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Wolkige Bildanalysen

Eintrag vom: 12.06.2015 | von: Basti | in: Internet & Co, Medien

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Stefan Niggemeier bespricht die Bildanalyse zum Absturz der MH17, die ergeben haben soll, dass die Bilder gefälscht sind. Wenn ich mir so durchlese, was die “Experten” als Begründung für eine angebliche Fälschung der Bilder angegeben haben, wird mir schon ein wenig schlecht. Da werden Fotos dann auf Online-Plattformen hochgeladen und deren Ergebnisse dann als Fakt genutzt. Ich hätte schon erwartet, dass so eine forensische Untersuchung mehr ist, als ein Browser-Upload-Fenster zu bedienen. Gruselig. Und natürlich mindestens ebenso gruselig, wie die Medien hier dann gleich wieder ohne zu Hinterfragen diese “Expertenmeinung” als Fakt aufgenommen haben. Ein wenig mehr Debatte wäre hier doch schon schön gewesen.

Aber wehe, jemand kritisiert einmal ein anderes “Feindbild” als die Russen, sagen wir: Die USA. Wer eine Neuuntersuchung von 9/11 fordert, angesichts der Geheimdienstdebatten und den bisherigen Überführungen des US-amerikanischen Militärapparates bei mehreren Lügen eine durchaus denkbare Forderung, wird als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Da wird dann entweder schön schnell der Saft abgedreht oder die Ergebnisse gelten dann per se als nicht glaubhaft. Aber mit Untersuchungen gegen den Russen ist natürlich immer alles gleich in Ordnung.

Nicht falsch verstehen: Auf beiden Seiten (den Amerika- wie den Russlandkritikern) passieren Fehler. Beide Seiten werden bislang sicherlich nicht die endgültige Wahrheit für sich behaupten können. Aber das zweierlei Maß, mit denen hier in den Medien gemessen wird – das regt mich schon manchmal auf. Wenn irgendwo Redaktionsrichtlinien mit einer eindoktrinierten Feindbindgenese (von wem auch immer veranlasst – aber dass die USA hier zusätzlich indirekten Druck ausüben, dürfte wahrscheinlich sein) sichtbar wird, dann doch bei solchen Mediengeschichten.

This American Life

Eintrag vom: 28.05.2015 | von: Basti | in: Medien

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Erst vor kurzem habe ich Ira Glass’ Hörfunk-Sendung und Podcast This American Life für mich entdeckt.

Respekt: Da gibt es ja wirklich einige richtig tolle Sendungen. Glass hat irgendwie immer spannende Themen. Im Mittelpunkt stehen meist Geschichten von normalen Menschen (die auch direkt zu Wort kommen und ihre Geschichte erzählen können), aus denen sich letztlich meist spannende neue Schlußfolgerungen ziehen lassen. Von philosophischen Abhandlungen bis knallharter Investigation ist alles dabei. Auf alle Fälle hörenswert, auch wenn das Archiv leider nur als Stream (und nicht als herunterladbarer Podcast) verfügbar ist.

Ein paar Sachen, die ich schon gehört und für sehr gut befunden habe:

  • Secret Identity: Diese Folge liebe ich, weil noch einmal die unglaubliche Geschichte von Herson Torres behandelt wird. Wer sie noch nicht kennt: Unbedingt reinhören!
  • If You Don’t Have Anything Nice to Say, SAY IT IN ALL CAPS: Ein wirklich hilfreicher Beitrag zur Troll- und Frauenanfeindungs-Debatte. Höhepunkt: Ein Troll und eine Feministin sprechen über das Telefon miteinander!
  • Burroughs 101: Eine spannende Dokumentation über William Burroughs (“Naked Lunch”), geführt von Iggy Pop. Produktion ursprünglich von der BBC.
  • The Secret Recordings of Carmen Segarra: Eine FED-Mitarbeiterin macht heimlich Aufnahmen bei der Regulierung von Goldman Sachs – und protokolliert damit die Untätigkeit der Behörden gegenüber der Finanzbehörden.
  • Americans in China: Amerikaner berichten über das Leben in China.
  • My Friend The Extremist: Jon Ronson begleitet Omar Bakri, den selbsternannten britischen Osama Bin Laden.
  • Habeas Schmabeas: Eine ältere, aber bekannte Folge, in welcher Häftlinge von Guantanamo und Abu Ghuraib erstmalig ausführlich zu Wort kamen.

Das sind nur einige Anregungen – denn fast alle Episoden sind für sich hörenswert und toll produziert.

Sendeschluss

Eintrag vom: 13.05.2015 | von: Basti | in: Medien

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Auf meiner Suche nach der Auto-Quetsch-Szene aus “Vier gegen Willi” (siehe diesen Blogbeitrag) bin ich auf die Reihe “Sendeschluss” von Fernsehkritik.TV gestoßen. Nicht nur kommt da besagte, für mich als 6-jähriger legendäre, Szene vor (hier), sondern auch viele andere tolle Abendshows der 80er und frühen 90er werden präsentiert. Viele Sendungen haben spannende Spielkonzepte, welche die Leierei, die heute in der Showlandschaft abgeht, absolut alt aussehen lassen.

Sendeschluss hat sogar die sehr kurze Show “Cluedo” gefeatured, die ich als Jugendlicher eigentlich recht gut fand – und damals mir schon wünschte, die Sendung würde als paralleles Live-Game aufgezogen. Ich bin mir bei dem aktuellen Tatort- und Krimidinner-Hype auch gar nicht so unsicher, ob dieses Konzept heutzutage nicht sogar wieder aufgehen würde, sofern man es seriös aufzieht…

Auch die ganzen anderen Sendungen von Sendeschluss sind sehenswert.

Revelations

Eintrag vom: 26.04.2015 | von: Basti | in: Medien

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Jon Ronsons neuestes Buch, lese ich auch geradeIch mag Jon Ronson und seine Dokumentationen. “Them!”, auch bekannt als “The Secret Rulers of the World” gehört für mich zu einem “All-Time-Favorite”.

Aktuell schaue ich mir “Revelations” an, den ich irgendwie übersehen hatte. Bin gespannt.

Neue Klolektüre

Eintrag vom: 17.04.2015 | von: Basti | in: Medien

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Schon ein paar mal drüber gebloggt, jetzt endlich den Weg aufs Klo gefunden – mit Dank an Frau S.!

“Restlos aufgeklärt”

Eintrag vom: 04.04.2015 | von: Basti | in: Medien

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“Eine 32-jährige Gendarmin löste das Rätsel um den Absturz des Germanwings-Airbus A320 endgültig auf.”

Mich interessiert, mit welcher juristischen Argumentation davon ausgegangen werden kann, dass das Rätsel durch diese Erkenntnisse als “endgültig gelöst” angesehen werden kann: Die Auswertung der BEA gilt als “vorläufig”. Können technische Probleme ausgeschlossen werden? Ist das Suchen im Internet nach “Selbstmord” juristisch ausreichend, um zweifelsfrei von Selbstmordabsicht auszugehen? Wieso gilt das Lesen des Airbus-Handbuchs für einen Piloten als Indiz? Auf welchen Indizien stützt sich die Vermutung, dass zweifelsfrei “vorsätzlich” gehandelt wurde?

Mir geht es primär darum, wieso man durch solche Meldungen in der Presse (und offensichtlich forciert durch die Anwaltschaft) den Eindruck erweckt, alle Fragen seien geklärt, wenn diese offensichtlich noch nicht geklärt sind, z.B.: Wo ist die Kommunikation mit dem Interphone? Wieso macht nur die Staatsanwaltschaft Aussagen und nicht die unabhängigen Ermittler und Beobachter? Wieso werden die von Andreas L. angesurften Seiten nicht genannt? Eine Browser-History ist leicht fälschbar, es wäre wichtig, die IPs mit den Server-Logs zu vergleichen, wenn sie schon als Indiz genannt wird. Wie erklären sich die Ermittler die Zeugenaussagen, dass es drei Kampfjets während der Absturzes in der Luft gab, während die Presse nur von einem spricht? Warum kann CyberWarfare ausgeschlossen werden, die doch gerade die Überschreibungen im Autopiloten sehr gut erklären würden?

Kritische Fragen in einer laufenden Ermittlung durch solche Aussagen im Keim zu ersticken, ärgert mich.

Außerdem interessiert mich, warum in diesem Fall scheinbar keine Verletzung der Unschuldsvermutung vorliegt. Meines Wissens nach muss ein Gericht die Schuld in einem Verfahren feststellen, bevor von Schuld gesprochen werden kann.

Wäre schön, wenn die Presse mal diese Fragen stellt, bevor man jetzt alles zu den Akten legt und Andreas L. für immer als Täter in die Geschichte eingeht. Leider hat sich die mit der vollständigen Nennung des Namens gleich selbst in die Nesseln gesetzt: Würde die Schuld des Co-Piloten nicht zweifelsfrei festgestellt, hätten sie ziemlich sicher die Persönlichkeitsrechte des Piloten verletzt. Das gilt auch für Tote. An Stelle der Angehörigen würde ich mir ja ernsthaft Gedanken über eine mögliche Klage gegen die Presseorgane machen.

Womit willst du vor Gericht antreten?

Eintrag vom: 01.04.2015 | von: Basti | in: Medien

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Und wegen solcher Ausrutscher regt mich Mainstream-Journalismus immer wieder mal auf.

Der erste brauchbare #germanwings Bericht…

Eintrag vom: 29.03.2015 | von: Basti | in: Bildung, Medien

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… in der Presse kommt aus der Schweiz.

Zumindest meiner Meinung nach.

Gibt’s eigentlich noch Leute die den Quatsch glauben, der von namhaften Magazinen repliziert wird? Es ist natürlich möglich, dass sich die Sache so abgespielt hat wie jetzt kommuniziert wird. Aber zweifelsfrei festgestellt kann in meinen Augen da nichts sein.

Und trotzdem titulieren Medienmagazine, dass man den Namen des Co-Piloten nennen müsste, weil man sonst der Presse nicht würdig sei.

Ich sage: Wer als Reporter nicht in der Lage ist, entscheidende Fragen zu stellen und Zweifel auszuräumen, bevor man berichtet, ist der Presse nicht würdig.

Wie konnte die Identität der Beteiligten, besonders des Co-Piloten und des klopfenden Kapitäns zweifelsfrei festgelegt werden? Wer ist der Experte dafür?
Welche Quelle aus dem Militärbereich hatte bestätigt, dass sich nur ein Pilot in der Kabine befand? Wie kann ein Türgeräusch zweifelsfrei feststellen, dass ein Toilettengang statt fand?
Wieso sprach niemand übers Interphone, das ja scheinbar auch außerhalb des Cockpits erreichbar ist?
Wieso erhält die Staatsanwaltschaft die Tonaufzeichnungen so spät?
Wieso sagen die Chefermittler, dass man “Wochen oder Monate” warten müsse, bis Klarheit herrscht, und pflanzt dann doch einen Fakt in die Presse?
Wer sprach davon, dass der Co-Pilot wegen Depressionen in der Uniklinik Düsseldorf war, während die Klinik selbst das dementiert?
Wie erklären Experten, dass der Flugschreiber keine Memory-Card installiert hatte, als man ihn fand? Wie wahrscheinlich ist es, dass diese aus der immerhin panzergeschützten Ummantelung hops geht?
Wer hat entschieden, dass die Staatsanwaltschaft und nicht wie sonst üblich die unabhängige Ermittlerkommission die Aufklärung des Vorfalls regelt?
Wieso hört man das Klingeln des Emergency Codes nicht, wenn die Geschichte stimmt, so wie sie kolportiert wurde?

Verschwörungstheorien? Ich finde nein – das sind einfach nur Fragen, die zu jeder journalistischen Arbeit dazu gehören. Manche davon mögen dumm sein, aber gestellt werden müssen sie, geglaubt werden darf nichts. Trotzdem tun die Massenmedien das. Früher hat man bei Vermutungen und Gerüchten immerhin noch von “mutmaßlich” gesprochen. Das ist heute völlig verschwunden.

Antworten müssen her. Egal ob bei Anschlägen in New York und Norwegen, ob bei Amokläufern auf der ganzen Welt, oder bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz. Sofort steht fest, es war Mohammed A., Andres B., Tim K., Robert S. oder eben Andreas L. Sofort wandern Foto, vollständige Familiennamen und Wohnort in die Presse – häufig noch am gleichen Tag – unter Mithilfe der Behörden, die das häufig sogar noch forcieren. Eine Geschichte muss her, soviel steht fest. Gleich, sofort. Damit sie ja später nicht mehr in Frage gestellt werden kann. Dabei nimmt es der Journalist heute mit dem Auftrag, die vierte Macht zu sein, hin und wieder nicht so ernst – und repliziert schon auch mal schön alle sinnigen und unsinnigen Meldungen, die man halt so hört. Ich glaube, manchen Journalisten ist nicht mal bewusst, dass wir durch die Verbreitung solcher Lügen schon in Kriege gezogen sind – und wenn’s nach mir ginge, dann gehört diesen Journalisten der Presseausweis entzogen.

Am Ende bleibt es vielleicht allein am Konsumenten hängen: Wenn schlechter Journalismus endlich keine Quote mehr machen würde, kämen wir der Wahrheit womöglich einen Schritt näher. Aber das erreichen wir nur durch gute Bildung und der gesunden Portion kritischen Denkens. Leider sieht es für mich nicht danach aus, dass unsere Erziehungsmethoden da langfristig in diese Richtung gehen werden…

Foto: Aldo Bidini (GNU)

Your vagina is a self-cleansing muscular tract with over 50.000 nerve cells ready to act

Eintrag vom: 23.03.2015 | von: Basti | in: Medien

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Hab ich schon mal gesagt, dass ich ein Fan von I kveld med Ylvis bin? Das ist eine Late-Night-Show auf dem norwegischen Sender TVNorge mit den Brüdern Vegard und Bård Ylvisåker.

Jetzt könnte man meinen: “Eine weitere Late-Night-Show, na und?

Und selbst wenn man sieht, dass sie rund zwei Stunden dauert könnte man noch sagen: “Gut, ist halt mal ein wenig umfangreiche produziert als sonst, was soll’s?” Immerhin kommt sie “nur” einmal pro Woche.

Man könnte auch sagen, dass sie mit “The Fox” eines der viralsten Youtube-Videos produzierten, deren sozialkritische Aussage gerade in den USA scheinbar nicht mal im Ansatz verstanden wurde (aber bei Jon Stewart letztens perfekt in einer FOX-News-Satire eingebunden war) und darauf antworten, dass es halt ein kreativer Glücksgriff gewesen sei.

Aber ganz so leicht ist es nicht.

Ein Beispiel: Die Show öffnet jede Sendung mit einem anderen Show-Opener. Ich habe hier mal ein Beispiel des Openers der Sendung vom 16. September verlinkt. Man beachte neben der Höchstleistung der Moderatoren, auf die ja auch noch eine zweistündige Show wartet, allein die unfassbare Größe der Studio-Location:

Hat ich übrigens gesagt, dass das alles auch noch live ist?

Mal zur Relation: Das ist Norwegen. Das ganze Land hat rund 5 Millionen Einwohner, 1 Million weniger als allein die Metropolregion Berlin. Der produzierende Sender hat 75 Angestellte – das sind gerade mal halb so viele wie bei SuperRTL. Das ZDF allein hat 3600!

Und trotzdem produzieren die da immer wieder absolutes Gold. Ein paar Formate der Sendung sind z.B. (Durchklicken wärmstens empfohlen):

Allein die Tatsache, dass die Moderatoren die verschiedenen Formate auch noch selbst machen, finde ich beachtlich: Egal ob die gewaltige Akrobatik in den rotierenden Räumen, die Gesangseinlagen, die Tanzeinlagen, die vielen Szenen mit beachtlicher Multilingualität, die Interviews, die Live-Konzerte oder die Scherze mit versteckter Kamera. Soviel Einsatz bei rund 300.000 bis 400.000 Zuschauern in Norwegen. Kudos, Yilvis!

(Den Blogbeitrag-Titel können Ylvis-Fans zuordnen, bei allen anderen sorgt er für erhöhte Clickaufmerksamkeit ohne Sinn und Verstand)

Wurmparade auf dem Zombiehof

Eintrag vom: 08.03.2015 | von: Basti | in: Medien

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Wurmparade auf dem Zombiehof – so nennt sich das neue Buch des Film des Filmjournalisten Christian Keßler. Und darin macht er sich über die Welt des sogenannten “Trashkinos” her. Menschenfressende Kanninchen, Ninjas im Vorgarten oder fotografierende Monsterbrüste – in seinem Buch kommt jeder Freund des abseitigen Kinos auf die Kosten.

P1030447.jpgAm 26. Februar sprach Keßler im Werkstattkino über das neue Werk – und nachdem ich mich auf Grund fehlender SD-Karten für eine Möglichkeit der Archivierung entscheiden musste, wählte ich den Ton und habe damit frecherweise den Vortrag mitgeschnitten.

Ursprünglich hatte ich vor, das ganze als Podcast mit Ausschnitten zu verwursteln. Beim Durchhören stellte ich aber fest, dass es viel zu viel lustige Anekdoten gibt, um die es viel zu schade wäre, sie durch einen knappen Schnitt weg zu werfen. Statt dessen hab ich das Kinogespräch nur minimal gekürzt – auf knapp unter einer Stunde – und stelle es dem Interessierten Zuhörer hier zur Verfügung, nachdem ich grünes Licht vom Autoren bekommen habe und die erste Wurmparade-Tournee am Freitag in Stuttgart erst mal beendet ist.

Vom Buch selbst wird dabei nicht viel verraten, aber man merkt am Gespräch sofort, warum sich eine Anschaffung für Filmfreunde lohnt. Erschienen ist es im Martin Schmitz Verlag und bestellt werden kann es hier.

Hier aber nun Christian Keßler im Werkstattkino:


(Download)