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Vom Tegernsee zum Schliersee - mit Rodel [Video]Vom Tegernsee zum Schliersee - mit Rodel [Video] Ich war mir nie ganz sicher, ob man die Überschreitung von Tegernsee zum Schliersee im Winter mit Rodel ohne Schneeschuhe halbwegs gut machen kann. Seit diesem Sonntag kann...

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I Saw What I Did ThereI Saw What I Did There I love lectures when they are well written, perfectly presented and lyrically performed. And when they include a lesson by the story of life itself, I start to love them....

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Gespräch mit Joel Mayer (Purgatory)Gespräch mit Joel Mayer (Purgatory) Im Horrorspiel Purgatory von Joel Mayer erwacht Alex allein in einem Autounfall auf einsamer Straße. Es bleibt ihr keine andere Wahl, als sich tief in den Wald vorzuarbeiten...

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Zu Besuch bei AdventureRooms KölnZu Besuch bei AdventureRooms Köln Ich war mal wieder einen Escape Raum testen. Hier seht ihr meine Hackfresse samt Meinung. ;-) ~

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Herbst-Abschlusstour auf den Kofel (1342m), featuring Magic Vlado ;)Herbst-Abschlusstour auf den Kofel (1342m), featuring... Herbst-Verabschiedungstour über den Kofel und Oberammergau nach Ettal und dann weiter bis Oberau. Eine schöne Runde durch bunten Mischwald und auf einen kleinen, aber feinen...

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Deutsche Bank & Donald Trump

Eintrag vom: 06.02.2018 | von: Basti | in: Gesellschaft

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Im Deutschlandfunk gab es ein ganz gutes Feature zur Deutschen Bank und auch der Verbindung mit Donald Trump. Download hier.

„Warum ich Nazi wurde“

Eintrag vom: 30.01.2018 | von: Basti | in: Bildung, Gesellschaft, Medien

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Interessante Veröffentlichung, aus der man -gerade in der heutigen Zeit- viel lernen kann. Die Sendung panorama hat ein paar exemplarische Schriftstücke in diesem Video vorgetragen:

(Klicken für panorama-Beitrag)

Ein gutes Interview mit dem Kopf hinter dem Verlag findet ihr übrigens hier.

404 not found at the Front

Eintrag vom: 16.01.2018 | von: Basti | in: Gesellschaft, Medien

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Heute einer Lesung des Buches Fronten von Leonhard F. Seidl beigewohnt. Im Stück geht es um einen bosnischen Waffensammler, der durchdreht und einen Amoklauf begeht. Inspiriert ist der Fall vom Amoklauf in Dorfen 1988. Spannend ist, dass man mit dem historischen Fall Parallel zu heute ziehen kann. Das Buch taucht dabei in die Filter-Bubbles dreier Hauptcharaktere ein und vermittelt deren Perspektiven bis hin zum Anschlag. In der Edition Nautilus erschienen.

Stattgefunden hat die Lesung im 404 not found. Den Treffpunkt hatte ich bislang gar nicht auf der Uhr, werde ihn mir aber sicher merken. Es gibt konstant spannendes Programm und Vernissagen in gemütlichem Umfeld, die Limo kostet 1,80 €, es gibt einen Freifunk-Internetzugang und offene Diskussionrunden zu Themen wie Netzpolitik, Internet Technologien und Persönlichkeitsrechten. Wandert definitiv auf meine „das merk ich mir“-Liste.

34C3: All Computers Are Beschlagnahmt

Eintrag vom: 04.01.2018 | von: Basti | in: Gesellschaft, Internet & Co

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Auch ein ganz interessanten Vortrag hielt die Rechtsanwältin Kristin Pietrzyk. Sie berichtet von den Razzien beim Verbot der Seite linksunten.indymedia.org. Dabei kommt es auch zur Zusammenarbeit zwischen Polizei und Geheimdiensten, die ich durchaus bemerkenswert finde. Der Klappentext des Talks sagt:

Eigentlich müsste anhand des Beispiels Indymedia linksunten politisch über Presse- und Meinungsfreiheit diskutiert werden. Über gezielte Verfassungsschutzhetze im Vorfeld des Verbots und über den Fallout des G20-Gipfels in Hamburg. Über den Aufstieg der rechtsradikalen AfD und einen deutschen Wahlkampf im Herbst 2017. Stattdessen wird der Fall als Folge eines Verwaltungsakts des Bundesinnenministeriums vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt.


(Auf die Katze klicken zum Starten)

34C3 in den Startlöchern

Eintrag vom: 26.12.2017 | von: Basti | in: Gesellschaft, Internet & Co

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Morgen beginnt wieder der Chaos Communication Congress. Meine nächsten Tage sind zwar einigermaßen verplant, aber dank Timeshift-Streaming werde ich mir sicherlich wieder zahlreiche Beiträge zu Gemüte führen. Morgen interessiert mich z.B. der Vortrag über die Ladeinfrastruktur für Elektroautos, der „netzpolitische Wetterbericht„, die „Sprache der Überwacher“ in unserem Nachbarland (Österreich muss ab sofort ohnehin unbedingt stärker in den Fokus rücken!) und passend dazu der Vortrag zu den Geheimdienstprogrammen durch Constanze Kurz und Hans-Christian Ströbele.

Den PC-Wahl-Hack werde ich mir auch ansehen, dazu hatte ich aber hier schon was geschrieben. Persönliche Highlights für mich sind morgen der Vortrag über die BBS-Systeme der 1990er (Nostalgie-Schock!) und als Fan von Vincent Haupert die „Fabelhafte Welt des Mobilebankings„, bei dem man sicherlich wieder treffend den Kopf über den internen IT-Sicherheits-Blödsinn des Bankenwesens schütteln kann.

Die genauen Termine für die Vorträge (und weitere Infos zum Streaming) findet ihr im Wiki. Ich werde die Tage sicherlich -wie sonst auch- ein paar meiner persönlichen Empfehlungen hier im Blog posten…

Abfent! Abfent!

Eintrag vom: 24.12.2017 | von: Basti | in: Gesellschaft

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P1090132.JPGFröhliche Frohheit euch allen! Und nicht vergessen: Wenn der Familienwahnsinn überhand nimmt, dann bleiben einem immer noch ein paar aktuelle Gerhard-Polt-Stücke aus der „Auwehzwick“-Collection „fast wia im richtigen Leben“ und „überhaupts“… Hier der Link.

Staat verübt Anschlag auf Berliner Breitscheidtplatz

Eintrag vom: 26.10.2017 | von: Basti | in: Artikel, Gesellschaft

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Mal zur Abwechslung wieder eine clickbait-heischende Überschrift, die man so natürlich nicht stehen lassen kann. Aber die Sache ist ja durchaus wichtig und glaubt man dem ARD-Magazin Kontraste wäre dieser Vorwurf nicht soweit hergeholt, wie es scheint.

Leser meines Blogs wissen ja, dass ich Staatsterrorismus im Westen für eine vollkommen „übliche“ Form der politischen Strategie halte und den Vorwurf pflege, dass Verfassungsschutz und ein Teil der Geheimdienste genau für diesen Zweck genutzt werden. Man nennt dieses Vorgehen auch Strategie der Spannung: Man terrorisiert seine eigenen Bürger (oder lässt sie terrorisieren), weil die Angstzustände, die Destabilisierung der Staatslage und die Verunsicherung der Bürger für einige politische Akteuere sinnvoll sind.

Das letzte relevante Beispiel war vermutlich der Anschlag auf den Berliner Breitscheidplatz vor einem Jahr. Nach weitläufiger Meinung die Tat eines 24-jährigen Tunesiers names Amis Amri, im Auftrag des „Islamischen Staates“ (IS). Gleichzeitig die Rechtfertigung des Kriegs gegen den Terror – was heute so ziemlich alles bedeuten kann. Amri tötete mit seinem Anschlag 12 Menschen.

Aber ist Amis Amri der Schuldige, oder hat nicht vielleicht doch der deutsche Staat selbst die Tat auf dem Gewissen? Denn dann wäre es eben nicht islamischer Terrorismus sondern, zumindest in Teilen, auch deutscher Staatsterrorismus. Eine finale Antwort darauf habe ich bislang nicht, aber wenn eine Aufklärung bereits von Beginn an mit sogenannten „Ermittlungspannen“ belegt ist, dann werd‘ ich schon mal hellhörig.

Beispiel? Das LKA hätte Amri bereits Wochen zuvor aus dem Verkehr ziehen können, tat es aber nicht. Damit das nicht auffällt, hatte man diesbezügliche Akten gefälscht. Blöderweise fiel aber diese Fälschung des Kommissariat dann auch auf. Damals ging in der Presse eigentlich nur, dass man sich nur vor Ermittlungspannen schützen wollte. Persönlich finde ich die Erklärung „Das war halt eine Panne“ immer wenig befriedigend. Hypothese: Genauso hätte es ja sein können, dass es sich um Staatsterrorismus gehandelt habe, man Amri also bewusst nicht einsperren wollte, damit er seine Tat verüben konnte.

So eine These stellt man in der Presse natürlich nicht gern auf – zu unfassbar erscheint der Vorwurf, zu wenig Beweise gibt es. Also blieb es damals beim Tenor: „Die LKA, die ist halt schlappig wie Sau!“  Und doch gibt es immer wieder Belege, die derartiges Vorgehen nachweisen. So weit hergeholt wäre die Hypothese also vielleicht gar nicht. Gleichzeitig schützt diese „Unfassbarkeit“ scheinbar aber auch diese radikalen Gesetzesübertretungen vor ihrer Aufdeckung. Oder anders gesagt: Lieber schlampig wie Sau sein, als bei einer demokratischen Rechtsübertretung erwischt werden.

Soweit eine Vermutung.

Angeschoben wir diese Vermutung nun durch einen V-Mann des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalens namens VP01. Der ist von Steuergeldern bezahlt und soll Abu Walaa-Anhänger dazu aufgestachelt haben, Attentate in Deutschland zu begehen. Aufgeflogen ist er zunächst durch Ali Aydin, dem Verteidiger in einem Abu Walaa-Verfahren. Seine Mandanten belasten VP01 schwer und erklären, VP01 habe scheinbar alles dafür getan, damit sich die Anhänger endlich radikalisieren und „Ungläubige“ töten.

Jetzt kann man sagen: „Ein Abu Walaa-Anwalt kann mir vieles erzählen.“ Doch ihm springen weitere Anwälte zur Seite, die VP01 ebenfalls belasten. So z.B. Johannes Pausch. Der hatte bereits Daniel Schneider von den Sauerlandbombern verteidigt, die in Wahrheit vom CIA versorgt worden sein sollen und dabei erfolgreich von der Terrorliste streichen lassen. War VP01 also im Auftrag des Staates auf der Suche nach einem Terroristen?

Die Berliner Morgenpost und Kontraste haben recherchiert und einen Aktenvermerk des Chefs des NRW-Verfassungsschutzes gefunden. Dort machte ein Anhänger der Abu Walaa-Gruppe über VP01 nämlich die Angabe: „ … dass die mutmaßliche VP (Vertrauensperson) in einem Vier-Augen-Gespräch erklärt habe, nach einem zuverlässigen Mann für einen Anschlag mit einem LKW zu suchen.“

Das bedeutet also: Die von Steuergeldern finanzierte Vertrauensperson VP01 des LKAs sucht nach Männern, die einen Anschlag mit einem LKW durchführen. Die Person stachelt dabei eine ganze Reihe an Anhängern an, aber alle lehnen ab und verpfeifen ihrerseits VP01 über ihre Anwälte. Hat VP01 dann in Amis Amri seinen Strohmann gefunden, der es durchzog? Die Vermutung liegt nahe, denn Kontraste liegen auch noch Behördenakten vor, dass VP01 bereits im Frühjahr mit Amis Amri in Kontakt war. Wusste sein Auftraggeber, das LKA aus NRW davon, dass VP01 Amis Amri mit einem LKW in den Breitscheidplatz fahren und Menschen töten lassen wollte? Das sagt der Kontraste-Bericht aus:

VP01 habe, so Kontraste, in einem Verfahren bereits ausgesagt: „…dass wir (…) besprochen haben, Anschläge in Deutschland zu verüben, falls das mit der Ausreise nicht klappen sollte“ und dass er sich „absprachegemäß immer als „anschlagsbereit“ dargestellt“ habe und von der Polizei „den Auftrag hatte, mich so zu positionieren, dass ich von Leuten, die möglicherweise Anschläge planen miteinbezogen werde, um an Informationen zu gelangen.“

Abgezogen wurde nach diesen Aussagen weder VP01 noch Amis Amri. Das LKA hätte also nicht nur vor Wochen einen Verhaftungsgrund für Amis Amri gehabt, es hätte auch noch genau gewusst, was er vor hatte. Statt dessen fand aber der Angriff ungehindert statt, 12 Menschen starben und problematische Behördenakten dazu wurden vom Kommissariat gefälscht.

Was folgte waren neben dem vielen Leid, Kriegsparolen, ein Erstarken von rechten Kräften, problematischer Gesetzesgebungen und letztlich womöglich radikal falsch interpretiertem Terrorismus. Der Schaden ist in jederlei Hinsicht enorm. Amis Amri kann nicht mehr befragt werden. Der wurde kurz danach von den italienischen Behörden erschossen. Aber interessiert es heute noch jemanden? Nein, natürlich nicht. Thema war es mal, ist es aber jetzt keines mehr. Die wenigen Artikel, die die neuen Erkenntnisse von Kontraste aufgreifen, werden meist von engstirnigen Lesern als lächerliches Hirngespinst wegkommentiert, die sich schwarzweiß-malerisch scheinbar lediglich einen bösen IS und einen gute Geheimdienste vorstellen können und zu einer differenzierten Meinung, in welchem Spannungsfeld sich das ganze Thema mittlerweile tatsächlich bewegt, nicht mehr fähig sind.

(Klicken für Kontraste-Beitrag)

Man muss nicht glauben, was Kontraste und Berliner Morgenpost behaupten. Man kann auch weiterhin glauben, dass alle Terrorprobleme nur von eingereisten Migranten herstammen und niemals von westlichen Regierungen. Reine Hypothesen sind bis zur endgültigen Beweiserbringung für mich beides. Aber wer Staatsterrorismus nach all diesen Vorwürfen -und das reicht von bewiesenen Fällen wie Gladio oder Celler Loch über Sauerland und NSU bis eben dem IS- immer noch für eine wirre Verschwörungstheorie ohne jegliche Glaubwürdigkeit hält oder die Anzeichen dafür einfach kommentarlos ignoriert und Antworten der Behörden kritiklos hinnimmt, der handelt in meinen Augen schlicht unverantwortlich für sich und unsere Zukunft.

Stimmen die Anschuldigungen von Kontraste -und es gibt bislang wenig Gründe dafür, warum sie so radikal lügen sollten- dann muss man auch klar aussprechen, was das bedeuten würde: Das LKA hat wissentlich und durch Zuarbeit eines eigenen Angestellten, den Terroranschlag in Berlin zugelassen und mit zu verantworten. Und selbst wenn am Ende alles aus purer Dummheit und Faulheit entstanden sein sollte, auch dann ist die Mitverantwortung durch den unkontrollierten Einsatzes eines staatlich bezahlten Aufwieglers nicht minder einzuschätzen. Und ja, dann ist der Staat schlicht auch mitverantwortlich für den Terror, den er mitverursacht hat.

Und das, in meinem Wortschatz, heißt nun mal Staatsterrorismus.

Über den Umgang mit Populisten

Eintrag vom: 29.09.2017 | von: Basti | in: Gesellschaft

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Ich finde, beim Umgang mit Rechtspopulisten im Parlament sollte man vor allen Dingen auf die hören, die damit bereits Erfahrung haben. Zum Beispiel unsere Nachbarn. Der Deutschlandfunk hatte in einem Feature bereits deutliche Ratschläge aus der Schweiz übermittelt:

Es ist „das Wichtigste, dass man nicht den Fehler machen darf und glauben darf, man kann Rechtspopulismus damit bekämpfen, indem man selber rechte Positionen in ihren Kernthemen einnimmt.“ (Quelle)

In einer der wenigen sehenswerten Diskussionsrunden über den Einzug der AfD in den Bundestag unterstreicht jetzt auch der ehemalige Haider-Berater und Populismus-Buchautor Stefan Petzner diese Divise. Und ja, ich denke, manchmal kann es Sinn machen, einem Populisten genau zuzuhören, wenn er den Populismus erklärt. Wenn jemand versteht, was in den AfD-Wählern vorgeht, dann am meisten noch er. Dabei macht er auch ganz konkrete, pragmatische Vorschläge.

Es wäre komplett falsch, die AfD pauschal auszugrenzen und zu sagen: Mit denen reden wir überhaupt nicht (…) In Österreich haben genau das die etablierten Parteien gemacht mit Haider und der FPÖ. (…) Das hat dazu geführt, dass Jörg Haider die FPÖ von 5% auf 27% und zur zweitstärksten Partei des Landes gemacht hat. (…) Die AfD wird vor allem darauf setzen, den Bundestag als Bühne zu benutzen, für Krawall, für Radau. (…) Viele dieser Provokationen und Tabubrüche (…) sind bewusst gesetzt. Man muss (…sie) so lange ignorieren, bis irgendwann eine gewisse rote Linie überschritten ist. Sie müssen wissen, dass diese Provokation das zentrale Erfolgselement dieser Populisten ist. Und stößt nun die Provokation auf keinen Wiederhall, kommt da kein Gegenwind der Medien und des politischen Gegners, werden sie folgendes machen: Sie werden die Provokationen höher schrauben und noch weiter gehen, weil sonst ihr politisches Befriedigungsmodell nicht funktioniert. Erst dann, wenn die Provokation so weit draußen ist, dass eine Mehrheit der Leute draußen und auch der AfD-Wähler nicht mehr applaudiert (…und) selber erschrickt, (…) dann ist es richtig (…) zu sagen: Genau deswegen müssen wir unsere Stimme erheben! Und das macht den Umgang so schwierig, weil man (…) bei jedem Tabubruch neu bewerten muss: Ist das jetzt zu weit gegangen, oder ist es klüger den Tabubruch jetzt bewusst ins Leere laufen zu lassen?

Die Debatte kann man hier nachschauen:

„Unsere Wahlen sind sicher“

Eintrag vom: 08.09.2017 | von: Basti | in: Gesellschaft, Internet & Co

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NOT.

Da wird die ganze Zeit über mögliche Manipulationen durch die Russen spekuliert und dann kommt erst irgendein Informatiker aus Dramstadt auf die Idee, sich mal die bei den Wahlen eingesetzte Software näher anzuschauen. Man könnte ja eigentlich erwarten, dass das nach den ganzen Debatten sicherlich längst jemand gemacht hat. Was der dann aber entdeckt ist mehr als beunruhigend. Zwei Beispiele?

  • Wahlergebnisse die auf FTP-Server geladen werden und dessen Zugangsdaten nahezu offen im Netz herumschwirren.
  • Später via Update nachgereichte Signaturprozesse, deren Passphrase im Klartext in eine Batch-Datei geschrieben werden (WTF!)

Die Sicherheitsmängel sind wirklich so eklatant, dass man keinen Geheimdienst braucht, um mal fröhlich die Ergebnisse der Bundestagswahl zu verfälschen. Und das Schlimmste: So knapp vor der Bundestagswahl lässt sich das System quasi auch nicht mehr beheben. Die Lücken sind mittlerweile disclosed. Hoffen wir mal, dass das Vertrauen in die Demokratie durch solche Pfuscherei nicht noch mehr leidet und das System schnellsten ausgebessert wird.

Alle Details dazu gibt es in diesem Podcast der Analysten (der auch meine Quelle darstellt). Klick!

(Meine Briefwahlunterlagen der Bundestagswahl 2013)

„Nun, Herr Kleber…“

Eintrag vom: 12.08.2017 | von: Basti | in: Gesellschaft

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Hammer!

Da lädt das heute journal Prof. Koch vom Karlsruher Institut für Technologie ein, um über den Diesel was zu erzählen. Koch war vorher bei Daimler. Und Dieter Zetsche, der Vorstand von Daimler, ist Aufsichtsrat des Instituts. Schon mal irgendwie geschmäcklerisch.

Was aber dann passiert lässt mich nur laut lachen.

Da macht Claus Kleber erst mal klar, dass Prof. Koch ja ganz sicher unabhängig von der Industrie sei, weil er ja jetzt am KIT ist. Und dann gibt es ein „Interview“, zu dem ich mal das sage:

„Nun, Herr Kleber! Etwas ablesen kann der Koch. Vielleicht wurde auch vorher das genau abtextet. Vielleicht braucht der Text auch noch 3 bis 4 Jahre Entwicklungszeit, bis es sich nicht wie fabrizierte Nachrichten anhört.“

Click it:

 

Dass das ZDF dann noch nicht mal Karlsruhe richtig schreiben kann, sei jetzt mal dahingestellt… *facepalm*