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Loving Vincent (Rezension)

Eintrag vom: 28.01.2018 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Vincent van Gogh ist tot. Der Sohn des ortsansässigen Briefträgers erhält einen Brief, den er seinem Bruder Theo überreichen soll. Doch auch Theo ist plötzlich tot. Auf der Suche nach einem alternativem Empfänger gerät der Protagonist in immer widersprüchlichere Aussagen zu Charakter und Befindlichkeit des Malers. Seine Neugier ist geweckt, ein für allemal zu klären, wer van Gogh wirklich war.

So einfach die Prämisse der Geschichte, so komplex ist doch seine Wirkung. Loving Vincent ist nicht nur der Versuch, dem Geist van Goghs auf die Schliche zu kommen. Er ist gleichzeitig auch Hommage an die Ästhethik seiner Bilder, die Schönheit seines Charakters und die Kunst an sich. Sie ist aber auch eine Verneigung vor verkannter Größe und Schönheit, eine feinfühlige Kondolenz für alle Künstler, die mit Herzblut geschaffen und denen ihre Aufopferung zu Lebzeiten die Menschheit nicht rechtzeitig zurückzahlen konnte.

Fast schon wie selbstverständlich präsentieren die beiden Regisseure Dorota Kobiela und Hugh Welchman Loving Vincent daher als Animationsfilm, hinter denen 125 quasi ebenso namenslose Künstler die Welt von van Gogh Bild für Bild zum Leben erwecken – in rund 60.000 Einzelbildern. Als Ölgemälde. Im Stil van Goghs. Der Aufwand ist gewaltig, doch er lohnt.

Nicht nur atmet der Film damit den visuellen Geist der Künstlers, er setzt sein Leben auch in Kontext mit seinen Werken. So erhält sein von ihm portraitierter Arzt Dr. Paul Gachet ebenso eine zentrale Filmrolle wie die Hauptperson Armand Roulin und sein Vater Joseph. Die Bilder leben, ohne die Genialität seines Zeichenstils zu kompromitieren.

Das erstaunliche: Trotz dem hohen Fokus auf Ästhethik und Bildrausch bleibt der Film im Kern eine menschliche Geschichte, die funktioniert. Ganz ohne großen TamTam nähert er sich immer weiter seiner Figur, verpackt in eine durchwegs spannenden Aufdeckungsgeschichte, die gekonnt mit Clint Mansells mitreißender Musik unterlegt ist. Der Bildrausch tritt bald in den Hintergrund und irgendwann steht dann nur noch der Mensch van Gogh da. Als ein Mensch, der liebt und geliebt werden – und doch nur nicht sprechen könne, ausser mithilfe seiner Werke.

Genau diese Stimme gibt ihm der Film. Allein die Tatsache, dass sich das Filmteam der Mammutaufgabe in einer Zeit blockbustergetriebenen Mainstreams trotzdem annahm, macht Mut. Es geht am Ende in Loving Vincent eben nicht nur um einen liebenden und geliebten Vincent. Es geht auch um das eigene Kunstwerk, ein Liebesprojekt, gestemmt von zahlreichen Künstlern, die sich und van Gogh mit aller Kraft ein Denkmal setzen. Dass dann trotz des hohen Experimentalgehalts auch noch Stil, Dramaturgie, Aussage und Seele des Films eine Einheit ergibt ist einfach rundum schöne Filmkunst, die den Besuch im Kino absolut rechtfertigt.

 

Eisregnerischer Blick

Eintrag vom: 27.01.2018 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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So schlecht wie sich hier die Sicht auf der Kamera gibt, so schlecht sehe ich zu dem Zeitpunkt auch zunehmend durch die Brille. Am Ende war es ein Blindrodeln ;-). Eisregen ist was ekelhaftes, aber wenn man so viel vor dem Bildschirm sitzt wie ich, muss man jede kurze Outdoor-Möglichkeit nutzen. In dem Fall ist es die Rodelbahn von der Breitenberghütte, die man in rund einer Stunde auch Abends noch gut als einen Mini-Workout mitnehmen kann. Schnee gab es bei der aktuellen Warmwetterlage allerdings nur bis zur Schranke (letzten Sonntag):

Music: Mississippi Delta Beats – Sitting on a Stump, licensed under a creative commons by-nc-sa license.

Jean-Claude van Johnson

Eintrag vom: 17.01.2018 | von: Basti | in: Artikel, Film, Kultur, Natur

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Jean-Claude van Damme ist eigentlich Geheimagent Jean-Claude van Johnson, der seine Rollen in Action-B-Movies nur als Tarnung und zum Training annimmt, während er in der drehfreien Zeit irgendwelchen Schurken das Handwerk legt.

Was so dämlich klingt ist auch dämlich und reiht sich damit in die Riege bescheuerter 80er-Jahre-Plotlines ein, die nur dazu dienen, Actionszenen aneinanderzureihen. Da sich sowas in der heutigen Zeit selbst nicht mehr allzu ernst nehmen kann, verknüpft es die Serie mit allerlei Meta-Ebenen rund um die Filme und den ehemaligen Star-Ruhm eines gealterten JCVD sowie pradoistischer In-Your-Face Selbstironie. Da spielt es am Ende auch keine große Rolle mehr, dass die Serie vor Plotholes und offenen Fäden strotzt. Einen Anspruch hat Jean-Claude van Johnson eh nicht.

Das Ganze ist also letztlich nur aneinandergereihter Klamauk kombiniert mit einer gehörigen Portion Hommage an das B-Movie-Kino des letzten Jahrhunderts – und ich mag’s wirklich. Ich mag’s auch deswegen, weil die blöden Ideen so blöd sind, dass sie im Plotverlauf hin und wieder auch echt überraschen. Der Spagat zwischen Blödelei und Story-Vorantreiben gelingt der Serie zwar nicht immer reibungslos, aber was ist in billigen Actionfilmen schon jemals reibungslos gelaufen? All dem wird auf einer weiteren Ebene eine saudumme JCVD-Kinofilmproduktion beiseite gestellt, in der van Damme Huckleberry Finn spielen muss und welche die Dämlichkeit der eigenen Serie wiederspiegelt.

Ich hab großen Spaß daran. Ich mag aber halt auch dämliches 80er Jahre-Kino. Eine Hommage daran ist ja in letzter Zeit im Kino auch keine Seltenheit mehr. Aber wo Turbo Kid sich noch sehr nah an Tempo und Dramaturgie der 80er hielt, Kung Fury den Bogen bis zum Slapstick überspannt, liegt Jean-Claude van Johnson irgendwo genau dazwischen. Es gibt genug Geschichte her, dass man weiterschauen will und überrascht gleichzeitig mit einer überspitzten Dummheit auf der Meta-Ebene, ohne den Plot zu stark zu verbiegen. Gut gemacht, Amazon!

Empfehlung! Derzeit in Amazon Prime Video zu sehen.

Vom Tegernsee zum Schliersee – mit Rodel [Video]

Eintrag vom: 19.12.2017 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Ich war mir nie ganz sicher, ob man die Überschreitung von Tegernsee zum Schliersee im Winter mit Rodel ohne Schneeschuhe halbwegs gut machen kann. Seit diesem Sonntag kann ich trotz Schneefall sagen: Man kann.

Der Weg war gut gespurt und nur die Querung am Ende bei der Gindelalm war wirklich mit viel Tiefschnee versehen (aber auch noch gehbar ohne Schneeschuhe). Ab der Gindelalm geht’s dann wieder problemlos. Bereits ab dem Reiner Berg kann man sich auf die Rodel setzen und dann über den Huberspitz hinabrodeln. (Die Gindelalmstraße war (wie die meisten Jahre zuvor) hingegen nicht geräumt und nur schwach gespurt – das war also keine Alternative).

Eine tolle Runde und endlich mal eine Rodelalternative, bei der sich Aufstieg und Abstieg unterscheiden. Vielleicht gehe ich sie nächstes Jahr mit dem Schlitten ja auch mal umgekehrt. 🙂

Widlbichler Alm

Eintrag vom: 04.12.2017 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Musik: No Matter How You See It / Silver in My Heart
Interpret: FUSE

Licensed under a creative commons by-nc-sa license.

Obsession

Eintrag vom: 02.12.2017 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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If there’s one reason to still watch music videos, it’s OK Go…

Der Wahnsinn Dan Aykroyds

Eintrag vom: 27.11.2017 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Ich hatte es schon fast wieder verdrängt. Der Film Die wunderbare Welt des Wahnsinns, den ich als Kind in der Annahme sah, es sei eine Filmkomödie von Dan Aykroyd – denn als das wurde er promotet. Der Goonies-angehauchte Film ist aber ein absolutes Desaster, das vermutlich Texas Chainsaw Massacre näher ist als einem Familienfilm und mich damals nachhaltig verstörte – und mich, so glaube ich, als Selbsttherapie zum Horrorfilm-Fan machte.

Und endlich sprechen die Jungs von RedLetterMedia das auch mal aus: 😉

Herbst-Abschlusstour auf den Kofel (1342m), featuring Magic Vlado ;)

Eintrag vom: 06.11.2017 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Herbst-Verabschiedungstour über den Kofel und Oberammergau nach Ettal und dann weiter bis Oberau. Eine schöne Runde durch bunten Mischwald und auf einen kleinen, aber feinen Aussichtsberg mit Klettersteigeinlage und ein paar Magie-Einlagen in der Zauberstub’n, die ich jedem Oberammergaubesucher hiermit gerne weiter empfehle! 😉

Eurydike im Test bei Adventure-Treff.de

Eintrag vom: 03.11.2017 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur, Games

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Nach fünf Jahren Pause legt die Künstlerin Evelyn Hriberschek mit ihrem Live-Erlebnis Eurydike einen Nachfolger zum vielgelobten Live-Erlebnis O.R.pheus auf. Erneut erkunden mutige Teilnehmer alleine eine fremde Welt, diesmal mit einer AR/VR-Brille ausgestattet. Herausgekommen ist eine insgesamt lohnenswerte Installation, bei der allerdings einige Kritikpunkte beachtet werden müssen. Ob sich für euch die Reise nach München lohnt, erfahrt ihr in unserem Feature.

Scary Sleepover

Eintrag vom: 02.11.2017 | von: Basti | in: Film, Kultur, Natur

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Irgendwie ist mir jetzt erst Adam Greens persönliche Mini-Horrordarsteller-Reihe Scary Sleepover in die Hände gefallen. Sind zwar nur kurze Wepisodes, aber mich unterhalten sie wunderbar. Für Freunde des Genres oder von Adam Green sicherlich super, es gibt bereits 2 Staffeln: