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Besuch des verfallenen Olympiastadion-BahnhofsBesuch des verfallenen Olympiastadion-Bahnhofs Der Bahnhof Olympiastadion im Norden Münchens wurde im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut, um für die Besucherströme neben der Münchner U-Bahn mit ein zweites...

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I Saw What I Did ThereI Saw What I Did There I love lectures when they are well written, perfectly presented and lyrically performed. And when they include a lesson by the story of life itself, I start to love them....

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Gespräch mit Joel Mayer (Purgatory)Gespräch mit Joel Mayer (Purgatory) Im Horrorspiel Purgatory von Joel Mayer erwacht Alex allein in einem Autounfall auf einsamer Straße. Es bleibt ihr keine andere Wahl, als sich tief in den Wald vorzuarbeiten...

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Zu Besuch bei AdventureRooms KölnZu Besuch bei AdventureRooms Köln Ich war mal wieder einen Escape Raum testen. Hier seht ihr meine Hackfresse samt Meinung. ;-) ~

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Herbst-Abschlusstour auf den Kofel (1342m), featuring Magic Vlado ;)Herbst-Abschlusstour auf den Kofel (1342m), featuring... Herbst-Verabschiedungstour über den Kofel und Oberammergau nach Ettal und dann weiter bis Oberau. Eine schöne Runde durch bunten Mischwald und auf einen kleinen, aber feinen...

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Die Aufschneider kostenlos streamen

Eintrag vom: 13.02.2018 | von: Basti | in: Medien

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Die Aufschneider mit Josef Hader habe ich ja schon mehrfach gelobt. Ein fantastischer Fernseh-Zweiteiler, den man als Fan von Hader (oder dem alpenländischen, schwarzen Humor und/oder Dialekt) einfach gesehen haben sollte. Hier ein kurzer Trailer:

Warum ich das schreibe? Derzeit kann man sich Die Aufschneider, zumindest im deutschsprachigen Raum, völlig gratis ansehen. Und zwar hier und hier!

Empfehlung! Viel Spaß!

Rechtspopulismus an deutschen Unis

Eintrag vom: 08.02.2018 | von: Basti | in: Medien

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Ich kann mich immer wieder freuen, meinen ehemaligen Professor im Radio zu hören. Ich mag Brettschneiders ruhige und distanzierte Art und wundere mich nicht über seine Einstellung, dass bei Wissenschaft die gesellschaftliche Einmischung an zweiter Stelle steht. Zu hören im Beitrag: Rechtspopulismus an deutschen Unis vom Deutschlandfunk.

Penn & Teller: Fool Us

Eintrag vom: 07.02.2018 | von: Basti | in: Medien

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Als vor einiger Zeit Penn & Teller bei Grand Tour aufgetreten sind, hab ich mir gedacht: Ach, die gibt’s noch? Cool!

Erstaunlich wie jung die geblieben sind. Bereits seit 1974 sind sie zusammen und so alt sieht das „Magier-Pärchen“ eigentlich gar nicht aus. Penn brüllt herum wie eh und je und Teller ist weiterhin der Mimik-Maestro. Ich mag ihre Art sehr. Viele ihrer Tricks sind fantastisch und der Humor ist auch super. Außerdem haben sie Desert Bus verbrochen. Überhaupt ist es erstaunlich, wie aktiv die beiden doch immer noch sind, neben ihrer Show in Vegas (und wie doch recht unbekannt hierzulande).

Ich hole jetzt im Moment mal Penn & Teller: Fool Us nach. Ich hätte ja gedacht, dass Format verläuft sich schnell, weil es kaum genügend beeindruckende (neue) Magier und Zaubertricks geben könne, aber sie hält sich erstaunlich wacker. Gleichzeitig ist es trotz Casting-Show-Anmutung erfreulich unaufgeregt. Großes Entertainment, schade, dass davon in Europa so wenig zu sehen ist. Immerhin gibt es ein paar Staffel auf Netflix. 🙂

Wer eine Schwäche für Magiertricks hat und zudem auch noch Fan von Penn & Teller ist, dem kann ich die Show echt empfehlen. Da sind ein paar Zaubertricks dabei, die ich so noch nicht gesehen habe. Besonders schön sind einige der Manipulatoren-Tricks mit Spielkarten. Aufgabe ist es, Penn & Teller einen Trick zu zeigen, den sie nicht erklären können. Natürlich sind trotzdem zahlreiche Klassiker darunter, manche auch einfach rein „off-the-shelf“ von Magier-Shops. Aber das gehört zum einen dazu – und soviel sei verraten: Selbst für Penn & Teller sind einige der gezeigten Tricks nicht (aus dem Stegreif) erklärbar – zumindest behaupten sie das… 😉

„Warum ich Nazi wurde“

Eintrag vom: 30.01.2018 | von: Basti | in: Bildung, Gesellschaft, Medien

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Interessante Veröffentlichung, aus der man -gerade in der heutigen Zeit- viel lernen kann. Die Sendung panorama hat ein paar exemplarische Schriftstücke in diesem Video vorgetragen:

(Klicken für panorama-Beitrag)

Ein gutes Interview mit dem Kopf hinter dem Verlag findet ihr übrigens hier.

Der Fall Peterson vs. Newman

Eintrag vom: 23.01.2018 | von: Basti | in: Medien

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Das Gespräch zwischen Psychologie-Professor Jordan Peterson und News-Anchor und Journalistin Cathy Newman geht in der Medienlandschaft grad ziemlich viral. In dem ca. halbstündigen Gespräch sieht Newman nicht gut aus. Auf Petersons Aussagen geht sie wenig ein. Zwar versucht sie ihn immer wieder in eine Ecke zu pressen, benutzt dafür aber primär Falsch-Behauptungen, die der sehr kühl argumentierende Akademiker rethorisch gekonnt abschmetteren kann. Da sich das Interview verstärkt um Gender-Gerechtigkeit dreht und Peterson mit seiner Kritik an Bill C-16 und weiteren kontroversen Aussagen zur Political Correctness ziemlich polarisiert hatte, war die Debatte bereits im Vorfeld emotional aufgeladen.


Das Interview blähte sich im Nachgang erwartungsgemäß auf. Channel 4 sah sich genötigt seine Journalistin zu schützen, Peterson distanzierte sich vorsorglich von Hate-Speech, und Kritiker von Peterson verglichen ihn gleich mal mit der alternativen Rechten. Viel wurde auf beiden Seiten kritisiert. Am meisten Kritik habe ich auf Seiten Newmans gelesen. Sie habe das Interview bewusst aufgestachelt und dem Professor falsche Aussagen unterstellen wollen. Das Interview sei ein Paradebeispiel für News Bias. Letztendlich hätte Newman dafür gesorgt, mehr Öl in den kulturellen Kampf der Geschlechter zu streuen, als ihm zu helfen, während sich Peterson lediglich für Meinungsfreiheit und die freie Entfaltung ausgesprochen habe.

Ich denke, die ganze Debatte kann man nicht so einfach herunter brechen – weder medienwissenschaftlich, ethisch noch inhaltlich. Man kann auch aus einem schlecht geführtem Interview nicht gleich darauf schließen, dass Prof. Peterson die Wahrheit auf seiner Seite hat. Die wirkliche Gefahr bei solchen Gesprächen ist -in meinen Augen- dass die beiden verfeindeten Lager, also Progressive und Konservative, praktisch sofort ihre Argumentationsketten übernehmen, anstatt sich mal Gedanken über den Inhalt zu machen: Peterson ist für die einen ein Aufwiegler, der den ganzen Aufbruch (und alle feministische Arbeit gleichermaßen) gefährdet, Newman für die anderen eine radikale Feministin, deren Ziel es nur ist, Männer wie Frauen mit ideologischem Gedankengut zu unterdrücken. Dabei ist dieses Interview vielleicht das beste Beispiel, zu lernen, was dieses festgefahrene Filter-Bubbling eigentlich mit uns und unserer Argumentationskultur schon gemacht hat.

Ich glaube nämlich nicht, dass Newman das Interview in bösen Absichten geführt hat, genauso wenig wie Peterson. Klar, Newman hatte sicherlich vor, Peterson in die Mangel zu nehmen – das ist für einen Journalisten auch die richtige Vorgehensweise. Alles andere hätte man ihr vermutlich genauso angekreidet. Ich bin mir deswegen gar nicht sicher, ob wir es hier wirklich nur mit einem journalistischen Supergau zu tun haben. Wenn ich mir Newmans leeren Blick und Stammelei bis hin zum völligen Blackout so anschaue, haben wir es eher mit einem menschlichen Gau zu tun, der viel eher dem der kognitivien Dissonanz gleicht als dem der fachlichen Inkompetenz.

Meine These: Newman hängt -wie immer mehr Menschen heutzutage- in ihrer Bubble fest. In ihrer Welt ergeben ihre Argumente Sinn, weil alle Gegenthesen und alternative Sichtweisen ausgeblendet wurden. Die konservativen Facebook-Freunde wurden entfriendet, der Google-News-Algorithmus liefert primär Nachrichten zum eigenen (Un)-Rechtsempfinden und sorgt für entsprechende Selektionswahrnehmung, in den politischen Debatten wird emotional verstärkt, aber wenig Dissenzkultur trainiert. Man glaubt, die Wahrheit und Gerechtigkeit auf seiner Seite zu haben.

Das ist natürlich nicht so. Unterschiedliche Weltbilder gehören zum Pluralismus, zum Menschenwesen dazu. Menschen sind verschieden und nur weil man seine Meinung nicht teilt, muss das Gegenüber kein schlechter Mensch sein. Und so verlernt man dank Filter-Bubbles immer mehr den Blick für die Gegenseite und wandert von argumentativem Nebeneinander zu einem ideologischen Gegeneinander.

Newman konnte mit den Argumenten von Peterson einerseits nichts anfangen, weil sie völlig ihrem Weltbild widersprach. Andererseits verstand ihr „Gehirn“ aber durchaus auch die Logik dahinter. Peterson konnte sehr einfach aufzeigen, warum er die Sache so sieht, wie er sie sieht. Sein Weltbild muss man nicht teilen, aber es ist valide. Die Journalisten kam somit in ein Konfliktfeld, in der der auf ihrem Weltbild fußende Argumentationsrahmen nicht mehr funktionierte. Anstatt sich aber auf seine Argumente einzulassen, verharrte sie in ihrer Bubble, stellte immer wieder die gleichen Fragen, wunderte sich, warum das Vorbereitete plötzlich so gar nicht mehr mit dem vor Ort passierenden zusammenpasst. Dem gegenüber steht ein Peterson, der nicht nur seine Welt genau argumentieren kann, sondern auch die Filter-Welt von Newman sehr genau kennt, also auch weiß, wie er auf ihre Anschuldigungen argumentieren kann. Am Ende fällt es ihm echt schwer, sich ein Lachen zu unterdrücken – und ich gebe zu: Mir leider auch.

Wenn das Interview also für irgendwas ein Plädoyer sein sollte, dann dafür, dass wir endlich zwischen Ideologie und Ansicht, zwischen Gegeneinander und Neben- bzw. Miteinander unterscheiden müssen – und das geht nur, wenn man aus seinem eigenen Safe Space ausbricht und bereit ist, die Gegenseite anzuhören, sie auch zu verstehen und valide Thesen oder Argumente zu akzeptieren. Das bedeutet übrigens -im Gegensatz zu dem, was in einer political-correctness-Welt leider immer häufiger passiert– nicht, dass man sie sich zu eigen macht.

404 not found at the Front

Eintrag vom: 16.01.2018 | von: Basti | in: Gesellschaft, Medien

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Heute einer Lesung des Buches Fronten von Leonhard F. Seidl beigewohnt. Im Stück geht es um einen bosnischen Waffensammler, der durchdreht und einen Amoklauf begeht. Inspiriert ist der Fall vom Amoklauf in Dorfen 1988. Spannend ist, dass man mit dem historischen Fall Parallel zu heute ziehen kann. Das Buch taucht dabei in die Filter-Bubbles dreier Hauptcharaktere ein und vermittelt deren Perspektiven bis hin zum Anschlag. In der Edition Nautilus erschienen.

Stattgefunden hat die Lesung im 404 not found. Den Treffpunkt hatte ich bislang gar nicht auf der Uhr, werde ihn mir aber sicher merken. Es gibt konstant spannendes Programm und Vernissagen in gemütlichem Umfeld, die Limo kostet 1,80 €, es gibt einen Freifunk-Internetzugang und offene Diskussionrunden zu Themen wie Netzpolitik, Internet Technologien und Persönlichkeitsrechten. Wandert definitiv auf meine „das merk ich mir“-Liste.

Religiöse Rituale und die Grenzen der Toleranz

Eintrag vom: 15.01.2018 | von: Basti | in: Medien

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„Um tolerant sein zu können, muss man erst einmal etwas ablehnen. Wer behauptet, alles tolerieren zu können, ist nihilistisch oder zynisch.“

Dieser Grundthese geht Markus Tiedemann in diesem Vortrag auf den Grund. Der Philosoph an der TU Dresden wirft fleißig mit Fremdwörtern um sich, aber hörenswert finde ich ihn dennoch. Daraus könnten sich auch einige interessante Ableitungen für die Umgang von Migration und Religion herbei ziehen lassen.

Markus Tiedemann hat seinen Vortrag „Religiöse Rituale und die Grenzen der Toleranz. Philosophische Betrachtungen kontroverser Wertverständnisse“ am 28. Januar 2017 im Rahmen der Tagung „Rituale in der Einwanderungsgesellschaft“ im Deutschen Auswandererhaus.

Es kommen bereits im Vortrag einige interessante Herleitungen zustande. Wer es praktischer will, für den hat Tiedemann auch das konkrete Beispiel der Beschneidung von Knaben und die für ihn resultierende ethische Betrachtungsweise in der Tasche. Hörbar bei DLF Nova:

Fresse 2017

Eintrag vom: 29.12.2017 | von: Basti | in: Medien

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Da meine alljährliche Silvester-Tradition mit Charlie Brookers grandiosem „Wipe“ dieses Jahr leider ausfällt, bleibt noch Oliver Kalkofes Fresse. Die ist aber auch mal wieder ganz herausragend gelungen. Mein Tipp für den Jahresausklang eines weiteren, sehr bescheidenen Jahres!

(Auf die Autogrammkarte klicken für den Jahresrückblick – hierfür muss der Adblocker deaktiviert werden, sonst kommt der Play-Button nicht (dauert ggf. ein bischen, bis der Player komplett geladen ist)!)

Simpsons predicted it

Eintrag vom: 15.12.2017 | von: Basti | in: Medien

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After Pixar, Marvel and Lucasfilm, Walt Disney has now also acquired 21st Century Fox (Simpsons, Family Guy, X-Men, Fantastic 4…). Amazing.

What’s more amazing? Who predicted it back 1998? 😉 You guessed it, look closely:

Die 2 Gesichter der Telekom

Eintrag vom: 07.11.2017 | von: Basti | in: Medien, Telekommunikation

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Eine Radio-Reportage über die Verantwortung der der Telekom bei den Arbeiterrechten. Eigentlich ein sehr spezielles Thema, aber ein paar Aussagen haben mich dann doch geschockt. So müssen Arbeitnehmer der US-Tochter scheinbar bei Underperformance übelste Shaming-Methodiken über sich ergehen lassen, die nicht nur am Verständnis von Mitarbeitermotivation sondern auch an der Menschlichkeit zweifeln lassen.

Produziert für das ARD Radio-Feature. Hier anhören:


Quelle/Download: ard.de