Hauptstadt kommen. Digital und kostenlos sollen allerdings auch Kabel-Kunden Das Vierte ohne CNBC Europe und “Giga” sehen können.

Via Astra analog und digital sendet Das Vierte jedoch durchgehend sein Serien- und Filmprogramm. Die Namenswahl habe ein halbes Jahr gedauert, bis man sich geeinigt habe. Viele Sender in anderen Fernsehmärkten seien fest mit einer Zahl verbunden. In Deutschland seien da noch die Vier und die Sechs freigewesen. Da man aber, so Wolfram Winter, nicht Beate-Uhse sei, habe man sich zur Vier entschieden.

Die Zielgruppe des neuen Senders seien sicher nicht unter dreißig. Mit “30 bis 49 Jahren” gab Winter bei der Präsentation das Alter der gewünschten Zielgruppe an. Dass da während der Pressekonferenz zunächst kein Wort zum jugendlichen Internfernsehen “Giga” fiel, verwunderte wenig. Zur Zukunft der abendlichen “Giga”-Formate, insbesondere “Giga Games”, verwies man auf eine Mitteilung “in den kommenden Tagen”. “Zeitnah”, so NBC Universal-Sprecher Dirk Böhm gegenüber DWDL, werde man dazu etwas mitteilen. Auf Nachfrage von DWDL bestätigten die Verantwortlichen: “Wir werden nicht bei der Games Convention in Leipzig feiern und den Laden danach dicht machen.”

Die einzigen beiden Eigenformate des neuen Senders sind vorerst ein DVD- sowie ein Kinomagazin. Letzteres wird moderiert von Sabrina Staubitz. Für die DVD-Sendung ist noch kein Moderator gefunden, heißt es. Staubitz kennt die Filmbranche, sie moderiert bereits seit 2002 für Studio Universal bzw. 13th Street das Kinomagazin “StudioZone”. Weitere Eigenproduktionen sind nicht ausgeschlossen, vorerst aber nicht angedacht. Auch den Einkauf von Universal-fremden Serien und Filmen kann man sich für die Zukunft generell vorstellen.

Zahlreiche Sonder- und Eventprogrammierungen sind von Beginn an geplant. Gleich zum Sendestart am 29. September gibt es die Al Pacino-Nacht, am ersten Wochenende das “Psycho Late Weekend” mit allen drei Teilen des Klassikers. Zum Tag der deutschen Einheit gibt es den Tag der “Schrägen Paare” und ab Oktober wird der Donnerstag zum Hitchcock-Tag.

Das vermeldete vor einiger Zeit DWDL.de zum Start des neuen Senders “Das Vierte”. Kurz darauf kam noch diese Meldung:

Statt bislang von 15 bis 20 Uhr sendet das neue “Giga” auf dem Vierten dann von 13 bis 16 Uhr und nicht mehr aus der bisherigen Heimat Düsseldorf: Das Nachmittagsformat zieht in die Hauptstadt. Verantwortlich für die neue und einzige “Giga”-Sendung beim Nachfolgesender von NBC Europe sind Christoph Rieth und Daniel van Moll. Rieth moderiert derzeit noch “Giga Real”, van Moll moderierte bis vor wenigen Monaten auch bei der bisherigen Nachmittagssendung und arbeitete zuletzt im Hintergrund der “Giga”-Formate.

Der bisherige Executive Producer der Nachmittagssendung, Remco Meyer, macht den Umzug nach Berlin nicht mit: Er verlässt “Giga” wie viele weitere Mitarbeiter. Nur ein Rumpf von nicht einmal zehn Mitarbeitern soll nach DWDL-Informationen in die Hauptstadt wechseln und dort an der neuen Nachmittagssendung arbeiten. Diese soll im Wesentlichen aus drei Themenbereichen bestehen.

Neben der Themeninsel “Mobile”, die künftig von Martin Ammermann moderiert werden soll und dem Bereich Stars den Daniel van Moll und Jana Ina übernehmen, soll ein weiterer Channel Technik- und Internet-Themen bündeln Die Moderation ist hier noch nicht geklärt. Definitiv nicht länger bei “Giga” ist allerdings Urgestein Shu on Kwok.

Die Redaktion und das Team von “Giga Games”, der abendlichen Sendung rund um PC- und Videospiele soll in Düsseldorf verbleiben. Ungeklärt ist hier noch die künftige Verbreitung. Über einen noch nicht näher benannten Sender, der via Astra Digital sendet, sollen “Giga Games” und “Giga Real” offenbar erhalten bleiben. Auch am Morgen der Pressekonferenz gibt es dazu nach DWDL-Informationen aber immer noch keine spruchreifen Pläne.

Ein ziemliches Kuddelmuddel. Da soll es 2x “DAS VIERTE” geben – jeweils einmal mit Vollprogramm und dann im Sharing mit GIGA und CNBC und ein Teil von GIGA wiederum wandert auf einen anderen Sender… Mittlerweile ist das Chaos gelichtet – hier die neueste Meldung von GIGA – der Sender wird also neben DAS VIERTE als eigenständiger Kanal weiterexistieren und genau wie CNBC für “Das Vierte II” ein reiner Syndicator:

Next Level für GIGA – Wir werden digital

Noch sind die Pforten der diesjährigen Games Convention in Leipzig geschlossen, dennoch gibt es jetzt schon die erste große Überraschung. Gerade läutet Stephan Borg (Executive Producer), die neue interaktive Zukunft von GIGA\\GAMES ein.

Bis zum Frühjahr 2006 wird die technische Reichweite von GIGA, via Kabel und Satellit, auf 24 Millionen Haushalte ausgedehnt. Diese und weitere wichtige Informationen gaben vor wenigen Minuten GIGA Television GmbH Geschäftsführer Olaf Castritius, Executive Producer von GIGA\\GAMES, Stephan Borg und der neue Partner an der Seite von GIGA, Business Development Manager der ASTRA Deutschland GmbH, Volker Leyendecker bekannt.

Damit startet GIGA auch im Jahr 2005 mit neuen technischen Innovationen durch. Ab Oktober 2005 könnt Ihr , mit Hilfe von ASTRA digital, neben dem digitalen Fernsehbild, exklusive Dateninhalte via IP Stream mit 1,25 Mbit direkt live auf Euren Computer holen. GIGA ist damit der erste deutsche TV-Sender, der diesen Service anbietet (was nicht stimmt, Anm. des Posters).

Wir ermöglichen Euch mit dem IP Stream Downloads ohne Wartezeiten.
Mehrmals täglich könnt Ihr so ausgewählte Softwarepakete , wie zum Beispiel die aktuellsten Demos und Movies zu den besten Games automatisch auf Euren PC nach Hause übertragen. Außerdem könnt Ihr während der Sendung, die Kameraperspektive wechseln und so entscheiden, ob Ihr mehr Spiel-Sequenzen oder die Moderatoren sehen wollt.

Neben dem IP-Stream könnt Ihr Euch auch in Zukunft auf viele neue und spannende Features freuen. So wird es möglich sein, dass Ihr während der Sendung mit Euren Netzreportern interagieren könnt oder nach eigenem Interesse entscheidet, wie lange und wie oft Ihr in den einzelnen Bereichen verbleiben wollt.

Wir freuen uns mit Euch zusammen auf ein neues, spannendes und komplett interaktives GIGA\\GAMES.

Wer’s noch nicht glaubt, der kann GIGA\\GAMES mittlerweile schon auf Astra Digital empfangen… So wie es aussieht wird’s also ein heißer Herbst – denn auch Tele5 möchte sich als neuer Ficiton Sender etablieren. Wurde ja auch langsam Zeit, nachdem Prost7 sich vom Fiction Konzept komplett verabschiedet hatte…

Zu Nickelodeon komme ich später noch… :-)

EuroDisney S.C.A. – Quo Vadis?

Eintrag vom: 11.07.2005 | von: Basti | in: Notiz

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Manchmal beneide ich ja schon die Leute, die in der Ruhrpotter Region wohnen. Freizeitparks en masse und noch dazu ein halbwegs gutes Schienennetz nach Paris. Für jemanden, der wie ich im tiefsten Ostbayern wohnt und selbst der Bayern Park noch ein ganz schönes Stück entfernt ist (vom Europa Park ganz zu schweigen) wird eine Reise in die Stadt der Liebe da schon schwieriger – vom Thalys kann man da nur träumen. Zumal die hohen Spirtpreise derzeit eine derartige Exkursion mit dem Auto kaum rechtfertigten.

Von München nach Paris

Nachdem meine Freundin nicht bereit war, die Reise per Nachtbus anzutreten (59 Euro per Eurolines) haben wir uns Tickets für eine Nachtzugreise besorgt. Kostenpunkt: 29 Euro pro Fahrt von München nach Paris per Sparnight. Na, da pfeiff ich doch gern mal auf das Lidl-Ticket.

Nach einer etwas unruhigen Nacht (Nackenkissen nicht vergessen!) kamen wir sodann in Paris an. Eigentlich hätte ich lieber irgendwo im Resort übernachtet und gleich zwei Tage für Disneyland eingeplant, aber meine Freundin war dazu nicht zu bewegen. Sie war statt dessen auf die Pariser Innenstadt scharf und so entschieden wir uns für ein Hotel in der Nähe von Bercy. Hätte ich gewusst, was für ein Flop das Disneyland diesmal werden sollte, hätte ich wohl eher gleich komplett darauf verzichtet oder den Parc Asterix bevorzugt. Aber dazu später.

Das Hotel

Wir nächtigten im Hotel Clâret, das ich über HRS inkl. Frühstück für 75 Euro die Nacht und Zimmer gebucht hatte. Meine Freundin ist anspruchsvoll – mindestens 3 Sterne muss das Hotel schon haben und zentral gelegen sein – ein ETAP fällt da gleich vollständig aus. 75 Euro sind für Pariser Verhältnisse echt ein Schnäppchen – das gleiche Zimmer hätte laut Abrechnung regulär über das Hotel gebucht 130 Euro gekostet. Frühstück nochmal 10 Euro extra. Keine Frage: Wer über HRS bucht (www.hrs.de) kann fast immer sparen. Zudem kann man dort auch noch auf dem letzten Drücker gebührenfrei stornieren.

Das Hotel war für den Preis sehr gut. Es war ein nettes Bistro angebunden sowie eine Cocktailbar. Die Zimmer waren zwar echt klein, aber schnuckelig und sehr ordentlich. Das Frühstück nur Buffet, aber reichhaltig. Ergo: 75 Euro für 2 Personen pro Nacht gut angelegt.

Metro-Tickets

Die Metro Station ist direkt vor der Hoteltüre, der Gare de Lyon mit direktem Anschluss ins Disneyland nur einen Katzensprung entfernt. Bei der Metro haben wir uns ein Mobilis Ticket für Studenten/Jugendliche besorgt. Den Touristen wird sonst immer das Paris Visite angequatscht, was ein totaler Nepp ist. Der Preis ist total überhöht und man erhält ein paar lächerliche Ermäßigungen in Museen, die kaum einer nutzt. Für das Mobilis Tages-Ticket haben wir für Zone 1 bis 3 als Jugendliche 3,20 Euro gezahlt. Damit kann man den ganzen Tag so viel Metro, RER, Busse usw. fahren wie mal will. Erwachsene zahlen rund 5 Euro für die Zonen 1 bis 2 (völlig ausreichend, wer nicht gerade in die Île-de-France fahren will). Fürs Disneyland wird ein Aufpreis fällig. Die Mobilis-Information wird an Touristen normal nicht weitergegeben und fehlt z.T. auch auf der Homepage der RTAP… also packt Euer Französisch aus und lasst Euch nichts anquatschen. :)

Die Metro

Die Metro selbst ist immer wieder ein Erlebnis. Seien es die mittlerweile duzende unterschiedliche Türsysteme, die das Schwarzfahren verhindern sollen (und es bisher wohl nie wirklich geschafft haben) und die manchmal direkt unheimlich sind, seien es die teilweise wahnsinnig endlos langen unterirdischen Gänge (besonders hervorzuheben die Station Châtelet, die mittlerweile eine ganze Reihe an Metrolinien über einen großen unterirdischen Raum verbindet) oder auch die Züge selbst, die teilweise auf Schienen, teilweise auf Rädern, teilweise mit und teilweise aber auch ohne Zugführer durch die Gänge rauschen: Es ist schon unheimlich, im “Cockpit” der Linie 14 zu sitzen, und durch das große Fenster nach vorne zu starren, während sich der Zug völlig eigenständig durch das System an Tunneln schlängelt. Verspätung hatten die automatisch geführten Linien übrigens nie. Um Unfälle zu vermeiden sind die Metrostationen mit doppelten Schleußen-Türen und Sicherheitswänden vor den Metro-Schächten ausgestattet, so dass niemand mehr hineinfallen kann. :)



Der 1. Tag

Es war die Tage durch mit einem Wort nur eines: Viel zu heiß! Da mich der Louvre oder das d’orsay diesmal nicht so interessierten (ich bin lieber für kleines und feines) wollte ich ins Musée du Moyen Age, also dem Mittelaltermuseum von Paris, welches in einem alten Herrenhaus untergebracht ist.

Der Preis von 4 Euro ist für Pariser Verhältnisse echt sehr günstig und man bekommt sehr viel zu sehen. Wer sich für Mittelalterkunst über Särge, Fresken, Wandteppiche, Schmuck, Waffen bis hin zu Glasfenstern interessiert, dem sei hier eine günstige Empfehlung ausgesprochen.

Nach weiteren üblichen Touristen-Anziehungspunkten wurden wir am Notre-Dame von einem Platzregen überrascht – ein Phänomen, dass uns noch häufiger verfolgen sollte. Leider sind um die Region so viele Metro Stationen in Bau, dass wir erst völlig durchnässt in eine Linie hüpfen und zurück ins Hotel fahren konnten.


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Essen

Da uns langsam der Magen knurrte, haben wir uns zum Essen in die kleinen Gassen zwischen St. Maurice und Cluny begeben. Die Adresse ist für Leute mit kleinem Geldbeutel echt zu empfehlen. Die Restaurants sind zwar weiterhin verstärkt Touristenbuden, aber es ist immerhin bei weitem noch nicht so versifft (pardon) und überfüllt wie es leider mittlerweile auf dem Montmatre ist. Man darf sich halt keine haute-cusine (wie schreibt man das nochmal?) erwarten.

Jedenfalls gibt es dort ab 7 bis 8 Euro Menüs mit freier Auswahl. Wer vorher ein bischen die Restaurants prüft, kann bedenkenlos zuschlagen. Am Ende der Straße Richtung Cluny gibt es auch einen McDonalds – aber der ist weder preislich noch kulinarisch einen Besuch wert.

Wir hatten jeweils einen großen gemischten Salat, ein Hähnchen frisch vom Grill mit Pommes (das man zugegeben in absolut JEDEM Touristenrestaurant kriegt), Mousse en chocolat und einen Apfelkuchen. Alles war wirklich frisch und lecker – Kostenpunkt: 10 Euro mit wirklich großen Portionen. Für Paris ein absolutes Schnäppchen!

Wir haben später auch in nobleren Restaurant gegessen – kann man mir sagen was man will: Das war noch das schlechteste Essen während des Urlaubs. Kosten heißt wirklich nicht immer Qualität (selbst die Bedienung war nicht grad so 1A).

Später waren wir nochmal in der Straße in einer Creperie Essen. Die wurde auch verstärkt von Franzosen genutzt. Eine französische Oma mir gegenüber hat sich beim Ober einen Crêpe mit Schokolade bestellt, “aber nur mit ganz wenig Schokolade, weil sie verträgt Schokolade nicht”. Nach dem der Crêpe verputzt war, hat sie gleich ihren zweiten Crêpe mit Schokolade bestellt und dann dem Nachbartisch voller Stolz zugerufen, dass sie jetzt schon den zweiten Crêpe mit Schokolade ist… was man nicht alles mit Franzosen erlebt. 😉 Die Crêpes waren sehr lecker – auch hier gab’s wieder Menüs mit Crepe nach (eingeschränkter) Wahl, Vor- oder Nachspeiße und Cidre für gesamt 8 Euro. Auch fair.

Alles andere als fair ist das Trinken eines Cafés – für einen Café Latte, ein Cola und zwei kleinen Bugettes haben wir gleich 15 Euro geblättert.

Grundsätzlich war es in Paris viel zu heiß. In der Metro hat absolut jeder geschwitzt wie in der Sauna. Hatte es oben zwischen 32 und 35 Grad fühlte man sich in der Metro wie im Backofen. Zudem sind die Linien dort ja alles andere als leer. :) Meine Freundin hat ziemlich gelitten, weil sie Hitze nicht so verträgt… also ab unter die Tusche und dann ins Bett…

Disneyland und Walt Disney Studios



Am nächsten Tag stand Disneyland auf dem Programm. Also ab mit dem RER nach Marne-la-Vallée, der dafür vom Gare de Lyon ca. 35 Minuten braucht. Ich hatte gerade noch rechtzeitig meine Shareholders Card bekommen und konnte so im VIP Salon Mickey noch ein bischen umsonst frühstücken. Leider hatte ich nicht gepeilt, dass man dem Rezeptionisten sagen muss, dass man in den Park wechseln will, um vom Salon Mickey auf die Main Street geführt zu werden. So hab ich meine Karte wieder mitgenommen, der OP mich etwas hilflos angeschaut und bin sodann regulär in den Park eingetreten. Der Park war grundsätzlich sehr voll – fast 90% Spanier, die wohl gerade alle Urlaub hatten. Hatte auf weniger Betriebsamkeit gehofft, weil die Franzosen ja auch noch keine Ferien hatten. Aber Spanier waren einfach mehr als genug da.

Für die Wartezeiten war das nicht so ausschlaggebend. Mit dem FastPass-System kommt man ja ganz gut durch. Allerdings waren die Fast Pässe für Peter Pan bis 12 Uhr komplett vergriffen – aber davon hatte ich ja schon öfters gehört. Wir mussten sonst nur einmal 45 Minuten bei Big Thunder Mountain warten (fuhren wir rund 1 Stunde vor Parkschließung), sowie ca. 30 Minuten bei Phantom Manor (ca. 90 Minuten vor Parkschließung), nochmals rund 45 Minuten bei den Piraten (zur Mittagszeit). Alle anderen Attraktionen gingen sehr fix. Space Mountain war nicht mal 10 Minuten… also nicht so problematisch.

Darüber war ich ganz froh, denn meine Freundin war seit dem letzten Ausflug ins Gardaland schon etwas geschlagen mit der Warterei in den Queue Lines (Fachwort für Warteschlangen) – zumal es dort ähnlich heiß und sie einfach nur den ganzen Tag fertig war. Gott sei Dank ließ sie sich noch Mals breitschlagen, mit mir nun ins Disneyland zu gehen.

Ich hoffte, sie mit der hervorragend Qualität eines Disneyparks begeistern zu können. Mein letzter Parkbesuch des DisneyLandParis (DLP) liegt nun allerdings schon einige Jährchen zurück, war aber sonst in ganz guter Erinnerung – wenn auch der Park nie mit den USA Ausgaben mithalten konnte. Aber für einen armen Studenten ist ein Flugzeug nach Anaheim oder Orlando nun mal eben nicht die erste Wahl.



Leider wurde meine Freundin eher enttäuscht – und ich auch. Man merkt einfach dem Park an, dass vorne und hinten das Geld fehlt – oder zumindest so unglaublich viele Managementfehler gemacht werden, dass es nicht mehr feierlich ist. Hier nur ein paar Beispiele:

  • Die 3D Effekte in Honey I Shrunk the Audience verursachten bei mir nur Geisterbilder, was auf einen falsch ausgerichteten Projekter deutet. Die 4D Effekte
    funktionierten zudem auf meinem Sitz nicht. Allerdings war das wohl ein einzelnes Problem, weil bei meiner Freundin gingen sie. Ansonsten ist der Film schon okay, aber in meinen Augen kein Vergleich zu den Effekten vom Vorgänger Captain E.O. – die Attraktion soll aber im Gegensatz zu Captain E.O. auch weniger 3D Effekte vorführen als eine eigeneständige “Show” simulieren.
  • Hauptproblem in Space Mountain und Rock’n Roller Coaster: Praktisch keine Musik. Es war praktisch nichts zu hören. Laut Aussagen einiger DLP-Experten soll das auf Leistungsengpässe der Kabel zurückzuführen sein. Sorry, aber ein 32.000 Watt System, bei dem ich gerade mal die Lautstärke eines Notebooks erreiche, das ist schon peinlich. Jedenfalls konnten weder ich noch meine Freundin was hören. Space Mountain war noch ein bischen besser, bei RnR jedoch hörte man allerhöchstens zu Beginn und um Schluß was – während der Fahrt lediglich das Rauschen des Wagens. Schade! Was für ein Reinfall. Und noch was zu RnR: Durch die Preshow sind alle einfach durchgelaufen (es stand eh niemand an, synchronisiert wurde nichts) und Raucheffekte gab es leider überhaupt keine.
  • Ein Standardproblem bei Disney scheint jetzt die Überfüllung der Kiddie-Darkrides (also Peter Pan, Pinocchio, Schneewittchen) zu werden: Es werden viel zu viel Wägen auf die Piste geschickt, so dass es am Ende in der letzten, teilweise jetzt auch schon in der vorletzten Szene zu erheblichen Staus kommt. Früher war das bei weitem nicht so ausgeprägt. Es nervt aber schon tierisch, mitten in einer Tür zu stecken, weil die Wagen vor einem nicht abgearbeitet werden können. In “Peter Pan” hängten wir noch in der Korkodilszene fest. Viel schlimmer aber dabei ist die Tatsache, dass dadurch alle Effekte asynchron liefen, weil die Wägen zur falschen Zeit in die Räume einführen.
  • Die Queue-Line von Big Thunder Mountain war die größte Müllhalde die ich je gesehen habe. Richtig gelesen: Müllhalde! Ein Wort, dass in einem Disney Park eigentlich garnicht vorkommen dürfte. Die Wartezeiten bei BTM sind bekannterweise ohne FastPass pervers und das zeigt sich auch in den Warteschlangen: Da die Mülleimer hoffnungslos überfüllt waren und scheinbar nicht ausgeleert wurden (werden konnten, auf Grund der Menschenmassen) wurde der Müll (leere Trinkflaschen, Pommes Reste, Kaugummis, Taschentücher etc.) einfach irgendwo hin katapultiert. Die Müllberge sammelten sich in der Station, in den Warteschlangen und besonders auf den Seitendächern. Kein wirklich schöner Anblick! Für Disney eine glatte 6, denn so ein Problem ist für einen Familienpark zu akut (scheinbar wurden die Müllberge an den Seiten der Queue-Station auch schon länger nicht abgearbeitet)
  • Die Studio Tram Tour in den Studios sollte besser Catastrophe Canyon Tour heißen, denn mehr ist es echt nicht. In meinen Augen ein Frechheit, weil man absolut nichts zu sehen bekommt. Wir stellten uns gegen 14 Uhr für die Tram Tour an. Fast Passes gab es keine (wurden wohl scheinbar den ganzen Tag im Walt Disney Studio nicht angeboten), die Wartezeit hätte 10 Minuten betragen sollen. Eigentlich kann man sich für mehrere Sprachversionen anstellen – in der deutschen Ausgabe spricht Franka Potente. Jedoch hat man sich die Mühe nicht gemacht und trotzdem jedem die Standardversion (englisch/französisch) auf’s Auge gedrückt. Für uns war das egal, in unserem Wagen war der Lautsprecher sowieso defekt und krachte nur durchgehend in einer ohrenbetäubenden Lautstärke. Ich glaube, allzuviel verpasst habe ich eh nicht. Nachdem wir rund 30 Minuten statt 10 gewartet hatten, und einfach nichts vorwärtsging (auf dem Busparkplatz unterhielten sich Cast Members und Busfahrer und qualmten eine, hatten aber wohl keine Lust, auch nur einen Passagier zu bedienen) wurde hinter uns einfach die Schlange geschlossen. Danach hieß es, es gäbe “technische Probleme”. Nach weiteren 20 Minuten in schweißtreibender Hitze (meine Freundin war nur noch am jammern, zumal die Queue Line auch nur provisorisch überdacht ist) stieg dann endlich der Busfahrer wieder ein und man war bereit, einen Bus auf die mickrige Tour zu schicken. Durch dieses unnötige Warterei hab ich dann auch gerade noch den Eintritt in die Stunt Show verpasst. Argh! Sowas darf’s doch nicht geben!
  • Die Musik in Pirates of the Carribean war viel zu leise, die Soundeffekte zu laut. Angeblich will EuroDisney S.C.A. dadurch erreichen, dass die Szenarie möglichst realistisch wirkt (andererseits: Wie realistisch sind im Kanon singende Piraten überhaupt?) – jedenfalls war vom dem Soundtrack nichts zu hören. Leider verzichtet Disney in der europäischen Version mittlerweile auch, die exotischen Gerüche einzusetzen. Im Gebäude richt es daher jetzt einfach nur leicht erfrischend nach “Wasser”. Die Wartezeiten waren mit rund 45 Minuten während der Mittagszeit doch überraschend lang. Merkwürdigerweise wurden die Boote aber nicht komplett aufgefüllt. Den Cast Members scheint es mittlerweile ziemlich egal zu sein, wo sich die Leute hinsetzen. Zu meinem letzten Besuch 1993 wurde jedes Boot bis zum Rand aufgefüllt. Wartezeiten waren dann maximal 5 Minuten… Kanonenkugeln gab es diesmal merkwürdigerweise auch keine! In der Fahrt selber viel mir auf, dass dem Auktionator die künstliche Haut heruntergefallen war! Wie professionell ist das denn? Normalerweise werden in den Disney Parks die Audioanimatronics jeden Morgen neu hergerichtet und gepflegt. In der Pariser Ausführung ist von dieser Pflege nicht viel übrig geblieben. Am Ende der Fahrt gab es wieder Boots-Stau und die Boote sind teilweise ziemlich frontal aufeinandergerammt, was den Gesamteindruck auch nicht verbesserte. Wer mich nach meiner (und meiner Freundins) Meinung fragt: Pirates of the Carribean kann gegen das fantastische “I’Cosari” des Gardalands nicht anstinken. Die Audioanimatronics sind in Paris zwar wesentlich besser, die Atmosphäre, die Erzählung, der Bootskampf und auch die Technik ist in Italien aber absolut näher an einem bombastischen Filmerlebnis als in Disneyland.



    Wirklich schlimm war die Lage mit den Restaurants: Disney hat nun wirklich eine Reihe toller Themenrestaurants im Park – aber kämen die mal auf die Idee, eines davon zu öffnen? (außer Blue Lagoon) Von den Imbiss-Buden war ausser dem völlig überfülltem Café Hyperion nichts geöffnet. Bei jedem Restaurant wurde man an ein anderes Restaurant verwiesen, welches wiederum geschlossen hatte. Wer keinen Plan dabei hatte, war hier völlig aufgeschmissen. Nachdem meine Freundin total dehydriert war suchte ich vergeblich für sie einen Stand, um was zum Trinken zu kaufen. Im Adventureland war wie gesagt ausser dem Blue Lagoon überhaupt nichts geöffnet, im Frontierland war der Stand gerade geschlossen und auch sonst nichts weiteres offen.

    Ich musste bis ins Discoveryland latschen, wo ich mich dann in eine Queue vor einem Imbissstand einreihen und 15 Minuten warten musste, um eine Flasche Sprite und eine Pizza aus der Wärmekammer zu kriegen. So kann’s doch nicht sein, oder?

    Vielleicht rentieren sich die Restaurants in der Nebensaison aber auch einfach nicht. Die Spanier im Park hatten alle ihre Flaschen Wasser dabei, die sie regelmäßig an den Trinkwasserbrunnen auffüllten (auch dort oft lange Schlangen). Dämlich auch das Preiskonzept von Disney: Die Getränke kosten teilweise pro Stand unterschiedliche Preise – nicht unerheblich! Vergleichen lohnt sich. Wir haben ein Eis für satte 3,20 Euro gekauft – genau das gleiche hät’s später in den Studios für 1 Euro günstiger gegeben. Beim Essen ist es ähnlich – teilweise erhebliche Unterschiede im Preis und Qualität innerhalb des Parks. Spezielle DLP-Restaurant Vergleiche im Internet lohnen sich hier! Gerne hätte ich im BBQ im Frontierland noch was gegessen, weil ich gerade dort das Preis/Leistungsverhältnis für absolut konkurenzfähig halte. Ansonsten lohnen sich meiner Meinung nach die Themenrestaurants sogar mehr, weil man deutlich mehr Qualität für etwas mehr Geld geboten bekommt.



    Dass die Walt Disney Studios (WDS) eine einzige Frechheit sind, wusste ich bereits vorher. Meine Freundin war aber dann dennoch entsetzt, dass man den Leuten so einen Park zum gleichen Preis wie das DLP andrehen will. Die Studio Tram Tour ist da nur der Gipfel des Eisberges. Auch “Armageddon” ist ein ziemlich Witz. Jeder, der mal in “Backdraft” war, wird da nur müde mit den Wimpern zucken können.

    Aber es scheint wohl in Europa einfach nicht zu funktionieren, mit dem High-Level Themenparks. Die Leute jammern ja hier schon über zu hohe Preis, wohingegen man im internationalen Vergleich gerade in Deutschland paradiesisch günstige Preise bezahlt. Das EuroDisney konnte sich wohl auch nur so aus der Finanzkrise ziehen: Die Qualität weit nach unten fahren und die Preise stark reduzieren.



    Insgesamt halte ich den Schritt mit den vielen Low-Budget Angeboten (derzeit ein Hopper-Ticket zum Preis eines “normalen” Tickets, Hotelpauschalen etc.) für katastrophal. Sicher, für Disney war er wohl notwendig – aber die Qualität hat darunter einfach zu stark gelitten. Aber Europäer sind wohl nicht bereit, für eine 1A Behandlung auch erhöhte Preise zu zahlen. Mir wäre es das defintiv wert. Das, was ich jetzt im DLP kriege, kriege ich woanders auch, teilweise günstiger. Allein der Name Disney und die Charaktere machen das nicht wett.

    Disney stand für mich bisher immer für absolute 5 Sterne Behandlung. Es wurden im wahrsten Sinne des Wortes Traumwelten verkauft. Das hat die Parks von allen anderen so unglaublich unterschieden. Die Thematisierungen waren immer oberstes Gebot, die Qualität war immer die Beste. Seitdem die Bank soviel Mitspracherecht bekommen hat, ist davon immer weniger zu spüren. Die Walt Disney Studios sind ein billiger Abklatsch eines Studioparks, den man in Europa überall findet, nur teurer. Die Disneyland Parks sind schlecht gemanaged – keinen Vergleich mehr zu früher. Anderer Parks werden häufig besser geführt.

    Beim Hong Kong Disneyland bin ich auch noch skeptisch. Der Park wirkt doch auch recht billig. Dass man ihn nun erst sehr langsam wachsen lassen will, ist vielleicht die richtige Entscheidung. Was ich bisher so gesehen und gelesen habe, kann wohl auch er dem Qualitätsanspruch nicht standhalten. Der Marke Disney wird dadurch meiner Meinung nach auf Dauer mehr geschadet, als das Preiskonzept dem kurzfristigen Finanzbericht gut tut. Wartet nun ab: Erst macht Disney überteuerte Pseudo-Direct-to-Video-Zweiteiler von bekannten Kinofilmen, schließt dann die Zeichentrickstudios komplett und jetzt wird das Freizeitparkonzept mit Wischiwaschi-Methoden auf Pseudo-Rentabilität getrimmt, selbst wenn dann Disneys ureigensten Grundsätze vernichtet werden (ich warte noch, bis der erste Stahl-Hypercoaster einen Disneypark umrundet). Würde Walt das sehen, er würde sich im Grabe umdrehen – andererseits ist das Unternehmen nun mal in einer Finanzkrise, die es aber zum Großteil selbst verschuldet. Echt schade um den Themenpark Primus.

    Versteht mich nicht falsch: Es ist wohl immer noch der Themenpark N°1 in Europa. Aber das auch nur, weil derzeit fast alle anderen Themenpark Konkurrenten sich vom Themenpark Konzept wegbewegen (zu Europa Park schiel). Einen Vergleich mit seinen Kollegen in den USa hält das Disneyland Paris mittlerweile defintiv nicht mehr stand.

    Gott sei Dank wurde der Abschluß dann im angrenzenden Vergnügungsviertel Disney Village wieder deutlich besser. Das Village ist meiner Meinung nach immer noch sehr gut in Schuß und man kann echt eine Menge unternehmen. Hier will ich auch mal ne Lanze für die Preispolitik im Disney Resort brechen. Ich hab ja oben schon geschrieben, dass ich gerne in einem Restaurant oder zumindest halbwegs angenehmen Mitnahme-Restaurant (wie das BBQ im Frontierland) gegessen hätte, wenn sie denn offen oder nicht so überlaufen gewesen wären. Die Preise SIND nämlich echt fair, wenn man etwas vergleicht.

    Wir haben den Abend mit einem Essen im Disney’s Billy Bob Saloon ausklingen lassen. Ich hatte eine Western Pfanne für 12 Euro – ich hatte einen Mega-Kohldampf, nachdem es ja im Park nix gab. In der Pfanne waren: 4 Hähnchenscheckel, 3 Spare Rips, ein kleines Schweinesteak, noch irgendwas undefinierbares (aber gutes), eine Megafette Portion Pommes, die ich nicht mehr gezwungen haben – dazu ein Salat und noch seperat einen kleinen Topf mit feinem Chilli Con Carne. Meine Freundin hatte eine Chicken Nuggets Platte mit 9 großen (und laut ihren Worten “die leckersten”) Chicken Nuggets und eine Portion Pommes ca. 3x die Portion Pommes eines McDonalds für 6,90 Euro. Ich frage mich, wer da noch direkt zum McD gehen will (den es ebenfalls im DisneyVillage gibt).

    Zudem: Wo kriegt man ein Essen zu so einem Preis (in Paris!) und noch dazu Live-Country-Musik vom feinsten (echt genial) die mit wirklich fantastischen Show Einlagen unterbrochen wurden (der Saloon wurde zuerst von einer beschwipsten Freudendame, danach von einem Lassoschwingend, Peitscheschlagenden und Pistolentricks vorführenden Cowboy heimgesucht). Erlebnisessen auf höchstem Niveau. Mit meinem Shareholder’s Rabatt zahlte ich am Schluß für Essen + Getränke 22 Euro. Dabei fand ich das Essen fast ebenso unterhaltsam wie im Buffalo Bill – und vor allen Dingen besser.

    Meine Freundin war dann, nachdem sie zum Abschluß des für sie doch recht anstrengenden und etwas entäuschenden Tages einen Cocktail spendiert bekam wieder recht gut gelaunt. Nach einem Verdauungspaziergang rund um den Lake Disney (das New Port Bay ist auch schon etwas heruntergekommen, es funktionieren in der Nacht nur noch ca 60% aller Lichter, was total asymmetrisch aussieht!) ging’s dann gegen 23:30h zurück ins Hotel.



    Katakomben & Co

    Die nächsten Tage waren übliches Sightseeing in Paris. Eine Fahrt auf dem Tour Montparnasse kostet zwar satte 7,50 Euro für Studenten (für Erwachsene 1 Euro mehr) – aber die Aussichtsterasse ist doch sehr gemütlich und gut ausgestattet und es ist bei weitem nicht so überlaufen wie am Eiffelturm, auch wenn es das Erlebnis nicht ersetzt. Weit sehen kann man trotzdem und man muss überhaupt nicht warten, bis einer der Speedaufzüge frei wird. Das Personal ist auch supernett und hilfsbereit.

    Mein Geheimtipp für Paris sind die Katakomben. Jeder, der auch nur annähernd was für Freizeitpark-Walkthrougs (Laufgeschäfte) übrig hat, und auch vor ein bischen Makaberem nicht zurückschreckt, sollte eine Reise in die Unterwelt von Paris wagen. Der Eintritt kostet nur 2,50 Euro (zumindest für Studenten). :)

    Die Kasse öffnet um 14 Uhr. Um 15 Uhr waren wir da – da war die Schlange schon so lange, dass man sie geschlossen hatte, weil wir heute eh nicht mehr dran gekommen wären.

    Am nächsten Tag waren wir um kurz nach 2 da und waren nach ein bischen Warterei endlich drinnen (es dürfen immer nur 200 Leute gleichzeitig in die Katakomben entlassen werden).

    Paris selbst ist mit zahlreichen Katakomben-Gängen durchsäht, die nichts mit der Metro zu tun haben: Unterhalb der Stadt gibt es zahlreiche verschiedene Friedhöfe, die man über die Katakomben erreichen kann. Die Sache ist echt makaber – denn hat man sich einige Zeit durch die dunklen Gänge hindurchgetastet (und ich glaube, es gibt KEINE Ratten dort unten) trifft man über kurz oder lang auf den ersten Altar, den ersten Untergrund-Brunnen oder eben auf den ersten Friedhof. Man kommt sich vor wie Indiana Jones. Und plötzlich tauchen vor einem Berge von Leichen auf – meist fein säuberlich übereinandergeschichtete Menschenknochen und -schädel – zu tausenden! Man kann Stunden durch die Gänge streifen und es hört einfach nicht auf.

    Vor mir war eine deutsche Gruppe, die sich die ganze Zeit darüber lustig machten, dass es doch hier Totenköpfe geben solle, was doch garnicht stimme usw… Es wurde der große Macker raushangen gelassen. Später habe ich die Leute wieder auf einem der unterirdischen Friedhöfe völlig blass auf einer Ruhebank sitzend getroffen. Selbst meine Freundin meinte irgendwann zu mir: “Irgendwann könnten die Leichenberge aber auch wieder aufhören…”

    Zum Hintergrund: Die unterirdischen Friedhöfe sind ausgegrabene Leichen, die in die Katakomben geschafft wurden, als die Plätze auf den oberirdischen Friedhöfen ausgingen. Also, ich fand’s irgendwie faszinierend – auch wenn man da unten keine Klaustrophobie oder Angst vor Knochen haben darf…

    Zum Glück hat meine billige Handykamera einen Nachtsicht-Modus, mit dem ich die Gänge aufnehmen konnte. Bewegtes Videomaterial dazu gibt’s weiter unten.



    Heimreise

    Nach all den Sehenswürdigkeiten und einer Bootsrundfahrt auf der Seine (die man durchaus auch als Alternative zur Metro nutzen kann, weil das Ticket für den “Batobus” einen ganzen Tag für beliebige viele Fahrten gilt und die Boote an den wichtigsten Haltestellen halten) haben wir noch dem Renault F1-Rennstall an der Champs-Elysee einen Besuch abgestattet – zu Eurer allgemeinen Belustigung hier ein paar Fotos: 😉




    Danach ging es auch schon wieder für 29 Euro heim ins gute alte Bayern. :) Meinen nächsten DLP Besuch muss ich mir jetzt aber doch noch stark überlegen. Das Gardaland ist von mir nur gut 4 bis max. 5 Autostunden entfernt…..



    Video-Film

    Wie immer gibt es auch einen Videofilm des Aufenthalts. Die meisten von Euch kennen das Prozedere:

    Wer das Video haben möchte, der schreibe mir bitte eine formlose/leere eMail an -> postbrief@mailbox.ag <- (neue Sammeladresse!). Ich sammele alle eMail Adressen in diesem Account bis Donnerstag vormittag, 14. Juli 2005.

    Danach schick ich Euch einen zeitlich begrenzten und nur für einige Download-Vorgänge verfügbaren Link per Rund-eMail, wo ihr das Video herunterladen könnt. Offiziell veröffentlichen möcht ich das Ding nicht. Wenn ihr die eMail nicht bekommt (momentan werden diese durch das Blind-Carbon-Copy häufig durch Spamfilter gefiltert), schreibt mich noch Mal kurz an.

    Wer schon mal eine Eintragungs-eMail an die Video-Newsletter eMail geschrieben hat, der braucht nichts zu tun – ich schicke den Link an jeden, der in meiner Liste ist. Wer gerne raus möchte, maile an die eMail Adresse mit dem BETREFF: “AUSTRAGEN”…

    Nachdem es mit dem letzten .ISO Format bei einigen Leuten Probleme gab, wird es dieses Video wieder im reduzierten WMV9 Format geben – halt dann mit Qualitätsverlusten.

  • Sicherheitslücke bei der Deutschen Post/DHL

    Eintrag vom: 06.07.2005 | von: Basti | in: Notiz

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    Bei der deutschen Post habe ich eine Packstation-Karte. Damit kann ich Pakete an ein Packsystem schicken und es dort mit meiner Karte und PIN rund um die Uhr abholen. Auch kann ich damit Packete verschicken.

    Nun, ich hab den Service noch nie genutzt. Warum? Ich hab die Karte seit einem Jahr und die PIN verschlampt. Diese wird seperat in einem Umschlag per Einschreiben eigenhändig zugeschickt. Auf die Sicherheit des Kunden legt die Post viel wert. Die Nachbestellung einer PIN kostet aber satte 10 Euro. Zuviel Geld für mich.

    Im Internet hab ich dann versucht, die PIN einfach zu erraten. Es gibt dort im Login ein Formular, um seine alte PIN seiner Kartennummer in eine neue zu ändern. Das Formular wird über HTTPS aufgebaut, ist also scheinbar geschützt.

    Nun tipp ich ein bischen rum in der Hoffnung, die PIN doch noch irgendwie zu erraten. Danach gucke ich mal gelangweilt in den (billig produzierten) JavaScript Code und was finde ich dort: Meine aktuelle PIN direkt im plain text… schwups, geändert, geklappt!

    Soviel zum Thema Sicherheit bei der Post…

    Deutsche Übersetzung für Viy auf www.gruen-wald.de

    Eintrag vom: 04.07.2005 | von: Basti | in: Notiz

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    Ich habe mal für alle, die dem Russischen nicht so mächtig sind 😉 das Film-Adventure Viy aus dem Hause DGames eingedeutscht.

    Um urheberrechtlich das klar zu machen: Es handelt sich hierbei nicht um eine offizielle deutsche Übersetzung sondern um einen Patch, der nur eine zusätzliche Textdatei im Verzeichnis anlegt und so die Bildschirmtexte lediglich sinngemäß eindeutscht. Auf lyrische Qualität hab ich diesmal keinen Wert gelegt.

    Den Download findet ihr unter dem Menüpunkt publications > localizations (die Seite benötigt vermutlich ein bischen zum Laden). Dann einfach auf Download klicken!

    Die Download-Datei beinhaltet nicht nur den Patch sondern gleich das komplette Spiel. Es reicht also, lediglich den Patch downzuloaden. Es gibt dann während des (ebenfalls deutschsprachigen) Setup Programms eine Checkbox, mit der man den Patch zusätzlich aktivieren kann.

    Auf den Spuren von Gabriel Knight 2

    Eintrag vom: 02.07.2005 | von: Basti | in: Notiz

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    Ein Gabriel Knight 2 Fan hat mich gebeten, die Gnadenkapelle mal auf Video festzuhalten – nur um zu belegen, dass es das Ding wirklich noch gibt. 😉 Natürlich nix professionelles, nur schnell mit der Handkamera aufgenommen:

    Video-Download (nur temporär verfügbar)

    Zudem gibt es auch ein Video rund um das Schloß Neuschwanstein, ebenfalls bekannt aus dem Spiel:

    Video-Download Nummer 2 (nur temporär verfügbar)

    Der Film zeigt u.a. auch einige der Einstellungen aus dem Spiel (Eingänge etc.).
    Der benötigte Codec ist WMV9. Falls dem noch jemand fehlt (Video kann nicht abgespielt werden o.ä.) sagt mir bescheid.

    Viel Spaß beim Download!

    Tripsdrill Nachreiche 2004

    Eintrag vom: 01.07.2005 | von: Basti | in: Notiz

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    Ein ganz kurzer nachgereichter Bericht über Tripsdrill – ohne Bilder, dafür mit Filmchen…

    Der Park ist und bleibt für mich eine Perle und den mittelgroßen Parks. Er macht schlicht sehr viel sehr richtig.

    Die Ankunft vor gut einem Jahr wirkt wie immer recht schlicht: Von aussen scheint der Park unscheinbar – mitten in der Pampa, nur entfernt hört man die Chaisen des Zierer-Coasters rollen.

    Doch innen fühlt man sich irgendwie gleich heimisch. Die Thematisierung ist für einen familiengeführten Park schlicht genial – vergleicht man das mal damit, was der Europa Park derzeit für ein Mischmasch fabriziert wirkt Tripsdrill noch erfreulich geradlinig. Das Schwäbische Thema leuchtet fast überall durch.

    Alle Attraktionen, selbst die kleinen und unscheinbaren sind in ihrer Art furchtbar liebenswürdig und in so ziemlich jeder hat man Spaß bis zum Abwinken… Häufig unterschätzt werden hier die Walkthroughs – wie z.B. das Institut für Heiratswillige. Einen Besuch ist es wert, vor allen Dingen, nachdem dem Park leider ein wirklicher Darkride fehlt.

    Die Sturzfahrt selbst ist ebenfalls ein thematisches Meisterwerk – nur leider gibt es den “Darkride”-mäßigen Höhepunkt, die Fahrt zum Jungbrunnen, gleich zu Beginn. Merkwürdig – sowas sollte doch eigentlich das Finale nach dem letzten großen Drop sein. Naja.

    Dafür sind die Queue-Lines durchweg spannend und schön gestaltet – viel schöner als in den meisten Parks. Zumindest was die Sau, Waschzuber und die Badewanne angeht.

    Sehr positiv auch die wirklich immer gut gelaunten Ride-OPs und der angrezende Wildpark, den man mit der Eintrittskarte ebenfalls besuchen kann und den man nicht verpassen sollte.

    Etwas enttäuschend für mich die neueren Attraktionen linkerhand: Ein Fan von (kleinen) Jojo-Freefall-Türmen war ich nie (auch nicht mit Kipp-Effekt) und die Spritztour ist kapazitätmäßig recht beschrenkt – thematisch ist auch nix geboten. Schade eigentlich.

    Aber Platz ist in dem Park noch genug. Vor der Burg Rauhen Klinge gibt’s noch Wiesen so weit das Auge reicht. Noch nie konnte ich in einem Freizeitpark so lange über unbebautes Grün marschieren. Hoffentlich kommt dort bald noch ein richtige Kracher hin – vielleicht auch der von mir erhoffte Darkride…

    Unser (mein und meiner Freundins) Favorit ist aber immer noch die Pferdekutschen-Fahrt. Das Ding ist der Hammer und macht einen Mortz Spaß: Man fährt auf Pferden reitend durch ein schwäbisch thematisiertes Dorf mit echten Streichelzoo-Tieren (die man aber nicht streicheln kann)… Das Ding macht allein deswegen schon so viel Spaß, weil am Boden kleine Trigger-Boxen sind, die den Rhytmus der Pferde steuern. So wird zwischen Galopp und Trab-Reiten umgeschalten. Irgendwie saukomisch – wir haben selten so viel auf einer Kinderattraktion gelacht.

    Keine Frage – Tripsdrill hat in meinen soviel Potential wie keiner anderer Themenpark. Dass er sich trotz der etwas schlechten Lage und dem eher massen-unkompatiblen Thema so gut halten kann, spricht für die sehr gelungene Führung dieses Parks. Keine Frage, wir kommen wieder.

    Video

    Wer sehen will, wieviel Spaß wir hatten, kann sich von mir meinen Tripsdrill-Film besorgen. Einige Leute kennen das Prozedere:

    Wer es haben möchte, der schreibe mir bitte eine formlose/leere eMail an -> park@email.zzn.com <-. Ich sammele alle eMail Adressen in diesem Account bis Freitag nachmittag, 8. Juli 2005. Danach schick ich Euch einen zeitlich begrenzten und nur für einige Download-Vorgänge verfügbaren Link per Rund-eMail, wo ihr das Video herunterladen könnt. Offiziell veröffentlichen möcht ich das Ding nicht. Wer schon mal eine eMail geschrieben hat, der braucht nichts zu tun – ich schicke den Link an jeden, der in meiner Liste ist. Wer gerne raus möchte, maile an die eMail Adresse mit dem BETREFF: “AUSTRAGEN”…

    Park Fantasia nimmt Form an – auf dem Papier

    Eintrag vom: 29.06.2005 | von: Basti | in: Notiz

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    Zum Park Fantasia in Polen gibt’s jetzt nen feinen Masterplan:

    http://park-fantasia.pl/corp/pl/download/masterplan3d.jpg

    Sehr schön finde ich auch die gute Ausgewogenheit der Attraktionen… einen Woody, einen Bobsled, Runaway Minetrain, eine klassische Piraten Themenfahrt und womöglich 2 weitere Dark Rides, Rapid River und Water Flume (einen Spillwater?) für die heißen Tage, einige Shows, womöglich auch auf dem Wasser, Wasserfahrten, wohl auch thematisiert und ein paar “Kleinigkeiten” wie Space Shot, Boomerang oder Jet Skis… eigentlich ne feine Mischung! Hoffentlich wird viel davon auch umgesetzt.

    Indiana Jones and the Iron Phoenix (PC Game)

    Eintrag vom: 23.05.2005 | von: Basti | in: Notiz

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    Ich habe mir gedacht, ich poste ein paar sehr seltene Bilder von dem einst geplanten Indiana Jones Adventure (direkte Fortsetzung von Fate of Atlantis, bereits über 1 Jahr in der Entwicklung gewesen). LucasArts hatte das Spiel dann wieder eingestampft, weil ihnen das Thema “zu heiß” wurde: Es wäre um ein Artefakt aus Bolivien gegangen, mit dem einige übriggebliebene Nazis der Nachkriegszeit Hitler wieder zum Leben erweckt hätten. Indy muss das natürlich verhindern. 😉

    Klicken zum vergrößern:

    … hätte ein schönes Spiel werden können!

    und ein lustiges noch dazu, hier eine Animationssequenz.

    Mann, die Story hätte ich gerne erlebt. :) Ob sowas ähnliches auch im neuen Film vorkommen wird, wird sich wohl noch zeigen müssen – immerhin scheinen sich ja die Gerüchte zu einem neuen Indy-Streifen endlich zu bewahrheiten!

    Das wird nix mit den Instant-Kassetten!

    Eintrag vom: 10.05.2005 | von: Basti | in: Notiz

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    Ursprünglich war ja zum Start für Star Wars – Episode III bereits der Spaceballs-Nachfolger “Spaceballs 3 – Auf der Suche nach Teil 2” angekündigt. Zumindest hatte Alt-Regisseur Mel Brooks angeblich bereits das Drehbuch fertig.

    Daraus wird nun leider wohl nichts mehr werden, was vielleicht auch an Brooks’ biblischem Alter liegen könnte.

    Jedenfalls möchte die Berliner Film Companie [sic!] Spaceballs stattdessen im Jahr 2006 als animierte Zeichentrickserie herausbringen. Ein einstündiger Pilot sowie 13 halbstündige Folgen sollen nicht nur Star Wars, sondern auch Filme wie Herr der Ringe aufs Korn nehmen. Also ich weiß nicht so recht…

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