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I Saw What I Did ThereI Saw What I Did There I love lectures when they are well written, perfectly presented and lyrically performed. And when they include a lesson by the story of life itself, I start to love them....

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Zu Besuch bei AdventureRooms KölnZu Besuch bei AdventureRooms Köln Ich war mal wieder einen Escape Raum testen. Hier seht ihr meine Hackfresse samt Meinung. ;-) ~

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Warum ich Nintendo mag…

Eintrag vom: 18.01.2018 | von: Basti | in: Games

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… weil sie nie immer nur in Virtualität allein gedacht haben, wie alle anderen:

Klar ist es mal wieder super gimmicky – aber als Befürworter der Verbindung von virtuellen und haptischen Welten und ein riesiger Fan von Kartonbausätzen freut mich Labo natürlich noch umso mehr. Brauch ich jetzt vielleicht doch noch ne Switch? 😉

Jean-Claude van Johnson

Eintrag vom: 17.01.2018 | von: Basti | in: Artikel, Film, Kultur, Natur

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Jean-Claude van Damme ist eigentlich Geheimagent Jean-Claude van Johnson, der seine Rollen in Action-B-Movies nur als Tarnung und zum Training annimmt, während er in der drehfreien Zeit irgendwelchen Schurken das Handwerk legt.

Was so dämlich klingt ist auch dämlich und reiht sich damit in die Riege bescheuerter 80er-Jahre-Plotlines ein, die nur dazu dienen, Actionszenen aneinanderzureihen. Da sich sowas in der heutigen Zeit selbst nicht mehr allzu ernst nehmen kann, verknüpft es die Serie mit allerlei Meta-Ebenen rund um die Filme und den ehemaligen Star-Ruhm eines gealterten JCVD sowie pradoistischer In-Your-Face Selbstironie. Da spielt es am Ende auch keine große Rolle mehr, dass die Serie vor Plotholes und offenen Fäden strotzt. Einen Anspruch hat Jean-Claude van Johnson eh nicht.

Das Ganze ist also letztlich nur aneinandergereihter Klamauk kombiniert mit einer gehörigen Portion Hommage an das B-Movie-Kino des letzten Jahrhunderts – und ich mag’s wirklich. Ich mag’s auch deswegen, weil die blöden Ideen so blöd sind, dass sie im Plotverlauf hin und wieder auch echt überraschen. Der Spagat zwischen Blödelei und Story-Vorantreiben gelingt der Serie zwar nicht immer reibungslos, aber was ist in billigen Actionfilmen schon jemals reibungslos gelaufen? All dem wird auf einer weiteren Ebene eine saudumme JCVD-Kinofilmproduktion beiseite gestellt, in der van Damme Huckleberry Finn spielen muss und welche die Dämlichkeit der eigenen Serie wiederspiegelt.

Ich hab großen Spaß daran. Ich mag aber halt auch dämliches 80er Jahre-Kino. Eine Hommage daran ist ja in letzter Zeit im Kino auch keine Seltenheit mehr. Aber wo Turbo Kid sich noch sehr nah an Tempo und Dramaturgie der 80er hielt, Kung Fury den Bogen bis zum Slapstick überspannt, liegt Jean-Claude van Johnson irgendwo genau dazwischen. Es gibt genug Geschichte her, dass man weiterschauen will und überrascht gleichzeitig mit einer überspitzten Dummheit auf der Meta-Ebene, ohne den Plot zu stark zu verbiegen. Gut gemacht, Amazon!

Empfehlung! Derzeit in Amazon Prime Video zu sehen.

404 not found at the Front

Eintrag vom: 16.01.2018 | von: Basti | in: Gesellschaft, Medien

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Heute einer Lesung des Buches Fronten von Leonhard F. Seidl beigewohnt. Im Stück geht es um einen bosnischen Waffensammler, der durchdreht und einen Amoklauf begeht. Inspiriert ist der Fall vom Amoklauf in Dorfen 1988. Spannend ist, dass man mit dem historischen Fall Parallel zu heute ziehen kann. Das Buch taucht dabei in die Filter-Bubbles dreier Hauptcharaktere ein und vermittelt deren Perspektiven bis hin zum Anschlag. In der Edition Nautilus erschienen.

Stattgefunden hat die Lesung im 404 not found. Den Treffpunkt hatte ich bislang gar nicht auf der Uhr, werde ihn mir aber sicher merken. Es gibt konstant spannendes Programm und Vernissagen in gemütlichem Umfeld, die Limo kostet 1,80 €, es gibt einen Freifunk-Internetzugang und offene Diskussionrunden zu Themen wie Netzpolitik, Internet Technologien und Persönlichkeitsrechten. Wandert definitiv auf meine „das merk ich mir“-Liste.

Religiöse Rituale und die Grenzen der Toleranz

Eintrag vom: 15.01.2018 | von: Basti | in: Medien

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„Um tolerant sein zu können, muss man erst einmal etwas ablehnen. Wer behauptet, alles tolerieren zu können, ist nihilistisch oder zynisch.“

Dieser Grundthese geht Markus Tiedemann in diesem Vortrag auf den Grund. Der Philosoph an der TU Dresden wirft fleißig mit Fremdwörtern um sich, aber hörenswert finde ich ihn dennoch. Daraus könnten sich auch einige interessante Ableitungen für die Umgang von Migration und Religion herbei ziehen lassen.

Markus Tiedemann hat seinen Vortrag „Religiöse Rituale und die Grenzen der Toleranz. Philosophische Betrachtungen kontroverser Wertverständnisse“ am 28. Januar 2017 im Rahmen der Tagung „Rituale in der Einwanderungsgesellschaft“ im Deutschen Auswandererhaus.

Es kommen bereits im Vortrag einige interessante Herleitungen zustande. Wer es praktischer will, für den hat Tiedemann auch das konkrete Beispiel der Beschneidung von Knaben und die für ihn resultierende ethische Betrachtungsweise in der Tasche. Hörbar bei DLF Nova:

Katholische Schulmädchen in Not

Eintrag vom: 14.01.2018 | von: Basti | in: Notiz

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Die bei Youtube scheinen kein besonderer Freund von John Landis zu sein… oder sie mögen Brüste einfach nur nicht. 😉

johnlandis

Fix: EuroSat erhält CanCan-Thema

Eintrag vom: 13.01.2018 | von: Basti | in: Erlebniswelten

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Hier hatte ich ja über die Änderung an der EuroSat spekuliert:

cancan

Mittlerweile hat sich meine pure Vermutung fast voll umfänglich bestätigt. Die Fahrt erhält ein CanCan-Thema und wird zusätzlich einen Nachtflug über Paris in den Fahrverlauf integrieren (Europa Park nennt das schelmisch #Nachterbahn). Die Änderung ist bei den Fans umstritten. Auch die Leichtbekleidung im Moulin Rouge spielt dabei eine Rolle. Im Europa-Park Radio kamen diese Woche die Macher hinter der Neugestaltung zu Wort und das Gespräch kann man in der Mediathek nachhören (das Audio-Level in Teil 1 stimmt scheinbar nicht ganz):

1. Teil | 2. Teil | 3. Teil

(Wen es interessiert: Auf Twitter hatte ich übrigens ein paar Kommentare dazu gepostet: [1] [2] [3] [4])

A plea for dignity

Eintrag vom: 12.01.2018 | von: Basti | in: Artikel

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With the open letter by Catherine Deneuve, another viewpoint has been put into the #metoo issue. This time against the movement. It has not taken long for the publicly shaming process to start aginst her.

I have to admit there’s one particular thing that bothers me here: I’ve grown up in a state under the rule of law. My education is, that everything bows under this rule of law. The law, the judge and the courts decided about crimes, penalties, proportionality and yes, also about rehabilitation.

I also learned, that even if you’re a bad criminal, you have a right to become part of society again, if you prove you have changed. Only really grave crimes can prevent this.

I also learned, that shaming somebody publicly is inhuman and that even criminals deserve a right to be heard before court and be treated with dignity and not spit upon. In Germany, dignity is so important, that the right to it, for everybody -even the one who disobey it-, became the first and foremost article in our basic law.

And I also learned, that it is not the people who decided about other people – but a constitutional state. One with experts, that have been educated about this – for a good reason. Germany is a country that has been ruled by hysteria and hysteria can suddendly make the basic principles of democracy fade away, because everything is justified by meanings and feelings rather then by carefully developed rules and laws we all agree upon.

To me, this now feels more like a witch hunt done by the general puplic and social media. And while I absolutely condemn this massive abuse of power, I do feel like we’re back in medieval times, where we, the people, decide who to kill and who we don’t. We don’t even think about proportionality. These people are -contrary to even to some killers or real rapists- never rehabilitated anymore. The public spoke, not the law.

We should bring these people before a respected court and convict them according to the law, not before a public shaming tribunal. If this gets out of hand and change into more and more hysteria, what will we get? Will the way how we handle this right now solve the problem? Or will it probably even drive a wedge between sexualities like we already did in politics, races, social status and all other forms of discrimination in so many countries? What if we again forget to listen to all sides? How surprised will we be this time -after Brexit, Donald Trump and the rise of right wing in Europe- when suddendly our best friends seem to be misogynists, because we were not able to discuss this, we were not able to hear and not able to understand? Because we were just shaming each other, ignoring each other, hating each other with the ridicoulous believe, this would solve anything? For my side, I wouldn’t be much surprised, if all of this leads -again- to the pure opposite of what the good cause of these movements originally wanted to be.

Jon Stewart recently said to Howard Stern, that we clearily had a bad climate for for people to allow them to abuse their power. But we now have probably an equally bad climate for all of us to learn. I think he’s right.

(Image for illustrational purposes only)

Lektüre: James Damore vs. Google

Eintrag vom: 11.01.2018 | von: Basti | in: Artikel

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Man mag von der Anklageschrift von James Damore und David Gudeman jetzt halten was man will (und von seinen Aussagen sowieso), aber spannend ist das Dokument allemal. Ich selbst kenne ja so Kommunikationsprozesse in riesigen Firmen nicht, wo ganz viele Leute miteinander über scheinbar alles mögliche sprechen, was nicht mal direkt mit der Arbeit zu tun hat.

Jetzt mal vorausgesetzt, die da angebrachten Indizien stimmen (das weiß ich natürlich nicht, aber das werden Gerichte herausfinden): Mich hat es doch echt gewundert, dass das intern so ideologisch werden kann. Dabei spielt es für mich auch keine Rolle, wer nun auf welcher Seite steht. Sowas hat für mich einfach in einer Firmenkommunikation nichts verloren. Gerade eine Machtkrake wie Google sollte doch eigentlich wissen, dass sie sich politisch nur so neutral wie möglich verhalten kann. Erstaunlich wie schnell das da aus dem Ruder läuft, teilweise richtig unverschämt wird.

Wenn das dann tatsächlich soweit geht, dass Google interne Blacklisting-Tools von Mitarbeitern erlaubt (beginnt so ab Punkt 141), dann hat man dort Grundsätze von Pluarlismus, Demokratie, Teamgeist, sozialer Kompetenz, Face-2-Face-Kommunikation, Dissenz- und Debattenkultur tatsächlich nicht verstanden, sondern nutzt seine (technischen) Möglichkeiten aus rein politischer Ideologie. Das kann man sich wohl bei der Größe von Google leisten, wo man sich scheinbar seine Teamkollegen und Mitarbeiterkollegen aussuchen oder abschirmen kann.

Und das ist als Mitarbeiter für ein Unternehmen der Mächtigkeit Googles schlicht eine rote Karte.

Ich bin der letzte, der die Ansichten dieser Kläger teilt, aber wenn man ihnen mit den Mitteln begegnet, die wir an ihnen oft anprangern (wenn die Anklage stimmt ggf. noch deutlich schlimmer), anstatt ihnen mit Argumenten, Debatten und den Regeln der Rechtsstaatlichkeit zu begegnen (das schließt eine Kündigung nicht aus, aber hier geht es um mehr), dann macht mir die politische Arbeitsideologie eines mächtigen Konzerns für mein Privatleben viel mehr Sorgen. Ein Konzern, bei dem sich die Mitarbeiter möglicherweise eine eigene Heile-Welt-Bubble bauen, weil sie ernsthaft glauben, Ignoranz gegenüber Problemen sei eine Lösung.

Warum? Weil sich das Blatt selbst bei einem Konzern wie Google auch um 180° drehen kann.

Es geht auch um Verantwortung. Mir ist klar, dass das nur Firmeninterna ist. Aber Firmeninterna führt auch zu Firmenkultur. Schwarze Listen finden auch Diktatoren super. Nur dann stehen da genau die anderen Leute drauf. Vielleicht irgendwann mal man selber. Und dann kann man noch nicht mal was gegen die Überwachungs-Ausgrenzungs-Infrastruktur sagen, welche die „Guten“ im schlechten Beispiel vorangehend für sie aufgebaut haben…

Wichtiger Disclaimer: Mir ist vollkommen klar, dass das absolute Ausnahmefälle sein können (vermutlich sind!) und alle Google-Mitarbeiter, die ich kenne, zählen zu den offensten Menschen. Es ist auch klar, dass bei einem Konzern der unfassbaren Größe Googles ganz viele solche Sachen passieren (z.B. auch das hier). Mir ist auch klar, dass die Anwälte das genau in den Kontext rücken, den sie brauchen und zahlreiche Auslassungen gemacht haben. Natürlich muss man jetzt auch die andere Seite anhören und deswegen sprach ich oben auch davon, dass ich jetzt einfach mal ganz bewusst von dem einen Kontext ausgehe, ganz bewusst auslassend, so lange keine weiteren Informationen in dem Gerichtsurteil bekannt sind.

Hier geht’s zur Akte.

Kleiner bahn.de Tipp

Eintrag vom: 10.01.2018 | von: Basti | in: Preisfuchs

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Die 10 € Gutscheine auf den Duplo- und Hanuta-Packungen funktionieren auch für Ländetickets. Wenn mindestens 2 Personen fahren, kann man auch 2 Gutscheine (also 20 € Rabatt) darauf einlösen.

Filiale adé!

Eintrag vom: 09.01.2018 | von: Basti | in: Notiz

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Ein, wie ich finde, ganz spannender Bericht über das Filialsterben bei DLF: