Eintrag vom: 28.01.2007 | von: Basti | in: Telekommunikation
Okay, okay – fast: Die Pin Gruppe übernimmt jetzt glatt auch noch das komplette Briefnetz Süd (u.a. damit z.B. den ganzen Zustellservice der Augsburger Allgemeinen (und nahezu aller anderen Zeitschriften in Süddeutschland). Mit dem BNS kann PIN jetzt endlich auch in nahezu alle südlichen Postleitzahlen-Gebieten von 69 bis 97 zustellen – außer in Altötting. Dort ist nach der ‘Pleite’ der ‘Bayrischen Briefboten’ der Dienstleister HB-Regiopost an den Start gegangen, von dem ich zugegebenermaßen auch nach stundenlangem Recherchieren nicht viel herausgefunden habe außer einem Namen und einer Anschrift. Die kooperieren allerdings scheinbar mit dem PIN Konkurrenten TNT Post und ist damit für mich als Privatkunde nicht wirklich interessant. Ob und wann PIN auch hier Briefkästen aufstellen wird, muss sich also noch zeigen. Spannend find ich die langsam voranschreitende Logistik-Liberalisierung jedenfalls allemal.
Eintrag vom: 24.01.2007 | von: Basti | in: Telekommunikation
Mobilfunkanbieter SunSim hat die Preise noch einmal gesenkt und wird für mich dadurch momentan zu einem Geheimtipp. Telefonate ins deutsche Festnetz kosten ab 4. April nur noch 8ct/Minute, Telefonate ins und vom Ausland sind bei SunSim eh schon konkurrenzlos günstig (wo telefoniert man schon für 29ct direkt mit seinem Handy vom Ausland nach Deutschland, oder von Deutschland ins Ausland?). Anrufe ins Mobilfunknetz kosten 16ct, sind also weiterhin auf regulärem Discounter-Niveau wie Simyo & Co. Natürlich gibt es bei SunSim keine Mindestvertragslaufzeit, keine Grundgebühr oder gar Mindestumsatz. Mal sehen, ob und wenn ja wann die Großen auf die neue Preisrunde reagieren. Wer also nicht ausschließlich ins Mobilfunknetz telefoniert -oder viel im Ausland unterwegs ist- und keine Lust auf Vertragsbindung hat, für den ist SunSim momentan ne echt Alternative. SunSim Webseite
Eintrag vom: 14.01.2007 | von: Basti | in: Telekommunikation
Keinen Bock auf lästige Werbeanrufe? Seid ihr die lästigen Nachfragen nach Eurer Telefonnummer satt? Wer keine Spam-Rufnummer zu verteilen hat kann ab sofort diese bei unerwünschten Anfragen angeben: (0 163) 1 73 77 43 Bei der geht dann nämlich der Frank ran und macht ganz deutlich klar, dass eine telefonische Kontaktaufnahme nicht erwünscht ist. Ideal, um auf unerwünschte Anrufe oder lästige Telefonwerbung zu reagieren.
Siehe auch: http://frank-geht-ran.de Nette Idee eigentlich. Könnte man durchaus noch aggressiver umsetzen. Genug freie Handynummern hätte ich selbst noch anzubieten. Wer bespricht meinen AB?
Eintrag vom: 05.12.2006 | von: Basti | in: Telekommunikation
Der Kommunikationsmarkt wird wieder ein bischen aufgemischt – diesmal ist mal wieder die Festnetzsparte dran. Da hätten wir zum einen das nicht unattraktive Angebote für DSL 16000 bei tele2. Gut, man mag von dem Verein was Telefonwerbung betrifft halten, was man will – aber das Angebot hat es in sich: Ein DSL-Anschluss bis zu DSL 16000 (Resale), natürlich inkl. DSL-Flatrate kostet dort 18,95 Euro – Festpreis. Allerdings für 24 Monate. Da es ein T-DSL Anschluss ist, ist natürlich weiterhin ein analoger T-Com Anschluss notwendig. Macht Gesamtkosten von rund 35 Euro für Telefonanschluss und DSL-Flatrate. Mit Telefon-Flatrate kommt man -je nach Anbieterwahl- auf ein bischen mehr als 40 Euro pro Monat. Für DSL 16000 ist das top! Zum Vergleich: Das inhaltlich nahezu gleichwerte Call&Surf Comfort Plus der Telekom kostet 59,95 im Monat. Nachteil hierbei ist ein scheinbar fehlendes Fallback (ist 16000 oder 6000 nicht verfügbar wird man mit etwas Pech zu gleichen Kosten auf 1000 runtergestuft, selbst wenn z.B. 2000 noch gehen sollte) und die lange Laufzeit von 2 Jahren. Immerhin hätten man in der Zeit eine Tarifgarantie (bzw. ausserordentliches Kündigungsrecht). Von daher juckt mich tele2 eigentlich nicht so. Momentan hat mich eher das Angebot von Alice aufgeweckt. Den Verein mag ich zwar noch weniger, aber deren neue Festnetz-Offensive erfordert als Liberalisierungs-Fan eigentlich meine volle Unterstützung: So bietet Alice jetzt bundesweit ihre Komplettanschluss – Komponenten an. Ein DSL 4000 Anschluss kostet dann z.B. inkl. Rufnummer, DSL- und Telefon-Flatrate 39,90 Euro/Monat, ohne Internet-Flatrate nochmal 10 Euro weniger (kann man sich ja dann externe Discount-Flats für 4 Euro dazubuchen und spart so nochmal extra bei gleicher Leistung). Für Leute auf dem Lande ist das allein schon deswegen attraktiv, weil Alice die Serviceleistung wirklich bundesweit anbietet – und zwar als einziger Dienstleister… Arcor, Freenet, QSC… bisher alles nur in Großstädten (und zu nicht viel günstigeren Konditionen). ‘Moment’, werden jetzt einige rufen. ‘Alice hat doch bisher nur Netzkooperationen mit Hansenet und QSC und ist daher nur in einigen Städten verfügbar!’ Ist korrekt, deswegen schaltet Alice auch weiterhin einfach alles über den T-Net Anschluss – aber: die kompletten T-Net Kosten werden übernommen (also im Prinzip die Kosten des T-Net analog Anschlusses, mehr braucht man dafür ja auch nicht). Alle Alice Leistungen werden dann per DSL-Resale realisiert, die Telefonie läuft über eine Sphairon VoIP-Lösung. Rufnummern kann man bei der Telekom behalten (dann halt am nicht genutzten T-Net Anschluss und -wovon ich ausgehe- über Sphairon durchschleifen) oder aber auch portieren, da Alice in nahezu jedem Ortsnetz Rufnummerngassen gebucht hat. Das ist besonders für ISDN-Nutzer interessant, denn damit lässt sich ein Downgrade auf T-Net analog durchführen und die Nummern ganz einfach über die Alice-Lösung weiter behalten. Wobei das bei gleichzeitiger Nutzung natürlich auch eine entsprechende DSL-Bandbreite verschlingt. Das heißt also: Der T-Net Anschluss ist zwar da, wird de facto aber nicht genutzt. Alice bezahlt alle Telekom Fixkosten, so lange der entbündelte DSL-Resale-Anschluss bei der Bundesnetzagentur noch nicht durch ist (und das kann dauern – kümmert aber danke der Gutschriften ja nicht weiter). Im Prinzip also ein bundesweit verfügbarer und entbündelter DSL-Anschluss samt Telefonie- und Doppel-Flatrate-Leistung. Gute Lösung, gute Sache!
Eintrag vom: 28.10.2006 | von: Basti | in: Telekommunikation
Nächstes Jahr wird es kein Briefmonopol für Sendungen unter 50 Gramm mehr geben. ‘Deutschland wird den nationalen Briefmarkt zum 1. Januar 2008 vollständig öffnen’, sagte Dagmar Wöhrl, Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, dem Online-Portal WELT.de. Selbst wenn andere Länder in der EU wie Frankreich oder Italien noch nicht mitziehen sollten, werde die Bundesregierung das Monopol definitiv beenden. Die Bundesregierung will die Unsicherheit darüber beenden, ob das Briefmonopol in Deutschland nicht doch noch verlängert werden könnte. Derartiges fordern die Deutsche Post AG, Teile der SPD, der CSU und die Gewerkschaft Ver.di. Letztes Jahr hatte Post-Chef Klaus Zumwinkel mit dem Verlust Tausender Arbeitsplätze gedroht, sollte das Briefmonopol in Deutschland früher als im Rest der EU fallen. Die bestehende EU-Richtlinie für den Postmarkt, welche den Mitgliedsländern die Monopolisierung des Briefbereichs unter 50 Gramm erlaubt, läuft Ende 2008 aus. Wenn sie nicht verlängert wird, würde das eine Marktfreigabe bedeuten. Die EU könnte dann mit juristischen Mitteln unwillige Mitglieder dazu zwingen, ihren Postmarkt zu liberalisieren. Die Bundesregierung will nun den Druck auf die EU-Länder erhöhen, die wie Frankreich oder Italien eine Marktfreigabe blockieren. Zumindest soll, wie jetzt in Deutschland geschehen, ein verbindliches Enddatum noch während der deutschen Ratspräsidentschaft vereinbart werden. (Quelle)
Eintrag vom: 23.10.2006 | von: Basti | in: Telekommunikation
Die Packstation feiert diese Woche Geburtstag und hat für seine Kunden ein paar Geschenke vorbereitet.
Eintrag vom: 12.10.2006 | von: Basti | in: Telekommunikation
Wieder ein neuer Mobilfunk No-Frills-Anbieter, der für Kunden, die häufig ins Festnetz telefonieren womöglich attraktiver ist als simyo & co: Vistream Family & Friends
Eintrag vom: 11.08.2006 | von: Basti | in: Telekommunikation
Freie Marktwirtschaft funktioniert dann am besten, wenn man so gut wie möglich liberalisiert und dann eine, möglichst unabhängige Kontrollinstanz hinsetzt, die nur bei Bedarf eingreift. Die Liberalisierung des Telekommarktes in Deutschland ist hierfür für mich immer noch das Beste (und einzig wirklich gut durchgeführte) Beispiel. Zugegeben, es sind viele Jobs bei der Telekom dadurch flöten gegangen – andererseits wurden massiv neue Carrier aus dem Boden gestampft und die Telekommunikationsbranche hat eine Dynamik entwickelt, die nur für wenige Länder vergleichbar ist… Leider wurde seit der rot-grünen Regierung praktisch jedes Liberalisierungsvorhaben gestoppt, die weitere Liberalisierung des Stormmarktes total verpennt. Ausserdem wird die Liberalisierung des Briefmarktes seit Jahren verschoben – einige Monate vor der geplanten Öffnung hat u.a. Werner Müller (parteilos) die Öffnung des Briefmonopols von 2002 auf 2007(!) verschoben. Naja, ist auch kein Wunder – der Staat hat kein Geld und die Anteile an der Post sind halt auch nicht unbeträchtlich. Dass mit dieser Praxis aber wesentlich mehr Jobs flöten gegangen sind (eigentlich mussten ja alle kleinen Carrier, die schon in den Startlöchern standen wieder schließen, da die weiteren Jahre ohne Geschäftshandlugen kaum zu überbrücken waren) interessiert nachher wieder keinen. Momentan versucht eine Initiative von Walter Hirche (FDP) das Briefmonopol bereits 2006 auslaufen zu lassen. Dass das nicht mehr klappt, ist wahrscheinlich. Zugegegeben – eine Dynamik wie im Telekommarkt ist im Briefverkehr nicht zu erwarten. Im besten Falle gibts am Ende ein Oligopol. Andererseits beweisen Beispiele wie Hermes, dass dem Lange totgesagten Privatkunden-Paketmarkt durchaus noch interessante Angebote zu entlocken sind. Langer Reder kurzer Sinn… ich wollte nur auf eine neue Entscheidung der BNetzA hinweisen, eine der wenigen wirklich richtig eingeführten und positionierten Bundesagenturen hinweisen: Auf die vier deutschen Mobilfunkbetreiber kommen harte Preisvorgaben durch die Bundesnetzagentur zu. Wie die Deutsche Presse-Agentur heute aus Branchenkreisen erfuhr, sollen die beiden Marktführer T-Mobile und Vodafone künftig nur noch 8,8 Cent je Minute und E-Plus und o2 einen Preis von 9,9 Cent für die Durchleitung von Telefonaten verlangen dürfen. Damit können Telefonate vom Festnetz zum Handy künftig deutlich billiger werden. Für die Anbieter sinken die so genannten Terminierungsentgelte um 2,2 Cent (T-Mobile, Vodafone) beziehungsweise um 2,5 Cent je Minute (E-Plus, o2). Die Preise sollen ab 23. November für ein Jahr lang gelten. Die Behörde wollte noch am gleichen Tag die neuen Entgelte bekannt geben. Mit den Preisvorgaben hat erstmals die Bundesnetzagentur in den Mobilfunkmarkt eingegriffen. Die vier Betreiber konnten sich zuvor nicht auf einen gemeinsamen Absenkungspfad verständigen. Meiner Meinung nach eine vollkommen richtige Entscheidung. Die IC-Entgelte sind fair, der Verbraucer freut sich und ein Streit ist geschlichtet. Weiter so, BNetzA! (Quelle)
Eintrag vom: 15.07.2006 | von: Basti | in: Telekommunikation
Huch! Ich hatte ganz übersehen, dass wir im nur einige Kilometer entfernten Töging am Inn einen eigenen WiMax/WLAN-Carrier haben – und der sieht garnicht mal schlecht aus. Wenn die mit ihren derzeitigen Aktionen so weitermachen, könnten die noch ganz groß rauskommen… Wenn die Empfangsqualität hier in Winhöring gut genug ist, wäre das ja echt mal ne Vollanschluss-Alternative!