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Obligatorische RetrospektiveObligatorische Retrospektive Huch, das Jahr ist schon vorbei! Schauen wir doch mal in den bisherigen Blogbeiträgen nach, was mir an 2013 gut gefallen hat... Beste Serie gibt's dieses Jahr nur wenige...

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Weihnachtlicher AusklangWeihnachtlicher Ausklang Ein paar Eindrücke der Weihnachtsfeier von Reality Twist und dem FFF Bayern, die denke ich als rundum phänomenal bezeichnet werden konnte. Viele positive vibes und glückliche...

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Demoscene-Parties

Eintrag vom: 19.04.2014 | von: Basti | in: Internet & Co

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Ein bischen ärgere ich mich ja schon, dass ich nicht in Saarbrücken auf der Revision 2014 bin – das ist so ziemlich die weltgrößte Demoszenen-Party (Erklärung bei Wikipedia). Erst vor kurzem habe ich mir wieder ein paar Demos angeschaut und gemerkt, wie sehr mir diese Art der digitalen Kunst eigentlich gefällt. Begonnen hatte es bei mir übrigens recht spät mit einer Demo-CD vom Monkey Verlag (oder wie auch immer der hieß).

Da waren dann natürlich auch die Demos der später legendären Future Crew drauf, u.a. auch Second Reality mit der genialen Musik von Purple Motion. Danach war ich Fan dieser Demos. Welchen kulturellen Impact es da aber wirklich gab, hab ich erst Jahre später bemerkt. Unter anderem eben bei den Demoscene-Parties, die auch heute noch stattfinden. Wenn ich mir die Einladung zur Revision-Party von den “Schengen Allstars” so anschaue will ich am liebsten jetzt gleich in Saarbrücken zu Bitsounds und Assembler-Code rocken… ;-)

#NetN, #Roaming & #VDS im Logbuch

Eintrag vom: 09.04.2014 | von: Basti | in: Internet & Co

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In der aktuellen Folge bei Logbuch-Netzpolitik ist wieder Thomas Lohninger zu Gast, der in Brüssel mit seinen Kollegen gerade eine hervorragende Arbeit zu machen scheint: Sowohl Vorratsdatenspeicherung gekippt als auch Netzneutralität für’s erste gefestigt. Im Podcast hört man weitere Details zur Arbeit von EDRi & Co und ihr solltet unbedingt die dazu aufgezogene Seite SaveTheInternet.eu besuchen! Spannende Randbemerkung: Lohninger erläutert, warum die wegfallenden Roaming-Gebühren möglicherweise nicht so freudetaumelnd gefeiert werden sollten!

Der Podcast ist hier zu hören.

Geeks are (not) sexy [Beware: Rant!]

Eintrag vom: 13.03.2014 | von: Basti | in: Artikel, Internet & Co, Privates

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Als wir die Computerkids der 80er waren, war uns der Ausdruck „Nerd“ noch völlig unbekannt. Ich hatte mich dem Computer verschrieben, weil er eine völlig neue Welt versprach, aber gleichzeitig auch etwas war, was von niemandem so richtig erfasst wurde. Den Computer zu verstehen oder zu bedienen war eine Fähigkeit jenseits jeder Konvention oder Regeln – es begriff ja auch niemand, was genau man damit machte. Es war der Nicht-Mainstream in Perfektion. Es war ein Ort, an dem ich mich wohl fühlte – unbeobachtet von der Welt, trotzdem kreativ und wohlwissentlich, dass mein aufgebautes Know-How mich durch mein Leben würde führen können – denn soviel stand für uns alle damals schon fest: Der Siegeszug des Computers war nicht mehr aufzuhalten.

Als dann immer mehr klar wurde, dass „wir“ Nerds nicht nur unsere Welt, sondern auch die Welt aller anderen im stillen Kämmerlein mitgestaltet hatten und Computerspiele, Internet und Datenbanken die Weltherrschaft übernahmen, waren wir plötzlich aus der Garage ins Lampenlicht gerückt worden. Ich für meinen Teil kann sagen, fand das befremdlich.

Sicher – zunächst waren wir alle schon ein wenig stolz darauf, plötzlich doch ein Teil der Gesellschaft, ja sogar der High-Society zu sein. Plötzlich waren wir wer. Doch für die Aufgabe des Lebens als Underdog zahlten wir einen hohen Preis. Plötzlich fing der Mainstream an, über das „Nerdsein“ zu bestimmen. Plötzlich drückten Konventionen stärker und stärker in den Bereich vor, den wir uns damals so gemütlich selbst eingerichtet hatten. Jeder für sich. Regelfrei. Nur der Schaffenskraft mit binären Zahlen verpflichtet. Wir legten damals die Regeln fest. Jetzt plötzlich begannen andere, uns vorzuschreiben, wer wir zu sein hatten.

scanfile27.jpg(bits’n'fun ’97 – und ja, ich hab echt ne Krawatte an!)

Heute ist „Nerd“ sein „in“. Geeks sind sexy – les ich. Sind sie das? Zu meiner Zeit war ich noch der Brillenträger, der sich vor Schulhof-Prügeleien in Acht nehmen musste. Sexy waren wir sicherlich nicht. Wir haben die Sexiness für unsere Leidenschaft zum mechanischen Gehirn bezahlt. Sexy wurden wir erst, als ein Großteil der Bevölkerung bemerkte, dass sie ohne die Technologie der Nerds nicht mehr würde leben können. Ich finde ja, das ist ein wenig heuchlerisch.

Und während die einen ihre Sexualität für diese Technologie opferten, haben die anderen die ihrige fleißig gepflegt – nur um am  Ende das „Nerdsein“ für sich zu kapern und einfach um zu ettiketieren. Hätte mir vor 20 Jahren jemand gesagt, dass mal Mädchen (diese fremde Spezies, die bei uns höchstens als bücherversessenes Mauerblümchen vorbeischaute) mit Make-Up versuchen würden, unser Aussehen zu imitieren, weil es „sexy“ sei, hätte ich vermutlich die Schuppen aus meinem fettigen Haar geschüttelt und lauthals gelacht.  „Wo wart ihr denn, als ihr uns damals noch verspottet habt?“, denke ich mir da manchmal. Wenn etwas per Konvention attraktiv gemacht wird, fehlt für mich der Sache schon per se die Glaubwürdigkeit – und es zeigt nur einmal mehr, welchen Luftschlössern manche Menschen nachjagen. Glücklich kann man so doch nicht werden, oder?

Ich mag die Massenkompatibilisierung  des „Nerdseins“ nicht. Ich habe mich damals sehr bewusst für dieses Leben entschieden, weil ich neue Sachen machen wollte. Sachen, die noch nicht gemacht wurden. Sachen, die nicht jeder machen kann. Sachen, die etwas bewegen oder verbessern. Für die Sache, nicht für mich – und erst recht nicht für meinen Status. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich unbeobachtet war – und frei. Weil es keinen Druck von Außen gab, wie ich zu sein hatte. Es war Schaffenskraft ohne Schranken. Es sah ja auch jeder weg.

Und klar – auch ich fand es eine Zeit lang toll, dass plötzlich „unsere“ Sprache auf T-Shirts gedruckt wurde, die Helden meiner Gamer-Kindheit plötzlich als Mega-Merchandise im Supermarkt standen und der Feuilleton großmundig unsere Koriphäen interviewte. Doch mittlerweile gehe ich zur Resignation über. Das „Nerdtum“ ist zu einem Trend geworden, dem heute mindestens genauso viel Menschen hinterherlaufen wie in den 80ern den Yuppies. Die Sprache der Massen-Nerds verstehe ich manchmal schon nicht mal mehr selbst – und das, obwohl ich doch eigentlich einer der ihrigen sein sollte.

Schulen und Universitäten bilden mittlerweile ganze Herscharen an Jugendlichen aus, die ihren Traum vom Nerd-Job verwirklichen wollen. Natürlich in Nerd-Sprache mit Nerd-Profs und am besten noch in nerdigen Gebäuden. Ich habe damals dafür gekämpft, überhaupt in einen medienwissenschaftlichen Studiengang mit Informatik-Schwerpunkt zu rutschen. Und was bin ich froh, dass meine Ausbildung damals noch interdisziplinär war. Ja – ich saß mit BWLern genauso zusammen wie mit Psychologen, Soziologen, Pädagogen, Informatikern, Politikwissenschaftlern, Historikern, Ehtikern, Juristen und Philosophen. Ich habe das Studium gemocht, da es eben nicht darum ging, meine Gedanken in eine konventionelle Nerd-Denke zu pressen – das pure Gegenteil war der Fall. Unmittelbar nach meinem Abschluß sollten Computerspiele aber bereits ein festes Thema im Studiengang sein. Ich fand das irgendwie schade.

Ja, eigentlich sollte ich das gut finden. Und lange Zeit war ich auch ein Befürworter der Professionalisierung unserer Branche, ein Befürworter der Einführung von Konventionen und Regeln bei der Produktion unserer Technologie, eines gestreamlinten Workflows. Ich merke aber, dass ich mich immer mehr weg von dieser Einstellung bewege.

Ich glaube weiterhin nicht an ein Ettiket „Nerd“. Der Nerd in seinem ursprünglichen Sinne war frei. Er war ungebunden von dem, was man von ihm erwartete. Er kämpfte gegen den gesellschaftlichen Druck an, weil er musste. Genau aus dieser hart erkämpften Freiheit entstanden unter all dem Chaos die weltverändernden Sachen, die von den Wanna-Be-Nerds heute so bewundert werden – und die letztlich dazu geführt haben, dass jetzt andere „lernen“ wollen, auch so zu sein. Was folgt ist heute manchmal ein Blick, der mehr in die Vergangenheit gerichtet ist als nach vorne. Ich ertappe mich natürlich auch selber dabei. Dabei hätten wir uns früher keinen Deut um die Vergangenheit geschert. Viel wichtiger war die Begeisterung, sich neues zu überlegen. Es gab kein Zurückschauen und “lernen” – es gab nur: “machen”.

Die, welche sich heute fette Hornbrillen aufsetzen, Bücher über Computerspielentwicklung reinziehen, als Hobby Meme-Grafiken erstellen und auf Facebook posten und trotzdem über jeden neusten Nerd-Fashion-Trend Bescheid wissen, sind für mich keine Nerds. Sie laufen nur einem schleichend aufgebautem Ideal eines Pseudo-(Sexy)-Nerds nach. Der wahre Nerd dachte immer out-of-the-box. Für uns gab es in den 80ern und 90ern ja auch keine fein vor-definierten Computerspielgenres, Gameplay-Mechanik-Regeln oder gar Ettikete. Wir replizierten nicht, wir kreierten. Wir waren Erfinder, keine Geeks.

Out of the Box (Foto: Clemens)

Wir waren verrückt, krank, bipolar, geistesgestört, vereinsamt, introvertiert, exzentrisch, rebellisch oder authistisch. Nur deswegen waren wir Nerds. Keine Ausbildung war die Grundlage unseres Schaffens. Selbst zu denken, man selbst zu sein (da man damals ohnehin niemanden kannte, der ähnlich war), sich eben irgendwann keine Gedanken mehr darüber zu machen, was andere von einem denken –eine Fähigkeit, die viele von uns bereits in jüngsten Jahren erreichen mussten- diese sozialen Kompetenzen befähigten uns dazu, ganze Genres zu entwickeln, Hacker zu werden, Datennetze zu erdenken und Chiptechnologie zu entwerfen. Und ja – manchmal geht mir diese Freiheit des Denkens ohne Grenzen ab.

Bin ich einfach nur griesgrämig geworden? Vor dem großen Nerd-Mainstream laufe ich ohnehin einfach weiter davon – genauso wie ich damals vom Yuppie-Mainstream in die Computerwelt gelaufen bin. Mir fällt jetzt bereits auf, dass mir die Computerspiel-Entwicklung weniger Spaß macht als die Special-Interest-Produkte, die ich mache. Ich für meinen Teil kann gar nicht anders. In die Computerspiel-Entwicklung bin ich ja quasi nur durch eben diese Vergangenheit reingerutscht. Ich hatte nie bewusst den Beschluß gefasst, Games zu machen – geschweige denn „Nerd“ zu sein. Und mich würde es nicht wundern, wenn ich von dort jetzt einfach weiterrutsche. Denn recht bewusst hatte ich dafür das Thema Haptik und Non-Virtual-Reality während meines Studiums wieder in mein Interessensportfolio geschoben.

Manchmal wünsche ich mir aber trotzdem etwas mehr freigeistiges Denken zurück – denn es wäre schon recht schade, wenn genau diese Freigeister durch die schleichend eingeführten Nerd- und Geek-Konventionen sich in ihrem Bereich zunehmend weniger heimisch fühlen. Sie werden ein neues „wahres“ Nerd-Zuhause finden, soviel steht fest. Aber das, was sie bislang in der IT-Branche vorangetrieben haben, würde von nun an auf der Stelle treten. Ich bin mir nicht sicher, ob wir es jetzt schon soweit kommen lassen sollten. Ich für meinen Teil habe jedenfalls festgestellt, dass ich es gar nicht mehr so schlimm finden würde, nicht mehr Teil der „Nerd“-Community um mich herum zu sein – sondern weiterhin halt einfach „anders“ zu sein.

ScanImage013.jpg (Früher Basti)

(Ich verspreche: Die nächsten 7 Blogposts bleiben wieder rantfrei!)

Die Sache mit dem Hoverboard

Eintrag vom: 04.03.2014 | von: Basti | in: Internet & Co

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Kaum kriegt man einen DeLorean geschenkt passieren rings herum merkwürdige Dinge. Ich könnte grad so einiges aus dem Zurück-in-die-Zukunft-Universum posten und da dieses Video ja grad eh viral geht, wollte ich eigentlich gar nicht mehr drauf hinweisen. Andererseits darf Gerrie jetzt erst auch mal verwirrt sein. Ich verrat jetzt nix weiter, außer dass Christopher Lloyd auch nicht mehr der jüngste ist und HUVr tatsächlich eine kleine Idee von mir geklaut hat. Here you go:

Mir persönlich ist das ja egal. Könnt eure Hoverboards behalten, denn ich hab ja jetzt ein Killerboard! ;-)

Also im Ernst: Eine Recherche über die Eintragung des Markennamens könnte bei anhaltender Verwirrung Sinn machen – zumindest, wenn man keine guten Augen hat…

ANTICRISIS GIRL

Eintrag vom: 24.02.2014 | von: Basti | in: Internet & Co

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Eine durchaus sehenswerte Sendung von Democracy Now! mit einem Gespräch mit Assange (wie immer weniger spannend) und Michael Ratner (spannender) rund um das vor kurzem veröffentlichte Manhunting-Programm, das so ziemlich jeden betreffen könnte, der Wikileaks schon mal besucht hat. Deutschland spielt bei diesem Programm ebenfalls eine tragende Rolle. Zusätzlich gibt’s ein paar kurze Backstage-Aufnahmen des NDR-Interviews mit Snowden.

Außerdem gibt es eine Episode von meinem Lieblings-Flughafen unhöflicher Verhörungsmethoden: Heathrow. Jesselyn Radack, Anwälting von Edward Snowden, erzählt wie unfassbar neusprechig und surreal es dort für solche Leute mittlerweile zugeht. Noch ungewöhnlicher ist der Name des Geheimdienstprogramms: ANTICRISIS GIRL. Bislang weiß kein Mensch, was genau das bedeuten soll.

(Hier klicken für die Ausgabe)

A lot of good thoughts to your heart

Eintrag vom: 20.02.2014 | von: Basti | in: Internet & Co

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Ja. Es ist alt – aber ich poste es für mindestens zwei Leute – und für mich, der gerade ein wenig Ruhe-Balsam benötigt…

Today. Share!

Eintrag vom: 11.02.2014 | von: Basti | in: Internet & Co

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30C3: More recommendations

Eintrag vom: 23.01.2014 | von: Basti | in: Internet & Co

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Some more talks I highly recommend from last year’s 30C3 hacker congress:

The Exploration and Exploitation of an SD Memory Card: It’s not as technical as it sounds and highly entertaining. Did you know that the SD cards you were using actually have small micro chips on them? If not, watch this and you will be surprised how much you can do with memory cards everybody of us is utilizing on a daily basis!

In To Protect And Infect, Part 2: The militarization of the Internet Jacob Appelbaum, a US refugee stranded in Germany, talks about stuff the NSA and other secret services can do. Beware – this is a mindfuck. And better believe Jacob – he was frightening right about NSA surveillance long before Snowden came public.

Through a PRISM, Darkly – Everything we know about NSA spying is a good follow up to Jake’s talk by Electronic Frontier Foundation’s Kurt Opsahl with a picture of the door leading to the room where the NSA is copying the net. ;-)

The Tor Network is interesting, too – as it’s less about the Tor Network itself but even more about general experiences of developers trying to build a tool to encrypt the internet and re-establish privacy.

If you understand German and are eager for even more bad new, Security Nightmares is the “same procedure like every year, Miss Sophie!”

Seeing The Secret State: Six Landscapes I already recommended some time ago.

30C3 personnel

Eintrag vom: 21.01.2014 | von: Basti | in: Gesellschaft, Internet & Co

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I have managed to watch most of the talks that interested me in this years chaos communication congress. Besides content, I feel that the congress has finally reached a position where it is a one-of-a-kind hacker congress in the world. Sure, other countries have hacker and internet-civil-rights congresses as well – but in contrast to the CCC, all of them feel either compromised or not consequential enough. For me, the C3 is still the most ethical one, that really tries to bring people together, that change things for the better. It is probably one of the most important places for resistance within the internet cyber warfare, too.

No wonder, that pretty much all personnel around the most discussed leaker, Edward Snowden, happen to appear in Hamburg – except Snowden, of course. Be it Glenn Greenwald, Jacob Appelbaum, Julian Assange or Sarah Harrison (especially happy of her appearing there!). Even the opening ceremony showed, that the congress has grown up and is ready to rumble:

And here are (the non-technical) talks by Glenn Greenwald and Julian Assange/Sarah Harrison/Jacob Appelbaum! More talk suggestions: tomorrow!

(Und für die Deutschsprachigen gibt es auch im Logbuch Netzpolitik noch eine gute Laudatio auf den besten CCC-Congress aller Zeiten – hörenswert).

30C3: Seeing The Secret State

Eintrag vom: 17.01.2014 | von: Basti | in: Gesellschaft, Internet & Co

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Der 30C3 war diesmal ohne Zweifel ein ganz besonderer CCC-Kongress. Natürlich stand alles im Zeichen von Snowden und Überwachungsstaat und ich hatte kurzzeitig die Befürchtung, dass ich als recht aufmerksamer Beobachter der Sachlage hier nicht allzu viel neues mehr erfahren würde. Aber das Programm war diesmal so riesig, dass es tatsächlich einige Vorträge gab, die mich beeindruckten.

Der von Trevor Paglen beispielsweise. Der möchte eigentlich einfach nur wissen, wie dieser Überwachungsstaat eigentlich aussieht. Wie sehen die Leute aus, die das machen? Wie sehen die Spionagesatelliten aus? Wie sehen die Firmengebäude aus? Oder die einzelnen Abzeichen? Eine Sache, die mich auch immer wieder auf’s neue fasziniert und doch so selten journalistisch aufgearbeitet wird. Durch seine Fundstücke werden Geheimdienste plötzlich genauso banal wie erschreckend real.

Eine Empfehlung! Mein Lieblings-Teil ist der mit den Emblemen im hinteren Drittel:


(Video hier auch nochmal mit deutscher Synchronspur)