Momentan hat die nächste Kältewelle Deutschland ja wieder gut im Griff. Noch vor 2 Jahren konnte ich am 13.03. problemlos aufs Kloster Andechs marschieren. Hier der Beweis:
Muss heute mal eben nach Cuxhaven. Laptop ist im Eimer und mit dem Handy blog ich ja nicht so gerne. Kann also gut sein, dass ich die nächsten Tag weniger schreibe. Damit der Beitrag bis zu meiner Rückkehr hier trotzdem etwas Gehalt hat: Hier eine gute Zusammenfassung über Fukushima. Jährt sich ja auch gerade wieder.
The 7th Guest, mit über 2 Millionen Exemplaren eines der meistverkauften Puzzle-Adventures aller Zeiten, geht in die dritte Runde. Das versprach Trilobyte-Mitgründer Charlie McHenry der Webseite polygon.com.
Dabei solle das Anwesen von Henry Stauf zurückkehren, welches nun als Museum dient. Doch natürlich entdeckt der Spieler bald, dass auch das Stauf-Museum immer noch von dem ominösen Spielzeugmacher heimgesucht wird. Wir erinnern uns: Bereits vor 10 Jahren versuchte 7th-Guest-Designer Rob Landeros diese Idee über den Publisher Lunny Interactive zu platzieren (Adventure-Treff berichtete). Für die Entwicklung hat Trilobyte 12 bis 18 Monate angesetzt. Derzeit werden Partner gesucht. Auch eine Kickstarter-Kampagne sei dabei denkbar. Um den Charme des Orignials einzufangen, habe man auch einen Teil des alten Teams wieder vereint. Einen ersten Screenshot zeigt die Seite polygon.com.
Ostpark, Südpark, Westpark oder den Riemer See, das Hachinger Tal oder den Perlacher Forst, den Olympiapark, Schloß Nymphenburg, St. Emmeram und natürlich die Isarauen – kennen wir alles.
Heute auf dem Programm: mal eine Anlage im Münchner Innenraum besuchen, die nicht so bekannt ist: die Aubinger Lohe, ein Biotop-Gebiet direkt an der S-Bahn-Station Lochhausen:
Nettes Naturschutzgebiet, wenn man im Münchner Innenraumbereich etwas sucht, wo auch das drumherum noch ländlichen Flair hat und schnell mit der S-Bahn erreichbar ist – allerdings in meinen Augen kein Muss. Der Perlacher Forst bietet mir da vor der Haustür persönlich mehr.
Hier mal eine Empfehlung für Tims und Linus Netzpolitik-Podcast.
In der aktuellen Folge geht es um Leistungsschutzrecht (natürlich), Bardley Manning, ACTA und (in genial sarkastischer Form) um die GEMA. Zum anhören hier klicken. Der Podcast erfolgt wöchentlich und liefert immer einen guten, kurzweiligen Überblick über die netzpolitischen Themen.
Ebenfalls schön: Tobybears “Irrfahrt” hat es glatt in die letzte Ausgabe von Trackback geschafft. Zu hören hier.
Die lange Schlange an der Waschstraße heute zeigt mir: Die Bevölkerung wartet wohl schon richtig auf den Frühling. Und auch die Sommerfest-Planung geht langsam in den Angriff über. Ich suche ja schon länger nach einem Alm-Fest mit guter(!), landestypischer Musik im Sinne eines Open-Airs in den Alpen.
Vor kurzem bin ich fündig geworden: die Wellbappn aus der Familie „Well“ (auch bekannt als „Biermösl Blosn“) treten im Sommer in den Chiemgauer Alpen auf und geben bayerische Folklore vom Feinsten zum Besten. Wie gerufen für einen Bergausflug mit anschließender Grillerei in Alpenpanorama und mit guter Musik. Gerade die Chiemgauer Berge stehen dieses Jahr ohne hin fest auf meinem Programm. Sie sind vielleicht die vielseitigsten Bayerischen Voralpen: Auf der einen Seite karge, weit abfallende Steilwände, auf der anderen Seite der Chiemsee, auch bekannt als das „Bayerische Meer“ mit seinen zahlreichen Seglern, die einen Kontrast bilden, der nicht heftiger ausfallen könnte. Am schönsten sieht man Chiemgau vielleicht vom Hochries: Der gut 1560 Meter hohe Berg bietet einen Rundumblick über das komplette Chiemgau mit Sim- und Chiemsee, Rosenheim, das angrenzende Inntal und sogar Weitblicke zu Großglocknern und die Zentralalpen.

Einen Nachteil hat das Ganze auch: Der Hochries ist der vermutlich auch meist besuchte Berg in der Region. Eine Seilbahn macht den Aufstieg auch für Normalsterbliche möglich. Also Karte rausgekramt und alternative, vergessene und selterne Wege gesucht. Wege, die uns zu einem finsteren Bergsee führt, der völlig verwachsen hinter der idyllischen Glasen-Alm zu finden ist. Dann weiter über die hochgelegenen Mooserböden über viele Serpentinen vorbei an den Seiten-Almen zum Gipfel, wo wir wieder auf die Zivilisation und ein tolles Bergpanorama treffen.
Und das beste daran: die Käser-Alm, die das oben besagte Sommerfest sammt Wellbappn-Konzert am Abend abhält liegt direkt auf dem Rückweg. Auf einer herrlichen Almwiese wird dann am Abend noch kräftig gegrillt – etwas, das man wegen Naturschutzgründen in den Bergen eigentlich sonst nur noch recht selten erlebt. Um 20 Uhr geht es dann direkt weiter mit einem Open-Air mitten auf der Alm – klingt für mich nach einem super Plan und ist hiermit in meine Events-Sektion aufgenommen, wo man sich auch als Interessent für die Sommerfest-Tour melden kann. Und für alle anderen hier auch nochmal der Hinweis auf den Touren-Newsletter, der Euch unabhängig von Vorreservierungen auf dem Laufenden hält.

Fotos (c) Hochries – Bergbahn GmbH
In diesem Blogbeitrag habe ich schon mal über das Ungetüm Dynamic Currency Conversion (DCC) bei Kreditkarten gesprochen – und die Tatsache, dass das jetzt auch bei PayPal um sich greift. Jetzt hat’s mich doch glatt auch erwischt – und das, obwohl ich nun wirklich vorsichtig geworden bin. Das ganze war in meinen Augen fast schon arglistige Täuschung – und dann auch noch von Paltzhirsch PayPal höchstselbst.
Darum geht’s:
Ich habe via PayPal Produkte im Wert von 116,27 Euro bezahlt. Alle Bestellbestätigung von Shop und von PayPal lauten auf Euro. Soweit so gut. Bei der Abrechnung stell ich fest. Die Waren kosten mich jetzt plötzlich über 124 Euro . Was war passiert?

PayPal kam auf die tolle Idee, meine 116,27 Euro in Pfund abzurechnen. Deren DCC-Umrechnungskurs war nich nur ziemlich mies, nein, die Pfund müssen auf meiner Kreditkarte natürlich wieder in Euro umgetauscht werden. Das wiederum lässt sich die Bank ein weiteres Mal ordentlich bezahlen. Am Ende sind’s summa summarum fast 8 Euro an Gebühren für sinnloses Hin- und Hergerechne von Währungen.
Warum PayPal das macht? Keiner weiß es – scheinbar nicht mal PayPal. Meine Vermutung: Der Aussteller meiner Karte ist die Conister Bank auf den British Isles. Das ändert zwar nichts daran, dass sie in Euro geführt wird – aber vielleicht glaubt PayPal nun, dass ich nach Jahren der Mitgliedschaft plötzlich Brite geworden bin. Obwohl die Kreditkarte auf eine Münchner Adresse läuft und es mittlerweile einfach usus ist, dass die Karten ohnehin aus aller Herren Länder ausgegeben werden. Sinn macht es jedenfalls nicht – außer für die Zahlungsanbieter, die ordentlich Geld mit mir verdient haben.
PayPal selbst verweist mich bei den Gebühren jetzt völlig sinnloserweise auf meine Bank – obwohl sie ja mit der Umrechnung angefangen haben. Außerdem schreiben sie mir, dass die Kreditkarte in ihrem System tatsächlich in Pfund geführt wird und ich es doch umstellen soll. Dass es die vom Support genannte Option garnicht dort gibt, ist denen scheinbar noch nicht aufgefallen. Ich lasse mich jedenfalls durch diese Mail noch nicht so abspeisen und antworte ein weiteres Mal:
Guten Tag xxx!
Vielen Dank für Ihre Mail und die Information, dass die besagte Kreditkarte in Pfund hinterlegt ist.
An mein Kreditkarteninstitut brauche ich mich sicherlich nicht für die rund 8,00 Euro Gebühren zu wenden, da -wie sie selbst festgestellt haben- ja PayPal die fälschliche Umrechnung in Pfund übernimmt und das Kreditkartenunternehmen die Rückrechnung in Euro ganz korrekt nach der (leider hohen) Auslandseinsatzgebühr ihrer eigenen Preisliste übernimmt.
Ich habe mich in meiner vorherigen Mail schon ganz bewusst an PayPal gewandt, und zwar aus folgenden Gründen:
1) In den FAQs von PayPal steht zu den Währungen ganz deutlich: “Die Standardwährung in einem deutschen PayPal-Konto ist immer Euro.”. Ich hab diese Währung von Euro auf Pfund nie umgestellt. Die Anschrift der Kreditkarte liegt in Deutschland. Warum stellt PayPal die Währung meiner in Euro geführten Kreditkarte ungefragt in Pfund um, wenn in den FAQs etwas anderes versprochen ist?
2) Die bemängelten Abrechnungen von PayPal lauten auch in den Bestätigungs-Mails immer auf Euro. Meine PayPal-Abrechnung für die Firma Sportsdirect vom 03.02. trägt den Betreff “Sie haben eine Bestellung in Höhe von 29,99 EUR an Sportsdirect.com gesendet”. Analog lautet der Tiel für meine PayPal-Abrechnung an die Firma Pearl vom 17.02. “Sie haben eine Bestellung in Höhe von 86,28 EUR an PEARL. GmbH gesendet”. In den Mails tauchen ausschließlich Euro-Werte in den Kaufdetails auf. Es ist keine Rede von Pfund-Werten. Gerne leite ich Ihnen diese Abrechnungen weiter. Ich werde also durch die Mails in dem Glauben gelassen, ich würde in Euro bezahlen.3) Auch bei meiner Kontrolle der Bestellungen im PayPal-Account wurden diese zunächst nur in Euro aufgeführt. Erst nach einiger Zeit, als die Bestellung abgewickelt wurde, rechnete PayPal diese in Pfund um. Der Pfund-Betrag der Bestellung war bis dahin nicht zu sehen.
4) Die von Ihnen genannte Umstellmöglichkeit der Währung ist zumindest mir nicht ersichtlich. In der Bearbeitungsmaske der Kreditkarte finde ich nur Einstellungen für Adresse, Kartengültigkeit und Kartenprüfnummer. Es gibt im Bereich “Bankdaten” aber die Funktion “Währungen” - die ist ganz korrekt auf “Euro” eingestellt.
Übrigens: Beide oben genannten Firmen wickeln den Warenkorb selbstständig ab. Ich melde mich nur über meine PayPal-Zugangsdaten dort an. Danach erscheint der Warenkorb bei Sportsdirect und Pearl – natürlich mit dem Euro-Wert. Auch dort habe ich also niemals eine Information über die Abrechnung in Pfund erhalten.
Sie verstehen sicherlich, dass micht die Tatsache ärgert, wenn ich anstatt den erwarteten und kommunizierten 116,27 Euro nun 124,05 Euro zahlen muss. Entweder handelt es sich hierbei also um einen technischen Fehler beim Anlegen meiner Euro-Kreditkarte in einem deutschen Konto (wofür ich, bei aller Freundlichkeit, eigentlich eine Gutschrift erwarte) oder um eine versuchte Täuschung durch PayPals Dynamic Currency Conversion.
Ich habe daher weiterhin zwei Fragen:
1) Warum hinterlegt PayPal für meine Kreditkarte ohne mich zu fragen eine Fremdwährung als Standardzahlungsmittel?
2) Bitte erklären sie mir im Detail, wo die Währungseinstellung im PayPal-Konto zu finden ist. Unter “Kreditkartendaten bearbeiten” der Kreditkarte ist sie jedenfalls nicht zu finden. Gerne schicke ich Ihnen einen Screenshot.
Ich vermute, da kommt jetzt nix mehr oder nur noch Standard-Blabla wie zuvor. Vielleicht überrascht mich PayPal ja aber noch. Jedenfalls finde ich: Ganz normal geschweige denn sauber ist dieser DCC-Scheiss über die Hintertür wirklich nicht mehr…
Wieder haben es einige Adventures auf die Nominierungsliste für den alljährlichen Deutschen Computerspielpreis (DCP) geschafft.
Mit dabei sind Chaos auf Deponia (Bestes Deutsches Spiel und Bestes Jugendspiel) und Jack Keane 2 (Bestes Jugendspiel). Auch die Installation O.R.pheus darf auf ein Preisgeld hoffen (Bestes Serious Game) – über die Installation habe ich schon mal ein Audio-Feature veröffentlicht (MP3-Download). Bei den internationalen Spielkategorien hat es neben Deponia auch Telltales The Walking Dead auf die Liste geschafft. Beide hoffen auf den Preis für das beste internationale Computerspiel. Bei den Konsolenspielen hat das zumindest adventurenahe Journey noch Siegchancen.
Verliehen wird der DCP am 24. April in Berlin, im Rahmen der Deutschen Gamestage, auf denen übrigens auch Al Lowe einen Vortrag halten wird.
Ich weiß ja nicht – irgendwie fand ich die LARA als Vorgänger sympathischer. Das war zwar genauso ein merkwürdiges Preise-Zuschieben, aber irgendwie ehrlicher. Ich mein, wenn Gina Wild über den roten Teppich läuft und Claas Paletta der einzige Games-Stargast (okay, fast!) ist, den man dort trifft, dann ist alles gesagt.
Achja, Erinnerungen:
Ich kann noch nicht sagen, wie gut die Dokumentation “The Gatekeepers” über den israelischen Geheimdienst Schin Bet wirklich ist – aber ich werde sie mir heute Abend mal anschauen. Bei imdb.com hat sie 7,1 von 10 erhalten. Darum geht’s:
Sechs ehemalige Chefs des israelischen Inlandgeheimdienstes Schin Bet – Avraham Shalom, Yaakov Peri, Carmi Gillon, Ami Ajalon, Avi Dichter und Yuval Diskin – berichten über ihre Arbeit. Der Dokumentarfilm wurde 2013 für einen Oscar nominiert Es handelt sich um eine Co-Produktion mit ARTE und dem NDR. (via wikipedia)
Wer ebenfalls heute reinschauen will kann das momentan noch völlig kostenlos in der arte Mediathek tun!
An die 15 Grad sind für diese Woche in Süddeutschland angesagt. Grund genug, sich bei diesen frühlingshaften Temperaturen schon ein wenig Gedanken über mögliche Frühjahres-Touren zu machen. Denn während im Sommer die Möglichkeiten beim Wandern hier aus allen Nähten platzen, sind die Übergangsjahre echte Problemkinder: Schon zu warm, um mit den Skiern noch bis ins Tal zu heizen. Aber noch zu kalt, um bereits jenseits der 1000-Höhenmetergrenze zu wandern. Die spektakulären Möglichkeiten sind damit ziemlich eingeschränkt.
Ziemlich viel wälze ich Wanderkarten hin und her, betrachte Höhenlinien, Exposition und Bewaldung, um vielleicht doch schon einen ausgeweiteten Spaziergang im Frühjahr ins Auge zu fassen. Letztes Jahr hat sich der Nußlberg kombiniert mit der Gießenbachklamm jedenfalls als Spitzenidee erwiesen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Runde durch die Leutascher Geisterklamm?
Die Leutascher Geisterklamm macht ihrem Namen nämlich alle Ehre: Lange Zeit war sie praktisch unpassierbar. Viel zu tief frisst sich die Leutascher Ache hier in den Kalk, viel zu gespenstisch hausten die Kobolden in den schroffen Steinen. Erst 2006 machten sich deutsch-österreichische Konstrukteure daran, den Geistern Einhalt zu gebieten. Seitdem können wagemutige Gespensterjäger das spukende, 1,6km lange Tal bequem über Stege durchqueren.
(Foto von Christoph Praxmarer, cc-by-sa)
Das klingt doch wie gerufen für eine Frühjahrskur-Tour! Um die Sache noch BastiTour-spezifisch abzurunden gibt es natürlich noch ein paar “Lekerlis”: Denn natürlich gehen wir nicht den herkömmlichen Weg sondern besuchen vorher noch die die Mittenwalder Bergseen. Die liegen -wie sollte es anders sein- mitten im Wald.
Und um der gruseligen Beschaffenheit von See und Klamm entgegenzuwirken, gönnen wir uns im Mittelteil einen königlichen Ausblick über die gesamte Wegstrecke auf der Ederkanzel – einem ganz besonderem Gasthaus: Während die Terrasse nämlich in Österreich liegt, befindet sich der Gastraum selbst auf bayerischen Boden. Verrückt! In Absprache zwischen den beiden zuständigen Finanzämtern in Garmisch und Innsbruck wird dabei übrigens nach deutschem Steuerrecht abgerechnet. Sachen gibt’s!
Ich jedenfalls fasse diese Möglichkeit für April mal in’s Auge. Wie immer können sich Interessenten auf der Event-Seite der Tour ein Ticket ziehen und werden dann informiert, sobald ein Datum steht. Und für alle anderen hier auch nochmal der Hinweis auf den Touren-Newsletter, der Euch unabhängig von Vorreservierungen auf dem Laufenden hält.
Wann’s los geht? Trotz der Frühlings-Temperaturen sicherlich nicht vor Mitte April. Denn auch wenn aktuell die Sonne strahlt, soll es in der zweiten Märzhälfte nochmal richtig kräftig winterln.












