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Interactive Ghostwriter: Interaktives Storytelling auf on3 radio

Veröffentlicht am: 09.03.2010 | Von: Basti | In: Games

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Ich gebe zu, ich schäme mich ein wenig, aber man muss ja zu seinen Zerstreuungs-Sünden stehen. ;-)


[Pause-Knopf drücken zum Reinhören:]

Den vollständigen Podcast gibt’s bestimmt bald auf der Seite und ist interessant für alle Fans von Adventures, interaktiven Storys,  kollaborativen Spielfilmen oder ARGs. Das Team hat ein gelungenes Sammelsurium zwischen Exotie und Mainstream zusammengestellt.

Treff-News: Monatlicher Visual Novels Überblick

Veröffentlicht am: 08.03.2010 | Von: Basti | In: Games

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Bei Adventure-Treff.de versuche ich nun ab sofort in etwa monatlichem Turnus einen kurzen Überblick über die Visual-Novel-Szene zu geben. Ich denke, sie könnte als Tellerrand-Phänomen ganz gut zum eigentlichen Adventure-Genre passen.

Unter Visual Novels versteht man Spiele wie z.B. Time Hollow oder die Phoenix Wright-Reihe. Sie erscheinen in Japan in großer Stückzahl und zeichnen sich in der Regel durch einen sehr hohen Storyanteil und relativ einfachem Gameplay aus. Weitere Informationen liefert zum Beispiel Wikipedia. Was gab es nun im Februar Neues?

Das bereits 2007 in Japan für Windows und PS2 veröffentlichte Spiel Kira Kira hat der niederländische Publisher MangaGamer jetzt auch in einer so genannten “All Ages” Version mit englischen Untertiteln veröffentlicht. Darin wurden nicht-jugendfreie Szenen entschärft. Eine ungeschnittene Fassung hatte MangaGamer bereits Mitte 2009 lokalisiert. Die Geschichte dreht sich um den Studenten Shikanosuke Maejima, der gemeinsam mit dem Mädchen Kirari Shiino eine Punkband gründet, die so populär wird, dass ihnen der Erfolg schließlich zu Kopf steigt. Zusätzlich verspricht Kira Kira eine “Spielzeit” von rund 40 Stunden und mehrere verschiedene Endsequenzen. Die englische Version gibt es für PC, iPhone und iPod touch.

Ebenfalls von MangaGamer kommt Higurashi When They Cry Kai “Meakashi”, das “Augen öffnende”-Kapitel der populären Higurashi-Reihe. Zuvor hatte MangaGamer bereits die vorangehenden Kapitel unter dem Titel “When They Cry” veröffentlicht. Adventurespieler werden damit vermutlich eher nicht glücklich: Es handelt sich bei “Higurashi” um eine so genannte “Kinetic Novel”: Die Story ist vollständig linear und die Interaktionen auf ein Minimum beschränkt. (Nichts desto trotz ist und bleibt das Higurashi-Universum natürlich absolut fabelhaft!).

Auch der auf Erwachsenenspiele spezialisierte Publisher G-Collections hat eine englischsprachige Lokalisierung parat: In Catgirl Alliance erlebt der Student Tachibana Eiji sehr skurrile Abenteuer mit seinen katzenartigen Kameradinnen. Die Geschichte soll einen multilinearen Plot und verschiedene Endsequenzen für den erwachsenen Spieler bereithalten.

Auf deutsch veröffentlicht wurde im Februar auch eine Demoversion des Fanprojekts UVAO Forever. Hier ist der Spieler auf der Suche nach der Besitzerin einer mysteriösen Kappe. Weitere Informationen liefert der offizielle Blog.

Für die einzelnen Konsolen gab es im Februar knapp 25 japanische Neuveröffentlichungen, u.a. Phoenix Wright: Trials and Tribulations (Wii), das im Mai auch in Europa erscheinen soll, und das Mystery-Adventure Cross Channel für die PSP, das 2003 bereits für PC und danach für PS2 veröffentlicht wurde. Für die PC-Variante gibt es bei Amaterasu Translations seit letztem Jahr auch einen englischen Sprachenpatch.

Für März hat MangaGamer die Spin-Ofs Edelweiss Eiden Fantasia und Kira Kira Curtain Call angekündigt. Einen weiteren Sprachenpatch soll es zudem auch für ef: A Fairy Tale of the Two bis Ende des Monats geben.

Bin gespannt, ob ich mit diesen Themen beim Treff für genügend Interesse sorgen kann, dass sich diese Newsposts (siehe Original hier) auch auf Dauer lohnen.

FHM-Jahresabo gratis

Veröffentlicht am: 07.03.2010 | Von: Basti | In: Preisfuchs

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Higurashi no Naku Koro ni Dai Yon Kan – In Stores. In Japan.

Veröffentlicht am: 06.03.2010 | Von: Basti | In: Games

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Wieso schafft es auch wirklich keines dieser Spiele wenigstens mal nach Deutschland, dem englischsprachigen Raum oder -Himmel- meinetwegen auch nach Frankreich! Ich mein, es gibt jetzt das vierte, das VIERTE Higurashi no Naku Koro ni-Spiel für NintendoDS! Werte Verwerter: Schon mal überlegt, warum z.B. der Anime bei imdb.com bei über 400 Bewertungen eine Durchschnittswertung von 8.8 hat? Himmel, das ist besser als Elfen Lied! Gnaaar!


Video: Youtube

(Man muss ja schon froh sein, dass MangaGamer zumindest eine englische Version des ursprünglichen PC-Spiels, wenn auch verändert, veröffentlicht hat. Es geht aber einfach nichts über eine ordentliche visual novel auf dem DS!)

EU-Conspiracy Week (VII): Die EU-NWO-Theorie

Veröffentlicht am: 05.03.2010 | Von: Basti | In: Bildung

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Viele Verschwörungstheoretiker glauben, die Europäische Union sei mit Nichten eine demokratische Vereinigung, die in erster Linie die Abschaffung von Grenzen und die Absicherung gegenüber Krieg auf europäischen Boden durch partnerschaftlichen Zusammenschluß zum Ziel hat, sondern in Wahrheit die Einführung einer faschistischen, zentralistischen Diktatur nach Sowjetunion-Vorbild sei. Langfristig wolle die gleiche Elite diese Gleichschaltung aller Länder und Abschaffung derer Souveränität auch gegen den Willen der Bevölkerung herbeiführen, eine EU-Armee aufbauen und gleichzeitig die kompletten demokratischen Strukturen möglichst großflächig abschaffen, damit der Wille des Volkes nicht mehr beachtet werden müsste. Dies käme schließlich der Tyrannei gleich – sie würde der Bevölkerung nur anders verkauft.

Okay, jetzt wirds ein bischen düsterer als sonst: Die Verschwörungstheorie, dass die Europäische Union in Wirklichkeit die schleichende Einführung von Diktatur ist, existiert schon relativ lange. Die Verschwörungstheoretiker gehen davon aus, dass es sich in Wirklichkeit nur um einen weiteren Schritt zur Einführung der sogenannten „New World Order“, der „Neuen Weltordnung“ handelt. An der Spitze würde dann eine Weltregierung aus einigen wenigen Leuten  und Bankiers stehen, welche diesen „Coup“ über Jahrzehnte hinweg geplant haben. Der einzige Unterschied zu bisherigen Diktaturen sei demnach nur in der Art der sehr langsamen und schleichenden Durchführung über einen sehr langen Zeitraum und das Aufbauen einer Infrastruktur, bei der zum gegebenen Zeitpunkt nur noch den Hebel  umgelegt werden muss, damit alles zusammenspiele. NWO-Gegner sehen sich seit einigen Jahren in ihrer Wahrnehmung bestätigt: Die Einführung von RFID-Chips in Pässen, die Installation eines Überwachungsstaates, die Einführung von Vorratsdatenspeicherung und das Durchboxen einer einheitlichen Währung und eines „zentralistischen“ Europas, das muss man diesen Leuten zugestehen, haben viele von Ihnen bereits Mitte der 90er Jahre vorausgesagt.

Wirklichen Auftrieb bekam sie aber dann wohl vor rund 4 Jahren, als die relativ populäre Dokumentation Zeitgeist von Peter Joseph wie ein Lauffeuer durch das Internet geisterte. Im dritten Teil des Films mit dem Titel „Männer hinter dem Spiegel“ stellt Joseph eben jene Theorie der neuen Weltregierung gemeinsam mit der EU auf. Hier der entsprechende Ausschnitt aus der Dokumentation:

“Alarmiert” von dieser dunklen Prognose haben zahlreiche Verschwörungstheoretiker aus Europa verstärkt auch auf die Aussagen ihrer europäischen Kollegen Acht gegeben. Hier sind ein paar Beispiele:

Verschwörungstheoretiker gehen fest davon aus, dass solche Reden nicht umsonst geschwungen werden, sondern dass die Idee, einer Weltregierung langsam aber stetig in die Köpfer der Abgeordneten und später auch der Bevölkerung gepflanzt wird.

In 2008 erfuhr dann die EU-Skepsis durch den irischen Zusammenschnitt End of Nations einen weiteren Zuspruch bei der EU-Skepsis und führte dazu, dass immer mehr Gegner paradoxerweise direkt ins EU-Parlament gewählt werden. Die bereits geposteten Videos von Nigel Farage sind hier ein gutes Beispiel. Selbiger hatte sich übrigens nach der Attacke von van Rampuy doch noch entschuldigt: Bei allen Bankangestellten. Gleichzeitig kommt er mit seiner Kritik mit einem blauen Auge und einer Strafe von 3000 € davon. Der Spiegel hatte als einer der wenigen deutschen Medien auf den Vorfall reagiert und Farage als Rechtspopulisten dargestellt, obwohl dieser jeden Rassismus- und Faschismusvorwurf bestreitet.

Schleichende Einführung einer Weltregierung durch zunehmende Gleichschaltung ohne Befragung der Bevölkerung, einfach nur eine bürokratische Politikkrake aus Brüssel oder notwendiger Friedensgarant – your time to decide.


Video: Youtube

EU-Conspiracy Week (VI): Es darf geschossen werden

Veröffentlicht am: 04.03.2010 | Von: Basti | In: Bildung

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Viele Verschwörungstheoretiker glauben, die Europäische Union sei mit Nichten eine demokratische Vereinigung, die in erster Linie die Abschaffung von Grenzen und die Absicherung gegenüber Krieg auf europäischen Boden durch partnerschaftlichen Zusammenschluß zum Ziel hat, sondern in Wahrheit die Einführung einer faschistischen, zentralistischen Diktatur nach Sowjetunion-Vorbild sei. Langfristig wolle die gleiche Elite diese Gleichschaltung aller Länder und Abschaffung derer Souveränität auch gegen den Willen der Bevölkerung herbeiführen, eine EU-Armee aufbauen und gleichzeitig die kompletten demokratischen Strukturen möglichst großflächig abschaffen, damit der Wille des Volkes nicht mehr beachtet werden müsste. Dies käme schließlich der Tyrannei gleich – sie würde der Bevölkerung nur anders verkauft.

Im Sommer 2009 ist auf der derzeit abgeschalteten Seite wikileaks ein damals geheimes Dokument der EUISS aufgetaucht. Die EUISS ist das Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien, quasi sowas wie die CFR in den USA. Wikipedia sagt: “Neun wechselnde Forscher (“Research fellows”) aus den europäischen Mitgliedstaaten beschäftigen sich am Institut unter anderem mit europäischer Rüstungspolitik, Rüstungskontrollen, Konflikt- und Krisenmanagement, transatlantischen Beziehungen oder regionalen Krisen.” Die EUISS berät die Parlamentarier und, so glauben einige, sei eigentlich das wahre Gehirn der EU. Was die EUISS sagt, werde umgesetzt. Sie sei auch der Grund, warum man die Bürger möglichst wenig einbeziehen wolle, da ihre Ansichten meist wenig beliebt sind. In erwähntem Bericht identifiziert die EUISS die “Localizer” als Gefahr für die EU und schlägt vor, bis 2020 gegen die Armen der Welt auch militärisch vorzugehen. Dafür benötigt es in den nächsten 10 Jahren deswegen auch die Aufrüstung einer europäischen Armee. Gleichzeitig solle um Europa eine (wie auch immer geartete) Mauer errichtet werden, damit niemand mehr über den Mittelmeer-Raum in die Union gelangen könne.

Als das Dokument ans Tageslicht kommt, machen die Wikileaks-Leute in einem Vortrag keinen Hehl daraus, was sie von der Sache halten. Hier ein Auszug aus einem Vortrag am Chaos Communication Congress 2009 in Berlin [Facebook-Leser klicken hier].

Hier gibt’s den entsprechenden Report vom EUISS.

Der Bericht vom EUISS geht einher mit einer ganzen Bandbreite an Kritikfragen, die neben Verschwörungstheoretikern und NWO-Demonstranten auch generelle EU-Kritiker gern ins Land führen: Die Europäische Union sei neben der bürokratischen Diktatur in Wahrheit eine hoch militärische Einrichtung, die zwangsläufig zum Krieg führe. So gibt es bereits eine Europäischen Verteidigungsagentur, die den aktuellen Rüstungsbedarf ermittelt. Ebene jene Verteidigungsagentur hat durch den Vertrag von Lissabon, der Ende 2009 in Kraft trat, eine ganze Reihe an neuen Kompetenzen erlangt.

Zusätzlich werden in Art. 42 Abs. 3 des Vertrages alle Mitgliedstaaten verpflichtet, „ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern“. Mit anderen Worten: Jeder Staat muss nicht ab- sondern im Gegenteil: Er muss aufrüsten. Verschwörungstheoretiker sind sich sicher, dass die EU insgeheim bereits die Einführung eben dieser von Rechtsseite aus forcierten Armee zur Niederschlagung von Aufständen im Inneren wie im Äußeren plane, weil man langfristig ganz sicher mit Widerständen der Bevölkerung zu rechnen hätte (vgl. Farage-Rede). Der derzeitge Vertrag sei gemeinsam mit der Einführung des Überwachungs-Wahnsinns wie Biometrie und Vorratsdatenspeicherung nichts anderes als die Implementierung eben jener Strategien in “weiser” Voraussicht auf aufrührerische Zeiten.

Verschwörungstheoretiker sehen sich auch durch den Wortlaut des 6. Zusatzprotokolls bestätigt, dass -relativ klammheimlich- das Verbot der Todesstrafe wieder aufhebt. Dort wird unter anderem die Tötung zur Niederschlagung eines Aufruhrs voll erlaubt – ganz im Gegensatz übrigens zum deutschen Grundgesetz. Da Europäisches Recht über Nationalrecht geht, dürften Armee und Polizei damit Leute erschießen, sobald sie des Aufruhrs überführt werden. Über die Definition des Aufruhrs schweigt sich der Vertrag aus. Theoretisch könnte bereits eine EU-kritische Haltung damit ein denkbarer Aufruhr sein.

Angesichts der Tatsache, dass Europa ursprünglich als ein Projekt des Friendes und der Demokratie verkauft wird, erscheint die derzeitige Richtung unter diesen Umständen durchaus fadenscheinig.

EU-Conspiracy Week (V): “Zu einer Demokratie passt Öffentlichkeit jedenfalls nicht.”

Veröffentlicht am: 03.03.2010 | Von: Basti | In: Bildung

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Viele Verschwörungstheoretiker glauben, die Europäische Union sei mit Nichten eine demokratische Vereinigung, die in erster Linie die Abschaffung von Grenzen und die Absicherung gegenüber Krieg auf europäischen Boden durch partnerschaftlichen Zusammenschluß zum Ziel hat, sondern in Wahrheit die Einführung einer faschistischen, zentralistischen Diktatur nach Sowjetunion-Vorbild sei. Langfristig wolle die gleiche Elite diese Gleichschaltung aller Länder und Abschaffung derer Souveränität auch gegen den Willen der Bevölkerung herbeiführen, eine EU-Armee aufbauen und gleichzeitig die kompletten demokratischen Strukturen möglichst großflächig abschaffen, damit der Wille des Volkes nicht mehr beachtet werden müsste. Dies käme schließlich der Tyrannei gleich – sie würde der Bevölkerung nur anders verkauft. Die EU gibt sich ja nach Aussen hin als besonders offen. Die Einführung von “Open Government” und einem transparenten Staat würde die EU angeblich forcieren. Etwas irritierend kommt da diese Bemerkung von Martin Schulz (PES):

Jeder von uns, der in diesem Raum war, musste von einem vertraulichen Gespräch ausgehen, so, wie in der vergangenen Woche zum Beispiel im Elysée, die Fraktionsvorsitzenden-Konferenz mit Präsident Sarkozy vertraulich beraten hat. Wir haben die Inhalte dieses Gespräches ohne unser Wissen, veröffentlicht durch Staatspräsident Klaus, in der öffentlichen Presse wiedergefunden. Ich weiß nicht, zu welchem System so etwas passt. Zu einem demokratischen Rechtsstaat jedenfalls nicht.

Die Aussage bezieht sich auf einen Vorfall mit dem tschechische Präsidenten Vaclav Klaus, den ich bereits vor 3 Tagen hier behandelt hatte. Klaus hatte vor dem Rückfall in eine Sowjet-artige Parteiendiktatur gewarnt, woraufhin zahlreiche Parlamentarier den Saal verliesen. Klaus fühlte sich in seinem Unbehagen bestärkt und hat dann einige Dokumente veröffentlicht, die während einer Fraktionssitzung in Tschechien aufgezeichnet worden waren.

Was Schulz also sagt ist: Zu einem demokratischen System passt nicht, dass die Bevölkerung davon erfährt, was die Politiker hinter verschlossenen Türen entscheiden. Dass das scheinbar in der EU recht häufig vorkommt, wie letztens bei Sarkozy, wirft er gleich noch hinterher. Also, ich weiß nicht, zu welchem System so eine Geheimnistuerei passt, zu einem demokratischen System jedenfalls nicht. Die Debatte mit Sarkozy ist wie immer hochexplosiv und hat noch so einige andere spannende Aspekte zu bieten (Schulz-Zitat ab Minute 3:30):

Manchmal kriegt man schon das Gefühl, das Parlament beschäftigt sich mehr mit sich selbst als mit der eigentlichen EU-Frage.

EU-Conspiracy Week (IV): Who is Who in the EU? [und das reimt sich auch noch!]

Veröffentlicht am: 02.03.2010 | Von: Basti | In: Bildung

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Viele Verschwörungstheoretiker glauben, die Europäische Union sei mit Nichten eine demokratische Vereinigung, die in erster Linie die Abschaffung von Grenzen und die Absicherung gegenüber Krieg auf europäischen Boden durch partnerschaftlichen Zusammenschluß zum Ziel hat, sondern in Wahrheit die Einführung einer faschistischen, zentralistischen Diktatur nach Sowjetunion-Vorbild sei. Langfristig wolle die gleiche Elite diese Gleichschaltung aller Länder und Abschaffung derer Souveränität auch gegen den Willen der Bevölkerung herbeiführen, eine EU-Armee aufbauen und gleichzeitig die kompletten demokratischen Strukturen möglichst großflächig abschaffen, damit der Wille des Volkes nicht mehr beachtet werden müsste. Dies käme schließlich der Tyrannei gleich – sie würde der Bevölkerung nur anders verkauft.

Nigel Farage gilt als enfant terrible im EU-Parlament. Er ist bekannt dafür, mit sehr scharfer Zunge als Einziger gegen die derzeitige Tendenz der EU offen zu protestieren. Farage versichert, dass die meisten Parlamentsabgeordneten ihm in privaten Gesprächen erzählten, tatsächlich auf seiner Seite zu sein, aber von ihrer politischen Linie nicht abrücken könnten. Der Brite sieht sich vor allen Dingen durch die Besetzung des Parlaments bestätigt. Dieses sei in erster Linie von durch Lobbyisten und Kriminalität beeinflusste besetzt, die nie in der freien Wirtschaft unterwegs gewesen seien, sondern in Wahrheit ihr Geld durch dunkle Machenschaften verdienten. Die EU wäre langfristig durch diese Kriminellen so unterwandert, dass sie es für ihre eigene Zwecke mißbrauchten. Deswegen höre man auch nicht auf die Meinung der Bevölkerung, wenn sie in Refferenden gegen die EU stimmten.

Hier ein paar nette Farage-Beispiele, die ich alle ans Herz lege [Klicken für Video]:

Auch bekannte Persönlichkeiten nimmt Farage nicht aus, z.B.:

EU-Conspiracy Week (III): Protest im Parlament

Veröffentlicht am: 01.03.2010 | Von: Basti | In: Bildung

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Viele Verschwörungstheoretiker glauben, die Europäische Union sei mit Nichten eine demokratische Vereinigung, die in erster Linie die Abschaffung von Grenzen und die Absicherung gegenüber Krieg auf europäischen Boden durch partnerschaftlichen Zusammenschluß zum Ziel hat, sondern in Wahrheit die Einführung einer faschistischen, zentralistischen Diktatur nach Sowjetunion-Vorbild sei. Langfristig wolle die gleiche Elite diese Gleichschaltung aller Länder und Abschaffung derer Souveränität auch gegen den Willen der Bevölkerung herbeiführen, eine EU-Armee aufbauen und gleichzeitig die kompletten demokratischen Strukturen möglichst großflächig abschaffen, damit der Wille des Volkes nicht mehr beachtet werden müsste. Dies käme schließlich der Tyrannei gleich – sie würde der Bevölkerung nur anders verkauft.

Die EU hat’s nicht gern, wenn jemand die EU-Idee in Abrede stellt. Irgendwo ist das ja auch verständlich, schließlich will sich das Konstrukt ja auch irgendwie am Leben erhalten. So tut die EU alles, um die Entscheidungen für sich zu beeinflussen: In Irland finanziert sie die Kampagne für das JA zum Referendum. Mit dem Jean Monet Programm unterstützt sie Akademiker und Professoren, welche die europäische Sache ihren Studenten nahebringen ebenfalls in finanzieller Hinsicht (dazu morgen ein Beispiel). Die Politker erhalten vor der Sitzung Flugblätter oder PR-Giveaways, um sie zu einer bestimmten Sache positiv zu stimmen (z.B. hier ab Minute 4).

Da kommt es natürlich nicht gut, wenn auch unter den Parlamentarieren die EU garnicht mal so positiv wahrgenommen wird. Am Tag bevor Gordon Brown die EU-Verfassung unterzeichnet, gehen selbst einige MEPs auf die Barikkaden. Das spannende an der Sache ist, dass das nicht nur die bekannten EU-Skeptiker sind, sondern sogar die Leute, die aus Parteilinien-Druck dafür gestimmt haben. Sowohl das Rechte als auch das Linke Lager protestiert, sowohl Opposition, wie Regierende. Parlamentarier reißen die Plakate ihrer Parteikollegen wutentbrannt ein. Die EU-Komissionäre, die das ganze entscheiden, möchten das aber auf keinen Fall auf Band haben.

EU-Conspiracy Week (II): “Free discussion about this problems is not [to be] silenced.”

Veröffentlicht am: 28.02.2010 | Von: Basti | In: Bildung

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Viele Verschwörungstheoretiker glauben, die Europäische Union sei mit Nichten eine demokratische Vereinigung, die in erster Linie die Abschaffung von Grenzen und die Absicherung gegenüber Krieg auf europäischen Boden durch partnerschaftlichen Zusammenschluß zum Ziel hat, sondern in Wahrheit die Einführung einer faschistischen, zentralistischen Diktatur nach Sowjetunion-Vorbild sei. Langfristig wolle die gleiche Elite diese Gleichschaltung aller Länder und Abschaffung derer Souveränität auch gegen den Willen der Bevölkerung herbeiführen, eine EU-Armee aufbauen und gleichzeitig die kompletten demokratischen Strukturen möglichst großflächig abschaffen, damit der Wille des Volkes nicht mehr beachtet werden müsste. Dies käme schließlich der Tyrannei gleich – sie würde der Bevölkerung nur anders verkauft.

Die meisten EU-Abgeordneten reagieren allergisch auf diese Anschuldigungen. Eine Kritik an den Plänen der EU erscheint ungewünscht, ein wirkliches Entkräften der Anschuldigungen scheint Brüssel und Straßburg allerdings auch nicht so richtig zu gelingen. Wie allergisch Abgeordnete reagieren können, zeigt diese Rede von Vaclav Klaus. Das ist -und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen- der President von Tschechien. Kein verrückter Verschwörungstheoretiker, auch eigentlich kein EU-Skeptiker per se. Vaclav war aber sauer, gezwungen wurde, noch im November 2009 den Vertrag von Lissabon zu unterschreiben. Sein Unbehagen bringt er nun zum Ausdruck, und die Reaktion der Parlamentarier ist dann doch irgendwie schon peinlich:

Vaclav Klaus – frecher Aufbegehrer, mahnender Konstruktivisit oder tatsächlich vor Parteiendiktatur Warnender?

Mindestens die Rede des Parlamentspräsident Pöttering am Ende ist dabei doch leicht ironisch zu sehen, will er die Rede von Vaclav Klaus doch damit entkräften, dass am Ende halt die Mehrheit entscheide. Gerade diese Mehrheiten, die z.B. in Frankreich, in Holland oder Irland gegen die EU-Verfassung gestimmt haben, hat die EU-Regierung allerdings in keinster Weise beachtet bzw. respektiert. Die Meinungsmache gegen Vaclav Klaus vor der Sitzung durch das Flugblatt stimmt mich auch etwas skeptisch.