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München bei NachtMünchen bei Nacht Heute Nacht hat's geschneit, geschneit und nochmal geschneit... hier ein paar Eindrücke von den leisen Straßen, die praktisch autofrei waren: [pe2-gallery class="aligncenter"...

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31C3 - Day One31C3 - Day One Heute gesehen: "A new dawn" fand ich wenig berauschend. Für eine Keynote fehlte leider vollständig der Drive. „Wir beteiligen uns aktiv an den Diskussionen“ war...

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Gardasee 2014Gardasee 2014 Bei Berg- oder Freizeitpark-Trips gilt in der Regel der Grundsatz, dass ich beim zweiten Trip keine Kamera dabei habe oder zumindest nicht mehr sehr viel Wert auf einen professionellen...

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Alasdair Bouch (Video)Alasdair Bouch (Video) I've written about Alasdair Bouch quite often, but I still owe you a video of the latest concert in Munich. So here it is. If you don't know who Alasdair is: You could call...

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Alpsee Bergwelt mit Alpin-CoasterAlpsee Bergwelt mit Alpin-Coaster [pe2-gallery style="text-align: center" ][/pe2-gallery] Eine November-Herbstwanderung durch den Nationalpark Nagelfluh - mit Naturfreunden, Rodelbahnen und allerlei Allgäuer...

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Michael Madsen hat sich als Arschloch rausgestellt.Michael Madsen hat sich als Arschloch rausgestellt. Am Samstag hab ich Rampage 2 von Uwe Boll gesehen - mit anschließender Q&A mit Boll selbst. Auch wenn der Film rund um den Amokläufer Bill Williamson deutlich kammerspielartiger...

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Nostalgie am MontagNostalgie am Montag Ach, Pumuckl war schon was feines. Und so freut man sich umso mehr, wenn man feststellt, dass die Wendelstein-Bahn tatsächlich in einer Pumuckl-Episode vorgekommen ist, nämlich...

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Teezeremonie in der UrasenkeTeezeremonie in der Urasenke Im Englischen Garten gibt es tatsächlich ein Teehaus, in dem noch japanische Teezeremonien abgehalten werden. Für Otto-Normal-Sterbliche wie mich, für die Teegenuss eigentlich...

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Fotos von der Reither SpitzeFotos von der Reither Spitze Ein paar Impressionen... [pe2-gallery style="text-align: center" ] Das Karwendelgestein ist beim Aufstieg einfach immer wieder schön. Nicht wirklich schwer, aber eben...

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South Park Galore

Eintrag vom: 18.11.2014 | von: Basti | in: Medien

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Die neuen South-Park-Staffel ist ja mal wieder ein ganz großes Nerdfest. Fantastisch!

Gleich in der ersten Folge Go Fund Yourself verbinden sie den wahnwitzigen Prozess rund um die Washington Redskins mit Kickstarter.

In Gluten Free Ebola wird die Ebola-Panik mit einer gluten-freien South-Park-Zone karikiert.

In The Cissy greifen die Macher den Mißbrauch von Transgender auf und führen die Gender-Debatte an sich ad adsurdum.

Handicar ist eine klasse Episode über den Streit rund um Uber.com, die in Deutschland vor kurzem eskalierte - gemischt mit Wacky Races.

In The Magic Bush geht South Park auf die Überwachungsparanoia durch Video-Quadrocopter ein und referenziert auch den Nude-Leak und das Ferguson-Attentat.

Freemium isn’t Free … da kann ich als (auch) jemand aus der Mobil-Games-Branche ja schon gar nichts mehr sagen. Es geht, wie der Name schon sagt, um das Freemium-Modell und hat vermutlich eine der knackigsten Definitionen dafür überhaupt parat.

Grounded Vindaloop ist schließlich eine ganz außergewöhnlich geniale Oculus-Rift-Folge mit fantastischen Matrix-Anspielungen (und vergleichbaren Filmen). Und indische Call-Center. Muahaha!

Bin schon auf die weiteren Folgen der 18. Staffel gespannt. Alle Folgen können auf southpark.de kostenlos angeschaut werden. Haut rein!

Im Reaktorblock von Fukushima (Video)

Eintrag vom: 08.11.2014 | von: Basti | in: Gesellschaft, Medien

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Während der Katastrophe von Fukushima hatte ich im Blog immer wieder mal darüber berichtet. Damals wurde viel gerätselt, zumal die Betreiberfirma TEPCO lange nicht mit offenen Karten spielte: Kam es zur Kernschmelze, kam es nicht zur Kernschmelze? Warum wurde von genügend Kühlwasser berichtet? Liegen die Brennstäbe frei? Was passiert im Abklingbecken? Was sollte die Sache mit dem Containment?

Ein Team vom WDR ist nun tatsächlich IN das völlig verseuchte Reaktorgelände gefahren und hat Aufnahmen gemacht. Da ist ohne Zweifel einiges spannendes Material dabei, zumal man jetzt so langsam auch viele Aspekte vom Beginn der Katastrophe erklären kann. Viel dramatischer ist aber eigentlich die Tatsache, dass man sich im Gegensatz zu Tschernobyl (Sarkophag-Lösung) ja hier für ein Pokern auf Dekontaminierung entschieden hat und nun über Jahrzehnte hinweg mit dieser Entscheidung leben muss, also Personal für Generationen im verseuchten Gebiet wird arbeiten müssen, um Wasser, Erde und Schutt in kleinen Schritten abzuführen. Ein Kampf gegen Windmühlen und ein wichtiger Beitrag zur Atomenergie-Debatte.

Empfehlung!

Hier zum Ansehen!

PRISM is a dancer

Eintrag vom: 01.11.2014 | von: Basti | in: Medien

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Clemens meinte, das ZDF.neo Magazin sei mittlerweile richtig phänomenal und nach ein paar Durchblicken muss ich ihm zustimmen – da sind ein paar richtige Perlen dabei.

Sehr schön z.B. auch die Reihe “PRISM is a dancer”, die es bereits seit einem guten Jahr gibt und immer wieder tolle neue Ideen liefert. Das hier gab es vor kurzem – zwar etwas weniger sozialkritisch, aber trotzdem sehr herrlich. ;-)

Nostalgie am Montag

Eintrag vom: 27.10.2014 | von: Basti | in: Medien

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p1180713.jpgMeine Begeisterung fürs Wandern kommt von meiner Begeisterung für Wege und Karten. Und ich glaube, meine Begeisterung für Wege liegt in einem Jugendbuch von Tonke Dragt versteckt, welches ich ursprünglich als eine Kinderserie in den 80ern entdeckt habe.

Ich habe eben wieder mal reingeschaut und liebe sie immer noch! Solche Kinderprogramme werden heute einfach nicht mehr gemacht! ;-)

Dunkelkammer Psychatrie

Eintrag vom: 19.10.2014 | von: Basti | in: Medien

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Ein schöner Reportage-Podcast zum Thema Psychatrie und die Gefahren, die den Menschen in Form von möglichen Fehldiagnosen oder auch durch die Einschränkung seiner Grundrechte dort ereilen können. Auch wenn der Beitrag ziemlich deutlich parteiische Stellung bezieht, kommen viele Seiten zu Wort: Patienten genauso wie Ärzte und Psychologen.

Das Thema ist seit dem Fall Mollath ja mehr als heiß und ich finde, es ist durchaus gerechtfertigt, auf diese Gefahren hin zu weisen. Sollte es erlaubt sein, Menschen gegen ihren Willen in Psychatrien festzuhalten, selbst wenn von ihnen im schlimmsten Fall nur eine Gefahr für sie selbst ausgeht? Schwieriges Thema, interessant erzählt:


Quelle/Download: ard.de

Gekaufter Journalismus

Eintrag vom: 11.10.2014 | von: Basti | in: Gesellschaft, Medien

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Interessant, es gab tatsächlich ein relativ ausgewogenes Rezenssions-Gespräch über das nicht ganz unumstrittene Udo Ulfkotte-Buch “Gekaufte Journalisten. Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken“. Und zwar in der SWR-Mediathek.

Im Buch klagt Ulfkotte an, dass Journalisten in Deutschland (und Europa) massiv von der westlichen Politik geschmiert werden, um die Bevölkerung in bestimmte Richtungen zu lenken. Eine Überraschung ist das für Beobachter des Mediensystems nicht unbedingt. Und in der Friedensforschung sind genug Beispiele bekannt, wo die Medien ganz offensichtlich bei der Ermächtigung westlicher Mächte zum Krieg beigetragen haben. Ein großes Stichwort für mich ist weiterhin der Afghanistan-Krieg.

Ich bin ja heute noch erstaunt, dass sich praktisch niemand beispielsweise mit der Gleichschaltung des Mediensystem am 11. September ausseinander gesetzt hat. Zur Erinnerung: Alle Sender brachten quasi eine Live-Durchschleife der amerikanischen Kollegen. Sender ohne Nachrichtenformat, wie Musiksender, schalteten ihr Programm komplett (!) ab (Ja, da kam Schwarzbild! Die haben sogar die Werbeeinnahmen in den Wind geschossen!). Ich erwähne das hier nur, weil mich das schon seit Jahren beschäftigt und meine Liebe zur Medienwissenschaft an diesem Tag ihren entscheidenden “Push” bekam. Ich hatte mir damals auf einen Notizzettel geschrieben: “Ich glaube, heute beginnt der Faschismus. Die haben die Sender gleichgeschaltet.” Das klang vielleicht hart, aber wenn ich mir überlege, wo wir seitdem hingekommen sind, lag ich ich mit meinem Bauchgefühl damals glaube ich alles andere als total falsch. Mich interessiert bis heute wirklich, was in den Redaktionen und Journalisten damals vorging, als sie beschlossen haben, ihre Aufgabe einfach niederzulegen und auf Nachplapper-Modus zu schalten.

(Auch Thema im Buch: BND besticht Journalisten)

Soviel zum Exkurs. Insofern freut es mich also, dass das Thema “Gekaufter Journalismus” mal auf die Bühne kommt, auch wenn mir natürlich ein weniger verfänglicher Autor lieber gewesen wäre. Die Rezension ist wirklich hörenswert.

Nostalgie am Montag

Eintrag vom: 06.10.2014 | von: Basti | in: Medien

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Ihr könnt mir das nun glauben oder nicht, aber ich habe Twin Peaks tatsächlich während seiner Erstausstrahlung gesehen. Zugegeben allerdings nicht ganz von Beginn an.

Es war 1992, ich war zarte 11 Jahre alt. Ich kann mich gut an die Abend-Vorschau erinnern, die ORF1 damals immer ausstrahlte. Kurze Ausschnitte erklärten, was am Abend zu sehen sei. Für ein Kind, das nicht bis nach 10 aufbleiben sollte, war das natürlich eine ideale Möglichkeit, sich in die Welt der Erwachsenenunterhaltung einzusehen. Und welche Twin Peaks-Folge wurde damals mit welchem Ausschnitt angekündigt?

Diese hier.

Und genau wie mit Homer war’s dann auch um mich geschehen. Diese Atmosphäre, dieses Pferd, diese unfassbare Musik. Ich musste diese Episode sehen. Zwar habe ich damals aus verständlichen Gründen nicht alle geschafft, aber mein Interesse für David Lynch war geweckt. 5 Jahre später sah ich mit Begeisterung diese Sendung (Filmfreunde und ORF-Gucker erinnern sich sicherlich sofort) und wurde auf Lost Highway aufmerksam. Danach war Kino- und Sammelzeit angesagt, auch wenn ich alle Twin-Peaks-Folgen tatsächlich erst irgendwann in den 2000ern endgültig nachgeholt habe.

Dass Twin Peaks für mich weiterhin zum Genialsten zählt, was die TV-Landschaft der 90er geschaffen hatte, brauche ich glaube ich nicht mehr zu erwähnen. Warum dieser Post aber perfekt für das heutige Nostalgie am Montag passt?

Weil David Lynch heute eine Fortsetzung der Serie angekündigt hat. Gemunkelt wurde es schon lange, geglaubt habe ich es nicht ganz.

W.

T.

F.

Kurzes Anthrax Re-Cap

Eintrag vom: 27.09.2014 | von: Basti | in: Gesellschaft, Medien

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In letzter Zeit wieder zwei recht interessante Dokus zum Thema Anthrax-Anschläge nach 9/11 gesehen, den man ja gerne schnell vergisst.

In “Die Anthrax-Dealer” (“The Anthrax-War”) geht Filmemacher Bob Coen einigen spannenden Spuren nach und stell dabei einige Verbindungen her, u.a. auch zum Fall Frank Olsen, den ich hier ja auch schon häufiger behandelt habe.

In “The Anthrax Files” der Sendung FRONTLINE des nicht-kommerziellen amerikanischen Fernsehsenders PBS wird verstärkt nochmal der Tod des angeblich einzigen Anthrax-Attentäters Dr. Ivins untersucht.

Man muss ja letztendlich schon ganz froh sein, dass die US-Behörden mittlerweile eingesehen haben, dass sie diese Terroranschläge einfach keinem islamischen Staat anhängen können und auch das FBI akzeptiert hat, von einem Inside Job ausgehen zu müssen. Die Tatsache, dass aber bis heute nahezu kein Experte glaubt, dass Ivins so einen cleveren Anschlag allein durchführen konnte, sollte zumindest insofern jeden nachdenklich stimmen, der immer noch glaubt, durch unsere Behörden bei Terroranschlägen ehrliche Aufklärungsarbeit aufgetischt zu bekommen… :-(

Schlecker im TV

Eintrag vom: 25.09.2014 | von: Basti | in: Medien

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Also das könnt ihr mir jetzt aber nun wirklich nicht auch noch anhängen!

Ukraine, KimDotCom, Snowden

Eintrag vom: 19.09.2014 | von: Basti | in: Gesellschaft, Medien

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Zwei Sachen fand ich heute gesellschaftspolitisch spannend.

Zum einen das Resümee zur Ukraine-Berichterstattung aus Protokoll 582 des Programmbeirats (PDF hier). Dass bei der Berichterstattung tendenziös (um nicht sogar zu sagen, verleumderisch) gearbeitet wurde, hatten schon viele angemerkt. Es wirkte so, als seien auch die öffentlich-rechtlichen Sender, allem voran DAS ERSTE, zu einem Propaganda-Instrument des Westens verkommen. Ob es pure Faulheit, Blödheit, Respektlosigkeit oder Druck von Außen war, lässt sich jetzt nicht mehr zweifelsfrei feststellen.

Fakt ist am Ende wohl nur, dass viele Zuseher mit einem falschen Bild der Sachlage abgespeist wurden. Für mich persönlich wiegen solche Vorfälle umso schwerer, wenn gerade in Krisen- und Kriegszeiten die Bevölkerung in eine bestimmte Richtung aufgemischt wird, denn eine einmal eingeschlagene Beurteilung einer Sachlage ist nur äußerst schwer wieder zu revidieren: Ist noch keine Meinung vorhanden setzt sich die erste am stärksten fest. In diesem Fall war es: “Der Russe ist der böse.” Ähnliche Beispiele habe wir z.B. auch nach 9/11 beim Afghanistan-Krieg gesehen, wo völlig distanzlos jede Solidarität mit Amerika kommuniziert wurde, egal welche Grausamkeiten am anderen Ende der Entscheidung standen. Es dauerte Jahre, bis Amerika wieder für seine Entscheidungen kritisiert werden durfte.

TV-Berichterstatter müssen in meinen Augen begreifen, dass sie als mögliche Kriegstreiber ebenso zur Verantwortung für Kriegsverbrechen gezogen werden können, wenn sie durch ihr distanzloses oder gar tendenziöses “PR-Gebrabbel” den entsprechenden Zustimmungs-Nährboden in der Bevölkerung geschaffen haben. Statt dessen hat man manchmal das Gefühl, dass eher der vorauseilende Gehorsam oder die Quotegier überwiegt und völlig reflektionslos gearbeitet wird, was die eigenen Wörter oder (Falsch-)Berichte im TV bewirken können.

Schön, dass es der Programmbeirat ähnlich sieht. Das Protokoll beginnt mit den Worten:

Der Programmbeirat kam aufgrund seiner Beobachtungen zu dem Schluss, dass die Berichterstattung im Ersten über die Krise in der Ukraine teilweise den Eindruck der Voreingenommenheit erweckt hat und tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen gerichtet war. Engagement und Einsatz der Reporter/innen vor Ort sind in hohem Maße anzuerkennen. Jedoch sind in der Recherche – die vor Ort meist nur unzureichend geleistet werden könne – wichtige und wesentliche Aspekte nicht oder nur unzureichend beleuchtet worden, obwohl sie für ein Urteil über die Situation essentiell gewesen wären. An vielen Stellen wurde nicht ausreichend differenziert. Doch gerade in solch schwierigen Gemengelagen muss soweit wie möglich und um ein ausgewogenes Urteil zu ermöglichen, auf möglichst hohe Vollständigkeit geachtet werden.

Die zweite Sache, die mich ehrlich gesagt eher ein wenig schockierte, war die “The Moment of Truth“-Veranstaltung von KimDotCom, die bereits vor einigen Tagen in Neuseeland abgehalten wurde. Warum? Schaut einfach hier selbst (Beginn des Panels bei Minute 22, bei Minute 59 kommt nochmal ein WTF?-Moment).