Kirschblüten Manchmal frage ich mich ja, ob ich eine unglaublich verkitschte Ader in mir habe oder einfach nur ein hoffnungsloser Romantiker bin. Während man mich mit dem gewöhnlichen...
Or judge me to be guilty of so many incurable sins Kaum zu glauben, aber mit meinem täglichen DVD-Konsum von immerhin 9 ½ Minuten bevor ich in das Reich der Träume kippe, habe ich es nun endlich doch geschafft, in einer...
Voices of a distant Star Einsam und mit entsetzt ausgestreckter Hand driftet ein Mädchen durch die Weiten des Alls. Verzweifelt versucht sie Sekundenbruchteile vor dem nächsten Raumsprung ihr von...
Nicht so gantz... Irgendwie ist das schon ein wenig traurig. Eigentlich hat Gantz alles, was eine gute Anime Serie ausmacht. Interessante Charaktere, eine gute Balance zwischen Action und Storydevelopment,...
Avatar Technisch erwartungsgemäß brilliant. Guter 3D-Einsatz und sogar erfreulich un-aufgesetzt in die Geschichte verworben, die mein 3D-Herz höher schlagen lassen. Fabelhafte...
I'll quit blogging - when cars can fly
It's only half a year ago I did the cliffwalk at Howth in Ireland, but it's a real nice cliff with abysmal heights, noisy breakers and always a fresh breeze. The surface...
Ich liebe dich, Kazé! Du bist einfach herausragend. Du weißt, was ich will. Mit Dir fängt das Jahr einfach gut an. Du bist Gott!
Da gelingt es dem schweizer Label doch glatt endlich, Voices...
Fotos und Video vom Entwicklerpreis 2009! The Whispered World und Bade-Nudisten waren zweifelsohne das Gesprächsthema Nummer 1 auf dem diesjährigen Deutschen Entwicklerpreis. Wie letztes Jahr habe ich auch dieses...
Meine Folgen von Umineko no Naku Koro Ni sind zensiert.
Ansonsten macht mir die Serie aber wieder viel Spaß. Für den Anime haben sich nach Higurashi no Naku Koro ni und Higurashi no Naku Koro ni Kai das Dream Team Studio DEEN, Regisseur Chiaki Kon und Autor Ryukishi07 wieder zusammen gefunden. Ob die schreienden Möwen an die Qualität der schreienden Zikaden rankommt, kann ich nach dem ersten Drittel der ersten Staffel noch nicht beurteilen. Ohne Zweifel hat aber Ryukishi derzeit weiterhin den für mich besten kriminalistischen und Mystery-Schreibstil überhaupt. Anlehnungen an Agatha Christie in Umineko sind bestimmt gewollt. Unglaublich dieses Gespür, ein riesiges Storykonstrukt zunächst total banal aussehen zu lassen, um im weiteren Verlauf immer und immer wieder erneut mit ungeheurer Cleverness zu überraschen. Angesichts der Dauer-Ausschlacht-Menatilität westlicher Serien könnte sich die komplette US-EU-Dramaturgiewelt ruhig mal eine Scheibe vom Ryukishi-Universum abschneiden, das problemlos bis zum Ende feuern und bei der letzten Auflösung immer noch überraschen kann. Mal sehen, ob es Umineko bei mir wieder schafft.
Veröffentlicht am: 07.02.2010 | Von: Basti | In: Artikel, Games
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Am sechsten und letzten Tag der Areo-Woche blicke ich noch einmal auf die Casebook-Reihe. In meinem Testbericht zur dritten Episode begleite ich Detective Burton auf einer Ermittlung im sonnigen Dörfchen “Garden”, in dem nicht alles so ist, wie es zu sein scheint. Ob sich die Neuseeländer von Areo erneut gegenüber den bisherigen Episoden steigern konnten, lest ihr in dem Feature zur 1. Staffel von Casebook.
Außerdem läuft weiterhin das AT-Casebook-Gewinnspiel, bei dem ihr kostenlose Freiexemplare der Reihe gewinnen könnt! Alle Artikel zum Lösen der drei Fragen sind mittlerweile online. Als letztes noch der Hinweis zu dem wirklich tollen Interview mit Sam Clarkson, der Creative Director von Casebook. Kollege Ingmar hat viele Fragen gestellt und interessante Antworten bekommen.
Einsam und mit entsetzt ausgestreckter Hand driftet ein Mädchen durch die Weiten des Alls. Verzweifelt versucht sie Sekundenbruchteile vor dem nächsten Raumsprung ihr von Schwerelosigkeit gefangenes, durch kosmischen Staub herum wirbelndes Handy zu erreichen. Sie weiß, sie muss ihm noch eine Nachricht schicken. Es muss jetzt sein, sonst wird die nächste über ein Jahr zu ihm brauchen.
Das junge Mädchen heißt Mikako. Sie ist 15 und fliegt im großen Krieg gegen die Trasianer einen Mech-Roboter. Der Nachrichtenempfänger ist Noboru, der weiterhin auf der Erde die High School besucht. Kurz vor Mikakos Einzug in die Infanterie haben sie beide all ihre Zeit geteilt. Nun ist sie vom Planeten Mars unterwegs an die Außenbezirke des Sonnensystems, trennt sie eine immer größer werdende Distanz. Nur das sonore Piepsen einer durch den Raum wirbelnden SMS hält die beiden zusammen. Doch genau, wie sich Mikako um Lichtwochen und -monate entfernt, desto länger benötigen ihre Nachrichten. „Das ist wie die Landpost des 20. Jahrhunderts“, sagt Noboru einmal ernüchtert. Entsetzt stellt Mikako schließlich fest, dass sie der nächste Raumsprung nun bereits über 8 Jahre voneinander trennen wird.
Voices of a distant Star ist Shinkais erster richtiger Kurzfilm, den er quasi im Alleingang auf seinem Mac produziert und mit seiner Verlobten eingesprochen hat. Er bildet gemeinsam mit „A Place Promised in Our Early Days“ und „5 Centimeters per Second“ eine Art Trilogie um das Thema Distanz und das Aufrechterhalten von Freundschaft und Liebe jenseits von Raum und Zeit: Während für Mikako nur Sekunden vergehen, ist Naboru bereits um Jahre gealtert, hat über Monate oder Jahre nichts mehr von ihr gehört. Die Einsamkeit des Weltalls zerreißend und sehnsüchtig nach der alten Zeit muss Mikako Noboru ihre Liebe zu ihm gestehen, wohl wissentlich, dass dieser ihre Nachricht erst in über 8 Jahren erreichen und sie vermutlich längst vergessen haben wird: „Hallo Noboru, du bist jetzt 24. Hier meldet sich die 15-jährige Mikako.“ Gleichzeitig muss sich Noboru auf der Erde die Zuneigung und Liebesbekundungen von Mikako, unvereinbar durch Lichtjahre getrennt, über einen quälenden Zeitraum von Jahren des Erwachsenwerdens ertragen.
Erneut definiert Shinkai das Aufgeben dieser Bindungen als pragmatisch korrektes erwachsen werden: „8 Jahre Lichtgeschwindigkeit ist wie eine Ewigkeit. Die Zeit zwischen uns driftet immer weiter auseinander. Deshalb habe ich mich entschlossen, mein Herz zu schließen, es kälter und stärker zu machen. Ich kann nicht für immer an die Tür klopfen, die sich niemals für mich öffnen wird. Ich muss endlich erwachsen werden.“ So lauten die Gedanken Noborus, als Mikako zum nächsten Raumsprung ansetzt.
Voices of a distant Star kommt zwar weder zeichnerisch noch storytellingtechnisch an Place Promised in Our Early Days oder 5 Centimeters ran, zeigt aber erneut gekonnt, wie genial Shinkai ein allgegenwertiges Thema in eine wunderbare Parabel verpacken kann. Sie bildet auch gleichzeitig eine gewisse Antithese zu 5 Centimeters, der die Drastigkeit dieses “Nicht-Erwachsend-Werdens” vor Augen führt. Auch wenn „Voices“ hier eine viel positivere Grundstimmung mitbringt als seine Nachfolger, will ich mich Shinkais Pragmatik-Grundtenor weiterhin nicht anschließen. Wenn Mikako in ihr Handy den simplen und doch völlig ironischen Betreff tippt: „Ich bin ganz nah“, dann hat allein diese Ironie eine so inhärente Schönheit, dass es für sie eine Schande wäre, das eigene Herz zum Selbstschutz möglichst rasch einzueisen und die Türe abzuschließen. Ich glaube weiterhin nicht daran, dass wir durch möglichst hartes Emotions-Training erwachsen werden. Unser Herz wird nicht daran wachsen, wenn wir Sachen ausschließen, sondern wenn wir lernen, auch schmerzhafte Erkenntnisse darin aufrecht zu halten. Ich will mir diesen letzten Rest Schönheit und emotionalen Anstand und, ja, auch dieses kleine Fünkchen Kindheit, das jeder physikalischen Gegebenheit und jeder Realität zum Trotz auch mal an seinen Gefühlen und nicht an den Fakten festhält, einfach nicht nehmen lassen.
Veröffentlicht am: 04.02.2010 | Von: Basti | In: Games
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In unserer Areo-Woche gibt es mittlerweile zusätzlich zum Gewinnspiel und meinem lang überfälligen Testbericht zur zweiten Episode von Casebook auch ein spannendes Interview mit Julian Temple, dem Hauptdarsteller von Casebook. Ein weiteres, sehr lange und sehr interessant zu lesendes Interview wird morgen folgen.
Außerdem findet ihr auf Adventure-Treff.de ab sofort exklusiv die allerersten Screenshots von Casebook – Episode 4, dem neuesten Teil der Casebook-Reihe. Check it out!
Zu Get Lamp, der Dokumentation über die Entstehung des Adventure-Genres, hat Regisseur Jason Scott neue Infos durchsickern lassen.
So wird das rund 3-stündige Werk auf 2 DVDs ausgeliefert. Als Zusatzfeatures gibt es ein paar Specials zu Themen wie dem Mammoth Cave (der Inspirationsquelle für das allererste Adventure) oder der Textadventure-Schmiede Infocom. Als weiteres Goodie soll die DVD-ROM Sektion der Video-DVDs ein paar Textadventures beinhalten. Als besonderes “Schmankerl” wird die Dokumentation zudem interaktiv ablaufen. An bestimmten Punkten trennt sich der Handlungsablauf in mehrere Pfade und der Zuseher wird selbst entscheiden können, was er als nächstes erleben möchte. Dieses Feature hat der Regisseur ironisch auf “Interactive Non-Fiction” getauft. Natürlich wird auch eine lineare Variante der Dokumentation enthalten sein. Zusätzlich hat Scott auch das offizielle Artwork der Verpackung auf dem Blog zum Film veröffentlicht.
Premiere feiert die Dokumentation auf dem amerikanischen PAX Festival im März. Kurz danach soll es das Werk auch in besagtem DVD Box-Set zum kaufen geben. Vorbestellungen sind auf der offiziellen Webseite möglich.
Auf Adventure-Treff.de gibt es ein schon etwas älteres Interview von mir mit Jason Scott.
Veröffentlicht am: 02.02.2010 | Von: Basti | In: Artikel, Games
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Kollege Ingmar und ich stellen derzeit die sogenannte “Areo Woche” auf dem Treff online. Dabei handelt es sich um ein junges, innovatives Studio aus Neuseeland, das eine interessante Technologie für interaktive Spielfilme, interaktive Fotos und fotointensive Spiele entwickelt hat (das “areograph”-System).
Du bist einfach herausragend. Du weißt, was ich will. Mit Dir fängt das Jahr einfach gut an. Du bist Gott!
Da gelingt es dem schweizer Label doch glatt endlich, Voices of a distant Star von Makoto Shinkai (“A Place Promised in Our Early Days”) für den deutschen Markt zu lizenzieren. Doch damit nicht genug. Wenn man Forenmeinungen glauben darf kommen vermutlich gleich noch einige Kurzfilme von Shinkai mit auf die Scheibe. Höchstwahrscheinlich also Neko no Shuukai (bet!) und Kanojo to Kanojo no Neko, praktisch Shinkais Kurzfilm-Erstlings-Werk. Nein? Doch! Oh!
Da ärgere ich mich auch garnicht, dass ich mir eben erst vor kurzem ne Voices-DVD importiert habe und warte gerne auf die Kazé Variante.
Doch damit nicht genug! Nun hat Kazé gleich auch noch 5 Zentimeter pro Sekunde erworben und veröffentlicht den Film ebenfalls in deutscher Sprache. Nein? Doch! Oh! Hätte ich dem etwas gewichtigen Experimentalwerk doch kaum mehr ein internationales Release zugetraut, zumal die Scheibe auch noch in den USA zurückgezogen wurde, wenn ich mich recht erinnere. Warum der Film einen Blick wert ist verraten die Kirschblüten.
Doch Kazé legt noch einen oben drauf: Nicht nur, dass Summer Wars, der neue Film von Mamoru Hosoda (“Das Mädchen, das durch die Zeit sprang”) auf der Berlinale läuft (auf Facebook bin ich schon ausgetickt) und Hosoda laut der Kazé-Webseite selbst in Berlin anwesend sein wird (Nein? Doch! Oh!) – nein – Kazé hat sich auch dafür gleich vorsorglich die deutschen Rechte gesichert! Nein? Doch! Ooooh! Summer Wars hat schon jetzt mehr als 20 internationale Preise gewonnen, darunter den Best Animated Feature Film des SITGES Festival Internacional de Cinema de Catalunya, den Animation of the Year Award des Japan Academy Prize und den Best Animation Award des Festival du Film d’Animation du Annecy. Ich erwarte kein “Girl”-Meisterwerk (unerreicht), aber gut klingt der Streifen trotzdem (und immer noch überlegend, ob sich der RyanAir-Flug nach Berlin für die Premiere lohnt.)
Und könnte ich angesichts der News, die ich selbst nicht besser hätte erwarten können, mich nicht schon genug freuen, gibt es ein weitere erfreuliche Nachricht: Das ZDF hat sich die Rechte an Das Mädchen das durch die Zeit sprang gesichert und strahlt den Film wohl auf 3Sat aus. Damit wird the sweetest anime of all time auch einem größeren Publikum zugänglich. Versau es jetzt nur nicht, ZDF. Wiesbaden ist nicht weit weg von Mainz! Wenn auch nur eine Sekunde an den Endcredits geschnitten wird, bin ich sauer… Nein? Doch! Oh!
In midst 2008, I ran into director Uwe Boll by accident in the city center of Wiesbaden. Boll is (in)famous for his works on movies like Bloodrayne, Alone in the Dark or Dungeon Siege. He is often called the world’s worst director, despite his cooperation with actors like Ben Kingsley, Ray Liotta, Michael Madsen or Christian Slater.
As I helped a good friend of mine with his website bollbashers.com during that time and as I knew that he was trying to publish a work about Uwe and his critics (and the really strange bashing, that was going on during that time), I took the chance and arranged a meeting. We had a long interessting talk and finally, Jan-Mathis was able to get the interview out there. It’s just a small section of the long discussion, but why not check it out here:
As well, Jan-Mathis is asking for your help: Check out the new survey he has put online and take some time for the questions to help out a good soul with his university thesis. Click here and, please, spread the link: Go to the Uwe Boll survey and be part of a very interesting study that should be published soon!