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Gewaltmarsch über das Aiplspitz-Massiv – mit einem Besuch bei den Lamas

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Wann?
26/07/2014
All Day Uhr

Wo?
Spitzingsee
Spitzingsattel
Spitzingsee

aus dem Bereich:
Bergtour


Was?

Die Jägerbauernalm ist auf ihre Art einmalig in den Bayerischen Voralpen. Anders, alternativ, außergewöhnlich – man könnte fast sagen „Kult“ – wäre die Art, wie Sennerin Elke Ettenhuber aus Freudenstadt sie führt nicht mit einem kritischen Gesellschaftsbewusstsein verbunden, das jedem “Kultverständnis” zuwiderläuft.

Auf der Alm leben Katzen, Hunde, Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen auf freiem “Huf”. Gemolken wird noch von Hand. Es gibt frische Produkte direkt von der Alm. Bezahlen kann man nicht, nur spenden. Und dann wären da noch die zwei Berglamas – quasi die Maskotchen der Jägerbauernalm.

Es besteht somit kein Zweifel, dass wir der Jägerbauernalm dieses Jahr endlich einen Besuch abstatten müssen. Doch wir wären nicht wir, wenn wir das ganze nicht mit einer spannenden Tour verbinden würden. Und das, was uns hier blüht, ist wirklich harte Arbeit. Denn wir beginnen unsere Reise dorthin nicht auf der Spitzingstraße, wie es die meisten Führer empfehlen, sondern bereits am Bahnhof in Fischhausen.

Denn geplante ist keine einfache Rundtour sondern die komplette Überquerung des Aiplspitzmassivs von Fischhausen bis Geitau! Ein Gewaltmarsch sondersgleichen, auf dessen halber Strecke uns die Jägerbauernalm entgegenkommen wird. Definitiv nichts für untrainierte Spaziergänger!

Pünktlich um 9 Uhr beginnt der Abmarsch am Bahnhof Richtung Spitzingsee. Auf dem Weg gibt es gleich den ersten kleinen Höhepunkt, denn die Josefsthaler Wasserfälle begleiten uns auf dem Weg bis zum Sattel. Dort angekommen geht es mit der BastiTours-Spezialbehandlung direkt weiter – denn um nun vom Sattel auf die Jägerkamp (und von dort weiter auf die Aiplspitze) zu kommen, gehen wir einen alten, nicht mehr gepflegten, unmarkierten und nicht mehr leicht zu findenden Steig! Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hier Voraussetzung, denn wir queren einige Schuttkare.

Am Ende des Steigs erwarten uns schleißlich die Berglamas der Jägerbauernalm in einem saftig grünen Kessel. Doch die Unbeschwertheit ist nur von kurzer, denn jetzt beginnt die Gratwanderung über insgesamt drei Gipfel! Jägerkamp, Benzingspitze und zum Abschluß die Aiplspitze! Diese fordert noch einmal völlige Konzentration auf einem luftigen Steig rund ums Tanzeck! Dort angekommen ist es bereits Nachmittag und unsere Beine werden schmerzen!

Jetzt genießen wir noch ein wenig die Abendsonne, bevor es hinuntergeht nach Geitau. Bis zum Sonnenuntergang sollten wir auf alle Fälle die Geitauer Alpl verlassen haben, wo wir wieder auf einen normalen Wanderpfad treffen. In Geitau angekommen besteht noch einmal die Möglichkeit im Biergarten der „Roten Wand“ mit einem Absacker auf diese Meisterleistung anzustoßen. Von dort geht dann stündlich ein Zug zurück nach Fischhausen bzw. München.

Wem die besagte Horrortour von rund 17 Kilometer und stattlichen 1.400 Höhenmeter an einem Tag zu beschwerlich sind, hat die Möglichkeit, von Fischhausen die ersten 5 Kilometer parallel zu Gruppe mit dem Bus zurück zu legen und erst auf 1.129m in die Wanderung einzusteigen.

Achtung: Abstieg am Nordgrat erfordert Klettereinlagen im Steilgelände und hat Steinschlaggefahr (Helm empfohlen!).

Diese Tour hat noch keinen endgültigen Termin. Interesse-Tickets sind bereits möglich.

Gipfel: Benzingspitze, Jägerkamp, Aiplspitze
Besonderheiten: Wanderung über eine spannende Dreierkette mit Anspruch und einem Besuch bei einer legendären Alm mit Berg-Lamas
Schwierigkeit: schwer (leichte Klettereinlagen)
Ausgangspunkt Auto: Bahnhof Fischhausen, Wendelsteinstraße 1, 83727 Schliersee (Rückreise mit Zug von Geitau möglich)
Anreise mit Bahn: ja (Station „Bahnhof Fischhausen-Neuhausen“, ca. 1h von München aus)
Verkürzung: möglich via Bus-Zubringer von Fischhausen bis Spitzingsattel (5km Ersparnis, ca. 2,50 €)
Rückkehrpunkt: Bahnhof Geitau
Dauer: ca. 7 Stunden Gehzeit

Länge: 18km
Höhenmeter: 1400m mit Wiederanstiegen.
Wegzoll: ca. 2,50 Euro für Rückreise mit Zug nach Fischhausen (Stand 2013)

Fotos: Rufus46, Bbb (cc-by), eigenes Foto



Mitmachen:

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