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A plea for dignity

Eintrag vom: 12.01.2018 | von: Basti | in: Artikel

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With the open letter by Catherine Deneuve, another viewpoint has been put into the #metoo issue. This time against the movement. It has not taken long for the publicly shaming process to start aginst her.

I have to admit there’s one particular thing that bothers me here: I’ve grown up in a state under the rule of law. My education is, that everything bows under this rule of law. The law, the judge and the courts decided about crimes, penalties, proportionality and yes, also about rehabilitation.

I also learned, that even if you’re a bad criminal, you have a right to become part of society again, if you prove you have changed. Only really grave crimes can prevent this.

I also learned, that shaming somebody publicly is inhuman and that even criminals deserve a right to be heard before court and be treated with dignity and not spit upon. In Germany, dignity is so important, that the right to it, for everybody -even the one who disobey it-, became the first and foremost article in our basic law.

And I also learned, that it is not the people who decided about other people – but a constitutional state. One with experts, that have been educated about this – for a good reason. Germany is a country that has been ruled by hysteria and hysteria can suddendly make the basic principles of democracy fade away, because everything is justified by meanings and feelings rather then by carefully developed rules and laws we all agree upon.

To me, this now feels more like a witch hunt done by the general puplic and social media. And while I absolutely condemn this massive abuse of power, I do feel like we’re back in medieval times, where we, the people, decide who to kill and who we don’t. We don’t even think about proportionality. These people are -contrary to even to some killers or real rapists- never rehabilitated anymore. The public spoke, not the law.

We should bring these people before a respected court and convict them according to the law, not before a public shaming tribunal. If this gets out of hand and change into more and more hysteria, what will we get? Will the way how we handle this right now solve the problem? Or will it probably even drive a wedge between sexualities like we already did in politics, races, social status and all other forms of discrimination in so many countries? What if we again forget to listen to all sides? How surprised will we be this time -after Brexit, Donald Trump and the rise of right wing in Europe- when suddendly our best friends seem to be misogynists, because we were not able to discuss this, we were not able to hear and not able to understand? Because we were just shaming each other, ignoring each other, hating each other with the ridicoulous believe, this would solve anything? For my side, I wouldn’t be much surprised, if all of this leads -again- to the pure opposite of what the good cause of these movements originally wanted to be.

Jon Stewart recently said to Howard Stern, that we clearily had a bad climate for for people to allow them to abuse their power. But we now have probably an equally bad climate for all of us to learn. I think he’s right.

(Image for illustrational purposes only)

Lektüre: James Damore vs. Google

Eintrag vom: 11.01.2018 | von: Basti | in: Artikel

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Man mag von der Anklageschrift von James Damore und David Gudeman jetzt halten was man will (und von seinen Aussagen sowieso), aber spannend ist das Dokument allemal. Ich selbst kenne ja so Kommunikationsprozesse in riesigen Firmen nicht, wo ganz viele Leute miteinander über scheinbar alles mögliche sprechen, was nicht mal direkt mit der Arbeit zu tun hat.

Jetzt mal vorausgesetzt, die da angebrachten Indizien stimmen (das weiß ich natürlich nicht, aber das werden Gerichte herausfinden): Mich hat es doch echt gewundert, dass das intern so ideologisch werden kann. Dabei spielt es für mich auch keine Rolle, wer nun auf welcher Seite steht. Sowas hat für mich einfach in einer Firmenkommunikation nichts verloren. Gerade eine Machtkrake wie Google sollte doch eigentlich wissen, dass sie sich politisch nur so neutral wie möglich verhalten kann. Erstaunlich wie schnell das da aus dem Ruder läuft, teilweise richtig unverschämt wird.

Wenn das dann tatsächlich soweit geht, dass Google interne Blacklisting-Tools von Mitarbeitern erlaubt (beginnt so ab Punkt 141), dann hat man dort Grundsätze von Pluarlismus, Demokratie, Teamgeist, sozialer Kompetenz, Face-2-Face-Kommunikation, Dissenz- und Debattenkultur tatsächlich nicht verstanden, sondern nutzt seine (technischen) Möglichkeiten aus rein politischer Ideologie. Das kann man sich wohl bei der Größe von Google leisten, wo man sich scheinbar seine Teamkollegen und Mitarbeiterkollegen aussuchen oder abschirmen kann.

Und das ist als Mitarbeiter für ein Unternehmen der Mächtigkeit Googles schlicht eine rote Karte.

Ich bin der letzte, der die Ansichten dieser Kläger teilt, aber wenn man ihnen mit den Mitteln begegnet, die wir an ihnen oft anprangern (wenn die Anklage stimmt ggf. noch deutlich schlimmer), anstatt ihnen mit Argumenten, Debatten und den Regeln der Rechtsstaatlichkeit zu begegnen (das schließt eine Kündigung nicht aus, aber hier geht es um mehr), dann macht mir die politische Arbeitsideologie eines mächtigen Konzerns für mein Privatleben viel mehr Sorgen. Ein Konzern, bei dem sich die Mitarbeiter möglicherweise eine eigene Heile-Welt-Bubble bauen, weil sie ernsthaft glauben, Ignoranz gegenüber Problemen sei eine Lösung.

Warum? Weil sich das Blatt selbst bei einem Konzern wie Google auch um 180° drehen kann.

Es geht auch um Verantwortung. Mir ist klar, dass das nur Firmeninterna ist. Aber Firmeninterna führt auch zu Firmenkultur. Schwarze Listen finden auch Diktatoren super. Nur dann stehen da genau die anderen Leute drauf. Vielleicht irgendwann mal man selber. Und dann kann man noch nicht mal was gegen die Überwachungs-Ausgrenzungs-Infrastruktur sagen, welche die „Guten“ im schlechten Beispiel vorangehend für sie aufgebaut haben…

Wichtiger Disclaimer: Mir ist vollkommen klar, dass das absolute Ausnahmefälle sein können (vermutlich sind!) und alle Google-Mitarbeiter, die ich kenne, zählen zu den offensten Menschen. Es ist auch klar, dass bei einem Konzern der unfassbaren Größe Googles ganz viele solche Sachen passieren (z.B. auch das hier). Mir ist auch klar, dass die Anwälte das genau in den Kontext rücken, den sie brauchen und zahlreiche Auslassungen gemacht haben. Natürlich muss man jetzt auch die andere Seite anhören und deswegen sprach ich oben auch davon, dass ich jetzt einfach mal ganz bewusst von dem einen Kontext ausgehe, ganz bewusst auslassend, so lange keine weiteren Informationen in dem Gerichtsurteil bekannt sind.

Hier geht’s zur Akte.

Kleiner bahn.de Tipp

Eintrag vom: 10.01.2018 | von: Basti | in: Preisfuchs

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Die 10 € Gutscheine auf den Duplo- und Hanuta-Packungen funktionieren auch für Ländetickets. Wenn mindestens 2 Personen fahren, kann man auch 2 Gutscheine (also 20 € Rabatt) darauf einlösen.

Filiale adé!

Eintrag vom: 09.01.2018 | von: Basti | in: Notiz

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Ein, wie ich finde, ganz spannender Bericht über das Filialsterben bei DLF:

Erste Cloud-Tests nach Meltdown-Patches

Eintrag vom: 08.01.2018 | von: Basti | in: Internet & Co

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Die ersten Cloudserver haben die Patches für #MELTDOWN und #SPECTRE gefahren und die Performanceeinbußen sehen gar nicht mal so beruhigend aus… :-/ 5 Prozent scheint da nicht die Ausnahme zu sein.

Visite im Tram Café

Eintrag vom: 07.01.2018 | von: Basti | in: Notiz

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Zur Sicherheit: Ich sagte „Tram Café“. Nicht: „Trump Café“!

Auch wenn ich diese Idee auch irgendwie ganz witzig fände.

Das Tramcafé ist jedenfalls ein wirklich sehr schönes Crêpes-Café am Postpalast. Serviert wird aus einem eigenen kleinen Tram-Wagen via Straßenverkauf und in sehr leckerer Qualität. Sitzen kann man im Winter ganz gemütlich im beheizten Speisewagen nebenan… also alles so gar nicht wie das, was man mit POTUS so assoziiert. 😉 Empfehlung.

tramcafe tramcafe2

Test, Test, 1, 2, 1, 2 …

Eintrag vom: 06.01.2018 | von: Basti | in: Notiz

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So, dann schauen wir mal, ob Google Feedburner das Problem von dieser Woche wieder behoben hat…

Edit: Sieht so aus, dass sie haben. 😉

Google Feedburner spams my blog to someone else’s twitter account

Eintrag vom: 05.01.2018 | von: Basti | in: Notiz

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Now that’s crazy.

It seems feedburner has a hickup and started to crosspost my blog to pretty much all Twitter accounts I once was associated with including game companies and even to the Twitter account of the „Deutscher Entwicklerpreis“… 😮

feedburner

To be clear: It’s not me who did this. I also don’t have the credentials to your twitter accounts. I also can’t delete these posts.

And no: I did not „beschlagnahm“ your computer!

And yes: This is not setup in my publicize settings of feedburner either.

It seems the feedburner service had a hickup and used old credentials from years ago once associated with my Google account to post my blog RSS feed that is manged by feedburner to the Twitter API. Funny is, even my old Twitter accounts not having worked with feedburner for years suddendly seem to accept posts from feedburner. Some credentials must be over 10 years old!

To avoid your account of being hijacked by my posts in the future via Google, the best way is to revoke Google from your trusted apps within Twitter. This should be visible in this link. If you need Google for Twitter, you should be able to get new credential authentification by just logging in via OAuth again. I hope this revokes all old credentials you still might have on your Twitter from me. I try to not post blogposts for a little longer.

34C3: All Computers Are Beschlagnahmt

Eintrag vom: 04.01.2018 | von: Basti | in: Gesellschaft, Internet & Co

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Auch ein ganz interessanten Vortrag hielt die Rechtsanwältin Kristin Pietrzyk. Sie berichtet von den Razzien beim Verbot der Seite linksunten.indymedia.org. Dabei kommt es auch zur Zusammenarbeit zwischen Polizei und Geheimdiensten, die ich durchaus bemerkenswert finde. Der Klappentext des Talks sagt:

Eigentlich müsste anhand des Beispiels Indymedia linksunten politisch über Presse- und Meinungsfreiheit diskutiert werden. Über gezielte Verfassungsschutzhetze im Vorfeld des Verbots und über den Fallout des G20-Gipfels in Hamburg. Über den Aufstieg der rechtsradikalen AfD und einen deutschen Wahlkampf im Herbst 2017. Stattdessen wird der Fall als Folge eines Verwaltungsakts des Bundesinnenministeriums vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt.


(Auf die Katze klicken zum Starten)

Besuch des verfallenen Olympiastadion-Bahnhofs

Eintrag vom: 03.01.2018 | von: Basti | in: Fotos

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Der Bahnhof Olympiastadion im Norden Münchens wurde im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut, um für die Besucherströme neben der Münchner U-Bahn mit ein zweites Transportmittel zum Olympiagelände zur Verfügung zu stellen.

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Der Bahnhof bestand aus zwei Mittelbahnsteigen und vier Gleisen. Die Gleise waren über 400 Metern lang. Daneben gab es noch ein fünftes westlich gelegenes Umfahrungsgleis. Während die zwei östlichen Gleise am Bahnhof endeten, führten die beiden anderen Gleise weiter nach Süden zur Eisenbahnstrecke München–Landshut (heute die Landshuter Allee). Die Zufahrt erfolgte über den Nordring.

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Wegen eines Unfalls, bei dem spielende Kinder auf abgestellte Kesselwagen geklettert und mit der Hochspannung der Fahrleitung in Berührung gekommen waren, wurde der Bahnhof am 8. Juli 1988 geschlossen. Der Bahnhof ist seither dem Verfall preisgegeben und gilt daher als Geisterbahnhof.

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(Recherche-Quellen: Wikipedia)