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Fränkischer DünenwegFränkischer Dünenweg Der fränkische Dünenweg führt durch von Sand geprägte Landschaften im Landkreis Nürnberger Land. Wir haben die 4. Etappe vom Brunner Berg bis nach Markt Feucht gemacht....

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The funeral is about to begin… Siiiirrr!

Eintrag vom: 30.09.2011 | von: Basti | in: Artikel

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Mit gerade mal 22 Jahren beschließt ein junger Mann italienischer Abstammung, seinen eigenen Horrorfilm zu drehen. Er übernimmt Drehbuch, Regie, Schnitt, Kamera. Sein Vater finanziert den Film. Seine Mutter übernimmt das Make-Up und das Catering. Freunde werden Schauspieler. Die Dreharbeiten beginnen im Sommer 1977. Der Name des jungen Mannes: Don Coscarelli. Don erzählt die Geschichte eines verfolgten Jungen. Verfolgt von einem großen, schwarzen Mann. Und eigentlich ist das im großen und ganzen auch schon. So einfach. Fast eine Kindergeschichte. Und Don arbeitet einen Alptraum seiner Jugend auf: Große, silberne, in der Luft wabernde Kugeln, welche das menschliche Gehirn aufsaugen und mit Mörderwerkzeugen gespickt sind. Eine Vorstellung, die ihn als 17-jähriger wahnsinnig gemacht haben soll, wie er in einem Interview zugab. Und ihn zum kreativen Schaffen tribe. Der Name des Opus: Phantasm.


(Ich, mit einer Phantasm-Kugel im Zwiegespräch)

Don dreht an dem Gesamtwerk über 20 Jahre. Der veröffentlichte erste Teil wird unmittelbar ein Kultfilm und bis heute wird die Geschichte um den Jungen mit den Mörderkugeln entweder innig geliebt oder verständnislos gehasst. Mit einer Ausnahme bleibt der Regisseur Hollywood fern: Phantasm ist Don und Don ist Phantasm. Man kann über Phantasm viel sagen, aber mit Sicherheit nicht, sie sei nicht atmosphärisch. Der Junge, sein cooler Freund Reggie und der Plymouth Barracuda, mit dem der Film über seine Entwicklungszeit praktisch jedes gruselige Kuhdorf in den Staaten durchreist. Angus Scrimm als der unheimliche “Tall Man”, immer auf den Fersen. Coscarelli schafft ganz eigene Bilderwelten, ist fast schon ein Filmmaler – Phantasm ist unter Duzenden von Horrorfilmen sofort zu erkennen. Phantasm ist surreal, mystisch, gruselig, aber auch Science Fiction, Grotesque und Road Movie.

Phantasm ist damit auch ein Stück Filmgeschichte. Wir beobachten über den Zeitraum von 20 Jahren Drehzeit den jungen Mike wie er vom kleinen Jungen zum Mann heranwächst. Wir realisieren wie sich der Fokus von Phantasm ändert – je nach aktueller Epoche. Vom klassischen Horrorfilm im Exorzistlook mit hohen Kontrasten und langsamen Erzähltempo zum Splatterkracher mit Tanz-der-Teufel-Anleihen über Kevin-Allüren bis hin zum David-Lynch-Verschnitt beinhaltet Phantasm so ziemlich alles.

Für manche vielleicht auch ein bischen zuviel. In Deutschland ist Phantasm nicht nur indiziert, sondern sogar beschlagnahmt – verboten. Selbst dem Versuch, eine auf nahezu eine Stunde gekürzte Version mit einer FSK-16-Freigabe in den Handel zu bringen, wurde von der Bundesprüfstelle einst mit einer Indizierung begegnet. Für ein FSK16-Tape, wohlgemerkt. Der Schein trügt: Phantasm ist alles andere als ein Torture-Porn, die Beschlagnahmung gerade beim ersten Teil völlig unverständlich.

So fristet Phantasm (oder “Das Böse”, wie er in unseren Kinos Anfang der 80er mal hieß) in Deutschland weiterhin ein Nischendasein und Coscarellis großes Lebenswerk bleibt vielen weiterhin verschlossen. Ob es ein Nachteil ist, sei dahingestellt. Aus heutiger Sicht dürften die Jugendlichen bei dem Streifen nur noch gähnen. Aus historischer Sicht bleibt das Gruselepos natürlich Filmkunst allererster Güte. Für mich ist es immer noch meine Lieblings-Gruselfilmreihe, die mir regelmäßig einen wohligen Schauer über den Rücken jagt. Vieles hängt mit dem Stil Coscarellis zusammen, in den ich mich schnell verliebt habe. Manches vielleicht auch mit der Dokumentation, die vor Jahrzehnten mal auf arte lief (und sich gewohnt über die deutschen Gesetze hinwegsetzte – es lebe die deutsch-französische Freundschaft!) und mir die mir bis dato unbekannte Reihe und Don nahe brachte. Die Kugeln sind für mich Kult. Die Geschichte ist mysteriös und wirr. Das Betrachten der Filmreihe ein surreales Traumerlebnis und ein Fest für jeden Freund des Indie-Kinos.

Grund genug für mich, mir endlich meinen eigenen Phantasm-Cut zu schneiden. In knapp 6 Stunden wird darin die Gesamtgeschichte von Phantasm erzählt. Am Stück. Und natürlich ungekürzt. Die ersten 30 Minuten geguckt und schon erwäge ich ernsthaft, an Halloween auf den ganzen Partykram zu verzichten, die Kugeln zu polieren, lauthals “Boooy!” zu brüllen und eine Phantasm-Nacht auszurufen.

Gutschein für Schuhe & Co

Eintrag vom: 29.09.2011 | von: Basti | in: Preisfuchs

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Zur Abwechslung heute einfach mal einen Gutschein:

  • für www.tradoria.de
  • Gutscheincode: 2KZAWZ
  • Wert: 15 €
  • Mindestbestellwert: 60 €

Wer halt eh grad bei tradoria was sucht, der kann ihn vielleicht brauchen…

Für Schuhfetischisten lohnen kann sich auch sehr:

  • für www.javari.de
  • Code: javari22
  • Wert: 30 €
  • Mindestbestellwert: 60 €
  • Gültig bis 04.10.2011

Mash-Up-Days (IV): Legalität

Eintrag vom: 28.09.2011 | von: Basti | in: Medien

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Dass Mashups in der Regel nicht legal sind, weil sie ohne eingeholte Lizenz einfach bekannte Lieder remixen, ist bekannt. Aber wie genau ist das nun mit der Legalität? Vor einem Dreivierteljahr hat dazu Ben Stiller von Mashup Germany bei der Sendung Trackback ein spannendes Interview gegeben. Es beginnt bei Minute 37:30. Da mein Webplayer leider keine Zeit anzeigt, am besten einfach direkt auf die Trackback-Seite gehen und bis dahin vorspielen:


[Quelle / Download – cc by-nc-sa]

Und ganz generell sei an dieser Stelle natürlich auch noch die Seite von Mashup Germany empfohlen – wohl einer der wichtigsten Anlaufstellen für deutsches Mashup-Gut!

Mash-Up-Days (III): Radio Soulwax

Eintrag vom: 27.09.2011 | von: Basti | in: Medien

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Zweifelsohne sind 2manydjs/Soulwax meine Götter im Mash-Up. Ihr Album “As heard on Radio Soulwax pt. 2” zählt zu einem der ganz wenig (mehr oder minder) legal erwerbbaren Mash-Up-Alben, das noch dazu wirklich ganz herausragend ist.

Nun haben die Soulwax-Leute was ganz Neues fabriziert: Radio Soulwax ist ein neues Live-Streaming-Angebot, dass viel mehr ist als ein Mash-Up-Internetradio. Tatsächlich ist Radio Soulwax mehr eine Art Musik-Sender, den Soulwax komplett mit eigenen Remixes füllt – und mit Videos. In diesem erwachen Coverabbildungen plötzlich zum Leben, sortiert eine Bibliothekarin Alben aus dem unfassbar riesigen “Radio Soulwax”-Archiv oder fliegt der geneigte Nutzer einfach mal minutenlang durch herrlich animierte Sternenhimmel. Radio Soulwax ist eine Hommage an das ganze Mash-Up-Genre, in Wort, Ton und Bild. Unfassbar!

Es ist ja schon eine Meisterleistung, einfach mal so ein 24 Stunden langes Album auf den Markt zu werfen. Es kostenlos zu verteilen, mag bei Mashups noch mehr als gängig sein. Dann dazu aber noch 24 Stunden langes, teilweise unfassbar geiles Videomaterial zu produzieren, alle Covers einzuscannen und sie dann auch noch zu animieren – und das alles für die doch recht überschaubare Mashup-Szene – das find ich einfach unfassbar. Unfassbar gut. Ich glaube es sofort, wenn es in den FAQs heißt, dass sie dieses Projekt eines visuellen, eigenen Radiosenders an den finanziellen und psychischen Ruin getrieben hat.

Unbedingt einschalten! Der Live-Stream läuft rund um die Uhr hier. Hey, ihr könnt mit etwas Glück dort sogar Thomas Gottschalk in einer unfassbaren Jugendsünde rappen hören! 😉 Und natürlich tausende andere Tracks, die vermutlich nur noch in den Archiven dieser durchgeknallten Belgier existieren.

Mash-Up-Days (II): Everything is a Remix

Eintrag vom: 26.09.2011 | von: Basti | in: Medien

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Durch einen Tipp bin ich auf diese kleine Dokumentation aufmerksam geworden. Die ist zwar nichts Besonderes, ist aber einfach eine gute Einführung in das Thema Mashup, auch wenn es darin hauptsächlich um Remixes geht. Weit entfernt ist das Thema trotzdem nicht, da Mashups sich ja ganz bewusst und offensiv anderer Leistungen bedienen…

(Zum Gucken auf das Bild klicken, dann auf “Watch” gehen)

Mash-Up-Days (I)

Eintrag vom: 25.09.2011 | von: Basti | in: Medien

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Wenn mich jemand nach meinem Musikgeschmack fragt, bin ich regelmäßig etwas ratlos. Tatsächlich habe ich musikalisch eine ziemlich breitgefächtere Ausrichtung. Von Industrial Rock bis Electronica höre ich je nach Stimmungslage praktisch Alles. Musik ist für mich immer eher ein Nebenbeimedium gewesen und soll daher mehr meinen aktuellen Mood unterstützen – bewusst höre ich eigentlich recht selten.

Vielleicht ist das auch der Grund, dass ich dann beim Genre schlicht und ergreifend Mashup angebe – weil es meinem Musikinteresse wirklich an meisten entspricht und sich Mashups ebenfalls nicht an Konventionen halten müssen, da sie sich einfach frei je nach Lust und Laune an allen denkbaren Musikrichtungen bedienen. Tatsächlich kann ich Mashups praktisch immer hören. Sie sind schnell. Manche ändern sich praktisch sekündlich. Sie sind im Prinzip wie eine Art Schnelldurchlauf durch verschiedenste Musikrichtungen. Und sie haben einen satirischen Unterton.

Grund genug für mich, mal ein paar Posts zu dem Thema aufzugleisen.

Wanderung auf den Seeberg

Eintrag vom: 24.09.2011 | von: Basti | in: Fotos

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Sparen beim Waschmittel

Eintrag vom: 23.09.2011 | von: Basti | in: Preisfuchs

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Kurz und knackig: Lenor-Waschmittel 2,00 Euro günstiger – wie das geht? So: Gutschein

Bolliger & Mabillard

Eintrag vom: 22.09.2011 | von: Basti | in: Artikel

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Es gibt wohl kaum eine Achterbahnfirma, die sich verschlossener gibt als B&M. Dabei zählt B&M zweifelsohne zu den Rolls-Royce unter den Achterbahnen. Keiner der zahlreichen anderen Firmen hat auch nur ansatzweise die Uhrwerk-Perfektion und Weichfahrweise eines B&M-Coasters erreicht. Ob man das nun mag oder der Meinung ist, Achterbahnen müssten auch ein wenig schlagen, sei mal dahingestellt – Fakt bleibt für mich, dass selbst Achterbahn-Neulinge sich auf den (durchaus nicht immer harmlosen) B&M-Typen sofort wohlfühlen und ich habe noch nie jemanden mit einem enttäuschten Gesicht aus einer solchen Maschine kommen sehen.

Auch Raptor aus dem Video, dass ich gestern geposted habe,  ist ein B&M-Coaster und wer ein bischen hinschaut, erkennt sehr schnell, wie butterweich dieses unfassbar große Gefährt über die Schienen brettert. Fachjunkies erkennen einen B&M damit häufig schon von weitem nur an Hand seiner geschmeidigen Fahrweise.

Umso enttäuschender ist es eigentlich, dass man über die Leute, die diese Wunderwerke vollbringen, so wenig weiß. Sie bleiben gerne im Dunkeln, knobbeln an den nächsten Typen und lassen sich viel, sehr viel Zeit für die Konstruktion ihrer neuesten Babys. Maximal drei Achterbahnen pro Jahr, sagt B&M. Dabei steht höchste Qualität und Ausfallsicherheit im Vordergrund. Günstig ist das nicht immer. Allein Raptor soll 20 Millionen gekostet haben. Aber wert ist es das allemal, wenn man einmal in einem bequemen B&M-Sitz Platz genommen hat.

Dann bin ich im Netz über diese Reportage gestolpert, die ich irgendwie trotz ihres mit einfachsten Mitteln realisierten Looks so unfassbar liebenswürdig fand. Es zeigt einmal mehr, wie sehr Fans B&M-Achterbahnen lieben und dass sie auch mit noch so wenigen Informationen versuchen, ihrem Liebling ein Denkmal zu setzen. Der “Bericht” (wenn man das Fanvideo so nennen will) hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und deckt daher nicht alles von B&M ab und wirft auch einige Fakten durcheinander, aber es gibt trotzdem einen liebenswerten Eindruck in den Kopf von B&M-Fans – so wie mich:

(Klicken zum Abspielen)

Gardasee & Gardaland – Video

Eintrag vom: 21.09.2011 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Am Wochenende ging es für einen Kurztrip an den Gardasee. Ich hatte schon länger einen Besuch im Gardaland angedacht und fand durch Glück Bungalows zu für Gardaseeverhältnisse unfassbar günstige Preisen sowie einen 50%-Rabatt für den Park bei punica.de. Die Grundvoraussetzungen waren also ideal, so dass paradoxerweise am Ende sogar die Autobahngebühren zum teuersten Kostenfaktor wurden.

Der Ausflug war für mich ein voller Erflolg. Wir haben in die verdammt kurze Zeit sehr viel Spaß und Erlebnis gepackt. Eigentlich nur schade, dass so wenig Raum für den See selbst übrig blieb – aber das lässt sich bei Wochenend-Ausflügen nunmal nicht immer vermeiden. Viel gefilmt habe ich von dem Mini-Ausflug nicht. Zum einen wegen fehlender Lust, zum anderen, weil ich auch mal ein wenig die Attraktionen ohne dauerhaftes Draufhalten genießen wollte. Schließlich bietet Youtube mittlerweile mehr als genug Onrides und mein letztes Gardaland-Video ist mit über 30 Minuten ohnehin mehr als erschöpfend.

Trotzdem gibt es hier natürlich wie immer einen kleinen Zusammenschnitt. Bei der Musik habe ich mich diesmal einfach direkt am kitschigen Gardaland-Soundtrack beident. Das Schlußlied “You Are The Bomb” ist von Frenic.

(Quelle: Youtube
lizenziert unter cc-by-nc-sa)